<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mackenzell</id>
	<title>Mackenzell - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mackenzell"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mackenzell&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T13:10:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mackenzell&amp;diff=1445778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mackenzell&amp;diff=1445778&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-07T20:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Mackenzell&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hünfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/39/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/47/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 277 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 261&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 427&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.84&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1807&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mackenzell.de/content/geschichte-mackenzell/ |titel=Geschichte Mackenzell |werk=Webauftritt |hrsg=Heimat- und Kulturverein Mackenzell&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36088&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06652&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mackenzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Hünfeld]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am Fluss [[Nüst]] und am Molzbach in der [[Naturpark Hessische Rhön|Hessischen Rhön]]. Hünfeld befindet sich im Nordwesten, 1&amp;amp;nbsp;km entfernt; [[Fulda]] ist etwa 16&amp;amp;nbsp;km entfernt. Mackenzell liegt an der [[Landesstraße]] L 3176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bei der Erschließung eines Neubaugebietes im Westen Mackenzells stieß man im Jahre 2001 auf Reste einer [[Kelten|keltischen]] Siedlung. Daraufhin wurden die Erschließungsarbeiten gestoppt, bis die Ausgrabungen beendet waren. Zu Tage kamen die Grundmauern einiger keltischer Gebäude sowie die Überreste von Brennöfen zur [[Keramik]]herstellung, in denen noch Keramikscherben gefunden wurden. Die Straßennamen des heutigen Neubaugebietes sowie zwei fast originalgetreu wiederhergestellte Gebäude der Keltenzeit weisen auf diese Vergangenheit hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.denkmalpflege-hessen.de/Archaeologie/__Kelten_in_Hessen/__Sehenswertes/__Hunfeld/__hunfeld.html Rekonstruiertes Keltengehöft in Hünfeld-Mackenzell] – Landesamt für Denkmalpflege Hessen – Abgerufen: 14. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste und durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannteste Theorie über die Entstehung des Ortes bezieht sich auf eine Schenkungsurkunde an das [[Kloster Fulda|Fuldaer Kloster]] vom 18. Juni 824.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luftbild osthessennews&amp;quot; /&amp;gt; Darin wird „Mattencella“ erwähnt; daraus soll das heutige Mackenzell hervorgegangen sein. Nach neueren Forschungen handle es sich allerdings bei „Mattencella“ um eine [[Wüstung]] im [[Franken (Region)|Fränkischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Theorie von [[Konrad Lübeck]] (1937) wurde Mackenzell 740 als ein sogenanntes Eigenkloster vom [[Kloster Fulda|Fuldaer Kloster]] gegründet. Bekannt ist das Geschlecht der Macconen, das im Bereich des Nüsttals Grundbesitz hatte. Laut Lübeck gründete Graf Macco das Kloster, dessen Vogtei er später seinem Sohn Matto vererbte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht man davon aus, dass Mackenzell erst um das Jahr 1000 gegründet wurde. Dies lässt sich aus dem Namen Mackenzell, einer Namensgebung aus dem Hochmittelalter, schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Name Mackenzell wurde erstmals im Jahre 1146 im Zusammenhang mit Bertho von Macgencella, einem [[Ministeriale]]n der [[Abtei Hersfeld]], erwähnt. Bis zum Ende des [[HRR]] war Mackenzell Sitz des [[Oberamt Mackenzell|Oberamtes Mackenzell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1971 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Mackenzell im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Hünfeld [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=6 |jahr=1971 |datum=1971-01-20 |seite=16 |seiten=248 |fundstelle=Abs. 25 |kbytes=6200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=399}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Mackenzell wurde, wie für die übrigen bei der Gebietsreform nach Hünfeld eingegliederten Gemeinden, ein [[Ortsbezirk]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.huenfeld.de/buergerservice-politik/ortsrecht-satzungen/download/4844/110/25.html |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hünfeld |format=PDF;&amp;amp;nbsp;128&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201009145233/https://www.huenfeld.de/buergerservice-politik/ortsrecht-satzungen/download/4844/110/25.html#page=3 |archiv-datum=2020-10-09 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Mackenzell angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Hochstift Fulda]], [[Oberamt Mackenzell|Amt/Oberamt Mackenzell]]&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Oranien-Fulda|Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda]], Fürstentum Fulda, [[Amt Hünfeld]]&lt;br /&gt;
* 1806–1810: [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]], Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)&lt;br /&gt;
* 1810–1813: [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Fulda]], [[Distrikt Hünfeld]]&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Kurfürstentum Hessen]], Großherzogtum Fulda, Amt Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Fulda]], [[Kreis Hünfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=225 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;75.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Justizamt (Kurhessen)|Justizamt]] Hünfeld) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Fulda]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hünfeld, Stadt Hünfeld&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Fulda]], Stadt Hünfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Mackenzell 1683 Einwohner. Darunter waren 12 (0,7 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 324 Einwohner unter 18 Jahren, 690 zwischen 18 und 49, 378 zwischen 50 und 64 und 294 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 666 Haushalten. Davon waren 156 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 183 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 267 Paare mit Kindern, sowie 51 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 129 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 453 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1812: 44 Feuerstellen, 479 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Mackenzell |width=450|float=none|maxEinwohner=1100&lt;br /&gt;
|528|558|559|523|508|499|461|460|417|452|421|418|503|620|1059|1073|982|954|1084&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,479)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1161)(1980,-1)(1987,1430)(2000,-1)(2011,1683)(2015,1665)(2020,1807)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Hünfeld&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 28 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 6,71 %), 389 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 73,29 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 45 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 4,72 %), 903 katholische (= 94,65 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Mackenzell besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Mackenzell) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 64,24 %. Es erhielten die [[CDU]] mit 63,76 % sechs Sitze, und die „Christliche Wähler-Einheit“ mit 36,26 % drei Sitze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06631015/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Mackenzell.html |titel=Ortsbeiratswahl Mackenzell |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Katja Hartung-Jesensky zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://huenfeld.ris-portal.de/web/ratsinformation/gremien?p_p_id=RisGremium&amp;amp;p_p_lifecycle=0&amp;amp;p_p_state=normal&amp;amp;p_p_mode=view&amp;amp;_RisGremium_gremiumId=16003 |titel=OrtsbeiratMackenzell |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hünfeld |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserburg Mackenzell 07.jpg|mini|Wasserburg Mackenzell (Westseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserburg Mackenzell 10.jpg|mini|Wasserschloss (mittig: Hauptgebäude) und Zugang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weißenborn-Kapelle mit Friedhof bei Mackenzell.jpg|mini|Weißenbornkapelle mit Friedhof in Mackenzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg und Wasserschloss ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1146 wurden die Herren von Mackenzell erstmals urkundlich erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war [[Burg Alt-Mackenzell|Alt-Mackenzell]] noch unbefestigt. Erst 1253 wurden Mauern und Wall durch [[Fürstabt]] [[Heinrich IV. von Erthal]] befestigt. 1273 eroberte Fürstabt [[Bertho IV. von Bimbach]] die Burg und zerstörte sie. Ab 1334 gehörte die Burg denen von Bimbach und Schenkenwald, später erwarben die [[Buchenau (Adelsgeschlecht, Eiterfeld)|Herren von Buchenau]] den Großteil. 1415 kam die Burg in den Besitz des Fuldaer Fürstabts. Ein Wappen über dem Eingang des Treppenturms zeugt noch heute davon. Ein Ausbau zum Schloss erfolgte 1606–1622 durch Fürstabt Johann Friedrich von [[Schwalbach (Adelsgeschlecht)|Schwalbach]]. Mit dem Umbau 1923 erfolgte eine neue Nutzung als Oberförsterei. 1952 wurde das Schloss von der Gemeinde erworben und als Wohnraum vermietet. Nach Übergang in Privatbesitz 1968 wurde das Schloss in ein Schlosshotel umgebaut und einige Zeit als solches betrieben. 1973 erwarb der [[Guttempler]]orden das Schloss, um es als Fachklinik für suchtkranke Menschen zu betreiben. Seit Anfang 2016 betreibt der Guttemplerorden das Schloss als Flüchtlingsunterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
1736 begann Fürstabt [[Adolf von Dalberg|Adolph von Dalberg]] den Bau einer barocken Kirche. Der Bau wurde 1746 durch [[Fürstbischof]] [[Amand von Buseck]] geweiht. Die Kirche stand bis zum Einmarsch der US-Amerikaner am 1. April 1945, als sie nach schwerem Beschuss völlig ausbrannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luftbild osthessennews&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.osthessen-news.de/Luftbilder/2009/05-09/090506_Luftbild.htm |archive-is=20130211205237 |text=&amp;#039;&amp;#039;Luftaufnahme und Text über die katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;}} In: osthessennews.de. Abgerufen: 14. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mackenzeller mussten daraufhin im Saal der Gaststätte Vögler ihre Gottesdienste abhalten. Am 24. Oktober 1948 wurde durch Diözesanbischof [[Johann Baptist Dietz|Johannes Dietz]] der Grundstein für eine neue Kirche gelegt, die am 7. Mai 1950 geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenmühle ===&lt;br /&gt;
Die Herrenmühle ist ein mächtiges, schlossartiges Steingebäude am alten Verbindungsweg nach Dammersbach. Sie wurde kurz vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] errichtet, wie das steinerne Wappen des Fuldaer Fürstabtes [[Johann Friedrich von Schwalbach]] (1606–1622) über dem Eingang andeutet. Eine herrschaftliche Mühle wurde allerdings bereits im Jahre 1334 erwähnt. Im Jahre 1626 war sie Schauplatz eines blutigen Scharmützels, und auch bei den kurzen, heftigen Kampfhandlungen kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges blieb die Mühle, die 1961 ihren Mühlenbetrieb einstellte, nicht verschont.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Mott]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeuge des 30jährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Die historische Herrenmühle bei Mackenzell: Einst Getreidemühle, heute Stromlieferant&amp;#039;&amp;#039;, in: Fuldaer Zeitung, 10. Nov. 1994, S. 13 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
* Eiche bei Mackenzell mit einem Brusthöhenumfang von 6,00 m (2014).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=hessen/3-kategorie/mackenzell/|Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bertho III. von Mackenzell]] († 2. November 1300), 1271 bis 1273 [[Fürstabt]] des Klosters Fulda&lt;br /&gt;
* [[Konrad Pfaff (Schriftsteller)|Konrad Pfaff]] (* 27. Mai 1822 in Mackenzell; † 6. Mai 1861 in Hünfeld), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Wilm Hosenfeld]] (* 2. Mai 1895 in Mackenzell; † 13. August 1952 in [[Wolgograd|Stalingrad]]), katholisch geprägter [[Wehrmacht]]s[[offizier]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], der mehreren Polen und Juden das Leben rettete. Verfilmung: &amp;#039;&amp;#039;Der Pianist&amp;#039;&amp;#039; (Polanski, 2002) mit Wladyslaw Szpilman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Landau: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Kurfürstenthums Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Kassel, 1842, S. 495–496 ([http://books.google.de/books?id=vKMOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA496&amp;amp;lpg=PA496&amp;amp;dq=burg+mackenzell&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xSUzp6CC_q&amp;amp;sig=w47ODkEtNSuI12iu_AkrG_ZefaM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=b4fmUtiNDc_fsAT3_IC4Cw&amp;amp;ved=0CHMQ6AEwDQ#v=onepage&amp;amp;q=burg%20mackenzell&amp;amp;f=false Online bei Google Books])&lt;br /&gt;
* Adrian Seib: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 321–338.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://huenfeld.de/geschichte-stadtteile/geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Hünfeld.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.mackenzell.de/ |titel=Mackenzell |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.mackenzell.de | hrsg=Heimat- und Kulturverein Mackenzell e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf-verborgen=1 |abruf=2018-08-21}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS |ref=nein |titel=Mackenzell, Landkreis Fulda |DB=OL |ID=6349 |datum=2014-02-19}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/mackenzell_synagoge.htm Jüdische Geschichte in Mackenzell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|titel=Mackenzell, Landkreis Fulda |DB=OL |ID=6349 |ref=nein |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=16 |seiten=12 und 68 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=16 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hünfeld}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3036282-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hünfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1146]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>