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	<title>Madamenweg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:07:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Madamenweg&amp;diff=1981145&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A00:6020:B2BE:D800:A829:4E9B:5C59:B9F2 am 14. Juni 2021 um 15:58 Uhr</title>
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		<updated>2021-06-14T15:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Madamenweg&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=DEU Braunschweig COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Braunschweig&lt;br /&gt;
|Bild=Braunschweig Madamenweg (2010).JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=Unterer Abschnitt des Madamenweges, Blick stadtauswärts in Richtung Westen.&lt;br /&gt;
|Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Westliches Ringgebiet]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=Steinweg,&amp;lt;br /&amp;gt;Herrschaftlicher Weg&lt;br /&gt;
|Straßen=Am Hohen Tore, Raffturm, Hannoversche Straße ([[Bundesstraße 1|B 1]])&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Wilhelmitorufer, Broitzemer Straße, Goslarsche Straße, Altstadtring, Melanchtonstraße, Gabelsbergerstraße, Pfingststraße, Kleine Kreuzstraße, Weinbergstraße, Schüßlerstraße, Dorntriftweg, An der Horst, Im Ganderhals, Strombeckstraße, Reuchlinstraße&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=[[Raffturm]], Bunker Madamenweg, Madamenweg 6a (Wohnhaus von [[Gustav Knuth]]), Okerbrücke Am Hohen Tore&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Fußverkehr]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=4 km&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:RosineElisabethMenthe 01.jpg|mini|links|100px|„Madame Rudolfine“, 1686]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madamenweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine etwa vier Kilometer lange Straße im [[Westliches Ringgebiet|Westlichen Ringgebiet]] der Stadt [[Braunschweig]]. Er erhielt seine heutige Bezeichnung erst im späten 17. Jahrhundert. Die Umbenennung erfolgte zunächst durch die örtliche Bevölkerung, die damit scherzhaft zum Ausdruck brachte, dass der damalige braunschweigische Herzog [[Rudolf August (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Rudolf August]] 1681, im Alter von 54 Jahren in zweiter Ehe die gerade erst 18-jährige bürgerliche [[Rosine Elisabeth Menthe]], ehemalige [[Zofe]] seiner verstorbenen ersten Frau [[Christine Elisabeth von Barby und Mühlingen|Christiane Elisabeth von Barby]], heiratete. „Madame Rudolfine“, wie sie genannt wurde, nahm oft diesen Weg, um zum Schloss zu fahren, welches sie von ihrem [[Welfen|welfischen]] Gemahl als Sommersitz zum Geschenk erhalten hatte. Oder sie kehrte von diesem in die braunschweigische Residenz, dem [[Braunschweiger Schloss|Grauen Hof]], zurück.&lt;br /&gt;
Daher wurde die Straße im Volksmund bald „Damenweg“ oder „Madamenweg“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bornstedt: &amp;#039;&amp;#039;Die Heer- und Handelsstraßen von Braunschweig über den Vechelder Damm nach Hildesheim und ihre Konkurrenzstraßen um 1400.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;212. ({{Webarchiv|url=http://digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de/dfg-files/00042531/DWL/00000228.pdf |wayback=20141219144433 |text=online PDF   }})&amp;lt;/ref&amp;gt; Offiziell wurde die Bezeichnung „Madamenweg“ erst 1860 in das Braunschweiger [[Adressbuch]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Camerer, Garzmann, Schuegraf, Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich handelte es sich um eine Verbindung zwischen dem [[Hohes Tor (Braunschweig)|Hohen Tor]] und der alten [[Militärstraße|Heer-]] und Handelsstraße, die seit dem [[Mittelalter]] [[Magdeburg]], 85 km östlich von Braunschweig, mit dem 45 km westlich gelegenen [[Hildesheim]] verband. Die Benennung „Madamenweg“ taucht erst um 1695 auf. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein befestigter „Herrschaftlicher Weg“, der zwischen dem [[Schloss Vechelde]] bei [[Klein Gleidingen]] und dem Hohen Tor in Braunschweig verlief.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Bornstedt: &amp;#039;&amp;#039;Die Heer- und Handelsstraßen von Braunschweig über den Vechelder Damm nach Hildesheim und ihre Konkurrenzstraßen um 1400.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadtauswärts, direkt nach der [[Oker]]brücke Am Hohen Tor, hieß die Straße „Steinweg“, da hier die Steine für die ersten Kirchen und Steinbauten der Stadt aus dem [[Steinbruch]] auf dem [[Lindenberg (Salzgitter-Thiede)|Lindenberg]] bei [[Thiede (Salzgitter)|Steterburg]] herantransportiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Hodemacher: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Okergraben und Stadtring.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;204f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Nach 1860 wurde der Madamenweg [[Chaussee|chaussiert]]. Eines der ersten Gebäude, das errichtet wurde, war das [[Fachwerkhaus]] Madamenweg 163, in dem sich ein [[Handwerk]]sbetrieb befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kimpflinger164&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1870 war die Straße jedoch noch weitgehend ohne weitere Bebauung. Erst in den Folgejahren siedelten sich weitere Handwerker an. Im Haus Madamenweg 6a (früher 4)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unvergessen in der Heimatstadt. Erinnerung an den Braunschweiger Volksschauspieler an dessen Wohnhaus am Madamenweg&amp;#039;&amp;#039;. [[Braunschweiger Zeitung]] vom 13. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; wohnte bis zu seinem 17. Lebensjahr der in Braunschweig geborene, spätere Schauspieler [[Gustav Knuth]]. Die Verbindung zwischen Madamenweg und Gebhard-von-Bortfelde-Weg wurde in Gustav-Knuth-Weg umbenannt. Nach 1889 folgte auf Grundlage des [[Bebauungsplan (Deutschland)|Ortsbebauungsplans]] von Stadtbaurat [[Ludwig Winter (Architekt)|Ludwig Winter]] eine städtebauliche Bereinigung des Areals stadtauswärts vor dem Hohen Tor, indem als erstes Backsteingebäude eine noch heute vorhandene Polizeistation erbaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kimpflinger164&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Zerstörungen durch die [[Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944|Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges]] ist die heutige Bebauung uneinheitlich. Fachwerkhäuser aus dem 19. Jahrhundert wechseln sich mit Backsteingebäuden aus dem 20. und Neubauten aus der Nachkriegszeit ab. Auffälligstes und größtes Gebäude ist heute ein 1941/42 für 1.500 Personen erbauter [[Luftschutzbunker]] auf dem Grundstück Madamenweg 130. Es handelt sich dabei um den größten in [[Bunker in Braunschweig|Braunschweig erbauten Bunker]]. Das Gebäude ist 48,90 m lang und 21,40 m breit, die ursprüngliche Höhe von 13,00 m hatte es bis zum Umbau 2012/13.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Ernst: &amp;#039;&amp;#039;ÜberLebensorte – Bunker in Braunschweig von der Planung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; in: Braunschweiger Werkstücke. Band 108. Appelhans Verlag, Braunschweig 2006, ISBN 3-937664-42-4, S.&amp;amp;nbsp;107f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bunker diente nach Kriegsende bis zu seiner Schließung 1974 als Not- und Übergangsquartier für Ausgebombte, Obdachlose und Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Ernst: &amp;#039;&amp;#039;ÜberLebensorte – Bunker in Braunschweig von der Planung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 2013 wurde der Umbau zum reinen Wohnhaus fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impressionen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunschweig Madamenweg 163 (2010).JPG|Madamenweg 163, eines der ältesten Gebäude der Straße. Erbaut 1867.&lt;br /&gt;
Braunschweig Madamenweg 6a Gustav Knuth (2010).JPG|Madamenweg 6a (früher 4), hier wohnte [[Gustav Knuth]] bis zu seinem 17. Lebensjahr.&lt;br /&gt;
Braunschweig Madamenweg Polizeistattion 1900 (2010).JPG|Polizeiwache der [[Polizeidirektion Braunschweig]], erbaut um 1890&lt;br /&gt;
Braunschweig Madamenweg Bunker (2010).JPG|Der größte in Braunschweig gebaute Bunker befindet sich am Madamenweg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align       = right&lt;br /&gt;
 | Richtung    = vertical&lt;br /&gt;
 | Breite      = 240&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Braunschweig West Karte.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Detail aus [[Topographischer Atlas des Königreichs Hannover und des Herzogtums Braunschweig]], Blatt 49, (1832–1848)&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Braunschweig Map 1714-1750.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Historische Karte (1.&amp;amp;nbsp;Hälfte 18.&amp;amp;nbsp;Jh.) mit französischer Bezeichnung: »Chemin de Madame la Duchesse« ({{deS|„Weg der Frau Herzogin“}}).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bornstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heer- und Handelsstraßen von Braunschweig über den Vechelder Damm nach Hildesheim und ihre Konkurrenzstraßen um 1400.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, 1971. Selbstverlag des [[Braunschweigischer Geschichtsverein|Braunschweigischen Geschichtsvereins]], Braunschweig 1970, S. 211–216.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3926701145}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hodemacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Okergraben und Stadtring.&amp;#039;&amp;#039; Elm-Verlag, Cremlingen 1996, ISBN 3-927060-12-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.2.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Hameln 1996, ISBN 3-8271-8256-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Madamenweg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/als-auf-dem-madamenweg-die-strassenbahn-noch-bimmelte-id281263.html &amp;#039;&amp;#039;Als auf dem Madamenweg die Straßenbahn noch bimmelte.&amp;#039;&amp;#039;] auf braunschweiger-zeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.259444|EW=10.481728|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A00:6020:B2BE:D800:A829:4E9B:5C59:B9F2</name></author>
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