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	<title>MUSS - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:24:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MUSS&amp;diff=1563690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lexinexi am 4. September 2025 um 18:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-04T18:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das [[Abstandsaktive Schutzmaßnahmen|abstandsaktive Schutzsystem]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MUSS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Multifunktionales Selbstschutz-System“, {{enS|Multifunction Self Protection System}}) ist ein Selbstschutzsystem für gepanzerte Fahrzeuge&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hensoldt.net/products/optronics/muss-multifunctional-self-protection-for-vehicles/ |titel=MUSS - Multifunctional Self-Protection for Vehicles {{!}} HENSOLDT |abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es wurde vormals vom Bereich EADS Defence &amp;amp; Security (DS) des europäischen Konzerns [[European Aeronautic Defence and Space Company|EADS]] zusammen mit [[Krauss-Maffei Wegmann]] (KMW) und Buck (einem Tochterunternehmen von [[Rheinmetall]] Defence) Mitte der 1990er entwickelt und heute von der [[Hensoldt (Unternehmensgruppe)|HENSOLDT]] Sensors GmbH vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eads-str1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eads.net/1024/de/businet/defence/defence.html &amp;#039;&amp;#039;EADS&amp;#039;&amp;#039;-Webseite mit Angaben zur Firmenstruktur (abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;eads-muss93&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eads.com/1024/de/pressdb/archiv/2003/2003/de_20030910_muss.html Pressemitteilung auf der Webseite der &amp;#039;&amp;#039;EADS&amp;#039;&amp;#039; zum Test des MUSS auf dem Leopard 2 (abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt; KMW ist dabei verantwortlich für die Systemintegration, während Buck die Entwicklung der pyrotechnischen Gegenmaßnahmen durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System wurde im Jahre 2003 das erste Mal erfolgreich auf dem [[Leopard 2]] getestet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eads-str1&amp;quot; /&amp;gt; Es arbeitet nach dem &amp;#039;&amp;#039;Softkill-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;, das heißt, es ist darauf ausgelegt, anfliegende Lenkflugkörper (LFK) durch Störung der Lenksysteme vom Kurs abzubringen oder das Ziel für die Erfassungssysteme zu verschleiern und so Treffer zu vermeiden. Das &amp;#039;&amp;#039;MUSS&amp;#039;&amp;#039; soll sowohl vor [[Laser#Militär|laser-]] als auch drahtgelenkten Flugkörpern schützen und auch für den Einsatz gegen [[Fire-and-Forget]]-Waffen geeignet sein. Ein vergleichbares System ist das russische [[Schtora]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundeswehr]] plante den Einsatz des Systems auf dem [[Schützenpanzer]] [[Puma (Schützenpanzer)|Puma]], wofür zunächst Systeme für die fünf Prototypen beschafft wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eads-pr2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eads.net/1024/de/pressdb/archiv/2006/2006/20060809_ds_de_muss.html &amp;#039;&amp;#039;EADS.com&amp;#039;&amp;#039; mit Pressemitteilung zum Einsatz auf dem Puma (engl., abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;at-puma&amp;quot;&amp;gt;[http://www.army-technology.com/projects/puma_tracked/ &amp;#039;&amp;#039;Army-Technology&amp;#039;&amp;#039; mit Angaben zum Puma und dem MUSS (engl., abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;MUSS&amp;#039;&amp;#039; wurde außerdem für die Integration auf dem [[GTK Boxer]], [[Spähwagen Fennek|Fennek]] und Leopard 2 konzipiert. Das MUSS wurde erfolgreich auf dem Schützenpanzer Puma eingeführt und ist damit das einzige bei den deutschen Landstreitkräften in Serien eingesetzte abstandsaktive Schutzsystem auf Softkill-Basis. Im Weiteren wurde eine erfolgreiche Integration und Nachweisführung in den Kampfpanzer [[Challenger 2]] durchgeführt und damit die prinzipielle Verwendung als weitere Kampfpanzer-Schutzstufe gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.qinetiq.com/en/news/missiles-in-the-desert |titel=Missiles in the desert |abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischenzeitlich wurde das System zur Generation 2.0 weiterentwickelt und bietet eine Leistungssteigerung vor allem im Bereich der Detektion von Laserbedrohungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. Laserstrahlreitern &amp;#039;&amp;#039;({{lang|en|Laserbeamrider}})&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hardthoehenkurier.de/index.php/wir-ueber-uns/85-wir-ueber-uns/wir-ueber-uns/922-vernetzte-sicherheit Bedrohung durch Laser – Neue Sensoren Laser-Warn- sensor an einer CH-53GA. und Gegenmaßnahmen für den militärischen Einsatz], auf hardthoehenkurier.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://soldat-und-technik.de/2021/11/mobilitaet/29321/muss-hensoldt-entwickelt-softkill-selbstschutzsystem-weiter/ |titel=MUSS 2.0: Hensoldt entwickelt Softkill-Selbstschutzsystems weiter |datum=2021-11-25 |sprache=de-DE |abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dam.hensoldt.net/m/2159462d8d9cc9a2/original/MUSS-2-0-Datasheet-English.pdf |titel=Produktbroschüre MUSS 2.0  |hrsg=HENSOLDT Sensors GmbH |abruf=2023-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MUSS MJH.jpg|mini|Infrarot-Störsender am SPz Puma.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;MUSS&amp;#039;&amp;#039; besteht aus Laser- und [[Ultraviolettstrahlung|Ultraviolett]]-[[Sensor]]en, einer Rechnereinheit, einem [[Infrarot]]-Störsender und einer [[Nebelmittelwurfanlage]]. Das gesamte &amp;#039;&amp;#039;MUSS&amp;#039;&amp;#039; wiegt je nach Einsatzbereich zwischen 65 und 160&amp;amp;nbsp;Kilogramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;du-muss&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.defense-update.com/products/m/muss.htm |wayback=20100414023117 |text=Informationen zum MUSS auf &amp;#039;&amp;#039;Defence-Update&amp;#039;&amp;#039; (engl., abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2009) }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sensoren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MUSS sensors on Puma IFV turret.JPG|mini|Zwei der MUSS-Sensoren am SPz Puma.]]&lt;br /&gt;
Das System besitzt vier Sensoreinheiten, die einen Erfassungsbereich von je 90° × 70° haben und eine Auflösung von ±1,5° besitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;du-muss&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Sensoren wird so eine Abdeckung von 360° im [[Azimut]] erreicht und eine [[Vertikalwinkel|Elevation]] von 70°. Die Sensoreinheiten basierten ursprünglich auf dem [[AN/AAR-60|&amp;#039;&amp;#039;MILDS&amp;#039;&amp;#039;]] UV-Raketen- und Laser-Warngerät, das ebenfalls von HENSOLDT gebaut wird. Beide Sensoren sind dabei in jedem der vier Sensor-Gehäuse eingebaut. Die UV-Sensoren arbeiten dabei im solar-blind Spektrum und erfassen daher nur künstlich erzeugte Signale, so dass störende Einflüsse durch natürliche (wie z.&amp;amp;nbsp;B. Sonnenstrahlung) und damit potenzielle Falschalarme minimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
Nach einer Erfassung durch einen Ziellaser oder der Entdeckung eines anfliegenden Lenkflugkörpers (LFK) durch die Sensoren löst die Rechnereinheit Gegenmaßnahmen aus. Diese umfassen das Abfeuern der Nebelmittelwurfanlage in Richtung des anfliegenden LFK und das Aktivieren des Störsenders ebenfalls in Richtung des LFK. Durch den Nebel wird die Sichtverbindung zum Startgerät des LFK und ggf. Laserleitstrahl unterbrochen, so dass der optische Kontakt zwischen LFK und Startgerät nach dem Passieren der Nebelwand verloren geht. Durch den IR-Störsender wird zusätzlich die Infrarot-Signatur des Raketentriebwerks des LFK überstrahlt, so dass bei drahtgelenkten Raketen die Zieleinrichtung (beispielsweise [[SACLOS]]) des Startgeräts gestört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;MUSS&amp;#039;&amp;#039; ist dabei in der Lage, bis zu vier Ziele gleichzeitig zu bekämpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;at-puma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Das System erlaubt durch die verschiedenen Sensortypen eine Erkennung sowohl von laser- als auch drahtgelenkten Raketen. Durch die Unabhängigkeit der Störmittel von der Längsachse des Turms muss dieser nicht erst in Richtung des anfliegenden Flugkörpers gedreht werden, so dass eine kurze Reaktionszeit möglich ist. Weiterhin lässt sich das System durch diesen Aufbau leicht auf verschiedenen Fahrzeugtypen nachrüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der UV-sensiblen Sensorik ist anzunehmen, dass auch ungelenkte [[Reaktive Panzerbüchse|RPGs]] zwar detektiert werden könnten, mangels einer Abwehrmaßnahme jedoch kein Schutz besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Hilmes: &amp;#039;&amp;#039;Kampfpanzer heute und morgen. Konzepte – Systeme – Technologien.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02793-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abstandsaktive Schutzmaßnahme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lexinexi</name></author>
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