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	<title>Magdalena Schwarz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:18:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magdalena_Schwarz&amp;diff=1117056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuebi: /* Aufarbeitung und Gedenken */ kein Vorname</title>
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		<updated>2025-03-16T07:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufarbeitung und Gedenken: &lt;/span&gt; kein Vorname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magdalena Schwarz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1900]] in [[Berlin]]; † [[19. Januar]] [[1971]] in [[München]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] Ärztin und [[Opfer des Faschismus|Verfolgte]] des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Magdalena Schwarz war [[Juden|jüdischer]] Abstammung und vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Arzt|Ärztin]] in München tätig. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde ihr im Sommer 1938 auf der Grundlage des [[Reichsbürgergesetz]]es als Jüdin die [[Approbationsordnung|Approbation]] entzogen. Nach einer etwa halbjährigen Haftstrafe im Münchener [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Gefängnis wegen „[[Rassenschande]]“ wurde sie von 1940 an als so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Krankenbehandler]]in&amp;#039;&amp;#039; für Münchener Juden eingesetzt, die auf ihre [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] warten mussten. Unter anderem arbeitete Schwarz im [[Israelitisches Kranken- und Schwesternheim|Israelitischen Krankenheim]] und versorgte die in das [[Judenlager Milbertshofen]] und das [[Sammellager Berg am Laim]] zwangseingewiesenen und dort „zusammengepferchten“ [[Geschichte der Juden in München#1933 bis 1945: Repressionen, Verfolgung, Vertreibung und Tod|jüdischen Bürger aus München]]. Die Wege legte sie mit dem Fahrrad zurück, da Juden die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel verboten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Ubell: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.jahrestag-approbationsentzug.de/wp-content/uploads/2009/02/ausstellungseroeffnung_rede_30_01_09.pdf | wayback=20140104212958 | text=Rede der Kuratorin, Ursula Ubell}}&amp;#039;&amp;#039;. Rede anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „70.&amp;amp;nbsp;Jahrestag Approbationsentzug jüdischer Ärzte“ im Verwaltungssitz der [[Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns|KZVB]] in München am 30.&amp;amp;nbsp;Januar 2009. ([[Portable Document Format|PDF]]-Datei; aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.; 91&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor ihrer eigenen Deportation nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 gelang es ihr unterzutauchen. Sie wurde von einem Kollegen in der geschlossenen Abteilung im [[Klinikum Schwabing|Krankenhaus Schwabing]] „versteckt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische-16-04-2009&amp;quot;&amp;gt;(hip): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwaebische.de/lokales/lindau/lindau-stadt_artikel,-Ausstellung-erinnert-an-Approbationsentzug-juedischer-Aerzte-_arid,2761565.html Ausstellung erinnert an Approbationsentzug jüdischer Ärzte]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 16.&amp;amp;nbsp;April 2009. (Aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Schwarz bis kurz vor ihrem Tod wieder als Ärztin in München tätig. Sie war verheiratet und hatte eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufarbeitung und Gedenken ==&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Magdalena Schwarz war Thema historischer Forschung und fand Aufnahme in mehrere Dokumentationen über Münchener Ärzte während der Zeit des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensgeschichte von Magdalena Schwarz und ihre Verfolgung durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde im Rahmen der [[Wanderausstellung]] „70.&amp;amp;nbsp;Jahrestag Approbationsentzug jüdischer Ärztinnen und Ärzte“ neben den Porträts von drei Münchener Ärzten dargestellt. Die von dem Ehepaar Ursula und Hansjörg Ebell konzipierte und von dem Künstler Tobias Wittenborn gestaltete Ausstellung baut auf verschiedenen Dokumentationen über Münchener Ärzte auf und wurde seit 2008 unter anderem mehrmals an verschiedenen Ausstellungsorten in München sowie in [[Ansbach]], [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] und [[Nürnberg]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Horner: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bzb-online.de/sept08/16_17.pdf „Fegt alle hinweg …“]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Zahnärzteblatt&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe September 2008. ([[Portable Document Format|PDF]]-Datei; aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.; 38&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische-16-04-2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Ausstellungseröffnung im Juli 2008 in München wies der Vorstandsvorsitzende der [[Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns|Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns]], [[Janusz Rat]], darauf hin, {{&amp;quot;|dass sich die deutsche Ärzteschaft weit mehr als die Durchschnittsbevölkerung nationalsozialistisch organisiert hatte}}, und zitierte eine Aussage des ehemaligen Präsidenten der [[Bundesärztekammer]] [[Karsten Vilmar]]: {{&amp;quot;|Führende Vertreter der Ärzteschaft haben sich aktiv an der Vertreibung ihrer jüdischen Kollegen und Kolleginnen beteiligt.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Janusz Rat, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hagalil.com/archiv/2008/07/rat.htm 70&amp;amp;nbsp;Jahre danach: Approbationsentzug 1938]&amp;#039;&amp;#039;, Rede vom 25.&amp;amp;nbsp;Juli 2008. Bei: [[haGalil|haGalil onLine]]. (Aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die inzwischen erweiterte Ausstellung dokumentiert anhand von wenigen exemplarischen Einzelschicksalen jüdischer Ärztinnen und Ärzte aus München, Nürnberg und [[Fürth]] – darunter Magdalena Schwarz –, wie durch die Verordnungen und Gesetze der Nationalsozialisten Lebensgeschichten zerstört wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;(hil/aerzteblatt.de): &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41413/Muenchen_erinnert_an_den_Approbationsentzug_juedischer_Aerzte_im_Nationalsozialismus.htm |wayback=20100603164019 |text=München erinnert an den Approbationsentzug jüdischer Ärzte im Nationalsozialismus |archiv-bot=2019-09-20 14:27:48 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2010. (Aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Nedbal: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.blaek.de/presse/aerzteblatt/2010/BAB_0710_371.pdf 72 Jahre danach]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerisches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe&amp;amp;nbsp;7–8/2010, S.&amp;amp;nbsp;371. ([[Portable Document Format|PDF]]-Datei; aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.; 344&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben anderen ärztlichen und zahnärztlichen Vereinigungen wird die Ausstellung auch von der [[Kassenärztliche Vereinigung|Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns]] unterstützt; deren Vorstandsvorsitzender Axel Munte hob hervor, dass durch die in den Mittelpunkt gestellten Einzelschicksale „Geschichte auch für jüngere Menschen greifbar gemacht“ werde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/UeberUns/Termine/BAB-09-2008-KVB-informiert-Approbationsentzug.pdf |wayback=20160920170640 |text=Ausstellung zum Approbationsentzug im Jahr 1938 |archiv-bot=2019-04-29 02:00:42 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. Presseinformation der &amp;#039;&amp;#039;Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Ärztlichen Kreis- und Bezirksverbandes München&amp;#039;&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;Juli 2008. ([[Portable Document Format|PDF]]-Datei; aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehrung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde im Münchener Stadtbezirk [[Trudering-Riem]] eine Neubaustraße nach Magdalena Schwarz benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptstadt München, Kommunalreferat: [http://www.muenchen.de/Rathaus/kom/03vermessung/04strassen/strassenneu2004/151351/magdalenaschwarz.html Straßenneubennung Magdalena-Schwarz-Straße]; auf www.muenchen.de. (Aufgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;September 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Waltraut Wertheimer: &amp;#039;&amp;#039;Magdalena Schwarz&amp;#039;&amp;#039;. In: Ilse Macek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausgegrenzt, entrechtet, deportiert. Schwabing und Schwabinger Schicksale. 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Volk Verlag, München 2008, ISBN 978-3-937200-43-9, S.&amp;amp;nbsp;449–451.&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Selig]]: &amp;#039;&amp;#039;„Arisierung“ in München. Die Vernichtung jüdischer Existenz 1937–1939&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2004, ISBN 3-936411-33-6.&lt;br /&gt;
* [[Sybille Krafft]], Christina Böck: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Fronten. Münchner Frauen in Krieg und Frieden 1900–1950&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Landeshauptstadt München, Buchendorfer-Verlag, München 1995, ISBN 3-927984-37-X, S.&amp;amp;nbsp;172f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.de/Rathaus/kom/03vermessung/04strassen/strassenneu2004/151351/magdalenaschwarz.html Kurzbiografie von Magdalena Schwarz] auf www.muenchen.de&lt;br /&gt;
* [http://www.jahrestag-approbationsentzug.de/ 70. Jahrestag des Entzugs der Approbation jüdischer Ärztinnen und Ärzte] – Offizielle Website der Wanderausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schwarz, Magdalena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwarz, Magdalena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdische Ärztin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuebi</name></author>
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