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	<title>Magda Langhans - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-14T19:44:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magda Langhans-Kelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1903]] in [[Hamburg]] als Magda Kelm; † [[17. Januar]] [[1987]] ebenda) war eine deutsche [[Politiker]]in der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik und Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Magda Langhans wuchs als Älteste von sieben Geschwistern in einer Arbeiterfamilie in [[Hamburg-Dulsberg]] auf. Der Vater starb früh an [[Tuberkulose]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rita Bake]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen der „ersten Stunde“&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, Hamburg 2016, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitete als Hausangestellte und später auch als Anlegerin im [[Druckerei]]gewerbe. Dieser Arbeit ging sie durchgehend bis zu ihrer Pensionierung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren trat Magda Langhans in die Gewerkschaft ein. 1921 hatte sie sich auf Anregung eines Freundes der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) angeschlossen. Schnell übernahm sie Aufgaben im Parteiapparat und ging für ein Jahr nach [[Moskau]] in die Parteischule der KPdSU. Wieder in Hamburg, übernahm sie einen Posten in der Bezirksleitung der KPD „Wasserkante“. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann, den Dekorationsmaler Heinrich Langhans, kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1931 bis 1933 wurde Langhans das erste Mal für die KPD in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt. An der Sitzung der Bürgerschaft am 8. März 1933 nahmen die KPD-Abgeordneten bereits nicht mehr teil. Langhans konnte aber noch im Februar 1933 vom Rathaus 2.000 Mark Diäten für die KPD-Abgeordneten abholen, die für die illegal arbeitenden Genossen verwendet wurden. Nach dem Verbot der KPD 1933 beteiligte Magda Langhans sich am kommunistischen Widerstand. Sie sorgte dafür, dass die auch im Untergrund weiter verbreitete Zeitung der KPD, die „Rote Fahne“ und andere Flugblätter ihren Weg nach Hamburg fanden und unter die Bevölkerung gebracht wurden und wurde im Mai 1934 verhaftet. Sie wurde zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Von 1934 bis 1940 saß sie im [[Justizvollzugsanstalt Lübeck|Frauengefängnis Lübeck-Lauerhof]] ein. Sie war die erste Frau, die aus politischen Gründen in Hamburg von den Nazis verurteilt und inhaftiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Von Februar bis Oktober 1946 gehörte Magda Langhans der [[Ernannte Hamburgische Bürgerschaft|ernannten Bürgerschaft]] der Stadt Hamburg an. Sie war eine von neun [[Kommunist]]en, die mit den anderen [[Fraktion (Politik)|Fraktionen]] unter anderem eine neue [[Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg|Hamburgische Verfassung]] ausarbeiten sollten. Für ihre Partei saß sie in den beiden ersten gewählten Bürgerschaften ([[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946|1946 bis 1949]] und [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1949|1949 bis 1953]]) im Parlament. Dort gehörte sie als erste Frau dem Präsidium der Bürgerschaft als Vizepräsidentin an. Magda Langhans setzte sich als Bürgerschaftsabgeordnete für eine Wiedergutmachung der NS-Verfolgten ein. Am 18. Mai 1949 stimmte sie wie die gesamte KPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft gegen das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Magda Langhans.jpg|mini|hochkant|Grabstein auf dem Geschwister-Scholl-Ehrenfeld auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem engagierte sie sich in der [[Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit|Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit]]. Sie war zudem Landesvorsitzende des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbunds Deutschlands]] in Hamburg, der 1957 verboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[KPD-Verbot|KPD-Verbot 1956]] war sie für die illegale Partei in Bremen und Württemberg aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 war sie Mitbegründerin der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1987 starb Magda Langhans in Hamburg. Sie liegt begraben auf dem Ehrenfeld für Verfolgte der NS-Herrschaft in [[Hamburg-Ohlsdorf]], zusammen mit ihrem Mann Heinrich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=694&amp;amp;tomb=298&amp;amp;b=L&amp;amp;lang=de Magda Langhans.] grabsteine.genealogy.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hamburg hat ihr einen [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3110 Frauenort für Magda Langhans.] hamburg-frauenbiografien.de; abgerufen am 8. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Grolle|Inge Grolle]], Rita Bake: &amp;#039;&amp;#039;„Ich habe Jonglieren mit drei Bällen geübt.“ Frauen in der Hamburgischen Bürgerschaft von 1946 bis 1993.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dölling &amp;amp; Galitz, Hamburg 1995, ISBN 3-930802-01-5, S. 365 (im Auftrag der [[Landeszentrale für politische Bildung Hamburg]]).&lt;br /&gt;
* Rita Bake, Brita Reimers: &amp;#039;&amp;#039;Stadt der toten Frauen. Frauenportraits und Lebensbilder vom Friedhof Ohlsdorf&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Verlag Dölling und Galitz, Hamburg 1997, S. 293–294, ISBN 3-930802-56-2.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/magda-langhans?ID=4685 &amp;#039;&amp;#039;Langhans, Magda&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}} bundesstiftung-aufarbeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Kersten Artus]]: [https://magdalanghans.wordpress.com/ &amp;#039;&amp;#039;Wer war Magda Langhans?&amp;#039;&amp;#039;] magdalanghans.wordpress.com; ausführliches Material.&lt;br /&gt;
** [https://magdalanghans.files.wordpress.com/2016/10/magda-langhans-broschuere.pdf Broschüre.] (PDF; 4,7&amp;amp;nbsp;MB) magdalanghans.files.wordpress.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016614594|VIAF=215809925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langhans, Magda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WILPF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langhans, Magda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Langhans-Kelm, Magda (vollständiger Name); Kelm, Magda (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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