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	<title>Madenhacker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:18:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Madenhacker&amp;diff=549545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-17T21:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gattung, zu weiteren Bedeutungen siehe [[Buphagos]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Madenhacker&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Buphagus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Mathurin-Jacques Brisson|Brisson]], 1760&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Madenhacker&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Buphagidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[René Primevère Lesson|Lesson]], 1828&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Muscicapoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Red billed oxpecker close.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Ein [[Rotschnabel-Madenhacker]] (&amp;#039;&amp;#039;Buphagus erythrorhynchus&amp;#039;&amp;#039;) auf einem Büffel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madenhackerstare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Buphagus&amp;#039;&amp;#039;), auch kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madenhacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind die einzige [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der Vogel-Familie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buphagidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Gruppe umfasst lediglich zwei Arten, die anhand ihrer Schnabelfarbe klassifiziert werden und deren natürlicher [[Habitat|Lebensraum]] die [[Savanne]]n des mittleren und östlichen [[Afrika]]s südlich der [[Sahara]] sind. Beide Arten leben dort in offener [[Symbiose]] mit großen [[Haustier|Haus-]] oder [[Wild]]tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vormals wurden die Madenhacker meist als Unterfamilie Buphaginae zu den [[Stare]]n (Sturnidae) gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Madenhacker haben einen längsovalen Rumpf und ein graubraunes Gefieder, dass zum Bauch hin heller wird und einen eher hellbraune Tönung aufweist. Flügel und Schwanz sind mittellang; der Schwanz ist zum Ende hin zugespitzt. Der rote oder gelbrot gefärbte Schnabel ist mittellang und an der Spitze seitlich abgeflacht. Die Beine und die Zehen sind kurz und stämmig. Die Zehen enden in scharfen Krallen. Die Geschlechter sind äußerlich nicht zu unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winkler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Madenhacker sind gesellige Vögel, die sich von [[Insekten]] und deren [[Larve]]n sowie von [[Zecken]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wächter des Nashorns&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |titel=Kleine Vögel schützen Nashörner vor Wilderern |url=https://www.spektrum.de/news/kleine-voegel-schuetzen-nashoerner-vor-wilderern/1721692 |werk=[[Spektrum.de]] |datum=2020-04-09 |zugriff=2020-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ernähren. Hierzu halten sie sich häufig auf großen Wildtieren oder Haustierherden auf und lassen sich von diesen herumtragen. Sie suchen unter anderem das Fell der Tiere nach [[Parasiten]] ab und entfernen diese mit ihren kräftigen [[Schnabel|Schnäbeln]]. Auch warnen sie ihre [[Wirt (Biologie)|Wirtstiere]] vor herannahenden Räubern, was ihnen beispielsweise auf [[Kisuaheli]] den Namen „Askari wa Kifaru“ (auf Deutsch etwa ‚Wächter des Nashorns‘) einbrachte. Der Bestand der Madenhacker ist neuen Beobachtungen zufolge allerdings rückläufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wächter des Nashorns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Madenhacker haben kräftige Füße und sind gute Flieger. Ihr [[Gefieder]] ist hellbraun. Die beiden Arten unterscheiden sich in der Schnabelfarbe. Die Vögel [[Nest|nisten]] in Löchern, oft in Wänden, die mit Haaren ihrer Wirtstiere ausgekleidet sind. Dort erbrüten sie zwei oder drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putzsymbiose ==&lt;br /&gt;
[[Datei:African buffalo Syncerus caffer retouched.jpg|mini|Ein [[Kaffernbüffel|Afrikanischer Büffel]] mit drei Madenhackern und sechs [[Lappenstar]]en auf dem Rücken]]&lt;br /&gt;
Auch wenn Madenhacker nicht zwingend auf einen [[Wirt (Biologie)|Wirt]] angewiesen sind, bevorzugen sie doch das Leben mit diesem, da er ihnen Schutz und Nahrung bietet. Auch ihr Körperbau ist hierauf adaptiert. Bisher wurde die Beziehung als typische [[Putzsymbiose]] verstanden, die nicht nur zur Gesundheit des Wirtes beiträgt, sondern auch die Seuchengefahr für die Herde reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Auffassung wurde jedoch in letzter Zeit infrage gestellt. Der englische Zoologe [[Paul Weeks]] kam zu dem Schluss, dass die Beziehung der Madenhacker zu ihren Wirten durchaus parasitische Züge trägt. Durch Untersuchung des Fressverhaltens von Rotschnabel-Madenhackern auf einer Gruppe von Hausrindern in [[Simbabwe]] fand Weeks heraus, dass diese nur 15 Prozent ihrer Zeit mit Parasitenvertilgung zubringen. Die übrige Zeit verbringen sie damit, in den Wunden der Tiere zu picken, diese offen zu halten, deren [[Ohrenschmalz]] zu fressen oder auf andere Weise im [[Fell]] nach Nahrung zu suchen. In diesem Fall wurden das Blut und kleine Stückchen aus den Wundrändern als Nahrung bevorzugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Weeks: &amp;#039;&amp;#039;Interactions between red-billed oxpeckers, Buphagus erythrorhynchus, and domestic cattle, Bos taurus, in Zimbabwe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Animal Behaviour.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 6, 1999, S. 1253–1259, {{DOI|10.1006/anbe.1999.1265}}, PMID 10600147&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Giraffe-mit-oxpecker.jpg|mini|[[Giraffe]] mit Madenhacker am Hals]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung ergab, dass Rinder, von denen die Madenhacker vertrieben wurden, nicht stärker von Parasiten befallen waren als eine „geputzte“ Vergleichsgruppe. Es bleibt zu klären, ob diese Ergebnisse auf die etwa 25 weiteren Großwildarten Simbabwes übertragbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Stammesgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Madenhacker wurden meist als Unterfamilie Buphaginae der Familie der [[Stare]] zugeordnet. Aufgrund der Ergebnisse genetischer Vergleichsuntersuchungen werden sie jedoch heute als eigene Familie (Buphagidae) betrachtet, da sie mit den übrigen Staren eher fern verwandt sind und basale Vertreter darstellen, die in ihrer ökologischen Nische überlebt haben. Die Ursprünge der Gattung sollen in Südostasien liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dario Zuccon et al.: &amp;#039;&amp;#039;Nuclear and mitochondrial sequence data reveal the major lineages of starlings, mynas and related taxa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Phylogenetics and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 41, Nr. 2, November 2006, S. 333–344. {{DOI|10.1016/j.ympev.2006.05.007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anerkannten Arten sind der [[Rotschnabel-Madenhacker]] (&amp;#039;&amp;#039;Buphagus erythrorhynchus&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Gelbschnabel-Madenhacker]] (&amp;#039;&amp;#039;Buphagus africanus&amp;#039;&amp;#039;) aus dem subsaharischen Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Probiose]]&lt;br /&gt;
* [[Interspezifische Wechselbeziehungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Winkler&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
David W. Winkler, Shawn M. Billerman, Irby J. Lovette: Bird Families of the World - An Invitation to the Spectacular Diversity of Birds. Lynx Edicions and the Cornell Lab of Ornithology, 2015, ISBN 978-84-941892-0-3, S. 472.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Buphagus|Madenhacker (&amp;#039;&amp;#039;Buphagus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DvonMlJa9QA Madenhacker als Parasiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sperlingsvögel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
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