<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Magda_Bittner-Simmet</id>
	<title>Magda Bittner-Simmet - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Magda_Bittner-Simmet"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magda_Bittner-Simmet&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T19:54:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magda_Bittner-Simmet&amp;diff=1728650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magda_Bittner-Simmet&amp;diff=1728650&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-14T09:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Magda Bittner-Simmet im Atelier.jpg|mini|Im Atelier Leopoldstraße mit Bildnis Dr. F.C. Behl, 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magda Bittner-Simmet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1916]] in [[Erding]]; † [[22. März]] [[2008]] in [[Starnberg]]) war eine [[München|Münchner]] Malerin der Nachkriegszeit. Vor allem Porträts, aber auch Städte- und Landschaftsbilder, Stillleben und Akte sind die Sujets ihrer farbenfrohen Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Tochter aus gutbürgerlicher Familie in [[Erding]] erfolgte ihre Ausbildung in [[München]], zunächst zur Lehrerin für Schön- und Kurzschrift. Dann besuchte die modebegeisterte junge Frau kurz die Meisterschule für Mode, bis sie – gegen den Willen des Vaters – ihrer Berufung zur Malerin folgte.&lt;br /&gt;
1938 begann sie ein Studium an der Akademie für Angewandte Kunst in München unter anderem bei Karl-Heinz Dallinger, [[Else Brauneis]] und [[Fritz Helmuth Ehmcke]]. Zur Finanzierung ihres Studiums arbeitete sie als Fachlehrerin für Kurz- und Plakatschrift sowie Zeichen- und Werklehrerin. 1944 schloss sie ihr Studium mit dem Diplom ab.&lt;br /&gt;
1947 heiratete sie den Arzt Max Bittner, der noch im selben Jahr an einer Medikamentenvergiftung verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mathias Weber |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/tochter-der-stadt-viel-zu-feiern-1.3202132 |titel=Der 100. Geburtstag von Magda Bittner-Simmet |datum=2016-10-12 |sprache=de |abruf=2025-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 31-jährige Witwe bezog als freischaffende Künstlerin ihr erstes Atelier in München/Schwabing. Ihren Lebensunterhalt sicherten zahlreiche Porträtaufträge. Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, auch aus Wirtschaft, Politik und Kultur, saßen ihr Modell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 ließ die Malerin vom Münchner Architekten Herbert Lauterbach ein Haus in der Schwedenstraße 54 am [[Schwabinger Bach]] planen, wo sie bis zu ihrem Tod im Alter von 92 Jahren lebte und arbeitete. Heute findet sich dort die Magda Bittner-Simmet Stiftung mit Ateliermuseum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;am&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Schalipp |url=https://www.mbs-stiftung.de/angebote/ateliermuseum.html |titel=AtelierMuseum - Magda Bittner-Simmet Stiftung, München |sprache=de-de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240226010545/https://www.mbs-stiftung.de/angebote/ateliermuseum.html |archiv-datum=2024-02-26 |abruf=2025-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung an der Akademie für angewandte Kunst während des Dritten Reiches und der dort herrschenden Kunstideologie entwickelte Magda Bittner-Simmet erst in den Nachkriegsjahren einen eigenen Malstil, der in stilistischer Nähe zu den Werken des [[Expressiver Realismus|Expressiven Realismus]] steht. Ihren Porträtstil entwickelte sie nochmals 1951 als Gaststudentin bei [[Hans Gött]] an der Akademie der Bildenden Künste München weiter. Ihre Werke finden sich in zahlreichen öffentlichen wie privaten Sammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abt Jakobus Pfättisch von Plankstetten&amp;#039;&amp;#039;, 1948, Öl auf Leinwand, [[Kloster Plankstetten|Benediktinerabtei Plankstetten]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. [[Wilhelm Hoegner]]&amp;#039;&amp;#039; (Bayer. Ministerpräsident), 1953, Öl auf Leinwand, Bayer. Staatsministerium des Innern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bühnenporträt Elisabeth Thoma als Rothaarige in [[Werner Egk]]s Peer Gynt&amp;#039;&amp;#039;, 1954, Privatbesitz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schriftsteller Oskar Maria Graf&amp;#039;&amp;#039; [[Oskar Maria Graf]], 1960, Öl auf Leinwand, [[Städtische Galerie im Lenbachhaus]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heuernte im Oberstdorfer Tal&amp;#039;&amp;#039;, 1966, Öl auf Leinwand, [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendleuchten um den Campanile&amp;#039;&amp;#039;, 1966, Öl auf Leinwand, [[Oberbayern|Regierung von Oberbayern]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorfrühling am Grüntensee&amp;#039;&amp;#039;, 1971, Aquarell, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbst im Kaisergebirge&amp;#039;&amp;#039;, 1975, Aquarell, Erzbischöfliches Ordinariat, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bischof Dr. [[Alois Brems]]&amp;#039;&amp;#039;, 1977, Öl auf Leinwand, Bischöfliches Palais, Eichstätt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landtagspräsident Rudolf Hanauer&amp;#039;&amp;#039;, 1979, Öl auf Leinwand, [[Bayerischer Landtag]], München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1959: Stuttgart, Württembergischer Kunstverein. GEDOK (Malerei und Plastik)&lt;br /&gt;
* 1961: Rom, Galleria D&amp;#039;Arte del Palazzo delle Esposizioni, Mostra del gruppo di pittrici dell&amp;#039; associazione GEDOK di Monaco&lt;br /&gt;
* 1968: Paris, Salles d&amp;#039;Exposition, l&amp;#039;Union des Femmes de Peintres, Sculpteurs, Graveurs, Décorateurs&lt;br /&gt;
* 1971: Goslar, Goslarer Museum, Kunstausstellung Magda Bittner-Simmet Gemälde und Graphiken&lt;br /&gt;
* 1972: München, BBK - Völkerkundemuseum, Bayerische Künstler heute&lt;br /&gt;
* 1973: München, Ausstellungsfoyer der Bayer. Versicherungskammer, Magda Bittner-Simmet Gemälde und Graphik&lt;br /&gt;
* 1978: München, Bankhaus Reuschel &amp;amp; Co., Magda Bittner-Simmet Gemälde und Graphik&lt;br /&gt;
* 1984: Bonn, Bayerische Vertretung, Werke bayerischer Künstlerinnen Malerei - Graphik - Textilkunst&lt;br /&gt;
* 2001: München, Seidlvilla, Kunst als Lebenselixier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1979 erhielt Bittner-Simmet die Pygmalion-Medaille der Kunststiftung der Deutschen Wirtschaft „in Würdigung ihres malerischen und graphischen Werkes, das dem Menschenbild und der Natur in Ehrfurcht huldigt, …“.&lt;br /&gt;
* 1989 wurde ihr das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande verliehen „auf Grund ihres unermüdlichen Einsatzes für die Interessen der bildenden Künstler in Bayern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank der Träger des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatte sich als Mitglied des Berufsverbands Bildender Künstler, des [[Seerosenkreis]]es und Mitglied beziehungsweise Vorsitzende der [[GEDOK]] München für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für künstlerisches Schaffen, insbesondere der sozialen Absicherung von Künstlerinnen engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Die von der Malerin durch testamentarische Verfügung errichtete Magda Bittner-Simmet Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mbs-stiftung.de/ |titel=Magda Bittner-Simmet Stiftung |sprache=de |abruf=2025-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bewahrt als Nachlass-Stiftung das Lebenswerk der Münchner Künstlerin und erschließt es unter kulturhistorischen Aspekten. Ausstellungen, Publikationen und vielfältige Projekte für alle Altersgruppen halten das kulturelle Erbe für die Öffentlichkeit lebendig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;am&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Magda Bittner-Simmet: &amp;#039;&amp;#039;Fest der Farbe&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 1986, ISBN 3-7774-4420-0.&lt;br /&gt;
* Magda Bittner-Simmet: &amp;#039;&amp;#039;Fest der Farbe : Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen, 1939 - 1992&amp;#039;&amp;#039; (Band 2). Hirmer, München 1993, ISBN 3-7774-6280-2.&lt;br /&gt;
* Iris Nocker: &amp;#039;&amp;#039;Ganz schön selbstbewusst! Magda Bittner-Simmet in der Münchner Kunstszene nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Allitera Verlag, München 2016, ISBN 978-3-86906-889-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118822772}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mbs-stiftung.de Magda Bittner-Simmet Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118822772|LCCN=n/94/68831|VIAF=135620913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BittnerSimmet, Magda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bittner-Simmet, Magda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erding]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Starnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>