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	<title>Magdalenengrund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:55:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-07-06T15:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Linkfix wienerzeitung.at =&amp;gt; www.tagblatt-wienerzeitung.at, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Magdalenengrund&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:AUT Magdalenengrund COA.png|140px|Wappen vom Magdalenengrund]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Datei:Magdalenengrund.png|alternativtext=|140x140px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magdalenengrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in den Jahren 1848 bis 1850 eine eigenständige [[Gemeinde]] und ist heute ein [[Stadtteil]] [[Wien]]s im 6. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]], [[Mariahilf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil dieses Gebiets ist von der Stadt Wien als bauliche Schutzzone definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=6.+Magdalenengrund&amp;amp;FeatureClass=Schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Magdalenengrund war eine der kleinsten Vorstädte Wiens und befand sich zwischen dem [[Wien (Fluss)|Wienfluss]] und der heutigen [[Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf#K|Kaunitzgasse]]. Im Westen grenzte er an die Ortschaft [[Gumpendorf]], im Osten an die [[Laimgrube]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und Wappen ==&lt;br /&gt;
Namensgebend für den Magdalenengrund war die bis 1781 auf dem [[Stephansplatz (Wien)|Stephansplatz]] in der Altstadt neben dem Dom gelegene Maria-Magdalenen-Kapelle (eine Friedhofskapelle; die darunter gelegene [[Virgilkapelle]] ist erhalten), deren [[Bruderschaft]] Grundeigentümer dieses Areals war. Das Wappen zeigt die kniende heilige [[Maria Magdalena]] unter dem gekreuzigten [[Jesus von Nazaret|Jesus Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 1830 Vasquez Mariahilf Magdalenengrund.jpg|mini|Magdalenengrund um 1830]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl von Zellenberg - Wien Ratzenstadl.jpg|mini|Das Ratzenstadl in Wien (Kaunitzgasse; Carl von Zellenberg, um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdalenengrund3.jpg|mini|Am Ufer der Wien]]&lt;br /&gt;
Die Siedlung Magdalenengrund entstand erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts, bis dahin befanden sich hier vor allem Weingärten. Ursprünglich hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Im Saugraben an der Wien auf der Gstätten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach wurden Teile des Gebietes zur Verbauung freigegeben; diese erfolgte nicht zuletzt wegen der Hanglage des Grundes sehr eng und verwinkelt, weshalb die Ortschaft schon bald mit Ungeziefer und einer [[Ratten]]plage zu kämpfen hatte. Letztere wurde auch in einer alten Wiener Sage thematisiert: Dem &amp;#039;&amp;#039;Rattenfänger vom Magdalenengrund&amp;#039;&amp;#039; liegt ein ähnliches Motiv zu Grunde wie dem [[Rattenfänger von Hameln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Magdalenengrund trug auch den umgangssprachlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Ratzenstadl&amp;#039;&amp;#039;, was möglicherweise auf die Rattenplage zurückzuführen ist (Stadel = [[Scheune]]). Der Name könnte sich aber auch auf die [[Serben in Österreich|serbischen]] Familien beziehen, die sich im 18. Jahrhundert hier ansiedelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichische Nationalbibliothek: ANNO: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bue&amp;amp;datum=19370449&amp;amp;query=((text:raizenstadl))&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=8 Die Bühne, Jg. 1937, Heft 449, S.&amp;amp;nbsp;8]&amp;lt;/ref&amp;gt; In offiziellen Unterlagen wurde für Serben der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Raizen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ratzen&amp;#039;&amp;#039; verwendet, der Familienname &amp;#039;&amp;#039;Ratz&amp;#039;&amp;#039; leitet sich davon ab (im 18. Jahrhundert wurde auch das serbische Viertel der damals habsburgischen Stadt [[Novi Sad]] &amp;#039;&amp;#039;Ratzenstadt&amp;#039;&amp;#039; genannt). Ein Ferdinand Ratz war es auch, der einst im Magdalenengrund eine Gedenksäule errichten ließ, was ebenfalls zur Namensbildung vom Ratzenstadl beigetragen haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Werfring]]: &amp;#039;&amp;#039;Rätselraten um das Wiener Ratzenstadl&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in der [[Wiener Zeitung]] vom 18. Oktober 2012, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 wurde der Magdalenengrund von der Gemeinde Wien erworben, die nun bis 1848 die Grundherrschaft ausübte. 1850 wurde er gemeinsam mit den Vorstädten [[Mariahilf (Wiener Bezirksteil)|Mariahilf]], [[Windmühle (Wien)|Windmühle]], Gumpendorf und Laimgrube als 5. Bezirk, Mariahilf, eingemeindet. 1861 wurde Mariahilf aufgrund der Teilung [[Wieden (Wien)|Wiedens]] zum 6. Bezirk, ein Jahr später verlor es die Teile nördlich der [[Mariahilfer Straße]] an den 7. Bezirk [[Neubau (Wien)|Neubau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit der [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] bzw. Regulierung des Viertels begonnen, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verschwanden schließlich auch die letzten Reste des alten Baubestandes. Noch heute bemerkt man das starke Gefälle dieses Stadtteils, auf das auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Kaunitzbergl&amp;#039;&amp;#039; im Bereich der Kaunitzgasse zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Werfring]]: &amp;#039;&amp;#039;Rätselraten um das Wiener Ratzenstadl&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in der [[Wiener Zeitung]] vom 18. Oktober 2012, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7 ([https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wien/service/494224_Raetselraten-um-das-Wiener-Ratzenstadl.html Online-Version])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Magdalenengrund (Vorstadt)}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.aktionsradius.at/archiv/kulturnetz/geschichte1060.htm |wayback=20071008083805 |text=Bezirksgeschichte von Mariahilf}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.wienschau.at/1005/magdalenengrund.htm | wayback=20070928000530 | text=Der Magdalenengrund auf den Seiten von wienschau.at}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/wien/6_bezirk/rattenfaenger.html Die Sage vom &amp;#039;&amp;#039;Rattenfänger vom Magdalenengrund&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magdalenengrund1.jpg|Das bekannteste Foto- und Malermotiv: in der Kaunitzgasse&lt;br /&gt;
Magdalenengrund2.jpg|Am Wienfluss während der Regulierung&lt;br /&gt;
Ratzenstadl1.JPG|Modell des Magdalenengrunds im [[Bezirksmuseum Mariahilf]] (Anton Bienert)&lt;br /&gt;
Magdalenengrund.jpg|Aus der [[Ansichtskarte]]nsammlung des Bezirksmuseums (Bettlerstiege)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile von Mariahilf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariahilf]]&lt;br /&gt;
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