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	<title>Magda Thürey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:08:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magda_Th%C3%BCrey&amp;diff=1349892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mommpie: arch. Link, Kat.</title>
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		<updated>2025-10-30T06:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;arch. Link, Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magda Thürey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Bär&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1899]] in [[Hamburg]]; † [[17. Juli]] [[1945]] ebenda) war eine deutsche [[Kommunist]]in und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Emilienstraße 30 (4).jpg|mini|Gedenktafel Emilienstraße 30]]&lt;br /&gt;
Magda Thürey wuchs in einer Kapitänsfamilie auf und verbrachte ihre Kindheit mit ihrer Schwester am [[Grindel (Hamburg)|Grindel]] und in [[Hamburg-Harvestehude]]. Neun Jahre ging sie am [[Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium|Lyzeum „Emilie Wüstenfeld“]] zur Schule. Von 1914 bis 1919 studierte sie am Lehrerseminar &amp;#039;&amp;#039;Hohe Weide&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Eimsbüttel]], und sie kritisierte das damalige autoritäre Schulsystem. Nach Abschluss der Seminarausbildung wurde sie als Lehrerin für Mädchen in der Schule an der Lutterothstraße eingestellt. Aktiv arbeitete sie in der Hamburger Lehrergewerkschaft mit und trat zu Beginn der 1920er Jahre der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. 1932 wurde sie in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magda Thürey wurde 1933 aus dem Schuldienst entlassen. Als sie im selben Jahr [[Paul Thürey]] heiratete, war dieser arbeitslos und konnte für ihren Unterhalt nicht aufkommen. In der Emilienstraße richtete sie von ihrem Erspartem einen Seifenladen ein, den sie &amp;#039;&amp;#039;Waschbär&amp;#039;&amp;#039; nannte. Der unauffällige Seifenladen wurde im Widerstand zum Treffpunkt, später auch mit der [[Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]] und Zwischenlager für Druckschriften, Flugblätter und Terminpläne der Widerstandsorganisation. Hier fanden viele illegale Treffen statt. Das sichere Versteck wurde am 30. Oktober 1943 verraten, und Magda Thürey wurde verhaftet. Der Seifenladen blieb erhalten und wurde von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] als Falle genutzt, so dass es zu weiteren Verhaftungen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestapo nahm Magda Thürey im Oktober 1943 in „[[Schutzhaft]]“ und sperrte sie ins [[KZ Fuhlsbüttel#Polizeigefängnis von 1935 bis 1945|Gefängnis Fuhlsbüttel]]. Während der Haft wurde sie trotz schwerer Krankheit brutal behandelt und erhielt keine Nahrung. Der Gesundheitszustand von Magda Thürey verschlechterte sich zusehends. Sie litt außerdem seit Jahren an [[Multiple Sklerose|Multipler Sklerose]]. Erst als sie vollkommen bewegungsunfähig war, wurde sie in das Krankenhaus Langenhorn (heute [[Asklepios Klinik Nord]]) verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gymnasium-ohmoor.de/index.php?page=geschichte Gymnasium Ohmoor]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von hier konnte sie nach der Befreiung von ihrem Bruder, [[Curt Bär]], nach Hause geholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Magda Thürey.jpg|mini|Grabplatte auf dem Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Emilienstraße 30 (Magda Thürey) in Hamburg-Eimsbüttel.JPG|mini|hochkant|Stolperstein in der Emilienstraße 30]]&lt;br /&gt;
Etwa zwölf Wochen nach ihrer Befreiung durch britische Truppen im Krankenhaus Langenhorn starb Magda Thürey am 17. Juli zu Hause bei ihrem Bruder an den Folgen der 18-monatigen Gestapohaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Begräbnis von Magda Thürey reichten sich [[Karl Meitmann]] (SPD) und [[Friedrich Dettmann (Politiker)|Friedrich Dettmann]] (KPD) die Hand und schworen: „Nie wieder Bruderkrieg!“&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schoenfeld: [http://www.fof-ohlsdorf.de/thema/2005/89s05_sterben.htm &amp;#039;&amp;#039;1945 sterben müssen – Hamburger Einzelschicksale&amp;#039;&amp;#039;;] in: Ohlsdorf: Zeitschrift für Trauerkultur, Ausgabe 89, Mai 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Thürey ist auf dem Ehrenfeld der [[Geschwister-Scholl-Stiftung]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] im Planquadrat Bn 73 Nr. 93 begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=694&amp;amp;tomb=41&amp;amp;b=T&amp;amp;lang=de Kissenstein Paul und Magda Thürey] bei &amp;#039;&amp;#039;genealogy.net&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 1981 wurde in [[Hamburg-Niendorf]] die Thüreystraße nach Magda und Paul Thürey benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hamburg.vvn-bda.de/archiv/rede.htm |wayback=20070926221517 |text=VVN-BdA Hamburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] hat ihren Hamburger Sitz in der Lindenallee 72 Magda-Thürey-Zentrum benannt.&amp;lt;br /&amp;gt;In der &amp;#039;&amp;#039;Emilienstraße 30&amp;#039;&amp;#039;, ihrem letzten Wohnhaus vor der Verhaftung, wurde ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für sie verlegt. Am 22. April 1987 wurde eine Namenstafel am Mahnmal [[Hamburg-Niendorf#Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“|&amp;#039;&amp;#039;Tisch mit 12 Stühlen&amp;#039;&amp;#039;]] zu Ehren der Widerstandskämpfer in Hamburg-Niendorf angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gymnasium-ohmoor.de/index.php?page=geschichte Lebensweg einer tapferen Lehrerin]&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3115 Magda Thürey] in der &amp;#039;&amp;#039;Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://garten-der-frauen.de/erinnerungsskulptur/magda-thuerey/ Porträt Magda Thürey] bei &amp;#039;&amp;#039;garten-der-frauen.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2009/3453/pdf/wer_steckt_dahinter_.pdf Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thurey, Magda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Eimsbüttel ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thürey, Magda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bär, Magda (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD), MdHB sowie Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mommpie</name></author>
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