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	<title>Macer floridus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Macer_floridus&amp;diff=1860688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-05-01T07:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Macer Floridius, De viribus herbarum, 14th century Wellcome L0015970.jpg|mini|Macer Floridus, De viribus herbarum (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;De viribus herbarum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (genannt auch &amp;#039;&amp;#039;De virtutibus herbarum&amp;#039;&amp;#039;; lateinisch für „Von der Heilkraft der Kräuter“), ist ein von Odo Magdunensis (= Odo von Meung)&amp;lt;ref&amp;gt;Cyrill Resak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Odo Magdunensis, der Verfasser des „Macer Floridus“, und der deutsche Leipziger Macer-Text.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Leipzig 1917.&amp;lt;/ref&amp;gt; verfasstes, früher [[Aemilius Macer]] namensgebend zugeschriebenes, [[Lehrgedicht]] über die gebräuchlichsten Heilkräuter in der Form der lateinischen [[Hexameter]]. Es entstand um 1065&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Odo von Meung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 1064.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard D. Haage, Wolfgang Wegner: &amp;#039;&amp;#039;‚Macer floridus‘.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 877.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Westfrankreich, wurde in viele Sprachen übersetzt und galt im [[Mittelalter]] im mitteleuropäischen Raum als Standardwerk der [[Kräuterheilkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Odo Magdunensis aus [[Meung-sur-Loire|Meung an der Loire]] beschrieb um 1070 in einer ersten Fassung 60 Pflanzen und nannte auch deren Primärqualitäten (vgl. [[Humoralpathologie]]). Als [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quellen]] dienten ihm die Texte von [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]], [[Pedanios Dioskurides]], [[Galenos]], aber auch der im 9. Jahrhundert lebende Benediktiner und Botaniker [[Walahfrid Strabo]], ein Schüler von [[Hrabanus Maurus]]. Etwas später entstand eine weitere Fassung mit insgesamt 77 Pflanzen, wobei die Ergänzungen dem, einer Drogenkunde [[Ibn al-Dschazzar]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Isaak-Judäus-Rezeption vom 13. bis zum 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Wissenschaftsbeziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Supplement 2). Shaker, Aachen 2015, S. 23–24 und 39–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstammenden, &amp;#039;&amp;#039;Liber graduum&amp;#039;&amp;#039; vom Übersetzer [[Constantinus Africanus]] aus der [[Schule von Salerno]] entnommen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;William C. Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Zur Datierung des „Macer Floridus“.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Domes, Werner E. Gerabek, Bernhard Dietrich Haage, Christoph Weißer, Volker Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Licht der Natur. Medizin in Fachliteratur und Dichtung: Festschrift für Gundolf Keil zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göppinger Arbeiten zur Germanistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 585), Göppingen 1994, S. 55–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen dem bekannten &amp;#039;&amp;#039;[[Liber de cultura hortorum]]&amp;#039;&amp;#039; von Walahfrid, welcher in kunstvoller Weise neben der Heilkunde auch den [[Gartenbau]] behandelt, ist Odos Werk ein reines pharmakographisches Lehrgedicht nach den Vorbildern [[Vergil]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Georgica]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Lukrez]] (&amp;#039;&amp;#039;[[De rerum natura]]&amp;#039;&amp;#039;). Obwohl Odo den Namen Walahfrids nennt und alle 24 Pflanzen des &amp;#039;&amp;#039;Hortulus&amp;#039;&amp;#039; übernimmt, kritisiert er diesen bspw. im Kapitel zum [[Liebstöckel]] deutlich. Lediglich das Kapitel zum [[Fenchel]] weist Ähnlichkeiten auf. Auch Plinius wird in den Kapiteln zur Weißen Nieswurz und zum [[Eisenkraut]] kritisiert, in letzterem sogar der [[Magie|Zauberei]] bezichtigt, obwohl im Kapitel zum [[Kreuzkraut]] eine Art Zauberei bei Zahnschmerzen direkt aus der römischen Quelle übernommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cademosto Fathers-of-Medicine.jpg|miniatur|Manuskript aus dem späten 15. Jahrhundert mit den „Vätern der Medizin“: Neben [[Hippokrates von Kos|Hippokrates]], [[Avicenna]], [[Aristoteles]], [[Galenos]], [[Albertus Magnus]] und [[Pedanios Dioskurides|Dioskurides]] ist unten rechts auch ein „Macer“ abgebildet.]]&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird der &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039; um 1100 in &amp;#039;&amp;#039;De scriptoribus ecclesiasticis&amp;#039;&amp;#039; von [[Sigebert von Gembloux|Sigebertus Gemblacensis]]. Um diese Zeit lag die Endfassung mit 77 Kapiteln bereits vor. Strittig ist, wann genau die kürzere Urfassung entstanden ist. Hier lässt sich ein recht breites Zeitfenster von etwa 840 (Entstehung des &amp;#039;&amp;#039;Hortulus&amp;#039;&amp;#039;) und 1100 (Nennung in &amp;#039;&amp;#039;De scriptoribus ecclesiasticis&amp;#039;&amp;#039;) angeben. Für diese Urfassung liegen [[Manuskript|Handschriften]] aus dem 12. Jahrhundert vor. Später durchgesetzt hat sich aber alleine die erweiterte Fassung. Hinzu kommt, dass das Werk in der Überlieferung neben zwei Titeln auch zwei Autoren aufweisen kann – neben Odo nämlich noch [[Aemilius Macer]] aus [[Verona]], einen Zeitgenossen und Freund von Vergil, [[Ovid]] und [[Vitruv]], der 16 v. Chr. gestorben ist. Im Mittelalter nahm man an, dass sich das Gedicht zumindest auf diesen Macer und dessen verschollenes Werk &amp;#039;&amp;#039;De herbis&amp;#039;&amp;#039; bezieht. Dies ist die Ursache für den bekannteren, auch heute noch geläufigen Titel &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039;, aufgefasst als Verfassername auch &amp;#039;&amp;#039;Macer Floridus&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Die Autorenschaft Odos ist unbestritten, seit William Crossgrove 1994 die Urfassung des Gedichtes erforschte und klar belegen konnte, dass es von einem [[Kleriker]] in der Tradition der [[Klostermedizin]] verfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem frühen 13. Jahrhundert galt der Name „Macer“ (als Werktitel oder Autor) in deutschsprachigen Schriften laut Bernhard Schnell als Inbegriff des Wissens um die Heilkraft der Kräuter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Schnell]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 21, 28–30 und 206–207.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ausgehenden Mittelalter war der &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039; im deutschsprachigen Raum&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Blum (Philologe)|Rudolf Blum]]: &amp;#039;&amp;#039;Urform und Quelle des deutschen Macer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen zur Geschichte der Medizin, der Naturwissenschaften und der Technik.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 1935, S. 1–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf-Dieter Müller-Jahncke]], Werner Dressendörfer, Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Älterer deutscher ‘Macer’ – Ortolf von Baierland: ‘Arzneibuch’ – ‘Herbar’ des Bernhard von Breidenbach – Färber- und Malerrezepte: Die oberrheinische medizinische Sammelhandschrift des Kodex Berleburg. Farbmikrofiche-Edition mit Einführung zu den Texten, Beschreibung der Pflanzenabbildungen und der Handschrift.&amp;#039;&amp;#039; München 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Codices illuminati medii aevi.&amp;#039;&amp;#039; Band 13).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Walter Lawrence Wardale (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Albrecht van Borgunnien’s Treatise on Medicine ([Hans-]Sloane Ms. 3002, British Museum).&amp;#039;&amp;#039; Edinburgh/Glasgow/London/New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1936 (= &amp;#039;&amp;#039;St. Andrews University Publication.&amp;#039;&amp;#039; Band 38).&amp;lt;/ref&amp;gt; weit verbreitet, wurde im Schulunterricht verwendet und lag in etwa jeder zweiten nennenswerten Bibliothek vor. Übersetzt wurde das Werk in zahlreiche Volkssprachen wie Englisch,&amp;lt;ref&amp;gt;Gösta Frisk: &amp;#039;&amp;#039;A Middle English translation of Macer Floridus De viribus herbarum.&amp;#039;&amp;#039; Upsala 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spanisch, Dänisch, Französisch und Italienisch. Der englische Geschichtsschreiber [[Heinrich von Huntingdon]] nutzte das Lehrgedicht bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Hauptquelle für seinen &amp;#039;&amp;#039;Anglicanus ortus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 13. Jahrhunderts entstand im Bereich des thüringischen oder schlesischen Hofes eine erste deutsche Übersetzung in [[Prosa]]form (genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Älterer deutscher Macer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;C[arl] Külz, [[Emma Trosse|E. Külz-Trosse]], Jos. Klapper (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Breslauer Arzneibuch. R[hedigeranus] 291 der Stadtbibliothek, Teil I: Text.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt;) Diese Fassung (als Handschrift &amp;#039;&amp;#039;mgq 1245&amp;#039;&amp;#039; in der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz) gilt als eine der Quellen für den von [[Johann Wonnecke von Kaub]] verfassten &amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Gart der Gesundheit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burghart Wachinger]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 2 (&amp;#039;&amp;#039;Comitis, Gerhard - Gerstenberg, Wigand&amp;#039;&amp;#039;). De Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 1072–1092, hier: Sp. 1077–1078.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1485), eines der ersten gedruckten [[Kräuterbuch|Kräuterbücher]], das nachfolgende Werke stark beeinflusste. Eine zweite deutsche Prosabearbeitung, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Jüngere deutsche Macer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- mit 97 Heilpflanzen bzw. Gewürzen? --&amp;gt;, entstand spätestens im 14. Jahrhundert im mitteldeutschen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster Druck (mit 86 Kapiteln) des &amp;#039;&amp;#039;Macers&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1477 in [[Neapel]], 1482 gab es auch eine Ausgabe aus [[Mailand]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Carl Klebs]]. &amp;#039;&amp;#039;Incunabula scientifica et medica&amp;#039;&amp;#039; (Osiris, Brügge 1938, Vol. IV. 8. 1-359). Nachdruck Olms, Hildesheim 2004, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab etwa 1500 wurden illustrierte Fassungen mit stark stilisierten Pflanzenabbildungen gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Über die frühen Drucke, die dem &amp;#039;&amp;#039;Gart der Gesundheit&amp;#039;&amp;#039; folgten, etwa von [[Eucharius Rösslin der Jüngere|Rößlin]] 1533 und [[Adam Lonitzer|Lonitzer]] 1551 (aufgelegt bis 1783) sowie [[Tabernaemontanus]] 1588 gingen Teile des &amp;#039;&amp;#039;Macer&amp;#039;&amp;#039; in das &amp;#039;&amp;#039;[[Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste|Universal Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Heinrich Zedler]] ein (erschienen 1732 bis 1754).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit war der &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039; über mehr als 500 Jahre neben dem &amp;#039;&amp;#039;[[Circa instans]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Salerno]] und der &amp;#039;&amp;#039;[[Pedanios Dioskurides#De materia medica|Materia medica]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pedanios Dioskurides|Dioskurides]] ein bestimmendes Werk der [[Pflanzenheilkunde|Phytotherapie]]. Noch heute lassen sich in &amp;#039;&amp;#039;[[Hermann Hager|Hagers Handbuch]]&amp;#039;&amp;#039; „volkstümliche Anwendungen“ finden, die im Falle von [[Beifuß]], [[Eberraute]], [[Knoblauch]] oder [[Brennnessel]] nachweislich auf das Lehrgedicht zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1590, im 7. Band der Huser-Ausgabe der Werke des [[Paracelsus]], wurde ein Kommentar des Paracelsus zum &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039; abgedruckt, den [[Johannes Oporinus]] (1527–1528/1529 Sekretär des Paracelsus) aus seinen Erinnerungen zusammengetragen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Scholia &amp;amp; Observationes quaedam perutiles in Macri Poemata de Virtutibus Herbarum, &amp;amp;c. quas Ioh. Oporinus (dum per triennium aut ultra Theophrasti esset Amanuensis) ex ore dictantis studiose exceperat. (Nützliche Kommentare und Beobachtungen zu den Macer-Gedichten über die Kräfte der Heilpflanzen, welche [[Johannes Oporinus]], drei Jahre oder länger Schreiber des [[Paracelsus]], vom Gehörten eifrig ausgewählt hat.)&amp;#039;&amp;#039; Huser-Ausgabe der Werke des Paracelsus, Basel 1590, Teil 7, S. 237–277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Von den 85 Pflanzen, die im &amp;#039;&amp;#039;Macer floridus&amp;#039;&amp;#039; behandelt wurden, enthält der Paracelsus-Oporinus-Kommentar 35: 237-238: de Artemisia. 238-240: de Abrotano. 240-243: de Absinthio. 243-244: de Urtica. 244-246: de Allio. 247-249: de Plantagine. 249-250: de Ruta. 251-252: de Apio. 252-253: de Althea vel Malva. 254-256: de Anetho. 256-258: de Betonica. 258-259: de Savina. 259-260: de Porro. 260-262: de Chamomilla. 262: de Nepita. 263: de Pulegio. 263-264: de Foeniculo. 265-266: de Acedula. 266: de Portulaca. 266-267: de Lactuca. 267: de Rosa. 267-268: de Liliis. 268: de Satureia. 269: de Salvia. 269-270: de Ligustico. 270-271: de Ostrutio. 271-272: de Cerefolio. 272: de Atriplice. 272-273: de Coriandro. 273-274: de Nasturtio. 274: de Eruca. 274-275: de Papavere. 275-276: de Cepis. 276: de Buglossa. 276: de Sinapio (nicht ausgeführt). 276-277: de Caule. 277: de Pastinaca. Ulterius non scripserat Oporinus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1832 edierte [[Johann Ludwig Choulant]] in [[Dresden]] eine Fassung anhand einer vor Ort befindlichen Handschrift aus dem späten 12. Jahrhundert. Er datierte sie jedoch fälschlicherweise auf das 14. Jahrhundert und gab als alternativen Autor den [[Abt]] Otto von [[Kloster Morimond|Morimond]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 20. Jahrhundert erforschten insbesondere [[Bernhard Schnell]] und William Crossgrove die Geschichte und Rezeption des Werkes.&lt;br /&gt;
Eine erste neuhochdeutsche Fassung des „Macer floridus seu redivivus“ (so genannt von [[Ernst Meyer (Botaniker)|Ernst Meyer]])&amp;lt;ref&amp;gt;Mayer/Goehl (2013), S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 2001 von den [[Medizingeschichte|Medizinhistorikern]] [[Johannes Gottfried Mayer]] und [[Konrad Goehl]] in &amp;#039;&amp;#039;Höhepunkte der Klostermedizin&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Kräuterbuch der Klostermedizin&amp;#039;&amp;#039;) vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Ludwig Choulant]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Macer Floridus ‚De viribus herbarum‘ una cum Walafridi Strabonis, Othonis Cremonensis et Ioannis Folcz&amp;#039; carminibus similis argumenti secundum codices manuscriptos et veteres editiones recensuit, supplevit et adnotatione critica instruxit Ludovicus Choulant.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Voss, Leipzig 1832 (Ausgabe mit 77 Kapiteln).&lt;br /&gt;
** Abdruck des lateinischen Textes auch in: [[Bernhard Schnell]], William Charles Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2003 (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50), ISBN 3-484-36050-X, S. 409–473 (Nachdruck der Seiten 28 bis 123 von Choulants Ausgabe von 1832 ohne den kritischen Apparat).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Anton Reuß|Friedrich Anton Reuss]]: &amp;#039;&amp;#039;Floridi macri de viribus herbarum. Capita X, e Codice MS. Guelferbitano chartaceo, a°. 1508 exarato, (Cf. Ebert. codd. Guelferb. 108 548. et [[Friedrich Boerner|F. Boerner]], noctes Guelph. pag. 129.) inter Malva et Cicuta excerpta.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Anton Reuss: &amp;#039;&amp;#039;Walafridi Strabi Hortulus carmen ad cod. ms veterumque editionum fidem recensitum, lectionis varietate notisque instructum. Accedunt analecta ad antiquitates florae germanicae et capita aliquot Macri nondum edita.&amp;#039;&amp;#039; Stahel, Würzburg 1834, S. 101–105; Auswahl auch in: [[Bernhard Schnell]], William Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 475–479: &amp;#039;&amp;#039;Spuria Macri (Auswahl).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ulrike Jansen: &amp;#039;&amp;#039;„Spuria Macri“: Ein Anhang zu „Macer Floridus, De viribus herbarum“. Einleitung, Übersetzung, Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, 2013, ({{doi|10.1515/9783110308594}}).&lt;br /&gt;
* Aemilius Macer[sic!]: &amp;#039;&amp;#039;De herbarum virtutibus cum veris figuris herbarum […].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und mit Glossaren versehen von Simon de Lowitz [= der Arzt und Botaniker Syreniusz Symon, Szymon aus Lowicz], Krakau (Officina Ungleriana: [[Florian Ungler]]) o. J. (1532); Neudruck Warschau 1979.&lt;br /&gt;
* Walter L. Wardale: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Macer-Text aus der Handschrift Brit. Mus. Add. 16,892.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von James Follan. Dundee 1995.&lt;br /&gt;
* Johannes Gottfried Mayer, Konrad Goehl: &amp;#039;&amp;#039;Höhepunkte der Klostermedizin: Der „Macer floridus“ und das Herbarium des Vitus Auslasser.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben mit einer Einleitung und deutschen Übersetzung. Reprint-Verlag Leipzig, Holzminden 2001, ISBN 3-8262-1120-0 (mit Faksimile der Seiten 28 bis 123 von Choulants Ausgabe von 1832 einschließlich des kritischen Apparats und fünf ausführlichen Registern).&lt;br /&gt;
* Johannes Gottfried Mayer, Konrad Goehl: &amp;#039;&amp;#039;Kräuterbuch der Klostermedizin: Der „Macer floridus“ – Medizin des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Reprint-Verlag Leipzig, Holzminden 2003, ISBN 978-3-8262-1130-0 (Revidierte Fassung der deutschen Übersetzung); Neudruck ebenda 2013, ISBN 978-3-8262-3057-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Zacher: &amp;#039;&amp;#039;Macer Floridus und die Entstehung der deutschen Botanik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsche Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, 1881, S. 189–215 und 349–352.&lt;br /&gt;
* [[Max Manitius]]: &amp;#039;&amp;#039;Odo von Meung (Macer).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat.&amp;#039;&amp;#039; München 1923, S. 539–547.&lt;br /&gt;
* Curt Bühler: &amp;#039;&amp;#039;The Verse Prologue to the Middle High German Macer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Philological Quarterly.&amp;#039;&amp;#039; Band 44, 1965, S. 113–116.&lt;br /&gt;
* William C. Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Macer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 5, 1985, Sp. 1109–1116.&lt;br /&gt;
* William C. Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erforschung des „Älteren deutschen Macer“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Band 63, 1979, S. 71–86.&lt;br /&gt;
* William Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;‚Macer‘-Miszellen.&amp;#039;&amp;#039; In: Gundolf Keil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„gelêrter der arzeniê, ouch apotêker“. Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte. Festschrift zum 70. Geburtstag von Willem F. Daems&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 24). Horst Wellm Verlag, Pattensen/Hannover, jetzt Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1982, ISBN 3-921456-35-5, S. 403–409.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schnell]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu einer überlieferungsgeschichtlichen Edition des ›Älteren deutschen Macer‹.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Anton Schwob]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Editionsberichte zur mittelalterlichen deutschen Literatur. Beiträge der Bamberger Tagung »Methoden und Probleme der Edition mittelalterlicher deutscher Texte« 26.–29. Juli 1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Litterae.&amp;#039;&amp;#039; Band 117). Göppingen 1994, S. 333–339.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Übersetzungen in der Fachliteratur. Zum ›Älteren deutschen Macer‹.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Heinzle]], Peter Johnson, Gisela Vollman-Profe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Übersetzen im Mittelalter. Cambridger Kolloquium 1994&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wolfram-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Berlin 1996 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung der Wolfram-von-Eschenbach-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039;), S. 185–207.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schnell, William Crossgrove: &amp;#039;&amp;#039;Das 11. Jahrhundert: ›Macer Floridus‹. Constantinus Africanus.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 21–44, insbesondere S. 21–40.&lt;br /&gt;
* Bernhard D. Haage, Wolfgang Wegner: &amp;#039;&amp;#039;‚Macer floridus‘.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 877.&lt;br /&gt;
* Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Odo von Meung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart 1999, Band VI, Spalte 1360.&lt;br /&gt;
* Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Odo von Meung, Arzt oder Schulautor.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 1064.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Gottfried Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das ›Leipziger Drogenkompendium‹ (Leipzig, Universitätsbibliothek, Cod. 1224) und seine Quellen ›Circa instans‹, ›Aggregator‹ (Pseudo-Serapion), ›Macer floridus‹ (bzw. ›Älterer deutscher Macer‹), ›Liber graduum‹ (Constantin) und ›Liber iste‹.&amp;#039;&amp;#039; In: Johannes Gottfried Mayer, [[Konrad Goehl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Editionen und Studien zur lateinischen und deutschen Fachprosa des Mittelalters. Festgabe für Gundolf Keil zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2000, ISBN 3-8260-1851-6, S. 207–263, hier: S. 212–217 und öfter.&lt;br /&gt;
* Johannes Gottfried Mayer, Konrad Goehl: &amp;#039;&amp;#039;Das Standardwerk der Klostermedizin: der ‚Macer floridus’.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Phytotherapie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2001, Heft 5, S. 264–269.&lt;br /&gt;
* Tobias Niedenthal: &amp;#039;&amp;#039;„Wird erst einmal der Macer gedruckt sein…“ Die Pflanzen des mittelalterlichen Lehrgedichtes „Macer floridus“ und ihre heutige Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Phytotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Band 41, 2020, Nr. 5, S. 233–242, {{doi|10.1055/a-1150-9364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://klostermedizin.de/index.php/die-klostermedizin/das-hochmittelalter/13-der-macer-floridus-oder-de-viribus-herbarum-des-odo-magdunensis Der ´Macer floridus` oder ´De viribus herbarum` des Odo Magdunensis], Forschergruppe Klostermedizin&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00068120&amp;amp;pimage=7&amp;amp;v=2p&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de Digitalisat des Erstdrucks Neapel 1477], Bayerische Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/kesmark/macerfloridus/ Digitalisat eines Druckes von 1489], Universität Bielefeld&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10888800_00005.html Digitalisat eines Druckes Genf 1506], Bayerische Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00029043/images/ Digitalisat eines Druckes Basel 1527], Bayerische Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034520/images/ Digitalisat eines Druckes Freiburg im Breisgau 1530], Bayerische Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;l=de&amp;amp;bandnummer=bsb00022507&amp;amp;pimage=00249&amp;amp;v=100&amp;amp;nav= Digitalisat des Paracelsus-Oporinus-Kommentars 1590] Bayerische Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/deviribusherbaru00mace Digitalisat der Edition J. L. Choulant, Leipzig 1832] archive.org&lt;br /&gt;
* [http://digitalna.kniznica.info/s/nfoQUSC1Wv &amp;#039;&amp;#039;´Macer floridus` oder ´De viribus herbarum`&amp;#039;&amp;#039;] – Digitalisat eines Druckes von 1489, Digitalbibliothek des Universitätsbibliothek in Bratislava&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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