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	<title>MUPID - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:07:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MUPID&amp;diff=77305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-19T19:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Heimcomputer&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Mupid.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[MCG]]&lt;br /&gt;
| Typ = [[Btx-Terminal]], [[Heimcomputer]]&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung = 1982&lt;br /&gt;
| Einstellung = 1989&lt;br /&gt;
| Preis = 1.000&amp;amp;nbsp;[[Österreichischer Schilling|öS]]&lt;br /&gt;
| CPU = [[Zilog Z80|Z80A]] @ {{nowrap|4 MHz}}&lt;br /&gt;
| RAM = 128&amp;amp;nbsp;[[Kilobyte|KB]], davon 64&amp;amp;nbsp;KB für Programm und BTX Seiten frei verfügbar&lt;br /&gt;
| Grafik = 230/320/480 Punkte/Zeile, 16 fixe und 16 frei definierbare Farben&lt;br /&gt;
| Sound = n.v.&lt;br /&gt;
| Betriebssystem = [[CP/M]] ab MUPID 2&lt;br /&gt;
| Datenträger = extern, Diskettenlaufwerk, Kassettenrecorder&lt;br /&gt;
| Vorgänger = n.v.&lt;br /&gt;
| Nachfolger = eingestellt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MUPID&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein in [[Österreich]] durch den [[Graz]]er Universitätsprofessor [[Hermann Maurer (Informatiker)|Hermann Maurer]] und sein Team entwickeltes und hergestelltes Gerät, mit dem es erstmals möglich war, normale Fernsehgeräte an das österreichische, das deutsche oder das schweizerische [[Bildschirmtext|BTX]]-Netz anzuschließen. Das Gerät wies einige Merkmale eines [[Heimcomputer]]s auf, in der Standardausführung fehlten aber nicht flüchtige Speichermöglichkeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Festplattenlaufwerk|Festplatte]], [[Diskettenlaufwerk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser Weise nahmen MUPID und BTX in den 1980ern einige Funktionen des [[Internet]]s vorweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ehrzweck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;niversell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rogrammierbarer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ntelligenter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ecoder ist die offizielle Deutung des Akronymes MUPID. Der Miterfinder Hermann Maurer hat zu Fan-Diskussionen Ende der 1990er Jahre angemerkt, dass die von Fans vermutete Deutung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aurers &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nd &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oschs &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ntelligenter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ecoder tatsächlich originär und daher gleichermaßen zutreffend ist. Der zweite Miterfinder [[Reinhard Posch]], heute [[Chief Information Officer]] der [[Bundesregierung (Österreich)|österreichischen Bundesregierung]], hat zu dieser Deutungsfrage noch nicht öffentlich Stellung genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;30yrs&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/Institutionen/Informatik_TU_Graz_2007 |titel=Die Entwicklung der Informatik an der TU Graz von 1977 bis 2007 |datum=2007 |autor=[[Hermann Maurer (Informatiker)|Hermann Maurer]] |abruf=2022-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der MUPID wurde als Bildschirmtext-Gerät im Auftrag der [[Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung|Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung]] vom [[IIG]], [[Institut für Informationsverarbeitung Graz]] unter der Projektleitung von Hermann Maurer für den [[PRESTEL]]-Standard entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1982 wurde der &amp;#039;&amp;#039;MUPID 1&amp;#039;&amp;#039; in Österreich von der PTV ihren Btx-Kunden, normalerweise gegen monatliches Entgelt, zur Verfügung gestellt. Im März 1984 kostete der einmalige Anschaffungspreis für ein MUPID rund 1000 [[Österreichischer Schilling|öS]] (72,67&amp;amp;nbsp;Euro) und ein monatliches Mietentgelt in Höhe von 130&amp;amp;nbsp;öS (9,45&amp;amp;nbsp;Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen [[Btx-Terminal]]s konnte er auch als eigenständiger [[Heimcomputer]] genutzt werden. Dem Fernsehgerät wurde über [[SCART]]-Schnittstelle für die Verbindung zur Btx-Zentrale ein externes [[Modem]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umstellung auf die [[CEPT]]-Norm wurde 1984 der &amp;#039;&amp;#039;MUPID 2&amp;#039;&amp;#039; auf den Markt gebracht. Durch die Verwendung des [[Betriebssystem]]s [[CP/M]] und externer Diskettenlaufwerke versuchte er der Entwicklung auf dem Heimcomputermarkt gerecht zu werden. Zu dieser Zeit erlebten Geräte wie [[C64]] oder [[Tandy TRS-80 Model 1|Tandy]] einen regelrechten Boom. Diese waren aber, im Gegensatz zum Mupid, nicht Btx-tauglich bzw. bei den Postverwaltungen in Österreich und in Deutschland nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab drei verschiedene Modelle des Mupid 2:&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldcomputer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.old-computers.com/museum/computer.asp?st=1&amp;amp;c=1112 |titel=MUPID |hrsg=old-computers.com |abruf=2022-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* C2D{{0}} – deutsche Version mit externer Tastatur&lt;br /&gt;
* C2D2 – deutsche Version mit integrierter Tastatur&lt;br /&gt;
* C2A2 – österreichische Version mit integrierter Tastatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung war die &amp;#039;&amp;#039;MUPID-Karte&amp;#039;&amp;#039;, mit deren Hilfe es möglich war, einen PC, zum Beispiel [[IBM PC XT]] oder [[IBM PC AT]] Btx-tauglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der MUPID wurde auch von anderen Marken verkauft; der [[Grundig (Unternehmen)|Grundig]] PTC 100 war eine Variante des C2D2,  der [[Siemens]] T3100 ein Ableger des MUPID 1 und der Siemens T3110 eine C2D-Version.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oldcomputer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermarktung/Export ==&lt;br /&gt;
1983 wurde die Firma MCG, [[Mupid Computer Gesellschaft]], unter Beteiligung der Firmen [[ELIN]], [[Siemens Österreich]], [[VÖEST]] und [[Atronic|Motronic]] zu je 25 %, gegründet. Firmenziel war die Weiterentwicklung, Produktion und Vermarktung des MUPID sowohl in Österreich als auch im Ausland. Motronik fertigte den MUPID.&amp;lt;ref name=&amp;quot;30yrs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Deutschland, in die Schweiz sowie nach Großbritannien wurde der MUPID mit einigem Erfolg exportiert, die vom Erzeuger erwarteten Stückzahlen wurden aber in keinem Land erfüllt. Dies vor allem auch, weil die von den Postverwaltungen prognostizierte Anzahl von Kundenanschlüssen für BTX niemals erreicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung als Heimcomputer kam der MUPID auch bei Firmen zum Einsatz. Einerseits konnten Daten regelmäßig von einem „Externen Rechner“ kostengünstig geladen und dann [[offline]] angezeigt werden, andererseits war es möglich die Software des MUPID aufgrund der Verwendung der [[Telesoftware]] zentral zu warten (für die damalige Zeit nicht selbstverständlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige typische Anwendungen waren:&lt;br /&gt;
* Anzeige von [[Aktienkurs|Aktien-]] und [[Wechselkurs|Valutenkursen]] in Schaufenstern bei Banken&lt;br /&gt;
* Informationsterminals auf Messen&lt;br /&gt;
* Neueste Nachrichten in Schaufenstern oder auf öffentlichen Plätzen&lt;br /&gt;
* Anmeldesysteme für Studenten für Vorlesungen&lt;br /&gt;
* [[Homebanking]]&lt;br /&gt;
* [[Grundbuchsdatenbank]] (elektronische Einsichtnahme für Notare und Behörden)&lt;br /&gt;
* [[Buchungssystem]] für den [[Tourismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende ==&lt;br /&gt;
Mit der abnehmenden Bedeutung von BTX kam auch das Ende für den MUPID. Die Produktion wurde 1989 eingestellt. In der Zwischenzeit ist er, wie viele andere Computer auch, ein interessantes Sammlerobjekt geworden. In den 1990er-Jahren verwertete die österreichische Post den Lagerbestand an MUPIDs und gab sie für Unterrichtszwecke an Schulen ab. Einige österreichische [[Höhere Technische Lehranstalt]]en sicherten sich Stückzahlen und verwendeten die Geräte für diverse Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;120&amp;quot; heights=&amp;quot;90&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Btx-Museum 1 mupid Btx-Decoder C2D mit Tastatur C2D-Keyboard 01.jpg|MUPID C2D&lt;br /&gt;
Btx-Museum 1 mupid Btx-Decoder C2D mit Tastatur C2D-Keyboard 07.jpg|MUPID C2D keyboard&lt;br /&gt;
Btx-Museum 1 mupid Btx-Decoder C2D mit Tastatur C2D-Keyboard 13.jpg|MUPID C2D with keyboard&lt;br /&gt;
Btx-Museum 56 Siemens (mupid) Btx-Decoder T3110 mit Tastatur 01.jpg|Siemens T3110&lt;br /&gt;
Btx-Museum 56 Siemens (mupid) Btx-Decoder T3110 mit Tastatur 07.jpg|Siemens T3110 keyboard&lt;br /&gt;
Btx-Museum 56 Siemens (mupid) Btx-Decoder T3110 mit Tastatur 12.jpg|Siemens T3110 with keyboard&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://much.iicm.tugraz.at/much/projects/overview.htm/ Beschreibung der Funktionsweise, Eindrücke, Softwaretools von MUPID]&lt;br /&gt;
* [https://much.iicm.tugraz.at/much/projects/mupid_7/index.htm/ Mupid] (Museum der Geschichte der Informationsverarbeitung, Graz)&lt;br /&gt;
* [http://www.old-computers.com/museum/computer.asp?c=1112&amp;amp;st=1 Old-Computers.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationsgerät|Mupid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimcomputer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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