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	<title>Machlandviertel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:43:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Machlandviertel&amp;diff=456799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lewenstein: + historische Oberösterreich-Karte</title>
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		<updated>2024-03-12T14:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ historische Oberösterreich-Karte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit einem historischen oberösterreichischen Viertel. Zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Machland&amp;#039;&amp;#039; und die gleichnamige oberösterreichische Raumeinheit siehe [[Machland]] und [[Machland (Raumeinheit)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vischer 1667 - Das Schwartzviertl.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Das Schwartzviertl&amp;#039;&amp;#039;. Ausschnitt aus Vischers &amp;#039;&amp;#039;Archiducatus Austriae Superioris Descriptio&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Machlandviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war einer der ursprünglichen Siedlungsräume [[Oberösterreich]]s. Es erstreckte sich  nördlich der [[Donau]] über einen Großteil des heutigen [[Unteres Mühlviertel|unteren Mühlviertels]]. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde es auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archiducatus Austriae Superioris Descriptio facta Anno 1667&amp;#039;&amp;#039;, Beilage zum Reprint der [[Topographia Austriae superioris modernae]] (1674). Archiv Verlag, Wien 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem 1779 das [[Innviertel]] neu zu Österreich gekommen war, wurde das Machlandviertel mit dem heutigen [[Oberes Mühlviertel|oberen Mühlviertel]] vereinigt. Gemeinsamer Name wurde [[Mühlviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name „Machland“ geht vermutlich bis in das 11. Jahrhundert zurück. In einer mit 1074 datierten Fälschung des wahrscheinlich 1067 im Original ausgestellten Stiftungsbriefes für das [[Augustinerchorherrenstift St. Nikola (Passau)]] nennt Bischof [[Altmann von Passau]] den (später 1075 bis 1095 amtierenden) [[Leopold II. (Österreich)|Markgrafen Leopold]] als Vogt für im „Machlant“ gelegene Güter des Stiftes. Der Stiftsbrief des [[Kloster|Nonnenklosters]] Erla, der zeitlich nicht genau einzuordnen ist, nennt einen Vladrich de Maclant. Urkundlich sind im 12. Jahrhundert einige [[edelfrei]]e [[Herren von Machland]] belegt, als deren bedeutendster [[Otto von Machland]] als Stifter von [[Stift Baumgartenberg]] 1142 und des [[Stift Waldhausen|Stiftes Waldhausen]] 1147 gilt. Als geografischer Begriff begegnet uns das Machland dann im 13. Jahrhundert in einer Urkunde König [[Ottokar II. Přemysl|Ottokars]] als „Achland“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name hat seither viele verschiedene Deutungen erfahren. Die einen vermuten eine [[Slawen|slawische]] Wurzel (slaw.: mogyljane, moglan, mogyla = Mugel, Hügel), andere leiten den Begriff aus dem [[Keltisch]]en ab. Am naheliegendsten ist es, den Begriff mit Ache (=Wasser) in Verbindung zu bringen und mit „Land des Wassers“ zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Machland gehört zu den ältesten Siedlungsräumen [[Österreich]]s. Bronzezeitliche Funde im Raum [[Mitterkirchen im Machland|Mitterkirchen]] und das [[Römisches Militärlager|Römerkastell]] am Sporn von [[Wallsee]] belegen die Bedeutung dieses alten [[Donau]]überganges. Die Lage am [[Limes (Grenzwall)|Limes]] und die zeitweilige Zugehörigkeit zum [[Römisches Reich|Römischen Reich]] sowie die Lage im [[Altsiedelland]] der [[Mark (Territorium)|Mark]] Österreich seit 976 dokumentieren den kontinuierlichen Verlauf der Siedlungsentwicklung und Urbarmachung dieses Raumes. Echte Ortsnamen mit dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;[[-ing]]&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hütting (Gemeinde Mitterkirchen im Machland)|Hütting]], [[Inzing (Gemeinde Mitterkirchen im Machland)|Inzing]], [[Arbing (Oberösterreich)|Arbing]]) zeigen die [[bajuwarisch]]e [[Zuwanderung]], während [[Slawen|slawische]] Ortsnamen wie [[Tobra]] und Tabor die [[frühmittelalter]]liche Besiedlungssituation markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und politische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Archiducatus Austriae Superioris in suas Quadrantes Ditiones exacte divisi accuratißima Tabula.jpg|mini|Oberösterreich-Karte von um 1715 mit den damaligen Vierteln. Das Machlandviertel liegt rechts oben. Die Schreibung lautet hier &amp;#039;&amp;#039;Schwar(t)z Viert(e)l&amp;#039;&amp;#039;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Machland war bereits ab dem 10. Jahrhundert mit der [[Babenberger|babenbergischen Mark]] bzw. später (ab der Mitte des 12. Jahrhunderts) mit dem [[Herzogtum Österreich]] verbunden. Die westlich angrenzende [[Riedmark]] dagegen kam erst ab dem 12. Jahrhundert zu Lasten des Herzogtums Bayern unter den Einfluss des Herzogtums Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Machland (in Urkunden auch als Mahhlant, Mahelant, Mahlant, Maclant, Magelant, Achelant, Ahelant geschrieben) wurde noch bis Mitte des 13. Jahrhunderts ein schmaler Streifen zwischen [[Aist (Fluss)|Aist]] und [[Sarmingbach]] entlang der [[Donau]] im heutigen unteren Mühlviertel bezeichnet, während der verbleibende, flächenmäßig weitaus größere Teil des heutigen unteren Mühlviertels die [[Riedmark]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1478 wurde auf Vorschlag der oberösterreichischen Landstände aus Gründen der Landesverteidigung vier Organisationseinheiten geschaffen:&lt;br /&gt;
* das [[Mühlviertel]],&lt;br /&gt;
* das Machlandviertel,&lt;br /&gt;
* das [[Hausruckviertel]] und&lt;br /&gt;
* das [[Traunviertel]].&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung zwischen dem westlichen damaligen Mühlviertel und dem östlichen Machlandviertel war der [[Haselgraben (Tal)|Haselgraben]] und nördlich davon die [[Große Rodl]]. Das Machlandviertel bestand dabei aus der größeren Riedmark und dem kleineren Machland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen Riedmark und Machland verlief von der Mündung der Aist in die Donau über Aisthofen gegen [[Perg]]. Von dort in einem Bogen über [[Münzbach (Oberösterreich)|Münzbach]] bis nahe an die Donau bei [[Mitterkirchen im Machland|Mitterkirchen]]. Dann wieder landeinwärts bis [[St. Thomas am Blasenstein]]. Von dort noch einmal bis Pannholz bei [[Grein]] und von dort hinauf nach [[St. Georgen am Walde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1779 durch den [[Friede von Teschen|Frieden von Teschen]] das [[Innviertel]] an Oberösterreich gefallen war, wurden die beiden nördlich der Donau liegenden Viertel, also Mühl- und Machlandviertel zusammengefasst, um die Organisation von &amp;#039;&amp;#039;vier&amp;#039;&amp;#039; Vierteln weiter aufrechtzuerhalten. Der &amp;#039;&amp;#039;gemeinsame&amp;#039;&amp;#039; Name lautete Mühlviertel, nun unterteilt in ein oberes und unteres Mühlviertel. Statt &amp;#039;&amp;#039;Machlandviertel&amp;#039;&amp;#039; setzte sich anschließend der Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Machland]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ohne&amp;#039;&amp;#039; -viertel) für die fruchtbare Ebene nahe der Donau und mit der Bezirksstadt [[Perg]] durch. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Riedmark&amp;#039;&amp;#039; erhielt sich bei Ortsnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Benno Ulm]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Untere Mühlviertel bis 1500.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mühlviertler Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7/8, Linz 1964 ({{OoeGeschichte|pdf=mhbl1964_7_8_0123_0125.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Klaus Rumpier: &amp;#039;&amp;#039;Historische Entwicklung des Mühlviertels von 1500 bis 1790.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Mühlviertel. OÖ. Landesausstellung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Linz 1988, S. 289–296 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/KATOOE_MUE_88_0289-0296.pdf}}).&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Haider]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Oberösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1987, ISBN 3-486-54081-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Siegfried Haider]] |Titel=Grundzüge der Herrschaftsstruktur und Verwaltungsorganisation im Mühlviertel |Sammelwerk=Kataloge des OÖ. Landesmuseums |Band=1988 |Ort=Linz |Datum=1988 |Seiten=269–276 |Online={{ZOBODAT/URL |pdf/KATOOE_MUE_88_0269-0276.pdf}} |Format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bezirk Perg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lewenstein</name></author>
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