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	<title>Magdalena Montezuma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:24:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magdalena_Montezuma&amp;diff=902380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-12-26T07:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Magdalena Montezuma Grab.jpg|mini|hochkant|Grab von Magdalena Montezuma]] &lt;br /&gt;
{{Externes Bild|url=https://www.flickr.com/photos/bochum_de/54272884213|text= Magdalena Montezuma am Bochumer Schauspielhaus, 1974}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magdalena Montezuma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1942]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;andere Angaben: Würzburg, Heidelberg&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luise Erika Kluge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[15. Juli]]&amp;lt;ref&amp;gt;andere Angaben: 26. Juli&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1984]] in [[West-Berlin]]) war eine deutsche [[Schauspieler]]in und [[Szenenbildner]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nachdem sie ihr Germanistikstudium an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] abgebrochen hatte, lernte sie 1968 den Regisseur [[Werner Schroeter]] kennen, der mit [[Rosa von Praunheim]] als ihr Entdecker gilt. Unter ihrem Künstlernamen, den sie nach einer Figur aus dem amerikanischen Fotoroman &amp;#039;&amp;#039;Little Me&amp;#039;&amp;#039; wählte, wurde sie zu einer Hauptdarstellerin seiner avantgardistischen Filme. Ihre Rollen experimentierten oft mit den Vorstellungsmöglichkeiten des Publikums, so als [[Schutzstaffel|SS]]-Obersturmbannführerin in &amp;#039;&amp;#039;Der Bomberpilot&amp;#039;&amp;#039; oder als glatzköpfiger Herodes in &amp;#039;&amp;#039;Salome&amp;#039;&amp;#039;. Die Filmkritiker [[Adolf Heinzlmeier]] und [[Berndt Schulz]] schrieben über sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sie legte sich auf einen einzigen Ausdruck fest und steigerte ihn zum mystischen Erlebnis. Mondsüchtig und selbstverzückt deklamierte sie und schwamm blaß, monumental, leidenschaftlich mit großen, stilisierten Gesten durch barocke, angstschwere, glücksschwere, sehnsuchtsschwangere Filme, die nicht aufhören. Die Kamera kniete vor ihr. So wurde sie zur archaischen Kult-Statue des Avantgarde-Films.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars&amp;#039;&amp;#039;. Lexikon Imprint Verlag, Berlin 2000, S. 250, ISBN 3-89602-229-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montezuma wirkte 1971 in [[Rosa von Praunheim]]s Film &amp;#039;&amp;#039;Macbeth Oper von Rosa von Praunheim&amp;#039;&amp;#039; mit, der im Programm der [[documenta 5]] gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.filmzentrale.com/rezis/macbethopervonrosavonpraunheimdk.htm| &lt;br /&gt;
titel=Macbeth Oper von Rosa von Praunheim|hrsg=Filmzentrale|abruf=2020-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später arbeitete sie auch für andere Regisseurinnen wie [[Elfi Mikesch]] und [[Ulrike Ottinger]] sowie Regisseure des [[Neuer Deutscher Film|Neuen Deutschen Films]], besonders [[Rainer Werner Fassbinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Bühnendebüt gab sie am 28. Mai 1972 in einer Inszenierung Schroeters von &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]]&amp;#039;&amp;#039; im Malersaal des [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhauses]] in Hamburg. Später spielte sie mehrmals am [[Schauspielhaus Bochum]] und am [[Schauspiel Frankfurt]], wobei sie sich, wie schon in Schroeters Filmen, auch an der Ausstattung beteiligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magdalena Montezuma, die vorübergehend eine Kultfigur der alternativen Szene war, litt seit 1982 an Krebs, dem sie 41-jährig erlag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13510170 |Titel=Gestorben: Magdalena Montezuma |Jahr=1984 |Nr=30 |Seiten=144 |Datum=1984-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Filmproduzent [[Peter Berling]] erinnert sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|1986 [sic!] traf Schroeter der Verlust von Magdalena. Der Krebs der Montezuma war zu spät erkannt worden, jahrelang zog sich der Kampf hin. Als sie wußte, daß es zu Ende ging, wünschte sie sich, auf dem Set zu sterben. Viele Freunde trugen zum Zustandekommen des Requiems »Der Rosenkönig« bei. Elfi Mikesch schuf Bilder von atemberaubender Schönheit, Magdalena war von Antonio Orlando und Mustafa [Djadja], den jungen Freunden umgeben, aber sie starb nicht während der Dreharbeiten in Portugal, sondern erst 14 Tage später in München [sic!].|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Berling]]: &amp;#039;&amp;#039;Die 13 Jahre des Rainer Werner Fassbinder. Seine Filme, seine Freunde, seine Feinde&amp;#039;&amp;#039;. G. Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1992, S. 541, ISBN 3-7857-0643-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach ihrem Tod durch Schroeter fertiggestellte Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkönig]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ihr gewidmet. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem [[Friedhöfe an der Bergmannstraße|Friedhof an der Bergmannstraße]] in [[West-Berlin]]. Die Grabstelle befindet sich in der {{Coordinate|NS=52.487274 |EW=13.402481 |type=landmark |dim=25 |region=DE-BE |text=Abt. 12-11-07 (Magdalena) |name=Abt. 12-11-07 (Magdalena)}} des [[IV. Kirchhof der Jerusalems- und Neuen Kirche|Kirchhofs der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde]]. 2015 wurde ihr Grabstein auf die Grabstelle von [[Werner Schroeter]] verbracht. Schroeter war nach seinem Tod in Kassel im Jahre 2010 auf dem Friedhof an der Bergmannstraße beigesetzt worden. Magdalena Montezumas Grabstelle besteht jedoch fort und wurde bisher nicht eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1968: Grotesk – burlesk – pittoresk&lt;br /&gt;
* 1968: Neurasia&lt;br /&gt;
* 1968: Argila&lt;br /&gt;
* 1969: Eika Katappa&lt;br /&gt;
* 1969: Nicaragua&lt;br /&gt;
* 1970: Anglia (nicht aufgeführt)&lt;br /&gt;
* 1970: [[Niklashauser Fart]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1970: Der Bomberpilot (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Rio das Mortes]]&lt;br /&gt;
* 1971: Salome (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Warnung vor einer heiligen Nutte]]&lt;br /&gt;
* 1971: Macbeth Oper von [[Rosa von Praunheim]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1972: Der Tod der Maria Malibran&lt;br /&gt;
* 1972: Was die Rechte nicht sieht, kommt erst recht aus dem Ohr heraus (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1973: Willow Springs (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Welt am Draht]] (Fernseh-Zweiteiler)&lt;br /&gt;
* 1973–1976: Goldflocken (&amp;#039;&amp;#039;Les flocons d’or&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1974: Die letzten Tage von Gomorrha (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1974: Der schwarze Engel (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1975: Glutmensch (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Bildnis einer Trinkerin]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Execution. A Study of Mary]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Berlin Alexanderplatz (Fernsehverfilmung)|Berlin Alexanderplatz]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Palermo oder Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Taxi zum Klo]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Tatort: Beweisaufnahme]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Tag der Idioten]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Freak Orlando]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Liebeskonzil]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Macumba (Film)|Macumba]] (auch Mitautorin)&lt;br /&gt;
* 1982: Die Zeit dazwischen (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Die flambierte Frau]]&lt;br /&gt;
* 1983: Pankow ’95 (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Kiez – Aufstieg und Fall eines Luden]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Der Rosenkönig]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Schöning: &amp;#039;&amp;#039;Magdalena Montezuma.&amp;#039;&amp;#039; In: [[CineGraph]] Lfg. 10 (1988), mit einem Essay von [[Dietrich Kuhlbrodt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0599700}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138607877|LCCN=no/2006/99769|VIAF=44564319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Montezuma, Magdalena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Szenenbildner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Montezuma, Magdalena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kluge, Luise Erika (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin und Szenenbildnerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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