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	<title>Madenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:28:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Madenburg&amp;diff=519852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Null vor Datumsangabe entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-29T07:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Null vor Datumsangabe entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Madenburg&lt;br /&gt;
|Bild = Madenburg Eberhardsbau.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Madenburg, Eberhardsbau (vor dem Einsturz der Hoffassade), Federzeichnung, Mitte 19. Jh.&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = frühes 11. Jhd.&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Buckelquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Eschbach (Pfalz)|Eschbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/10/5.7/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/0/29.1/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 458.5&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenburg2017.jpg|mini|300px|Luftbild]]&lt;br /&gt;
Die Burgruine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der größten und ältesten [[Burg]]anlagen der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] ([[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenberg (Eschbach) Karte 01.JPG|mini|links|Lage der Madenburg]]&lt;br /&gt;
Die Madenburg wurde als [[Höhenburg]] am Ostrand des [[Pfälzerwald]]s auf einem in die [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] vorspringenden Felsausläufer des {{Höhe|476.3}} hohen [[Rothenberg (Eschbach)|Rothenbergs]] erbaut. Die von Wald umgebene [[Ruine]] liegt etwa 250&amp;amp;nbsp;m oberhalb von [[Eschbach (Pfalz)|Eschbach]] auf einer Höhe von {{Höhe|458.5|DE-NHN|link=true}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |werk=LANIS |titel=Topographische Karte |url=https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=22&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=427673&amp;amp;y=5446638&amp;amp;marker |sprache=de |abruf=2020-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Madenburg“ entstand wahrscheinlich aus „Maidenburg“ und deutet darauf hin, dass sie zu Ehren der „Maid“, also der Jungfrau Maria, benannt wurde; möglicherweise ist der Name eine Übersetzung von [[Parthenopolis (Magdeburg)|Parthenopolis]] ([[Altgriechische Sprache|griechisch]] „Jungfrauenstadt“). Die erste Erwähnung der Madenburg als „Maddenberg“ erfolgte 1176; damals erhielt ein Hermann von Madenburg für einen von Hermanns Mutter Ida von Madenburg ohne sein Wissen getätigten Gutsverkauf an das [[Kloster Limburg]] von dessen [[Abt]] eine Entschädigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenburg2013.jpg|mini|links|Die Burgruine Madenburg vom [[Heidenschuh]] im Westen aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde im frühen 11. Jahrhundert erbaut, höchstwahrscheinlich als [[Reichsburg]]. Falls sie identisch ist mit der Burg Parthenopolis, auf der die Fürstenversammlung zur Beratung über die Absetzung des [[Salier|salischen]] Kaisers [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] stattfinden sollte, wäre die erste Erwähnung bereits 1076 gewesen. Dies ist allerdings bislang nicht sicher bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1080 scheint die Burg zusammen mit dem [[Reichsburg Trifels|Trifels]] im Besitz Diemars von Trifels gewesen zu sein. Er war ein Angehöriger des Adelsgeschlechts der [[Reginbodonen]]. 1112 eroberte Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert von Mainz]] die bisher gemeinsam dem Reich und dem [[Hochstift Speyer]] gehörende Madenburg und gab sie erst unter Zwang 1113 an Kaiser [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]] heraus. 1164 wurden die [[Staufer]] als [[Vogt|Hochstiftsvögte]] Besitzer der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert übernahmen die [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Leiningen]] mit der Reichslandvogtei über den Speyergau die Madenburg als kaiserliche [[Landvogt|Landvögte]]. 1241 belegte sich der bischöflich speyerische Ministeriale Eberhard von [[Burg Wersau|Wersau]], der sehr wahrscheinlich bereits 1211/20 als [[Schenk (Adelstitel)|Schenk]] amtierte, mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;von Madenburg.&amp;#039;&amp;#039; Ob das Speyerer Hofamt des Schenken in irgendeinem engeren Zusammenhang mit der Burg stand, ist bislang nicht bekannt. Als erster Reichsministeriale benannte sich 1255 [[Schenken von Limpurg|Konrad von Schüpf]] nach der Madenburg (Conradus de Mathenberc), behielt diesen Titel jedoch nicht durchgängig bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine urkundlich belegte Teilung bei den Leiningern wurde die Madenburg 1317 Eigentum Friedrichs&amp;amp;nbsp;V. von Altleiningen. 1361 befand sie sich im Pfandbesitz [[Gerhard von Ehrenberg]]s, des Bischofs von Speyer, wurde aber von den Leiningern wieder ausgelöst. Diese verpfändeten sie jedoch 1365 erneut, diesmal an den [[Ritter]] Diether Kämmerer von Worms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1372 wurde die Burg zum [[Ganerbschaft|Ganerbenbesitz]]. Zu den Mitbewohnern gehören auch die [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|Sickinger]] und die [[Fleckenstein (Adelsgeschlecht)|Fleckensteiner]], von denen 1408 mit Friedrich von Fleckenstein erstmals ein Familienmitglied als Gemeiner der Burg genannt wurde. 1415, nach anderen Angaben 1423, wurde die Burg unter Johann Schwarz-Reinhard&amp;amp;nbsp;III. von Sickingen und Friedrich von Fleckenstein aufgeteilt. Dabei wurde auch die [[Gotik|frühgotische]] Kapelle St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurfürst [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich der Siegreiche]] nahm am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1470 die Madenburg nach Belagerung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1488 war Ritter Johannes von Heydeck nach dem Erwerb der Anteile der Fleckensteiner und Sickinger alleiniger Besitzer der Burg, die 1511 an Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] veräußert wurde. Von den Württembergern wurde sie 1516 dann an Bischof [[Georg von der Pfalz|Georg von Speyer]] weiterverkauft. Im [[Pfälzischer Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 wurde sie von aufständischen Bauern erobert, geplündert und in Brand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Bischof [[Philipp von Flersheim|Philipp von Flörsheim]] wurde die Burg neu aus- und umgebaut. 1550 ließ er den Philippsbau errichten und in diesem das ehemals auf der [[Hambacher Schloss|Kästenburg]] beheimatete bischöfliche [[Archiv]] unterbringen. Schon zwei Jahre später eroberte Markgraf [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht von Brandenburg-Kulmbach]] die Madenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1581 und 1610 wurde sie durch Bischof [[Eberhard von Dienheim|Eberhard von Speyer]] als befestigtes [[Schloss (Architektur)|Schloss]] im [[Renaissance]]stil wieder aufgebaut. Zu den in der Kernburg entstandenen Renaissancegebäuden gehören der 1593 errichtete Eberhardsbau und die beiden prächtigen Treppentürme aus den Jahren 1593 und 1594.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] wurde die Burg wiederholt angegriffen, 1621 von Graf Ludwig von Löwenstein-Scharfeneck und 1622 durch Graf [[Peter Ernst II. von Mansfeld|Ernst von Mansfeld]], der sie nach schwerem Beschuss einnahm. 1634 wurde die Anlage durch französische Truppen erobert und 1635 durch kaiserliche Truppen zurückgewonnen. Nachdem die Burg 1644 erneut von französischen Truppen erobert worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Schott: &amp;#039;&amp;#039;Die Kämpfe vor Freiburg im Breisgau, die Eroberung von Philippsburg und die Belagerungen mehrerer Städte am Rhein im Jahre 1644.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Militärgeschichtliche Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 24, Heft 2. De Gruyter, 1978, {{DOI|10.1524/mgzs.1978.24.2.9}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sie im Jahr 1650 nach erfolgtem Friedensschluss an das Hochstift Speyer zurückgegeben, dessen Bischof sie notdürftig wieder instand setzen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] wurde die Burg schließlich 1689 trotz ihrer mittlerweile erheblichen Wehrkraft von den Truppen des französischen Königs [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] unter [[Joseph de Montclar]] endgültig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Scharffenberger: [https://www.rheinpfalz.de/pfalzleben/freizeit-erlebnis_artikel,-mit-biergarten-und-renaissance-t%C3%BCrmen-die-madenburg-_arid,5676954.html &amp;#039;&amp;#039;Burgen in der Pfalz – Mit Biergarten und Renaissance-Türmen: Die Madenburg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rheinpfalz]].&amp;#039;&amp;#039; 1. August 2024, abgerufen am 28. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Zitat aus dem Artikel (hinter Paywall): &amp;quot;1689, im Pfälzischen Erbfolgekrieg, wurde sie von französischen Truppen unter General Joseph de Montclar gesprengt&amp;quot; --&amp;gt; Sie wurde nicht mehr aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1800 wurde die Ruine an private Hände veräußert und 1826 an 38 Eschbacher Bürger auf Abbruch verkauft. In der Folgezeit diente sie als Steinbruch. 1870 wurde der Madenburgverein gegründet. Dieser kaufte Teile des Burgbergs auf, um die Ruine vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren. Seit 1871 erfolgten intensive [[Restaurierung]]smaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Madenburg Grundriss.jpg|Grundriss: rot&amp;amp;nbsp;= romanischer Kernbau; braun&amp;amp;nbsp;= gotische Erweiterungen (14.&amp;amp;nbsp;Jh.); violett&amp;amp;nbsp;= Erweiterungen im 15.&amp;amp;nbsp;und 16.&amp;amp;nbsp;Jh.&lt;br /&gt;
 Madenburg Rekonstruktion.jpg|Rekonstruktions&amp;amp;shy;zeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;(frei nach Arndt Hartung)&lt;br /&gt;
 Burgruine Madenburg 1.JPG|Burgeingang&amp;lt;br /&amp;gt;von innen&lt;br /&gt;
 Madenburg08.jpg|Innerhalb der Burg&lt;br /&gt;
 2011 Pfälzerwald 087 Madenburg Kernburg.jpg|Innerhalb der Burg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzanlagen ===&lt;br /&gt;
Der langgestreckte Burgkomplex verläuft etwa in Nord-Süd-Richtung. Er gliedert sich in die südliche [[Vorburg|Vor-]] und die nördliche [[Kernburg]], umgeben von einer [[Zwinger (Architektur)|Zwingeranlage]]. Im Norden war die Burg durch zwei [[Halsgraben|Halsgräben]] mit starken [[Schildmauer]]n geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zur Burg wurde durch eine [[Bastion|Geschützbastion]] gesichert, mit der teilweise der nördliche (jüngere) Halsgraben überbaut wurde. Die nördliche jüngere Schildmauer ist etwa 35&amp;amp;nbsp;m lang, 12&amp;amp;nbsp;m hoch, bis zu 7&amp;amp;nbsp;m dick und mit Ständen für Geschütze und Feuerwaffen versehen. Die ältere, mit [[Buckelquader]]n verkleidete innere Schildmauer ist Teil der Kernburg. Auf der Westseite des älteren, zwischen diesen beiden Schildmauern gelegenen Halsgrabens finden sich Grundmauern von Wirtschaftsgebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorburg ===&lt;br /&gt;
Zum Burgtor gelangt man durch den ursprünglich an beiden Enden durch Tore gesicherten Westzwinger und die Reste einer ehemals starken [[Bastion|Torbastion]]. Diese Rundbastion war in die äußere (westliche) Zwingermauer eingebaut. Hier im Bereich der äußeren Vorburg befindet sich vor dem Burgtor das renovierte Brunnenhaus mit dem 64&amp;amp;nbsp;m tiefen [[Brunnen#Ziehbrunnen|Ziehbrunnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hohe [[Romanik|romanische]] Burgtor aus dem 12. Jahrhundert wurde später verkleinert und mit einem [[Spitzbogen]] versehen. Durch dieses Tor gelangt man in die innere Vorburg, den Südteil der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen der Vorburg sind von der auf einem Felsklotz errichteten [[Gotik|frühgotischen]] Nikolauskapelle noch bis zu 2,5&amp;amp;nbsp;m hohe Grundmauerreste mit rund- und spitzbogigen Fenstern erhalten. Im Süden liegt das für den Betrieb der Burggaststätte genutzte, nicht originalgetreu ausgebaute ehemalige [[Zeughaus]]. Die Gaststätte selbst wurde an der Ostseite in die Grundmauerreste einiger ehemaliger Wirtschaftsgebäude hineingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden wird die Vorburg durch den bereits zur Kernburg gehörenden Philippsbau begrenzt, durch den ein mit dem [[Wappen]] Bischof Philipps versehener Tordurchgang in den oberen Burghof führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nord-Westecke des Hofes lag eine [[Zisterne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernburg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Eingang zur inneren Vorburg.jpg|Staufisches Burgtor über gotischem Portal&lt;br /&gt;
 2011 Pfälzerwald 084 Madenburg Kernburg.jpg|Staufischer Bergfried&lt;br /&gt;
 Oberburg 4.jpg|Renaissance-Bauten in der Kernburg&lt;br /&gt;
 Oberburg 5.jpg|Treppenturm vom Eberhardsbau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den mit [[Schießscharte]]n und Fenstern ausgestatteten Philippsbau ließ Bischof Philipp 1550 erbauen. Von ihm sind noch einige Mauern erhalten, die seine einstige Größe erahnen lassen; die obenliegende Aussichtsplattform ist erreichbar durch den südlichen der beiden gut erhaltenen [[Renaissance]]-Treppentürme des Eberhardsbaues. Sie entstanden 1593 und 1594. Von dem 1593 durch Bischof Eberhard von Speyer an der Ostseite der Kernburg errichteten Renaissancegebäude selbst finden sich nur noch die Reste der Grundmauern, weshalb der nördliche [[Treppenturm]] frei im Burghof steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden begrenzt die alte, etwa 3 m dicke Schildmauer die Kernburg. An ihrem westlichen Ende ragen noch Teile des [[Bergfried]]s empor. Die Westseite nahmen ein mehrstöckiges Wohngebäude, möglicherweise der [[Palas]], und das südlich davon liegende Küchenhaus ein, von denen zum Burghof hin lediglich die Grundmauern zu finden sind. An der [[Ringmauer]] und in der Trennmauer zwischen Wohnhaus und Küche finden sich noch romanische Fenster. Vom Küchenhaus sind noch der Backofen und zwei Rundbögen an der Südseite erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Burghofes, zwischen dem Wohngebäude und dem nördlichen Treppenturm, befindet sich eine weitere Zisterne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keller ===&lt;br /&gt;
Südlich der Vorburg befindet sich innerhalb der [[Zwinger (Architektur)|Zwingeranlage]] ein in den Felsen getriebener Keller, über dem ursprünglich ein Gebäude errichtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Herrschaft}} Herrschaft Madenburg bzw. Amt Madenburg ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Madenburg&amp;#039;&amp;#039; gehörte seit 1530 zum [[Hochstift Speyer]] und umfasste neben der Burg die Dörfer&lt;br /&gt;
* [[Arzheim (Landau)|Arzheim]]&lt;br /&gt;
* [[Eschbach (Pfalz)|Eschbach]]&lt;br /&gt;
* [[Ranschbach]]&lt;br /&gt;
* [[Waldhambach (Pfalz)|Waldhambach]]&lt;br /&gt;
* [[Waldrohrbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der letzten Zerstörung der Madenburg vom Jahr 1680 hatten die Beamten dieser Herrschaft ihren Sitz in Arzheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Thon]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„… wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg“&amp;#039;&amp;#039;. Burgen in der Südpfalz. 2., verbesserte Auflage. Regensburg 2005, S. 100–105. ISBN 3-7954-1570-5.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Ulrich Burkhart, Walter Appel, Dieter Barz und Hans Klose: &amp;#039;&amp;#039;Madenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Keddigkeit]], Alexander Thon u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Burgenlexikon, Bd. 3&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12). Kaiserslautern 2005, S. 494–514.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom. Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg, Bd. 52. Aschaffenburg 2004, {{ISSN|0433-843X}}.&lt;br /&gt;
* Marco Bollheimer: &amp;#039;&amp;#039;Felsenburgen im Burgenparadies Wasgau-Nordvogesen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Verlag M. Bollheimer, Karlsruhe 2010, ISBN 978-3-00-030923-6, S. 14–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Eschbach (Pfalz)#Madenburg|Madenburg}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|112|Madenburg}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20021125185138/http://home.arcor.de/ritterburgen/portal/burgen/madenburg.html Madenburg: Burganlage]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenparadies.de/burg-madenburg.html Madenburg: Bilder]&lt;br /&gt;
* [https://madenburg-pfalz.de/ Website der Madenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgrekonstruktion.de/rekonstruktionen/rheinland-pfalz/#&amp;amp;gid=1&amp;amp;pid=101 Rekonstruktionszeichnung 101 / 111] von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4595991-2|VIAF=239199320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Wasgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eschbach (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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