<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Magazinbeute</id>
	<title>Magazinbeute - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Magazinbeute"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magazinbeute&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T16:18:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magazinbeute&amp;diff=527834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Magazinbeute&amp;diff=527834&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-09T21:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderstand Rapsfeld.jpg|mini|Magazinbeuten aus Kunststoff (je 3 Zargen) als [[Wandern (Bienen)|Wanderstand]] an einem [[Raps]]feld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bienenhäuser bei Wehrheim,Taunus.JPG|miniatur|Magazinbeuten aus Holz am Waldrand im [[Taunus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Magazinzargen.jpg|mini|[[Zarge (Imkerei)|Zargen]] der [[Segeberger Beute]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20130713 bonn25 (cropped).jpg|mini|Magazinbeuten (links auf eine [[Stockwaage|elektronische Stockwaage]] aufgesetzt) auf dem Dachgarten der [[Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland|Bundeskunsthalle]] in Bonn (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magazinbeuten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind künstliche Nisthöhlen für [[Honigbiene]]n. Sie werden in der modernen [[Imker]]ei als Behausung ([[Bienenstock|Beute]]) von Honigbienen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Magazinbeuten bestehen aus einem Boden, einer oder mehreren übereinander gesetzten [[Zarge (Imkerei)|Zargen]] in der Mitte und einem Deckel.&lt;br /&gt;
In die oben und unten offene Holz- oder Kunststoffzarge werden von oben [[Rähmchen]] mit den [[Bienenwabe]]n eingehängt. Der Boden hat ein Flugloch (Schlitz) und der Deckel hat eine Abdeckung als Wetterschutz. Je nach Volksstärke, die in [[Gemäßigte Zone|gemäßigten Breiten]] im Jahreslauf stark schwankt, werden eine bis maximal vier oder gar fünf Zargen pro Volk und Beute verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Horizontalbeute]] findet in der Magazinbeute die Volksentwicklung von unten nach oben (&amp;#039;&amp;#039;vertikal&amp;#039;&amp;#039;) statt. Im unteren Bereich der Magazinbeute befindet sich der [[Brutraum]] mit dem Brutnest, darüber der [[Honigraum]] mit den Honigwaben. Für eine möglichst naturnahe Bienenhaltung wird ein nicht unterbrochenes Brutnest angestrebt, das nur bei einem ausreichend großen Brutraum möglich ist. Um reine Honigwaben zu erzeugen, wird zwischen Brut- und Honigraum häufig ein sogenanntes [[Absperrgitter (Imkerei)|Absperrgitter]] eingesetzt. Damit wird ein Bebrüten des Honigraums verhindert, da die relativ große [[Bienenkönigin]] nicht durch das Gitter passt und keine Eier im Honigraum legen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urform der vertikalen Magazinbeute geht auf den amerikanischen Imker [[Geschichte der Imkerei#Lorenzo Lorrain Langstroth|Lorenzo L. Langstroth]] (1810–1895) zurück, der ein nach ihm benanntes [[Rähmchen]]maß einführte und den [[Bienenabstand]] (bee-space) entdeckte, den natürlichen Idealabstand zwischen Waben und Beutenwand. Die von ihm entwickelte [[Langstroth-Beute]] ist die weltweit am meisten genutzte Bienenbeute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante der Magazinbeute stellt z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Dadant-Beute]] dar. Hier werden verschiedene [[Rähmchen]]- und damit auch Zargengrößen für den [[Brutraum]] und den [[Honigraum]] verwendet. Bei anderen Magazinbeuten-Typen werden sogenannte [[Halbzargen|Halb-]] oder [[Flachzargen]] (nur halb hoch) verwendet. Ziel bei allen diesen Varianten ist es, auch kleinere Mengen [[Honig]] ernten zu können (sogenannte Läppertrachten) und ein besseres Reifen des Honigs zu ermöglichen. Am häufigsten wird allerdings nur mit einer einzelnen Zargengröße geimkert, weil dadurch eine einheitlichere Materialhaltung ermöglicht wird: Ein einziger Zargen-Typ kann so universell für den Brut- und Honigraum, den Wabentransport und die Einlagerung überzähliger Waben (Rähmchen) im Winterhalbjahr verwendet werden. Zudem können unbebrütete ausgeschleuderte Honigwaben des Vorjahres zur Erweiterung des Brutraums von einer auf zwei Zargen verwendet werden. Dies erleichtert die Wabenerneuerung und -hygiene im Frühjahr. Die meisten Methoden der Wabenerneuerung arbeiten mit komplett neuen Mittelwänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magazin-Betriebsweise ==&lt;br /&gt;
In der Imkerei wird weltweit am häufigsten die [[Westliche Honigbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis mellifera&amp;#039;&amp;#039;) gehalten und hierzu überwiegend Magazinbeuten verwendet. Die Bienenvölker werden ganzjährig in diesen Behältnissen einzeln oder nebeneinander (als Gruppe) meistens&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Victoria Seeburger |url=https://www.bienenundnatur.de/aktuelles/am-bienenstand/ |titel=Am Bienenstand - Worauf sollten Bienenvölker stehen? |werk=bienen&amp;amp;natur |datum=2022-01-12 |sprache=de-DE |abruf=2022-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einem einfachen, bodennahen Holzgestell (Wanderbock) im Freien aufgestellt. Ein wesentlicher Vorteil für den Imker dieser modularen und sehr flexiblen Betriebsweise ist der geringe Aufwand beim Verstellen der Bienenvölker, z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Wandern (Bienen)|Anwandern]] in einzelne Blüten- oder [[Honigtau]]-Trachten. Auch die Materialkosten sind relativ gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1960er Jahre wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Bienen hauptsächlich in ortsfesten, warmhaltigen, aufwendigen [[Bienenhaus|Bienenhäusern]] mit den sogenannten [[Hinterbehandlungsbeute]]n gehalten. In der [[DDR]] waren bis zur Wiedervereinigung [[Bienenwagen]] sehr verbreitet. Inzwischen sind diese klassischen Betriebsweisen durch die einfachere, billigere Magazin-Betriebsweise weitgehend ersetzt worden, bzw. neue Bienenhäuser und -wagen werden nicht mehr gebaut, oder zumindest, falls noch vorhanden, auch mit Magazin-Beuten bestückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Gegenden ([[Mittelmeerraum]], [[Afrika]]) werden in der mobilen Imkerei vorwiegend kompakte [[Lagerbeute]]n eingesetzt (ohne aufzusetzende Zargen), bei denen die Honigräume nicht wie bei den sonst üblichen [[Ständerbeute]]n über, sondern neben den Bruträumen liegen. Die Bearbeitung erfolgt hier von oben, ansonsten ähnelt die Betriebsweise im Wesentlichen der von Magazinbeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bienen spielt es eine wichtige Rolle, welche Größe die „künstlichen Höhlen“ haben, sie müssen der Volksdynamik  entsprechen, etwa 40 Liter Raum haben und artgerecht sein. Weitere Voraussetzungen sind ein Schutz vor direkten Witterungseinflüssen wie Nässe und Zugluft. Insgesamt ist der Imker und seine Betriebsweise der größte [[Selektionsfaktor]] für das Nutztier Honigbiene. Danach folgen in absteigender Folge die weiteren Faktoren Nahrungsangebot, Krankheiten und Pestizide aus der intensiven, industrialisierten Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hohenheimer Einfachbeute]]&lt;br /&gt;
* [[Erlanger Magazinbeute]]&lt;br /&gt;
* [[Segeberger Beute]]&lt;br /&gt;
* [[Zanderbeute]]&lt;br /&gt;
* [[Émile Warré#Warrés »Ruche Populaire«|Warré Volksbeute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Naturnahes Imkern im Flachzargen-Magazin – Ein alternatives Erfolgsmodell &amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag 2016, ISBN 978-3-00-053694-6.&lt;br /&gt;
*  Melanie von Orlow: &amp;#039;&amp;#039;Natürlich imkern in Großraumbeuten &amp;#039;&amp;#039;. 4. Edition 2021, Verlag Eugen Ulmer, ISBN   978-3818611477. &lt;br /&gt;
* Paul Jungels: &amp;#039;&amp;#039;Imkern: Praxis-Handbuch zu einer anderen Imkerwelt&amp;#039;&amp;#039;. United Bees Verlag 2021, ISBN 978-3949291012.&lt;br /&gt;
*  Sebastian Faiß: &amp;#039;&amp;#039;Imkern: modern, bienengemäß, effizient&amp;#039;&amp;#039;. Kosmos Verlag 2022, ISBN 978-3440173343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Langstroth hives}}&lt;br /&gt;
* [https://www.magazinimker.de/ Arbeitsgemeinschaft der Magazin-Imker e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.imkerverein-tempelhof.de/html/orientierungshilfe.html | wayback=20100201100239 | text=Empfehlung zu Holzmagazinen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwg.bayern.de/bienen/haltung/081680/index.php Bauanleitungen für verschiedene Beutentypen, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bienenbeuten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstliche Bienenbehausung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>