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	<title>Mabel Dodge Luhan - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-12-12T05:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mabel Dodge Luhan - Van Vechten.jpg|miniatur|Mabel Dodge Luhan&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;fotografiert von [[Carl Van Vechten]], 1934&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mabel Evans Dodge Sterne Luhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geborene &amp;#039;&amp;#039;Mabel Ganson&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1879]] in [[Buffalo]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]; † [[13. August]] [[1962]] in [[Taos (New Mexico)|Taos]], [[New Mexico]]) war eine wohlhabende US-amerikanische Gesellschaftsgröße, Kunst[[mäzen]]in und Schriftstellerin. Luhan wird vornehmlich mit der von ihr gegründeten [[Künstlerkolonie]] in Taos in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mabel Ganson war die einzige Tochter von Charles und Sara (Cook) Ganson. Die Gansons waren eine reiche Familie aus Buffalo, beide Großelternteile hatten ihr Vermögen mit Bankgeschäften gemacht. Mabels Vater war ein Anwalt, der zu schwankenden Gemütszuständen, krankhafter Eifersucht und gewalttätigen Wutausbrüchen neigte. Seine [[Disposition (Medizin)|Disposition]] zur Nervenschwäche machte es ihm unmöglich, seinen Anwaltsberuf noch sonst eine Tätigkeit auszuüben. Oft schrie er seine Ehefrau an, oder saß stundenlang untätig in seinem Studierzimmer. Mabel Ganson verbrachte eine lieblose Kindheit: Die ganze Zuneigung des Vaters galt seinen Hunden, aber nicht der Tochter. „Für ihn war ich etwas, das manchmal Geräusche im Haus machte und dem man sagte, dass es aus dem Weg gehen solle“, erinnerte sie sich. Ihre Mutter Sara war stark und bestimmt, aber kaltherzig und ich-bezogen. Gelangweilt von der endlosen Routine des [[Viktorianisches Zeitalter|viktorianischen]] Gesellschaftslebens und auf der ständigen Suche nach einem Ventil für ihre überschüssige Energie wurde Sara Ganson ihrem Ehemann und dem Kind gegenüber schließlich gleichgültig. Mabel Gansons Bedürfnis nach emotionalem und intellektuellem Halt wurden weder in der konventionellen Erziehung an der &amp;#039;&amp;#039;Saint Margaret School of Girls&amp;#039;&amp;#039; noch an der &amp;#039;&amp;#039;Miss Graham’s School&amp;#039;&amp;#039; in [[New York City|New York]] befriedigt. Schließlich wurde sie von ihren Eltern auf das gesellschaftliche Leben der amerikanischen Oberschicht vorbereitet und zu einer adretten, charmanten und folgsamen jungen Ehefrau erzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gale&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900, im Alter von 21&amp;amp;nbsp;Jahren heiratete sie Carl Evans, den Sohn einer gutsituierten Reeder-Familie. Sein Interesse an Mabel beschränkte sich darauf, mit einer Frau seiner Gesellschaftsschicht liiert zu sein. Der Ehe entstammte zwei Jahre später ein Sohn, dem die junge Mutter die gleiche Lieblosigkeit entgegenbrachte, die sie selbst in der Kindheit erfahren hatte. Kurz nach der Geburt des Kindes starb Carl Evans bei einem Jagdunfall, und Mabel erlitt ihren ersten von vielen weiteren Nervenzusammenbrüchen, weshalb sie 1904 von ihrer Familie zu einem Genesungsurlaub nach Europa geschickt wurde. Auf ihrer Reise lernte sie Edwin Dodge, einen wohlhabenden Architekturstudenten aus [[Boston]], kennen und lieben. Die beiden heirateten in Paris und zogen 1905 nach [[Florenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Villa Curonia“ in Florenz ===&lt;br /&gt;
Von 1905 bis 1912 lebten die beiden in der &amp;#039;&amp;#039;Villa Curonia&amp;#039;&amp;#039; bei Florenz, einem großen [[Palast|palazzo]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;artigen Anwesen aus der [[Medici]]-Zeit. Bald gelangweilt und deprimiert von einem weiteren lieblosen Eheleben, gab sich Mabel Dodge den schönen Künsten und sich selbst hin und verwandelte die Villa mit viel Geld, Energie und Kreativität in ein [[Renaissance|renaissancistisches]] Gesamtkunstwerk. Die eloquente Amerikanerin galt schnell als Salonlöwin von Florenz, die es verstand, berühmte, einflussreiche, schillernde und vermögende Gäste der internationalen [[High Society|Hautevolee]] an ihrem Tisch zu versammeln. So zählten beispielsweise [[Gertrude Stein]], deren älterer Bruder [[Leo Stein (Kunstsammler)|Leo]], [[Alice B. Toklas]], der französische Romancier [[André Gide]], der Maler [[Jacques-Émile Blanche]] oder die italienische Theaterschauspielerin [[Eleonora Duse]] wie auch ein indischer [[Swami]] zu ihren Gästen. Die meist in Renaissance-Kostümen gewandete Mabel Dodge gefiel sich in der Rolle der [[Muse (Beziehung)|Muse]], die, unfähig oder unwillig etwas eigenes zu kreieren, wenigstens ihren Gäste als Inspirationsquelle diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gale&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;encycl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabel Dodge führte in diesen jungen Jahren ein aktives [[Bisexualität|bisexuelles]] und [[Promiskuität|promiskes]] Liebesleben. Ihre zahlreichen Affären mit jungen Frauen schilderte sie in ihrer 1933 vorgelegten Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Intimate Memories&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv | url=http://www.glbtq.com/arts/salons,2.html | wayback=20141209011442 | text=Salons}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine unglückliche Liebschaft mit ihrem Chauffeur führte zu zwei Suizidversuchen: Beim ersten Mal aß sie Feigen mit Glasscherben, den zweiten Versuch unternahm sie mit [[Opiumtinktur|Laudanum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Byrne: &amp;#039;&amp;#039;A Genius for Living: A biography of Frieda Lawrence.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury 1995, ISBN 0-7475-1284-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== New Yorker Salon im Greenwich Village ===&lt;br /&gt;
[[Datei:JohnReed.png|miniatur|hochkant|Mit dem Journalisten John „Jack“ Reed hatte Mabel Dodge Luhan eine langjährige Liebesbeziehung]]&lt;br /&gt;
Gelangweilt von ihrem Leben in Florenz und stark beeinflusst von Gertrude und Leo Steins Philosophie, dass das Individuum die durch Vererbung und Umwelt bedingten negativen Auswirkungen überwinden und sich selbst neu erschaffen könne, kehrte Mabel Dodge 1912 zurück nach New York. Von ihrem Ehemann Edwin hatte sie sich längst zurückgezogen – die Ehe wurde 1916 geschieden. Sie bezog ein eigenes Appartement in der 23 [[Fifth Avenue]] im [[Greenwich Village]], wo sie bald einen [[Literarischer Salon|literarischen Salon]] einrichtete, den sie wöchentlich an einem Abend öffnete. Zu diesen &amp;#039;&amp;#039;Evenings&amp;#039;&amp;#039; gesellten sich bald die unterschiedlichsten [[Bohème|Bohemiens]], Intellektuellen und [[Sozialreform]]er der [[Avantgarde|avantgardistischen]] [[Gegenkultur]], wie der [[Homosexualität|homosexuelle]] Maler [[Charles Demuth]], die [[Anarchismus|anarchistischen]] Frauenrechtlerinnen [[Emma Goldman]] und [[Margaret Sanger]], der radikale Gewerkschaftsboss [[William Dudley Haywood|„Big Bill“ Haywood]], die [[Kommunismus|kommunistischen]] [[Journalist]]en [[John Reed|John Silas „Jack“ Reed]] und [[Lincoln Steffens]], der rechte Autor [[Walter Lippmann]] sowie der Fotograf und Schriftsteller [[Carl van Vechten]]. Van Vechten gestaltete nach Mable Dodges Vorbild die Figur der „Edith Dale“ in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Peter Whiffle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über drei Jahre bot Mabel Dodge den &amp;#039;&amp;#039;Movers and Shakers&amp;#039;&amp;#039;, den Personen, die in der amerikanischen Literaturlandschaft etwas bewegten und die vornehmlich [[Bourgeoisie|bourgeoisen]] Werten wie dem [[Kapitalismus]] kritisch bis revolutionär gegenüberstanden, ein Forum. Der Salon wurde zu einem Herzstück der Avantgarde von Greenwich Village. Mabel Dodge, die ein intuitives Gespür besaß, polarisierende Gäste in ihrem Zirkel zu versammeln, etablierte sich als generöse Mittlerin, Mäzenin und „Herrin“ der geistigen Größen ihres Zeitalters. In der festen Überzeugung, Amerika von den Beschränkungen der viktorianischen Vergangenheit befreien zu müssen, unterstützte sie spendabel verschiedene [[Feminismus|feministisch]]-[[Emanzipation|emanzipatorische]] Bewegungen wie beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;Women’ Peace Party&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Women’s Birth Control League&amp;#039;&amp;#039; oder den &amp;#039;&amp;#039;Heterodoxy Club&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gale&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1913 war Mabel Dodge an der Ausrichtung der wegweisenden Kunstausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Armory Show]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Zu diesem Anlass veröffentlichte sie das [[Pamphlet]] &amp;#039;&amp;#039;Portrait of Mabel Dodge at the Villa Curonia&amp;#039;&amp;#039; von Gertrude Stein und verteilte es während der Ausstellung, was ihr die Aufmerksamkeit des Publikums einbrachte. Außerdem unterstützte sie im selben Monat die streikenden Textilarbeiter von [[New Jersey]] beim &amp;#039;&amp;#039;Paterson Silk Pageant&amp;#039;&amp;#039;, einem Festumzug, der im [[Madison Square Garden]] stattfand und an dem zahlreiche Künstler des Greenwich Village teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu ihren Salon-Aktivitäten begann Mabel Dodge als [[Essay]]istin Kolumnen für verschiedene Publikationen des [[Hearst Corporation|Hearst]]-Konzerns zu schreiben. Bevorzugt befasste sie sich darin in Eigenreflexion mit [[Sigmund Freud]]s Erkenntnissen zur [[Psychoanalyse]] und mit [[Virginia Woolf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JSTOR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Selbstständigkeit und ihrer offen gelebten [[Freie Liebe|freien Liebe]] konnte sie sich nicht von dem, von Kindheit an indoktrinierten Glauben befreien, dass Frauen sich über Männer definieren müssen um etwas zu erreichen; sie erkannte die gewaltige Kluft zwischen dem emanzipierten Bild, das sie nach außen projizierte und der Tatsache, dass sie emotional und intellektuell von Männern abhängig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gale&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juni 1913 reiste Mabel Dodge in Begleitung des radikalen Journalisten John „Jack“ Reed nach Europa. Während der Reise verliebten sich die beiden ineinander. In Paris trafen sie mit Gertrude Stein und [[Pablo Picasso]] zusammen. Gemeinsam reisten sie weiter zur &amp;#039;&amp;#039;Villa Curonia&amp;#039;&amp;#039;, wo sich [[Arthur Rubinstein]] hinzugesellte. Die erste Zeit dort verlief recht glücklich für Mabel Dodge und Jack Reed, aber die Spannung zwischen den beiden wuchs, weil er zunehmend mit dem isolierten Leben im Wohlstand nicht zurechtkam, was sie als Zurückweisung auffasste. Im September 1913 kehrten die beiden nach New York zurück und Jack Reed zog zu Mabel Dodge an die Fifth Avenue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provincetown ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Provincetown Theatre - Van Vechten.jpg|mini|Carl van Vechten: &amp;#039;&amp;#039;Das Pier-Theater der Provincetown Players&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Während eines Campingurlaubs in den Dünen von [[Provincetown]]/[[Cape Cod]], [[Massachusetts]] wurde die Spannung zwischen den beiden unerträglich und Jack Reed verließ Mabel Dodge im November des Jahres. Später folgte sie ihm bis nach [[El Paso (Texas)|El Paso]] in [[Texas]], wo dieser über die [[Mexikanische Revolution]] berichtete und seinen Ruf als Journalist festigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre von 1914 bis 1916 waren der Beginn einer bis in die Gegenwart anhaltenden Verbundenheit der New Yorker Bohème, Intellektuellen und Künstler mit Provincetown.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stansell&amp;quot;&amp;gt;Christine Stansell: &amp;#039;&amp;#039;American Moderns: Bohemian New York and the Creation of a New Century.&amp;#039;&amp;#039; Metropolitan Books, Henry Holt, 2000, ISBN 0-8050-4847-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1915 kehrte Mabel Dodge mit ihrer neuesten Entdeckung, dem Maler [[Maurice Sterne]], dorthin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Princetown schloss sich Jack Reed der [[Politische Linke|linkspolitischen]] Theatergruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Provincetown Players]]&amp;#039;&amp;#039; an und zwischen Mabel Dodge und der Theater-Mitbegründerin [[Mary Heaton Vorse]], einer Politaktivistin und [[Suffragetten|Suffragette]], entstand eine Rivalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1916 machte ihr Jack Reed einen Heiratsantrag, doch sie lehnte ab. Das Ende der aufreibenden Beziehung stellten ein weiterer Suizidversuch Mabel Dodge und ihr Weggang von New York.&amp;lt;ref name=&amp;quot;encycl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taos ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MD Lujan House.jpg|miniatur|Das Mabel Dodge Luhan House in Taos, Fotografie aus dem Jahr 1990]]&lt;br /&gt;
Maurice Sterne wurde 1916 ihr dritter Ehemann. Im Jahr 1918 zogen sie zusammen mit der [[Anthropologie|Anthropologin]] [[Elsie Clews Parsons]] nach Taos, in New Mexico, um eine Künstlerkolonie zu gründen. Auf Anraten von Antonio „Tony“ Luhan, einem [[Pueblo-Kultur|Pueblo-Indianer]], der 1923 Mabels vierter und letzter Ehemann werden sollte, kaufte sie 12 [[Acre (Einheit)|Acre]] Land. Die Ehe mit Maurice Sterne währte nicht lange: Tony Luhan hatte ein [[Tipi]] vor Mabels Haus errichtet und begann jede Nacht zu trommeln, bis sie ihn endlich erhörte und zu ihm kam. Der gehörnte Maurice besorgte sich eine Schrotflinte, um Tony vom Anwesen zu vertreiben, doch er konnte mit der Schusswaffe nicht umgehen, also beschimpfte er Mabel, bis die ihn schließlich fortjagte. Bis zur Scheidung vier Jahre später unterstützte sie Maurice Sterne noch mit monatlichen Zuwendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 folgte der Schriftsteller [[D. H. Lawrence]] zusammen mit seiner Frau [[Frieda von Richthofen|Frieda]] (von Richthofen) einer Einladung von Mabel Dodge Sterne. Er hatte bald eine Liebschaft mit seiner Gastgeberin, über die er in einer seiner Erzählungen schreiben sollte. Mabel Dodge Sterne veröffentlichte ihre Erinnerungen an diesen Besuch später in dem autobiografischen Werk &amp;#039;&amp;#039;Lorenzo in Taos&amp;#039;&amp;#039; (1932). Ab den 1930er Jahren machte sie sich daran, ihre Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken in vier Bänden niederzuschreiben – so in ihrer Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Intimate Memories&amp;#039;&amp;#039; (1933) und in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Winter in Taos&amp;#039;&amp;#039; (1935). Außerdem entstanden zahlreiche unveröffentlichte Schriften, die sich heute größtenteils im Besitz der [[Yale University]] befinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;encycl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mabel Dodge Luhan starb 1962 in ihrem Haus in Taos. Sie wurde auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kit Carson]] Cemetery&amp;#039;&amp;#039; in Taos beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adams Church Taos Pueblo.jpg|miniatur|hochkant=.75|Ansel Adams: &amp;#039;&amp;#039;Church, Taos Pueblo&amp;#039;&amp;#039;, 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MabelHouse.jpg|miniatur|hochkant|Das Mabel Dodge Luhan House als &amp;#039;&amp;#039;Inn&amp;#039;&amp;#039; heute]]&lt;br /&gt;
Verdeckt durch ihr turbulentes Gesellschaftsleben wurde die Bedeutung Mabel Dodge Luhans für die US-amerikanische Kulturgeschichte lange Zeit unterschätzt. Mit ihrer Künstlerkolonie schlug Luhan eine Brücke zwischen der künstlerischen [[Avantgarde]] der zivilisierten Moderne und den Kulturen der amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;Natives&amp;#039;&amp;#039;, der Ureinwohner. Mit der Vision einer Integration der angloamerikanischen, indianischen und [[Hispanics|hispanischen]] Kulturen wollte sie ein „Zentrum der [[Spiritualität|spirituellen]] Moderne“ schaffen. Zu diesem mutmaßlich [[Altruismus|altruistischen]] Zweck versammelte sie unter anderem zahlreiche namhafte Autoren wie D.H. Lawrence, [[Mary Hunter Austin]], [[Willa Cather]] und [[Thornton Wilder]]; bildende Künstler wie [[Andrew Dasburg]], [[Marsden Hartley]], [[John Marin]] und [[Georgia O’Keeffe]] oder den Landschaftsfotografen [[Ansel Adams]] um sich. Die Idealisierung des [[Primitivismus]] durch eine reiche weiße Angloamerikanerin rief allerdings auch kritische Stimmen hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauth&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle|autor=Katja Fauth|hrsg=Philosophische Fakultät der HHUD|url=http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/anglist2/fksfauth.htm|titel=„Edge of Taos Desert“: Mabel Dodge Luhan als Brücke zwischen den Kulturen|werk=Vorlesungsreihe der FrauenKulturStudien: Der entgrenzte Raum: Frauenbewegungen aus der Perspektive der Geisteswissenschaften|archiv-url=https://web.archive.org/web/20020325134545/http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/anglist2/fksfauth.htm|archiv-datum=2002-03-25|zugriff=11. Oktober 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das &amp;#039;&amp;#039;Mabel Dodge Luhan House&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Mabel Dodge Luhan House&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lokalkolorit]] von Taos. Es wird heute als historisches &amp;#039;&amp;#039;[[Gaststätte|Inn]]&amp;#039;&amp;#039; und als Tagungsort für zahlreiche kulturelle Workshops genutzt. Das Anwesen gehört zu den [[National Historic Landmark]]s der USA. [[Dennis Hopper]] hat 1968 Taos für mehrere Szenen in [[Easy Rider]] ausgewählt, kaufte später das Haus, lebte dort lange Jahre, und wurde 2010 in Taos beerdigt. Die Autorin [[Natalie Goldberg]] gibt in dem Haus häufig Schreibseminare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Lorenzo in Taos.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck: Sunstone Press, 2007, ISBN  978-0-86534-594-2.&lt;br /&gt;
* 1933: &amp;#039;&amp;#039;Intimate Memories.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck: West Richard, 1985, ISBN 0-8492-1638-9.&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;Winter in Taos.&amp;#039;&amp;#039;  Nachdruck: Sunstone Press, 2007, ISBN 978-0-86534-593-5.&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Edge of Taos Desert: An Escape to Reality.&amp;#039;&amp;#039; New York; Nachdruck: University of New Mexico Press, Albuquerque 1997, ISBN 0-8263-0971-2.&lt;br /&gt;
* 1947: &amp;#039;&amp;#039;Taos and its artists.&amp;#039;&amp;#039; Duell, Sloan and Pearce.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emily Hahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Mabel: A Biography of Mabel Dodge Luhan.&amp;#039;&amp;#039; Houghton Mifflin, Boston 1977, ISBN 0-395-25349-7.&lt;br /&gt;
* Winifred L. Frazer: &amp;#039;&amp;#039;Mabel Dodge Luhan.&amp;#039;&amp;#039; Twayne Publishers, Boston 1984, ISBN 0-8057-7418-1.&lt;br /&gt;
* Lois Palken Rudnick: &amp;#039;&amp;#039;Mabel Dodge Luhan: New Woman, New Worlds.&amp;#039;&amp;#039; University of New Mexico Press, Albuquerque 1987, ISBN 0-8263-0995-X.&lt;br /&gt;
* Nancy Kuhl: &amp;#039;&amp;#039;Intimate Circles. American Women in the Arts.&amp;#039;&amp;#039; Katalogbuch mit Essays. Yale University Press, New Haven 2007, ISBN 0-300-13402-9 (book highlighting Dodge Luhan; in Englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mabeldodgeluhan.com/ The Mabel Dodge Luhan House]&lt;br /&gt;
* [https://www.aaa.si.edu/collections/henry-edward-scott-jr-papers-6034 „Villa Curonia“]: Fotografie von Henry Edwards Scott, 1923, [[Smithsonian Institution|Smithsonian Archives of American Art]], Washington D. C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;encycl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |hrsg=Online 1911 Encyclopedia Britannica and the English Cambridge Encyclopedia&lt;br /&gt;
 |url=http://encyclopedia.jrank.org/Cambridge/entries/072/Mabel-Dodge-Luhan.html&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |titel=Mabel Dodge Luhan Biography&lt;br /&gt;
 |zugriff=2008-05-12&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070831230302/http://encyclopedia.jrank.org/Cambridge/entries/072/Mabel-Dodge-Luhan.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2007-08-31&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2019-04-28 23:54:27 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gale&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Thomson Gale&lt;br /&gt;
 |hrsg=BookRags.com&lt;br /&gt;
 |url=http://www.bookrags.com/biography/mabel-dodge-luhan/&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |titel=Encyclopedia of World Biography on Mabel Dodge Luhan&lt;br /&gt;
 |datum=2006&lt;br /&gt;
 |zugriff=2008-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JSTOR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Gayle Graham Yates&lt;br /&gt;
 |Hrsg=JSTOR, The Johns Hopkins University Press&lt;br /&gt;
 |JSTOR=10.2307/2713132&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Titel=Review: Two &amp;quot;New Women&amp;quot; of Old Wealth, Their Loves, Power, and Ambivalence&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=American Quarterly&lt;br /&gt;
 |Datum=1987&lt;br /&gt;
 |Band=39&lt;br /&gt;
 |Nummer=4&lt;br /&gt;
 |Kommentar=Winter 1987}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119449501|LCCN=n/83/44483|NDL=00545003|VIAF=10656291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luhan, Mabel Dodge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Luhan, Mabel Dodge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Luhan, Mabel Evans Dodge Sterne (vollständiger Name); Ganson, Mabel (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Kunstmäzenin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buffalo]], New York&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Taos (New Mexico)]], New Mexico&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
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