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	<title>Macaroni (Mode) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:17:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Macaroni_(Mode)&amp;diff=2136077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotje: (GR) File renamed: File:Kaufman.jpg → File:Believed to be a satire of Swiss painter Angelika Kauffmann (1741–1807).jpg #2</title>
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		<updated>2020-09-22T12:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Kaufman.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Kaufman.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Kaufman.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Believed_to_be_a_satire_of_Swiss_painter_Angelika_Kauffmann_(1741%E2%80%931807).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Believed to be a satire of Swiss painter Angelika Kauffmann (1741–1807).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Believed to be a satire of Swiss painter Angelika Kauffmann (1741–1807).jpg&lt;/a&gt; #2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:What-is-This-my-Son-Tom-1774.jpg|miniatur|„What is this my Son Tom?“ (1774)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philip_Dawe,_The_Macaroni._A_Real_Character_at_the_Late_Masquerade_(1773)_-_02.jpg|miniatur|„Pantheon Macaroni“ (Karikatur von Philip Dawe, 1773)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Believed to be a satire of Swiss painter Angelika Kauffmann (1741–1807).jpg|miniatur|Die Macaroni-Malerin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;maccheroni&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine bestimmte Form von [[Modenarr]]en im England der Zeit zwischen 1760 und 1780.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als typisch für die Kleidung der &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; wurden weißseidene Kniehosen und Strümpfe sowie Schuhe mit diamantbesetzten Schuhschnallen und roten Absätzen empfunden, modische Attribute der französischen Hofkleidung, die im England der Zeit als unpassend empfunden wurden. Außerdem galt ein winziger [[Dreispitz]] als Kennzeichen der &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039;, der nach [[Louis-Jules Mancini-Mazarini]], Herzog des [[Nivernais]] und Botschafter Frankreichs in London, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nivernois&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung rührt von dem in England seit Beginn des 17. Jahrhunderts bekannten [[Pasta]]-Gericht her, wie auch das „Macaroni and Theatrical Magazine“ in seiner ersten Ausgabe von 1772 herleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macaroni and Theatrical Magazine&amp;quot;&amp;gt;„Macaroni is, in the Italian language, a word made use of to express a compound dish made of vermicelli …. This dish was far from being universally known in this country till the commencement of the last peace: when, like many foreign fashions, it was imported by our Connoscenti in eating, as an improvement to their subscription-table at [[Almack’s]]. In time, the subscribers to those dinners became [sic] to be distinguished by the title of MACARONIES ….“ The Macaroni and Theatrical Magazine, or Monthly Register (Oktober 1772). Zitiert in Rauser 2004, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kam auf als (spöttische) Bezeichnung für junge Herren, die von ihrer [[Grand Tour]], die sie meist auch nach Italien führte, nicht nur die Vorliebe für kontinentale Küche, sondern auch für ausgefallene Mode und Redeweisen mitbrachten.&lt;br /&gt;
Eine der sehr zahlreichen sich auf die Macaroni-Mode beziehenden Karikaturen stellt vermutlich die zu der Zeit sich in Italien aufhaltende und als [[Porträt]]malerin arbeitende [[Angelika Kauffmann]], eine Freundin [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]], als „Macaroni-Malerin“ dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; eine frühe Form einer [[Homosexualität|homosexuellen]] [[Subkultur]] darstellen, wurde zwar behauptet, ist aber nicht schlüssig belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z. B. Peter McNeil: &amp;#039;&amp;#039;„That Doubtful Gender“: Macaroni Dress and Male Sexualities.&amp;#039;&amp;#039; In: Fashion Theory 3.4 (1999), S. 411–448.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier kann die historische Perspektive täuschen: Was heute als [[Effemination|effeminiert]] erscheint und an die modischen Übertreibungen moderner [[Drag Queen]]s erinnert, wurde damals vielleicht hauptsächlich als (alberne) Altertümelei wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Macaronis&amp;#039;&amp;#039; wurden zwar gelegentlich als Mitglieder des „Macaroni-Clubs“ bezeichnet, einen solchen Club hat es aber vermutlich nie gegeben, vielmehr sollte eine solche Bezeichnung den &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; als das diametrale Gegenteil eines Mitglieds des „[[Beefsteak Club]]s“ kennzeichnen. Der „Beefsteak Club“, genauer die „Sublime Society of Steaks“, existierte tatsächlich, gegründet um 1735 u.&amp;amp;nbsp;a. von [[John Rich (Produzent)|John Rich]] (1692–1761). So zieht auch die Karikatur „What is this my Son Tom?“ mit dem Vater als Vertreter des Beefsteak-essenden englischen Landadels und dem als Macaroni von der Europa-Tour heimgekehrten Sohn den komischen Effekt aus dem Gegensatz der beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keinen Macaroni-Club gab, so gab es doch Sammel- und Kristallisationspunkte. Dazu zählten die jungen Aristokraten um [[Charles James Fox]], die Clubs [[The Scavoir Vivre]]&amp;lt;ref&amp;gt;No. 28 St. James’s Street, siehe auch [http://www.british-history.ac.uk/report.aspx?compid=40621 BHO: St. James’s Street]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und [[Almack’s]],&amp;lt;ref&amp;gt;Eben der Club, wo laut „Macaroni and Theatrical Magazine“ die Abonnenten des [[Makkaroni]]-Menüs den Kern der &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039;-Bewegung bildeten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
die Veranstaltungen der [[Teresa Cornelys]] im [[Carlisle House]] in [[Soho (London)|Soho]], und die [[Kostümball|Maskenbälle]] im [[The Pantheon|Pantheon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ribeiro: &amp;#039;&amp;#039;The Macaronis.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; war klein: Schon seinerzeit stellte man fest, dass die Zahl der &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039;-Witze und -Karikaturen die Zahl der real existierenden &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; bei weitem überstieg. Und die Mode nur von kurzer Dauer: Vor allem ein peinlicher Vorfall im Juli 1773, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Vauxhall-Affäre&amp;#039;&amp;#039;, bei der einige Macaroni von einem Geistlichen verprügelt wurden, verursachte großen Wirbel in der Presse und gab die Macaroni noch mehr als ohnehin der Lächerlichkeit preis. Nach 1780 waren die &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; verschwunden. Dennoch blieb ein Erbe auf Dauer Teil der männlichen Mode: die Innentasche beim Herren-[[Jackett]] geht auf die &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Ribeiro: &amp;#039;&amp;#039;The Macaronis.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 468.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischen Sprachgebrauch wichen die &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039; schließlich dem &amp;#039;&amp;#039;[[Dandy]]&amp;#039;&amp;#039;. Doch an einer sehr prominenten Stelle ist der Begriff erhalten geblieben. Die erste Strophe des [[Yankee Doodle]] lautet:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Yankee Doodle went to town&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;A-riding on a pony,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Stuck a feather in his cap&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;And called it macaroni&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ursprünglich soll der &amp;#039;&amp;#039;Yankee Doodle&amp;#039;&amp;#039; ein [[Spottlied]] der englischen Truppen auf den Yankee gewesen sein, der in seiner Schlichtheit meint, eine Feder am Hut hebe ihn schon auf den Gipfel modischer Raffinesse, mache ihn also zum &amp;#039;&amp;#039;Macaroni&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Loschek]]: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Mode- und Kostümlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1987, ISBN 3-15-010448-3, S. 340 &lt;br /&gt;
* Otto Mann: &amp;#039;&amp;#039;Der moderne Dandy. Ein Kulturproblem des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Philosophische Forschungen Heft 1, Springer, Berlin 1925. Nachdruck: Hoof, Warendorf 2007, ISBN 978-3-936345-60-5 &lt;br /&gt;
* Adelheid Rasche, Birgitt Borkopp-Restle: &amp;#039;&amp;#039;Ridikül! Mode in der Karikatur, 1600 bis 1900.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung in der Gemäldegalerie Berlin ab dem 5. Dezember 2003 bis 15. Februar 2004. DuMont, Berlin / Köln 2003, ISBN 3-8321-7388-9, S. 83&lt;br /&gt;
* Amelia Rauser: &amp;#039;&amp;#039;Hair, Authenticity, and the Self-Made Macaroni.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eighteenth-Century Studies&amp;#039;&amp;#039; Bd. 38 Nr. 1 (2004), S. 101–117&lt;br /&gt;
* Aileen Ribeiro: &amp;#039;&amp;#039;The Macaronis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History Today&amp;#039;&amp;#039; 28 (Juli 1978), S. 463–468.&lt;br /&gt;
* Valerie Steele: &amp;#039;&amp;#039;The Social and Political Significance of Macaroni Fashion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Costume&amp;#039;&amp;#039; 19 (1985), S. 94–109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Macaroni (fashion)|Macaroni (Mode)}}&lt;br /&gt;
* [http://rictornorton.co.uk/eighteen/macaroni.htm &amp;#039;&amp;#039;The Macaroni Club: Homosexual Scandals in 1772&amp;#039;&amp;#039;] in Rictor Norton: &amp;#039;&amp;#039;Homosexuality in Eighteenth-Century England: A Sourcebook&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.library.yale.edu/walpole/programs/hair.html The Lewis Walpole Library, Yale: &amp;#039;&amp;#039;Preposterous Headdresses and Feathered Ladies: Hair, Wigs, Barbers, and Hairdressers&amp;#039;&amp;#039;] Ausstellung 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Homosexualität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotje</name></author>
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