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	<title>Macauba-Palme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:03:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Macauba-Palme&amp;diff=1256248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;McNamara: /* Verwendung */Treibstoff-Ideen</title>
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		<updated>2025-03-02T17:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung: &lt;/span&gt;Treibstoff-Ideen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Macauba-Palme&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Acrocomia aculeata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Nikolaus Joseph von Jacquin|Jacq.]]) [[Conrad Loddiges|Lodd.]] ex [[Carl Friedrich Philipp von Martius|Mart.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Acrocomia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Bactridinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Subtribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cocoeae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Arecoideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Palmengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Arecaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Acrocomia totai 2.jpeg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Macauba-Palme in Argentinien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrocomia totai fruits.jpeg|mini|Früchte der Macauba-Palme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrocomia totai multicaule.jpeg|mini|Macauba-Palmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrocomia aculeata trunk.jpg|mini|Nahaufnahme des Stammes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrocomia aculeata MHNT.BOT.2017.10.1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Macauba-Palme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039;) (andere Bezeichnungen sind: macaíba, boicaiuva, macaúva, coco-de-catarro, coco-baboso, coco-de-espinho&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.macaubabrasil.com.br/en/o-fruto.php |titel=Macaúba Brasil |abruf=2017-07-24 |archiv-bot=2019-04-29 00:13:51 InternetArchiveBot |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch Grugru-Palme&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pacsoa.org.au/w/index.php?title=Acrocomia_aculeata &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039;] bei The Palm &amp;amp; Cycad Society of Australia Inc. (PACSOA), abgerufen am 2. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Tropen|tropische]] [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] Amerikas aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Palmengewächse|Palmen]]. Sie fällt besonders durch die zahlreichen langen und sehr spitzen Stacheln am Stamm, an den Blattspindeln und Blattstielen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Macauba-Palmen werden meist nicht höher als 10 bis 12 Meter, in [[Brasilien]] bis 16 Meter und auf [[Puerto Rico]] bis 18 Meter. Der Stamm ist grau und erreicht einen Durchmesser ([[Brusthöhendurchmesser|BHD]]) von 35 Zentimetern (selten bis 50 Zentimeter). Kennzeichnend für die Art sind die ringförmig am Stamm angeordneten dünnen, schwarzen Stacheln, die im oberen Bereich des Stammes besonders häufig sind und im unteren Bereich abgestoßen werden. Die Stacheln erreichen Längen von 5 bis 7,5 Zentimetern, selten bis zu 15 Zentimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krone besteht aus etwa 20 (bis zu 40) grünen und mehreren braunen, trockenen und bald abfallenden, ledrigen Blättern von 3 bis 4 Metern Länge. Die Lebensdauer der Blätter beträgt etwa 2 Jahre. Sie sind in zahlreiche schmale und spitz zulaufende Segmente von bis zu 60 Zentimetern Länge und nur 6 Millimetern Breite geteilt. Die Oberseite ist glänzend grün, die Unterseite stumpf blaugrün. Blattstiele, [[Rhachis]] und junge Sämlinge sind ebenfalls mit Stacheln besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palme kann über das ganze Jahr Blüten und Früchte tragen. Hauptblütezeit in Brasilien ist die Zeit von Mitte Oktober bis Mitte November, in [[Costa Rica]] von April bis Mai. Sie wird von verschiedenen Käferarten [[Bestäubung|bestäubt]], [[Autogamie|Selbstbefruchtung]] ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Macauba-Palme ist einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie]]).&lt;br /&gt;
Der [[Rispe|rispige]] Blütenstand weist eine Länge von 0,9 bis 1,5 Meter auf mit einem stacheligen Stiel. Dabei sind die männlichen Blüten im Spitzenbereich des Blütenstands und die weiblichen an der Basis angeordnet. Einzelne Rispen bestehen aus bis zu 55 Rispenästen und können bis zu 90.000 männliche und 650 weibliche Blüten tragen. Die männlichen Blüten sind 7 Millimeter lang und haben drei kleine, eiförmige [[Kelchblatt|Kelchblätter]], eine dreizipfelige [[Kronblatt|Blütenkrone]], sechs an der Spitze der [[Kronröhre]] ansetzende [[Staubblatt|Staubblätter]] und einen [[rudiment]]ären [[Stempel (Botanik)|Stempel]]. Die weiblichen Blüten sind 1 Zentimeter lang und haben schuppenartige Kelchblätter, drei sich überschneidende Kronblätter und drei [[Griffel (Botanik)|Griffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Jahr nach der Blüte werden die reifen, einsamigen [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] abgeworfen. Sie haben Durchmesser von 2,5 bis 5 Zentimetern, ein Gewicht von etwa 24 Gramm, sind von grünlich gelber bis bräunlicher Farbe, rund und am [[Sprossachse#Vegetationskegel|Apex]] punktförmig zugespitzt. Jährlich werden 100 bis 200 Früchte gebildet, in Ausnahmefällen bis zu 2000. Das Fruchtfleisch ([[Perikarp|Mesokarp]]) ist faserig und schmeckt süßlich. Es umschließt einen sehr harten Steinkern. Die Samen sind zur Zeit der Fruchtreife weich und gallertartig und werden erst im Boden im Laufe eines weiteren Jahres hart. Das [[Tausendkornmasse|Tausendkorngewicht]] beträgt etwa 9 Kilogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Keimung]] erfolgt hypogäisch, danach entwickeln junge Sämlinge an der Sprossbasis eine Anschwellung, von der zahlreiche weiße, starre Wurzeln ausgehen. Nach einem Jahr werden Höhen von 1 Meter erreicht. Das Wachstum der Art ist langsam bis mäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Das natürliche Areal der Art erstreckt sich von [[Mexiko]] und den [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]] über [[Bolivien]] und [[Paraguay]] bis nach [[Brasilien]] und [[Argentinien]]. Man findet sie nicht in [[Ecuador]] oder [[Peru]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bevorzugt tiefere Lagen, kommt in den kolumbianischen [[Anden]] aber bis in 1200 Metern Höhe vor. Sie sind empfindlich gegen Beschattung, besonders günstig verläuft die Entwicklung in offenem Gelände, z.&amp;amp;nbsp;B. auf Weideflächen. Die Art verträgt Salzwassergischt und wird selten durch Wind umgeworfen. Nur wiederholte intensive Brände können den Stamm verletzen und die Bäume in Gefahr bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über weitere Standortansprüche ist wenig bekannt. Auf [[Puerto Rico]] wächst die Macauba-Palme in Küstennähe auf Sandböden gemeinsam z.&amp;amp;nbsp;B. mit dem [[Noni]]-Baum (&amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Verbreitung der Art erstreckt sich auf ein großes Gebiet und führte zu großer morphologischer Variabilität, was zur Einteilung in viele regional begrenzte Taxa (37 mit Artstatus, 1 Varietät) führte. Inzwischen werden in der Gattung nur mehr zwei Arten unterschieden, neben &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039; noch &amp;#039;&amp;#039;[[Acrocomia hassleri]]&amp;#039;&amp;#039; (Barbosa Rodrigues) W. J. Hahn. Möglicherweise bildet &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia totei&amp;#039;&amp;#039; eine dritte Art&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraNA&amp;quot;&amp;gt;[http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=100349 Beschreibung in &amp;#039;&amp;#039;Flora of North America&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 16. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für die Art sind (Auswahl): &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia media&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia mexicana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia vinifera&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia totai&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Samen sind essbar und stellten in Mittelamerika für die Ureinwohner ein Nahrungsmittel dar. Auch Palmwein, vergorener [[Phloem]]-Saft verletzter Stämme, wird getrunken. Der hohe Ölgehalt der Früchte wird in Südamerika zur Herstellung von Seife genutzt. Das harte Holz des Stammmantels wird für [[Dielenboden|Dielungen]] und zur Herstellung von [[Spazierstock|Spazierstöcken]] verwendet. Aus dem ausgehöhlten Stamm werden traditionell [[Alfaia]]trommeln hergestellt. Die Palme wird auch in der Landschaftspflege eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Ölgewinnung genutzten Samen sind auch unter dem Trivialnamen Grugru-Nüsse (oder auch Gru Gru Kerne) bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz A. Hoppe: Drogenkunde. Band 1. Angiospermen. Walter de Gruyter Verlag, Berlin u. New York, 8. Auflage 1975. ISBN 3-11-003849-8, auf Seite 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Hermann Julius Hager, Walther Kern (Begründer), Paul Heinz List, Hermann Josef Roth: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Zweiter Band, Chemikalien und Drogen A-Al. Springer Verlag Berlin und Heidelberg, 4. Auflage 1969. ISBN 978-0-387-04511-5. auf Seite 1085.&amp;lt;/ref&amp;gt; In südamerikanischen Staaten gibt es Ideen, das aus den Früchten der Macauba-Palme gewonnene Öl in großem Stil zu klimafreundlichen Flugzeug-Treibstoff zu verarbeiten. Die dazu nötige Infrastruktur und konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerald Traufetter |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/brasilien-oel-aus-der-macauba-palme-koennte-flugzeuge-mit-klimafreundlichem-kerosin-versorgen-a-9cee0c77-bfa0-4f63-bf2c-5e4417ada205 |titel=Biosprit aus Brasilien: Eine Palme soll das Fliegen ohne Flugscham möglich machen |werk=spiegel.de |datum=2025-01-19 |abruf=2025-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen&amp;#039;&amp;#039;, 2006, ISBN 3-933203-79-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Acrocomia aculeata|&amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pacsoa.org.au/palms/Acrocomia/aculeata.html PACSOA: &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039;] mit mehreren Fotos&lt;br /&gt;
* [http://www.ciat.cgiar.org/ipgri/fruits_from_americas/frutales/Ficha%20Acrocomia%20aculeata.htm Project for Neotropical Fruits: &amp;#039;&amp;#039;Acrocomia aculeata&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palmengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalenobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;McNamara</name></author>
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