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	<title>Macun-Seen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Macun-Seen&amp;diff=2697030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: /* Einzelnachweise */ lf</title>
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		<updated>2026-02-24T22:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
|title           = Nationalpark-Exklave Macun-Seen&lt;br /&gt;
|altmap          = &lt;br /&gt;
|altmap_name     = &lt;br /&gt;
|latitude        = 46/43/40/N&lt;br /&gt;
|longitude       = 10/7/40/E&lt;br /&gt;
|region-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
|nearest_city    = [[Lavin]]&lt;br /&gt;
|specific        = &lt;br /&gt;
|area            = 3.6 &lt;br /&gt;
|area_unit       = &lt;br /&gt;
|acres           = &lt;br /&gt;
|length          = &lt;br /&gt;
|established     = August 2000&lt;br /&gt;
|visitation_num  = &lt;br /&gt;
|visitation_year = &lt;br /&gt;
|address         = &lt;br /&gt;
|map             = &lt;br /&gt;
|map_name        = &lt;br /&gt;
|img1            = Macun.jpg&lt;br /&gt;
|img1_name       = Die Macun-Seen im September von oben betrachtet, Blickrichtung Lavin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Macun-Seen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] im Idiom [[Unterengadinische Sprache|Vallader]] {{Audio|Roh-vallader-Lais da Macun.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Lais da Macun&amp;#039;&amp;#039;}}) bilden ein Naturschutzgebiet in der Gemeinde [[Zernez]] im [[Unterengadin]] und gehören seit August 2000 zum [[Schweizerischer Nationalpark|Schweizerischen Nationalpark]]. Das Seen-Plateau liegt auf {{Höhe|2600|CH|link=true}} und besteht aus 23 [[Kar (Talform)|Karseen]], wovon der &amp;#039;&amp;#039;Lai Grond&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-vallader-La Grond.ogg|[laɪ̯ˈgrɔnt]}}, dt. &amp;#039;&amp;#039;Grosser See&amp;#039;&amp;#039;) mit ca. 1,5&amp;amp;nbsp;ha Fläche der grösste See ist. Mit 8,5&amp;amp;nbsp;m Tiefe ist der &amp;#039;&amp;#039;Lai Grond&amp;#039;&amp;#039; auch der tiefste See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Seen-Plateau liegt auf {{Höhe|2600|CH}} und gehörte zur politischen Gemeinde [[Lavin]], die 2015 nach Zernez eingemeindet wurde. Das Plateau ist umringt vom [[Piz d’Arpiglias]] ({{Höhe|3027|CH}}), [[Piz Sursassa]] ({{Höhe|2968|CH}}) sowie einem Dutzend weiterer namenloser Gipfel mit Höhen um {{Höhe|3000|CH}} Der namengebende [[Piz Macun]] ({{Höhe|2889|CH}}, dt. &amp;#039;&amp;#039;Steinbockspitze&amp;#039;&amp;#039;) liegt etwa 500&amp;amp;nbsp;m vom Parkgebiet entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seen-Plateau entwässert, teils unterirdisch, in die &amp;#039;&amp;#039;Aua da Zeznina&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Zezina-Bach&amp;#039;&amp;#039;), die zwischen Lavin und [[Guarda GR|Guarda]] in den [[Inn]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil des Schweizerischen Nationalparks bildet die Macun-Seenplatte eine [[Exklave]]: Sie ist durch das [[Val Laschadura]] vom restlichen Parkgebiet getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderrouten ==&lt;br /&gt;
Von Zernez her ist die Macun-Seenplatte über den [[Munt Baselgia]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Kirchenhügel&amp;#039;&amp;#039;) zugänglich (Übergang auf {{Höhe|2945|CH}}). Das Terrain ist steil. Die Route von Lavin her folgt dem [[Val Zeznina]] (Alp &amp;#039;&amp;#039;Val Zeznina Dadaint&amp;#039;&amp;#039;). Beide Routen werden im Allgemeinen mit einem Schwierigkeitsgrad von [[SAC-Wanderskala|T3]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Wanderer steigen von Zernez her auf und danach nach Lavin ab, nur selten umgekehrt. Gemäss dem Monitoring des Schweizerischen Nationalparks sind es im Sommer ca. 10 bis 15 Personen täglich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link|url=http://www.nationalpark.ch/tasks/sites/de/assets/File/Macun_2010.pdf|datum=2026-02|text=Macun 2010}}&amp;#039;&amp;#039; beim [[Schweizerischer Nationalpark]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Macun-Seen ist, abgesehen von den markierten Wanderwegen, nicht touristisch erschlossen. Es gibt keine Verpflegungs- oder Übernachtungsmöglichkeiten. Wie überall im Nationalpark gilt das Weggebot. Der einzige Rastplatz befindet sich beim &amp;#039;&amp;#039;Lai d’Immez&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Steinbock|Steinböcke]], [[Gämse]]n und [[Alpenmurmeltier]]e können häufig beobachtet werden. [[Alpenschneehuhn|Schneehühner]] brüten im Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sieben, vor allem grösseren Seen leben Fische, jedoch nur wenige Arten: [[Amerikanischer Seesaibling|Kanadische Seeforelle]], [[Elritze]], [[Bachforelle]]. Die Fischeinsätze erfolgten durch den Menschen teilweise im Rahmen der Alpseebewirtschaftung ab dem Ende des 19. Jahrhunderts, verstärkt jedoch erst ab ca. 1970. Ausserdem leben in den Seen [[Zuckmücke]]nlarven und Würmer sowie, jedoch nur im &amp;#039;&amp;#039;Lai Grond&amp;#039;&amp;#039;, [[Erbsenmuschel]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Langzeit-Wassermonitoring des Instituts HYDRA, seit 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Schnecken]] und [[Libellen]] werden an den Macun-Seen nicht beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Janine Rüegg (2003). Macun Monitoring Manual.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Anders als in den umgebenden [[Unterengadiner Dolomiten]] besteht der Untergrund der Macun-Seenplatte aus kristallinem Gestein ([[Silikat]], [[Gneis]]). Entsprechend erscheint eine andere Flora als in den umliegenden Gebieten. Der [[Pygmäen-Hahnenfuss]] hat hier seinen einzigen Standort in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen sind, wie überall im Schweizerischen Nationalpark, vollständig geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Eine Sage aus dem 16. Jahrhundert erzählt von einem Drachen, der im &amp;#039;&amp;#039;Lai Grond&amp;#039;&amp;#039; gelebt und weidende Rinder in den See gezerrt habe. Eine andere Sage erzählt von Zwergen, die in einer Höhle beim &amp;#039;&amp;#039;Lai Grond&amp;#039;&amp;#039; gelebt und im Winter aus goldenen Blättern Sterne geschmiedet hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und andere Sagen wurden 1953 von [[Maria Ritz]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;L’istorgia da Janaiverin&amp;#039;&amp;#039; in [[Vallader]] niedergeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://janaiverin.ch |wayback=20210421200416 |text=Ehemalige Website des Kinderbuchs &amp;#039;&amp;#039;Janaiverin&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz-15657248&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kornelia Stinn |url=https://www.nzz.ch/magazin/reisen/sagenumwobene_seenplatte_von_macun-ld.913797 |titel=Sagenumwobene Seenplatte von Macun |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2010-05-06 |abruf=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der im Gebiet gut zu beobachtende Steinbock hat der Seenplatte und dem Piz Macun den Namen verliehen: &amp;#039;&amp;#039;macun&amp;#039;&amp;#039; ist ein altes rätoromanisches Wort für &amp;#039;&amp;#039;Steinbock&amp;#039;&amp;#039;. Heute wird für das Tier jedoch das Wort &amp;#039;&amp;#039;capricorn&amp;#039;&amp;#039; oder allenfalls, je nach rätoromanischem [[Idiom (Bündnerromanisch)|Idiom]], der [[Germanismus]] &amp;#039;&amp;#039;stambuc&amp;#039;&amp;#039; ([[Sutsilvan]]) bzw. &amp;#039;&amp;#039;stambuoch&amp;#039;&amp;#039; (Vallader und [[Oberengadinische Sprache|Putèr]]) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hotelmacun.ch/zum-hotel/das-haus |wayback=20120803173030 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Haus. Geschichte&amp;#039;&amp;#039;}}. Website des Hotels «Macun», abgerufen am 21. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pledari.ch &amp;#039;&amp;#039;mesPledari, romanisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schweizersee.ch/lais_da_macun/ Macun-Seen] auf &amp;#039;&amp;#039;schweizersee.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zernez)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seengruppe in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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