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	<title>MVG-Baureihe A - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:28:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MVG-Baureihe_A&amp;diff=763734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: + Designer</title>
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		<updated>2026-02-09T20:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Designer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Farbe1 = 0000FF&lt;br /&gt;
| Farbe2 = FFFFFF&lt;br /&gt;
| Baureihe = U-Bahn München / U-Bahn Nürnberg&amp;lt;br /&amp;gt;Baureihe A&lt;br /&gt;
| Abbildung = A-Wagen 356.jpg&lt;br /&gt;
| Baujahre = 1967–1984&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 2026&lt;br /&gt;
| Anzahl = 193 Doppeltriebwagen&amp;lt;br /&amp;gt;(386 Einzelwagen)&amp;lt;br /&amp;gt;(31 Doppeltriebwagen in Bestand)&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[MAN]], [[Orenstein &amp;amp; Koppel|O&amp;amp;K]], [[Waggonfabrik Josef Rathgeber|Rathgeber]], [[Adtranz|WMD]], [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm|MBB]]&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1435&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = 37.150 mm&lt;br /&gt;
| Breite = 2.900 mm&lt;br /&gt;
| Höhe = 3.550 mm&lt;br /&gt;
| Achsformel = B&amp;#039;B&amp;#039;+B&amp;#039;B&amp;#039;&lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = 2.100 mm&lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = 12.000 mm&lt;br /&gt;
| Sitzplätze = 98&lt;br /&gt;
| Stehplätze = 192&lt;br /&gt;
| Stromsystem = 750 V [[Gleichstrom]]&lt;br /&gt;
| Stromübertragung = seitlich von unten bestrichene Stromschiene&lt;br /&gt;
| Steuerung = manuell, halbautomatisch&lt;br /&gt;
| Stundenleistung = 4×180 kW = 720 kW&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 80 km/h&lt;br /&gt;
| Leermasse = 51,6 t&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Doppeltriebwagen]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MVG-Baureihe A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind seit 1971 auf dem 750-Volt-[[Gleichstrom]]-Netz der [[U-Bahn München|Münchener U-Bahn]] im regelmäßigen Einsatz und damit die ältesten Fahrzeuge im Bestand der [[Münchner Verkehrsgesellschaft]] (MVG). Von den [[Normalspur|normalspurigen]] [[Elektrotriebwagen]] ohne [[Wagenübergang]] in [[Aluminium]]leichtbauweise sind inklusiv der Prototypen in fünf Bauserien bis 1984 insgesamt 194&amp;amp;nbsp;Doppeltriebwagen ausgeliefert worden. Für eine bessere soziale Kontrolle besitzen die Wagen an den [[Kupplung (Bahn)|gekuppelten]] Enden Fenster. Nach ersten Ausmusterungen sollen die restlichen Fahrzeuge der Baureihe&amp;amp;nbsp;A noch 2026 ausscheiden. Die direkte [[MVG-Baureihe B|Nachfolgegeneration B]] steht seit 1981 im Betriebseinsatz. Aktuell werden von der MVG die U-Bahn-Züge der [[MVG-Baureihe C|Serie C2]] bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Das schon seit längerem in Planung befindliche Schnellbahnsystem der Stadt München bekam Auftrieb durch die Vergabe der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele 1972]] und dem Bau der ersten Linie zum [[Olympiapark (München)|Olympiagelände]]. Vor Lieferung der dazu notwendigen Triebwagen kamen 1967 drei [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] nach München, von denen zwei von der [[Waggon- und Maschinenbau GmbH Donauwörth]] (WMD) und einer von der [[Waggonfabrik Josef Rathgeber]] geliefert wurden. Zur späteren Unterscheidung von den Serienfahrzeugen erhielten die, vom Industrie-Designer [[Klaus Flesche]] gestalteten, Wagen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;A1&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Typ&lt;br /&gt;
! Nummern&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
! Baujahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A1 || 091–093 || 3 || 1967&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A2.1 || 101–151 || 51 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A2.2 || 161–178 || 17 || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A2.3 || 201–253 || 53 || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A2.5 || 301–348 || 48 || 1982&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A2.6 || 351–371 || 21 || 1983&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Erprobung der Doppeltriebwagen 6091/7091, 6092/7092 und 6093/7093 erfolgte ab 1970 die Serienauslieferung. Neben den beiden bestehenden Herstellern beteiligten sich zudem [[MAN]] sowie [[Orenstein &amp;amp; Koppel|O&amp;amp;K]] am Bau der Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1983 entstanden so insgesamt 190 Doppeltriebwagen der als &amp;#039;&amp;#039;A2&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Serienwagen, die nochmals wiederum in fünf Unterbauarten (A2.1 bis A2.6, wobei A2.4 ausgelassen wurde) unterteilt wurden. Diese Unterbauarten unterscheiden sich nur geringfügig voneinander – unter anderem hat die Baureihe A2.1 in den Einstiegsbereichen nur je eine vertikale Haltestange, die späteren je zwei. Außerdem hatten die ersten Baureihen noch keine Sichtfenster zwischen den Wagenhälften, diese wurden erst später nachgerüstet und sind deshalb kleiner als bei den späteren Baureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Prototypen der Serie A1 noch über Blattfederung verfügten, wurden alle folgenden U-Bahnwagen mit Luftfederung ausgerüstet. Auch besaßen die Prototypen zwischen den Sitzabteilen einfache [[Haltegriff (Fahrzeug)|Haltegriffe]], während die Serienwagen mit Haltestangen bis zur Wagendecke ausgerüstet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 193 gebauten Doppeltriebwagen wurden 2003 sechs an die [[VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg|VAG Nürnberg]] verkauft (die 2009 verschrottet wurden), vier weitere sind im Jahre 2006 dorthin verliehen sowie im November 2007 und Oktober 2008 wieder an die MVG zurückgegeben worden. Der vordere Teil des 1983 bei einem Brand zerstörten Wagens Nr. 7149 kann heute im [[Feuerwehrmuseum München|Münchner Feuerwehrmuseum]] besichtigt werden. Der Prototyp-Wagen Nr. 6092 ist im Verkehrszentrum des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/verkehr/schienenverkehr/triebwagen/u-bahn-muenchen/?sword_list%5B%5D=U-Bahn&amp;amp;no_cache=1 Triebwagenhälfte 6092 der ersten Münchener U-Bahn]&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage des Deutschen Museums&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagen Nr. 091 wird für das [[MVG-Museum]] vorgehalten, Wagen Nr. 093, der einen erneuerten Wagenkasten erhalten hatte, ist im Februar 2025 verschrottet worden. Die Wagenfront des Wagen 6093 wurde vor der Verschrottung abgetrennt und einem Privatsammler überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Phalos Southpaw&amp;#039;s Bastelstube |url=https://www.youtube.com/watch?v=_PL5rqZGIdE |titel=Eine U-Bahn für die Küche (deutsch) |datum=2025-08-06 |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Verbleib der drei Prototypen (Stand 2025)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:A-Wagen 7091.png|Hinterer Zugteil des 091&lt;br /&gt;
Datei:Münchner U-Bahn, MVG-Baureihe A - (DE) Deutsches Verkehrsmuseum München - 26.04.2014 (14162399666).jpg|Vorderer Zugteil des 092&lt;br /&gt;
Datei:A-Wagen 093.jpg|Wagenfront des 093&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Ein großer Teil der Wagen wurde bereits verschrottet oder verkauft. Die Tendenz ist weiter abnehmend, da die Wagen sukzessive durch neue C2-Gliederzüge ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Technik ==&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge sind, den Wagenkasten betreffend, insgesamt 37.150&amp;amp;nbsp;mm lang und 2.900&amp;amp;nbsp;mm breit, die Einzelwagen messen jeweils genau 18.000&amp;amp;nbsp;mm und sind über [[Scharfenbergkupplung|Scharfenbergmittelpufferkupplungen]] miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wagenkasten ist in [[Leichtbauweise|Aluminiumleichtbauweise]] aus [[Strangpressen|Strangpressprofilen]] und Aluminiumblechen gefertigt. Pro Wagenseite sind je drei zweiflügelige, über Druckluft bediente Schwenkschiebetüren mit einer lichten Weite von 1.300&amp;amp;nbsp;mm vorhanden; zusätzlich ist pro Seite auch eine Tür am Führerstand angebracht. Durch Ziehen am Griff einer Fahrgasttür öffnet sich (im Gegensatz zur [[MVG-Baureihe B|Baureihe B]]) nur der jeweilige Türflügel, so dass man zum Öffnen beider Hälften an beiden Griffen einer Doppelschwenkschiebetür ziehen muss. Diese Eigenschaft sollte ursprünglich dem Sparen von Heizkosten außerhalb der Tunnelstrecken dienen, hindert allerdings den Fahrgastfluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=7wZxKt-mnKU&amp;amp;feature=youtu.be |titel=Münchens U-Bahnen: Das ist der A-Wagen – YouTube |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innenraum ist mit Holzimitat verkleidet. Die Sitze im Innenraum sind in Vis-a-vis-Anordnung angebracht. Die Sitzpolster sind mit blauem [[Kunstleder]] überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MVG-TypAInnenraum.JPG|mini|Innenraum eines A-Wagens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angetrieben werden die Fahrzeuge von je einem pro Drehgestell angebrachten 180&amp;amp;nbsp;kW starken [[Elektromotor]] des Typs BGK82‑42 ff, dessen Leistung über ein motorisch betriebenes Doppelnockenschaltwerk stufenweise gesteuert wird. Dieser liegt längs zur Fahrtrichtung und verbindet jeweils die beiden Achsen eines Drehgestells [[mechanisch]] (Radsatzformel B&amp;#039;B&amp;#039;). Die Stromzufuhr erfolgt über die jeweils am äußeren [[Drehgestell]] angebrachten Stromabnehmer, die von unten eine seitlich am Gleis angebrachte [[Stromschiene]] bestreichen; da alle vier Stromabnehmer elektrisch über die Kurzkupplung verbunden sind, können Lücken bis zu 30&amp;amp;nbsp;m überbrückt werden, ohne dass das Fahrzeug stromlos liegenbleibt. Die Vielfachsteuerung der Fahrzeuge erlaubt es, bis zu drei Doppeltriebwagen im Zugverband zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrischen Kontakte der Scharfenbergkupplung sind asymmetrisch, das heißt: Die Wagen haben jeweils ein Nord- und ein Südende. Die Nordhälfte eines Wagens wird mit 6xxx, die Südhälfte mit 7xxx bezeichnet. Nord- und Südende können miteinander gekuppelt werden. Es ist hingegen nicht möglich, ein Nord- und ein Nordende bzw. ein Süd- und ein Südende zu kuppeln. Die Kontakte der Kupplungen der Baureihe DT1 der [[U-Bahn Nürnberg]] sind hingegen inzwischen auf [[Symmetrie (Geometrie)|Symmetrie]] umgebaut, weshalb ein Kuppeln von A-Wagen und DT1 aus Nürnberg nicht mehr möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gleistreff.de/U4_I.htm |titel=U4 Dem Mysterium auf der Spur |abruf=2019-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baureihe A verfügt über keine Lichtschranken, so dass der Fahrer den Zug manuell abfertigen muss. Dazu wurde in München früher das sogenannte Nabelschnurverfahren angewandt, bei dem der Fahrer den Führerraum verlässt und sich mit dem Mikrofon zum Abfertigen auf dem Bahnsteig positioniert. So kann er alle Türen sehen. Der Name „Nabelschnurverfahren“ kommt vom Mikrofonkabel, das den Fahrer wie eine Nabelschnur mit dem Triebwagen verbindet. Da das Nabelschnurverfahren relativ zeitaufwändig ist, wurde es zwischenzeitlich vom Spiegelbildverfahren abgelöst, bei dem der Fahrer ohne auszusteigen den Bahnsteig über stationäre Spiegel einsehen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den Türschließwarnton und die dazu gehörende Warnleuchte sowie einen Einklemmschutz ist die Baureihe A kaum modernisiert worden. Mit der Einführung des neuen Farbschemas der [[U-Bahn München]] im Jahr 1981 wurden nach und nach auch einige A-Wagen in dieses umlackiert. Eine Umlackierung des gesamten Bestandes ist aber bis heute nicht erfolgt, weshalb immer noch beide Farbvarianten im Betrieb zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baureihe besitzt, außer Ziel- und Linienanzeigen an den Endwagen sowie einer Linienanzeige in [[Fallblattanzeige|Fallblatttechnik]] im Innenraum, kein [[Fahrgastinformationssystem]]. Zur Eröffnung der U-Bahn besaßen die Wagen in München, wie diejenigen in Nürnberg, [[Rollbandanzeige|Rollband-Zielanzeigen]] der Firma Brose&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trambahn.org/olympische-spiele-1972/ |titel=Olympische Spiele 1972 |werk=Trambahn.de |datum=2023-01-30 |sprache=de |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das schnell wachsende Liniennetz machte es jedoch aus Kostengründen nötig, die Rollbandanzeigen durch Fallblattanzeigen zu ersetzen. Diese ließen sich leichter und günstiger mit neuen Linien und Zielen bedrucken. Die Fallblattanzeigen sind von der Firma Solari Udine in Italien hergestellt worden und basieren rein auf [[Relais|110-Volt-Relaistechnik]], welche [[Binärcode|binär]] angesprochen wird. Über einen rotierbaren Codierschalter konnten die Ziele im Führerstand eingestellt werden. Ziele und Linie waren dort fix miteinander verbunden und konnten, anders als in der [[MVG-Baureihe B|Baureihe B]], nicht getrennt eingestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=Bw9IwBHJyJM |titel=Zugzielanzeiger der Münchner U-Bahn (A-Wagen) |sprache=de-DE |abruf=2022-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Unterschied zu den Anzeigen der Baureihe B – welche dort mit der Grundfarbe Schwarz lackiert sind – ist, dass die Anzeigen der Baureihe A in weiß lackiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Verleihs einiger Fahrzeuge an die [[VAG Nürnberg]] wurden einige der Fallblattanzeigen adaptiert. Sie erhielten eine schwarze Grundfarbe, das Leerblatt – die Ruheposition – selbst blieb jedoch weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltestellen- und Abfertigungsansagen werden von den Fahrern selbst gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Einführung des Münchner Fensters in U-Bahn und Straßenbahn erhielten aufgrund mangelnden Budgets nur die letzten beiden Serien der Baureihe A – A2.5 und A2.6 – das [[Fahrgastinformationssystem]] und damit auch automatische Durchsagen. Auch Überwachungskameras wurden nur in die letzten beiden Serien eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugbildung ==&lt;br /&gt;
Ein Doppeltriebwagen wurde für den Fahrgasteinsatz im Netz anfangs als &amp;#039;&amp;#039;Kurzzug&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zur Unterscheidung waren zwei Doppeltriebwagen als &amp;#039;&amp;#039;Vollzug&amp;#039;&amp;#039; im Einsatz. Da aber seit längerem keine einzelnen DT im Fahrgasteinsatz verkehren benennt die MVG den Vier-Wagen-Zug nun als &amp;#039;&amp;#039;Kurzzug&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Langzüge&amp;#039;&amp;#039; sind die Sechs-Wagen-Züge aus drei DT bzw. ein Gliederzug der Baureihe&amp;amp;nbsp;C.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.u-bahn-muenchen.de/fahrzeuge/ |titel=Fahrzeuge der Münchner U-Bahn – Zuglängen |sprache=de |abruf=2023-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der maximalen Bahnsteiglänge von 120&amp;amp;nbsp;Meter sind die Langzüge die längste Zugbildung für das Netz und werden hauptsächlich gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeugaustausch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugzielanzeige A-Wagen.jpg|alternativtext=Fallblatt-Frontanzeige der MVG Baureihe A|mini|Fallblatt-Frontanzeige der MVG Baureihe A]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Linienmodul der Münchner U-Bahn.jpg|alternativtext=Ausgebautes Linienmodul der MVG Baureihe A. Es sitzt sowohl neben dem Zugzielmodul als auch im einzelnen Linienanzeiger im Fahrgastraum.|mini|Ausgebautes Linienmodul der MVG Baureihe A. Es sitzt sowohl neben dem Zugzielmodul als auch im einzelnen Linienanzeiger im Fahrgastraum.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Codierschalter für Fallblattanzeiger Baureihe A.jpg|alternativtext=Codierschalter für Fallblattanzeiger|mini|Codierschalter für Fallblattanzeiger (Stand: 1998)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Relais-Steuerkarte A-Wagen.jpg|alternativtext=Relais-Steuerkarte für Fallblattanzeiger des A-Wagen|mini|Relais-Steuerkarte für Fallblattanzeiger des A-Wagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:U-Bahn Nürnberg DT 567-568 Eberhardshof.jpg|mini|Nach [[Nürnberg]] überführter Typ A in der Abstellanlage [[U-Bahnhof Eberhardshof|Eberhardshof]] (2007)]]&lt;br /&gt;
Durch den identischen Aufbau der Münchner MVG-Baureihe A und der [[U-Bahn Nürnberg|Nürnberger]] [[VAG-Baureihe DT1]] war es möglich, dass der eine Betrieb dem jeweils anderen Fahrzeuge aus bestimmten Anlässen auslieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle bietet eine Übersicht der Tauschwagen, der Dauer ihres Gastspiels und den Anlass. Nicht aufgeführt sind die sechs Münchner Fahrzeuge, die 2003 von der [[VAG Nürnberg]] übernommen und nicht mehr zurückgegeben wurden. Mittlerweile sind diese Fahrzeuge alle verschrottet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!bgcolor=#8C8CB4 | Tausch&lt;br /&gt;
!bgcolor=#8C8CB4 | Dauer&lt;br /&gt;
!bgcolor=#8C8CB4 | Anlass&lt;br /&gt;
!bgcolor=#8C8CB4 | Fahrzeuge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Nürnberg → München || 6.&amp;amp;nbsp;August 1972 bis 11.&amp;amp;nbsp;September 1972 || [[Olympische Sommerspiele 1972]] || 401/402, 403/404, 409/410, 411/412&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| München → Nürnberg || März 1978 bis 6.&amp;amp;nbsp;September 1978 || Verlängerung der [[U-Bahnlinie 1 (Nürnberg)|U1]] bis &amp;#039;&amp;#039;[[U-Bahnhof Weißer Turm|Weißer Turm]]&amp;#039;&amp;#039; || 6130/7130, 6131/7131, 6148/7148&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| München → Nürnberg || 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 1978 bis April 1979 || [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Kirchentag]] und [[Nürnberger Christkindlesmarkt|Christkindlesmarkt]] || 6128/7128, 6133/7133, 6134/7134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Nürnberg → München || 19.&amp;amp;nbsp;November 1980 || [[Johannes Paul II.|Papstbesuch]] || 423/424, 425/426, 427/428&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| München → Nürnberg || 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006 bis 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2008 || Leihfahrzeuge während der [[VAG-Baureihe DT2|DT2]]-Umbauten || 6103/7103, 6104/7104, 6108/7108, 6126/7126&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Kuriosa ===&lt;br /&gt;
Bei den Überführungsfahrten 2003 sowie 2006 (hin) und 2009 (zurück) wurden die A-Wagen mit einer [[Dampflok]] der [[DR-Baureihe 52.80|Baureihe 52]] auf dem öffentlichen Schienennetz von München nach Nürnberg bzw. zurück befördert. Hierbei handelte es sich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; um gewissermaßen als „Nostalgiefahrten“ geplante Ereignisse, sondern die [[Fränkische Museums-Eisenbahn|Fränkische Museums-Eisenbahn e.&amp;amp;nbsp;V.]] mit Sitz in Nürnberg – formal als [[Eisenbahnverkehrsunternehmen]] registriert und zugelassen – bewarb sich auf eine entsprechende Ausschreibung und gewann diese. Um die Kupplung zu gewährleisten, wurde zwischen die Lokomotive und die U-Bahn-Wagen ein Adapterwagen zwischengekuppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[BVG-Baureihe F]] – vergleichbarer Doppeltriebwagen der Berliner U-Bahn (F74, F76, F79)&lt;br /&gt;
* [[U-Bahn Wien U]] – U-Bahn Doppeltriebwagen der Wiener U-Bahn mit technisch sehr ähnlichem, aber äußerlich unterschiedlichem Aufbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Pabst: &amp;#039;&amp;#039;U- und S-Bahn-Fahrzeuge in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, GeraMond Verlag, München 2000, ISBN 3-932785-18-5&lt;br /&gt;
* Wolfgang Pischek, Holger Junghardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Münchner U-Bahn – unterirdisch durch die bayerische Landeshauptstadt&amp;#039;&amp;#039;. München 2002 (2. Aufl.), ISBN 3-7654-7194-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|MVG A (U-Bahn München)|U-Bahn München Typ A}}&lt;br /&gt;
* [https://www.u-bahn-muenchen.de/fahrzeuge/a/ Beschreibung der Baureihe A auf u-bahn-muenchen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nahverkehr-franken.de/ubahn/wagenliste.html Münchner Fahrzeuge in Nürnberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.mm-trains.de/details.php?image_id=83705 Fahrzeugskizze MVG Baureihe A] auf &amp;#039;&amp;#039;mm-trains.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Schienenverkehr der Münchner Verkehrsgesellschaft&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste U-Bahn Nürnberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mvg-Baureihe A}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Bahn-Fahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Bahn München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrotriebwagen für Gleichstrom 750 V]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (MAN)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Rathgeber)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Orenstein &amp;amp; Koppel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Waggon- und Maschinenbau Donauwörth)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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