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	<title>Małgorzata Chodakowska - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Małgorzata Chodakowska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1965]] in [[Łódź]], [[Polen]]) ist eine polnische Bildhauerin, die seit 1991 in [[Dresden]] lebt und arbeitet. Sie besitzt neben der polnischen seit 2018 auch die [[deutsche Staatsbürgerschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Block&amp;quot;&amp;gt;Simona Block: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Länder sind für sie Heimat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 216, 15. September 2018, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den sogenannten „Stammfrauen“ – überlebensgroßen Holzskulpturen, die im Stück aus Baumstämmen gehauen werden – gestaltet Chodakowska auch Brunnenfiguren sowie Preisskulpturen für Wettbewerbe. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihre Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Trauerndes Mädchen am Tränenmeer&amp;#039;&amp;#039;, die seit 2010 in Dresden an die [[Luftangriffe auf Dresden|Bombardierung der Stadt 1945]] erinnert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Malgorzata Chodakowska Signatur.JPG|mini|Signatur Chodakowskas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Chodakowska besuchte ab 1980 das Kunstgymnasium in ihrer Heimatstadt [[Łódź]] und begann 1985 an der [[Akademie der Bildenden Künste Warschau]] das Studium der Bildhauerei bei [[Jan Kucz]]. Sie ging 1988 an die [[Akademie der Bildenden Künste Wien]] und setzte hier ihr Studium fort. Im September 1989 lernte sie in der polnischen Tatra den Maschinenbauer Klaus Zimmerling kennen, den sie im folgenden Jahr heiratete. Sie kam mit ihm nach Dresden, musste jedoch für ihr Studium schon nach kurzer Zeit zurück nach Wien reisen. Zimmerling folgte ihr nach Wien und lernte in der [[Wachau]] als Praktikant ein Jahr lang auf einem ökologisch arbeitenden Weingut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleier Duett&amp;quot;&amp;gt;Genia Bleier: &amp;#039;&amp;#039;Duett aus Rebensaft und Kunst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Dezember 2009, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1991 legte Chodakowska in Wien ihre Diplomarbeit bei [[Bruno Gironcoli]] ab, für die sie den Meisterschulpreis erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinbergsanlage Rysselkuppe Dresden-Pillnitz Malgorzata Chodakowska Skulptur.JPG|mini|Rysselkuppe, Weingut Zimmerling, mit Skulptur Małgorzata Chodakowskas]]&lt;br /&gt;
Seit 1991 lebt Chodakowska in Dresden und arbeitet freischaffend als Bildhauerin. Ebenfalls 1991 wurde sie Mitglied im Sächsischen Künstlerbund. Zunächst wohnte Chodakowska in der Villa auf der Meißner Landstraße 141 und zog 1995 in ein Bauernhaus des [[Weingut Zimmerling|Weinguts Zimmerling]] an der Rysselkuppe im Dresdner Stadtteil [[Pillnitz]], das sie mit Klaus Zimmerling seit 1992 bewirtschaftet. Inspirationen für ihre Skulpturen holte sich Chodakowska auf Reisen, so war eine Portugalreise Anregung zur Eichen-Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Portugiesischer Schönling&amp;#039;&amp;#039;. Andere Reisen führten sie 1996 nach Ägypten, wo sie nach eigener Aussage die Scheu vor der Arbeit mit Gold verlor,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot;&amp;gt;Birgit Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Der Stamm, aus dem die Träume sind&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 22. Oktober 2005, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 2000 nach Kambodscha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chodakowskas Werke sind nur zum Teil für den Verkauf bestimmt. Im Jahr 2005 stellte sie fest, dass sie zwar von ihrer Kunst, jedoch auch gerne mit ihren Skulpturen lebe. „Inzwischen ist der schöne Augenblick gekommen, an dem ich entscheiden kann, was ich verkaufen will und was nicht. Es gibt viele Anfragen, aber ich möchte nicht wie am Fließband produzieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach: Birgit Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Der Stamm, aus dem die Träume sind&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Oktober 2005, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel verbleiben die Original-Holzskulpturen im Besitz Chodakowskas, während Bronzefiguren und Abgüsse verkauft werden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleier Duett&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2010 wurde zum Beispiel die 1,80 Meter hohe Brunnenfigur &amp;#039;&amp;#039;Überfluss&amp;#039;&amp;#039; für 50.000 Euro von einem Geschäftsmann erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;SZ/kle: &amp;#039;&amp;#039;‚Überfluss‘ soll Schwung ins Quartier an der Frauenkirche bringen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 20. November 2010, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Malgorzata Chodakowska - Trauerndes Mädchen am Tränenmeer Detail.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Trauerndes Mädchen am Tränenmeer&amp;#039;&amp;#039; (2010), Detail]]&lt;br /&gt;
Chodakowska beschäftigte sich während ihres Studiums mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksweisen, unter anderem entstanden während ihrer Wiener Zeit auch Installationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sauer-Kaulbach&amp;quot;&amp;gt;Lieselotte Sauer-Kaulbach: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerin freut sich auf Winningen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 10. Mai 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entschied sich schließlich für figürliche Darstellungen: „Wenn ich figürlich arbeite, fühle ich mich am nächsten bei der Form und habe den Eindruck, dass ich sie so am besten formulieren kann“, so Chodakowska 2008 in einem Interview.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sauer-Kaulbach&amp;quot; /&amp;gt; Als Chodakowskas Hauptwerke gelten die sogenannten „Stammfrauen“, die meist übermannshoch im Stück aus Holz geschnitzt werden. Chodakowska verwendet dabei in der Regel „das Holz entwurzelter Bäume“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tempeltänzerinnen&amp;quot;&amp;gt;Karin Weber: &amp;#039;&amp;#039;„Tempeltänzerinnen“ – Holzskulpturen von Malgorzata Chodakowska in der Stadtgalerie Radebeul&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 8. August 2001, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhält Holz bei Submissionen der Forstverwaltung sowie von Bekannten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wunderschön&amp;quot;&amp;gt;SZ/kh: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöne Frauen aus Holz und Bronze&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 9. Februar 2011, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitete mit dem Holz von Linde, Birne, Kirsche, Eiche,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tempeltänzerinnen&amp;quot; /&amp;gt; [[Tulpenbaum]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwebebahn&amp;quot;&amp;gt;Heinz Weißflog: &amp;#039;&amp;#039;Neue Skulpturen von Malgorzata Chodakowska in der Galerie an der Schwebebahn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 12. Mai 2000, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 2010 erstmals mit Eschenholz. Je nach Härte des Holzes und Komplexität des umzusetzenden Entwurfs benötigt sie für eine Skulptur drei bis vier Monate. Sie bevorzugt dabei härtere Holzarten, da sie den „Widerstand des Holzes“ für ihre Arbeit braucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;film&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdeneins.tv/gespraech/Malgorzata_Chodakowska-451.html |wayback=20160405063548 |text=Porträt Malgorzata Chodakowska, 15 Minuten. Dresdeneins 2010 |archiv-bot=2019-04-30 20:38:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am liebsten arbeitet sie mit Eichenholz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sauer-Kaulbach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel entstehen erste Entwurfszeichnungen für eine Skulptur mithilfe eines [[Modell (Kunst)|Modells]] bzw. nach Fotos eines Modells. Die Zeichnungen von Profil und Vorderansicht werden direkt auf den Baumstamm aufgetragen, der anschließend grob zugeschnitten wird. Die eigentliche Arbeit erfolgt mit Meißel und Holzhammer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;film&amp;quot; /&amp;gt; In der Regel „wachsen“ die Skulpturen dabei aus dem Baumstamm heraus, wobei sie am Ende auf Teilen des Originalstamms sitzen oder stehen, Sockel und Figur also eine Einheit bilden. Die meisten Skulpturen Chodakowskas sind im Stück gehauen, sodass der Figurenentwurf den benötigten Durchmesser des Stammes bedingt: „Für die &amp;#039;&amp;#039;Fata Morgana&amp;#039;&amp;#039; […] war eine Esche mit dem Durchmesser von 1,20 Meter nötig.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wunderschön&amp;quot; /&amp;gt; Nur selten werden kleinere Teile angefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwebebahn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangsjahren beließ Chodakowska die oft als Akt dargestellten Skulpturen in reinem Holz. Mit der Zeit entdeckte sie, dass Farbe den Figuren eine neue Dimension geben kann und das Holz „hautähnlicher“ mache, sodass die Skulpturen in der Regel teilweise mit [[Acrylfarbe]] gefasst sind. Fokus sind dabei vor allem Gesicht und Gewand: „Durch leichte Acrylfarben erzeugt sie den Eindruck von Kleidern, die gleichwohl durch ihre Transparenz den Körper kaum verhüllen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Beutler: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Menschen aus Holz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 13. Januar 2003, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei entsprechen laut Kunsthistorikerin Karin Weber die so eng anliegend erscheinenden Kleider in der plastischen Umsetzung dem sogenannten „nassen Stil“ der griechischen Antike.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klugheit&amp;quot;&amp;gt;Karin Weber: &amp;#039;&amp;#039;Klugheit und Torheit als Vorwand für Un-Irdisches&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 26. Oktober 1998, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einer Ägyptenreise im Jahr 1996 arbeitet Chodakowska auch mit Gold als zusätzlicher Ausdrucksform. Einige Skulpturen werden zudem mit einer Bienenwachs-Leinöl-Terpentin-Lasur als Abschlussfirnis überzogen, die die Holzmaserung deutlicher werden lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tempeltänzerinnen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben „Stammfrauen“, die meist Tänzerinnen nachempfunden sind, schuf Chodakowska auch einige wenige „Stammmänner“ sowie Paare, Kinderdarstellungen und Büsten. Chodakowska bevorzugt Holz für ihre Skulpturen, da es „Wärme aus[strahlt]. Das Material ist am ehesten geeignet, Menschen darzustellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Malgorzata Chodakowska. Zit. nach: Sebastian Beutler: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Menschen aus Holz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 13. Januar 2003, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; So erinnere sie Holz „mit seiner Maserung an das Netz der Adern und Sehnen im menschlichen Körper“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sauer-Kaulbach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er-Jahre arbeitete Chodakowska mit Zinn und Glas, so entstanden die Skulpturen &amp;#039;&amp;#039;Tänzerin&amp;#039;&amp;#039; (1993) sowie 1994 &amp;#039;&amp;#039;Glasmenagerie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Liebespaar&amp;#039;&amp;#039; in der Verbindung von Glas und Zinn. Im Jahr 1993 wurde sie in das &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who&amp;#039;&amp;#039; zeitgenössischer Glaskünstler aufgenommen. Seit Mitte der 1990er-Jahre arbeitet Chodakowska zudem unregelmäßig in Bronze. Unabdingbar wurde dies bei Brunnenfiguren sowie bei Kunst am Bau. Die unter freiem Himmel aufgestellte Skulpturengruppe &amp;#039;&amp;#039;König und Königin&amp;#039;&amp;#039; in Waldheim wurde aus Bronze gefertigt, wie auch das &amp;#039;&amp;#039;Trauernde Mädchen&amp;#039;&amp;#039; auf dem Heidefriedhof, während &amp;#039;&amp;#039;Sunny-Boy&amp;#039;&amp;#039; in Radeberg aus Kunststoff und Edelstahl sowie einer Vergoldung besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke im öffentlichen Raum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20111127 Radeberg Gymnasium Ostseite.JPG|mini|Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Sunny-Boy&amp;#039;&amp;#039; (1999) am Humboldt-Gymnasium Radeberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergweg 27 Dresden-Pillnitz.JPG|mini|Weinkeller des Weinguts Zimmerling]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Brunnenfigur Mädchen mit Blatt 05.jpg|mini|Dresden, Brunnenfigur: Mädchen mit Blatt, Friedrich Liszt Str. 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden, Brunnenfigur Primavera II -003.jpg|mini|Dresden, Bergstraße 1–3, Brunnenfigur Primavera II]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 gewann Chodakowska die Ausschreibung für den Entwurf eines Spielplatzes unweit der 120. Grundschule in Dresden-[[Prohlis]]. Am Club Marie in Dresden realisierte sie 1995 das Objekt &amp;#039;&amp;#039;Kathedrale&amp;#039;&amp;#039; und gewann im darauf folgenden Jahr den ersten Preis im Wettbewerb des AOK-Bildungszentrums in Waldheim mit ihrer Skulpturengruppe &amp;#039;&amp;#039;König und Königin&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1999 war sie mit der Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Sunny-Boy&amp;#039;&amp;#039; Siegerin des Wettbewerbs um eine Plastik am Neubau des [[Humboldt-Gymnasium Radeberg|Humboldt-Gymnasiums Radeberg]]. Sie schuf 2005 im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung|Sächsischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; die 1,20 Meter hohe, teilvergoldete Preisskulptur &amp;#039;&amp;#039;Die Träumende&amp;#039;&amp;#039; für den Wettbewerb „Unternehmer des Jahres“; der Preis wird seither jährlich vergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot; /&amp;gt; Die bronzene Brunnenfigur &amp;#039;&amp;#039;Überfluss&amp;#039;&amp;#039; befindet sich seit 2010 in der PassageQF am Dresdner [[Neumarkt (Dresden)|Neumarkt]] unweit der [[Frauenkirche (Dresden)|Frauenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Resonanz fand Chodakowskas Beteiligung am Wettbewerb um ein Denkmal, das an die Zerstörung Dresdens [[Gedenken an den 13. Februar 1945|erinnern]] sollte. Von 20 Bewerbern für eine Skulptur mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Trauerndes Mädchen&amp;#039;&amp;#039; durften sieben ihre Entwürfe einreichen. Chodakowskas Bronzeplastik &amp;#039;&amp;#039;Trauerndes Mädchen am Tränenmeer&amp;#039;&amp;#039; gewann den Wettbewerb. Die Skulptur zeigt ein Mädchen im einfachen Kleid mit verschränkten Armen, sodass die gesamte Figur ein Kreuz ergibt. Das Mädchen steht scheinbar in sich gekehrt an einem großen schwarzen Becken aus dem Material &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarz-Schwedisch]]&amp;#039;&amp;#039; und blickt auf die Vertiefung, die sich z.&amp;amp;nbsp;B. bei Regen mit Wasser füllt und so einem Teich ähnelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Genia Bleier: &amp;#039;&amp;#039;Malgorzata Chodakowska gestaltete eine Erinnerungsskulptur an die Bombennacht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 18. September 2010, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Trauerndes Mädchen am Tränenmeer&amp;#039;&amp;#039; von Chodakowska wurde im September 2010 auf dem [[Heidefriedhof (Dresden)|Heidefriedhof]] eingeweiht. Im Januar 2022 wurde die Skulptur Opfer von Vandalismus, konnte jedoch im Folgemonat wieder aufgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Figur „Trauerndes Mädchen“ ist zurück auf dem Heidefriedhof&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 14. Februar 2022, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Wettbewerb „Familienfreundlichstes Unternehmen Dresdens“ wurde mit der Bronzeguss-Figur &amp;#039;&amp;#039;ich weiß es&amp;#039;&amp;#039; erneut ein Werk Chodakowskas als Preisskulptur gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.wirtschaftsjournal.de/de/3116-familienfreundliche-firmenkultur |text=Vgl. wirtschaftsjournal.de |archivebot=2019-04-30 20:38:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die lebensgroße Bronze-Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Die Seherin&amp;#039;&amp;#039; wird seit 2011 in der Kuppelhalle der [[Sächsische Staatskanzlei|Sächsischen Staatskanzlei]] präsentiert. Seit 2018 sind drei Skulpturen Chodakowskas als Springbrunnefiguren in der chinesischen Stadt [[Suzhou (Jiangsu)|Suzhou]] aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Block&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chodakowskas Skulpturen sind auch auf dem Weingut Zimmerling präsent. Drei ihrer Akt-Skulpturen befinden sich auf dem Dach des 2008 geschaffenen Weinkellers, weitere stehen im Inneren, wo sich auch ein von Chodakowska gestalteter Brunnen befindet. „Nur das italienische Weingut Castello di Ama in [[Chianti (Gebiet)|Chianti]] wagt Vergleichbares in puncto Kunst am Bau“, so [[Stuart Pigott]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stuart Pigott: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Kellerkinder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 4. Oktober 2009, Nr. 40, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flaschenetiketten vom Weingut Zimmerling zeigen mit jedem neuen Jahrgang eine neue Skulptur Chodakowskas.&amp;lt;ref&amp;gt;Tong-Jin Smith: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Etikette. Künstler, die sich auf Flaschen verewigen – Das ist mehr als ein reines Marketinginstrument&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 20721, 29. August 2010, S. B04.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Malgorzata Chodakowska - Skulptur Bergweg Dresden.JPG|mini|Skulptur Chodakowskas auf dem Weinkeller des Weinguts Zimmerling]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Malgorzata Chodakowska - Skulptur Bergweg Dresden 2.JPG|mini|Skulptur Chodakowskas auf dem Weinkeller des Weinguts Zimmerling]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chodakowskas Stammfrauen wurden in der &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; als „überlebensgroße, ätherisch schöne Menschen aus Holz“ bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Wein Charakter hat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. August 2005, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; die „in ihrer eigenartigen Schönheit und Vollendung [faszinieren].“&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Luft: &amp;#039;&amp;#039;Tempeltänzerinnen in der Stadtgalerie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2001, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zuweilen ist die Schönheit der Körper unerträglich. Die sinnliche Größe ist eine Herausforderung wie Provokation zugleich. Weibliche Körper erscheinen makellos ebenmäßig, keusch und erotisch. Man gewinnt den Eindruck, sie gehörten engelsgleichen Göttinnen, deren Botschaft Lebens- und Sinnesfreude ist. Diese sogenannten ‚Stammfrauen‘ […] verkörpern die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies.|Karin Weber 2003&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Małgorzata Chodakowska. Skulpturen 1992–2002&amp;#039;&amp;#039;. Neisse, Görlitz 2003, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin Weber schrieb zudem: „Diese irdischen, nahezu androgynen Formen scheinen nicht von dieser Welt, könnte man meinen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klugheit&amp;quot; /&amp;gt; Sie ordnet die Skulpturen als neorealistisch ein;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tempeltänzerinnen&amp;quot; /&amp;gt; auch andere Kritiker stellten fest, dass Naturalismus nicht Chodakowskas Absicht ist, sondern „eher eine ästhetische Betonung des Schönen am Menschen. Ihre Gestalten und Gesichter erinnern an alte Kunst, an die Götterdarstellungen der Ägypter, aber auch an die mittelalterliche Plastik in den europäischen Ländern. Durch die Darstellung des Ebenmäßigen und die ideale Heraushebung des Schönen haben die Skulpturen auch etwas Weltabgewandtes und verweigern sich der Zwiesprache mit dem Betrachter.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwebebahn&amp;quot; /&amp;gt; Als Anknüpfungspunkt der Kunst Chodakowskas wurde unter anderem die [[Büste der Nofretete]] in Berlin genannt und damit ein „Typus von Frau, die dem Göttlichen gleichgesetzt, die Schönheit als eine Macht in den Mittelpunkt stellt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Weißflog: &amp;#039;&amp;#039;Holzskulpturen von Malgorzata Chodakowska in der Weinbergkirche Pillnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 21. September 2004, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dynamik der Skulpturen wird unterschiedlich interpretiert. Zwar sieht Karin Weber in den Figuren äußere Ruhe, erkennt jedoch „ein inneres Gespanntsein, das Bewegung im nächsten Moment auslösen könnte, wie man es bei den Tänzerinnen wahrzunehmen vermeint.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Weber: &amp;#039;&amp;#039;Holzskulpturen von Malgorzata Chodakowska in der Villa Eschebach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 20. Oktober 2005, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kunstexpertin Konstanze Rudert befand, dass Chodakowska „in ihren anmutigen und grazilen Skulpturen […] die Sehnsucht nach der inneren Ruhe, dem inneren Gleichgewicht“ thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 10. September 2009, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1998: [[Akademie der Bildenden Künste Warschau|Akademie der Bildenden Künste]], Warschau&lt;br /&gt;
* 1989: Galerie Ebendorferstraße, Wien&lt;br /&gt;
* 1991: Kunstmesse, Klagenfurt&lt;br /&gt;
* 1991: Café-Galerie Bel’Etage, Wien&lt;br /&gt;
* 1992: Kunstmesse, Tokio&lt;br /&gt;
* 1992: The 1st Tokyo Crafts Expo ’92, Tokyo International Trade Center, Harumi, Tokio&lt;br /&gt;
* 1994: „Bambusmenagerie“, Galerie an der Schwebebahn, Dresden&lt;br /&gt;
* 1998: Skulpturenausstellung, Hauskapelle [[Taschenbergpalais]], Dresden&lt;br /&gt;
* 2000: Holzskulpturen, Galerie an der Schwebebahn, Dresden&lt;br /&gt;
* 2001: „Tempeltänzerinnen“, [[Stadtgalerie Radebeul]]&lt;br /&gt;
* 2001: „Holzskulpturen und Bronzeplastiken“, Galerie des Kunst- und Kulturvereins Wernigerode&lt;br /&gt;
* 2002: Gruppenausstellung „Vor-Bilder. Zwiegespräche mit alter Kunst“, Sommergalerie Frauenstein&lt;br /&gt;
* 2003: Galerie Kunstlade, Zittau&lt;br /&gt;
* 2004: Skulpturen, Stadtgalerie Bad Schandau&lt;br /&gt;
* 2004: Holzskulpturen, [[Weinbergkirche (Dresden)|Weinbergkirche]], Dresden-Pillnitz&lt;br /&gt;
* 2005: „Malgorzata Chodakowska – Holzskulpturen“, [[Villa Eschebach]], Dresden&lt;br /&gt;
* 2007: Skulpturen, Kapelle im [[Schloss Batzdorf]], Batzdorf&lt;br /&gt;
* 2007: „Stammfrauen“, Galerie Kontrapost, Leipzig&lt;br /&gt;
* 2007: Skulpturen, [[Palais im Großen Garten]], Dresden&lt;br /&gt;
* 2008: Gruppenausstellung „Skulpturen Park III – FIGURbetont“, [[Barockgarten Großsedlitz]]&lt;br /&gt;
* 2008: Skulpturen, [[Weingut Heymann-Löwenstein]], Erste Kunsttage in [[Winningen]]&lt;br /&gt;
* 2008: Skulpturen, [[Kraftwerk Mitte (Dresden)|Kraftwerk Mitte]], Dresden, im Rahmen des 18. Ornö-Festivals&lt;br /&gt;
* 2008: Gruppenausstellung, Bronzen und Holzfiguren, Skulpturengarten Sürth&lt;br /&gt;
* 2009: „Überfluss“, Galerie Ines Schulz, Dresden&lt;br /&gt;
* 2011: „Form &amp;amp; Farbe: Malgorzata Chodakowska, Carsten Gille, Andreas Tauber – Skulpturen und Malerei“, Galerie der Moderne, Berlin&lt;br /&gt;
* 2011: Gruppenausstellung „Grenz(t)räume“, [[Schloss Weesenstein]]&lt;br /&gt;
* 2013: Vis-a-vis, Skulpturen in [[Schloss Pillnitz|Schloss und Park Pillnitz]] (Gemeinschaftsausstellung mit der Fotografin Frieda von Weissenfels)&lt;br /&gt;
* 2015: Angel of Paradise in Bergen/NL The Obsession of Art&lt;br /&gt;
* 2017: „Begegnungen“, Kunstwandelhalle Bad Elster&lt;br /&gt;
* 2019: „Erwachen“, Personalausstellung, Museen der Stadt Wroclaw&lt;br /&gt;
* 2021: „Blühende Wasser, schwimmende Gärten“, Insel Mainau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;Małgorzata Chodakowska. Skulpturen 1992–2002&amp;#039;&amp;#039;. Neisse, Görlitz 2003, ISBN 3-934038-19-0.&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Małgorzata Chodakowska&amp;#039;&amp;#039;. Sonnebuch, Dresden 2007, ISBN 978-3-9809956-3-4.&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Skulpturen und Springbrunnen&amp;#039;&amp;#039;. Sonnenbuch, Dresden 2010, ISBN 978-3-9813403-0-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chodakowska, Małgorzata&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Künstler am Dresdner Elbhang&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Elbhang-Kurier-Verlag, Dresden 1999, S. 30.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chodakowska, Malgorzata&amp;#039;&amp;#039;. In: Günter Meißner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines Künstlerlexikon]]. Band 18: Cesari–Choupay&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München/Leipzig 1998, S. 603.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chodakowska, Małgorzata&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Contemporary Glass Art&amp;#039;&amp;#039;. Waldrich, München 1993, S. 87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124850944}}&lt;br /&gt;
* [https://www.skulptur-chodakowska.de/ Website von Małgorzata Chodakowska]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124850944|LCCN=no/2009/67112|VIAF=15715628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chodakowska, Malgorzata}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chodakowska, Małgorzata&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-polnische Bildhauerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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