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	<title>MLIS - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:32:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;KnightMove: Kategorie:Abkürzung</title>
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		<updated>2019-06-03T17:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Abk%C3%BCrzung&quot; title=&quot;Kategorie:Abkürzung&quot;&gt;Kategorie:Abkürzung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MLIS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für {{enS|&amp;#039;&amp;#039;molecular laser isotope separation&amp;#039;&amp;#039;}}, dt. Molekularlaser-Isotopentrennung) ist ein Verfahren zur [[Isotopentrennung]] mit [[Laser]]n, bei dem die [[Isotop]]e in molekularer Form vorliegen und durch Laserstrahlung höchster Frequenzstabilität und Schmalbandigkeit selektiv [[Dissoziation (Chemie)|dissoziiert]] werden. Bei der Nutzung der [[Kernenergie]] aus [[Uran]] dient das Verfahren zur [[Uran-Anreicherung|Anreicherung]] des durch [[thermische Neutronen]] spaltbaren Isotops&amp;amp;nbsp;&amp;lt;sup&amp;gt;235&amp;lt;/sup&amp;gt;U.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Art der Laseranreicherung ist das atomare Verfahren [[AVLIS]]. Beide Verfahren haben keine großtechnische Bedeutung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zur Uran-Anreicherung mit Hilfe des molekularen Laserverfahrens geht man von der gasförmigen Verbindung [[Uranhexafluorid]] (UF&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;) aus. Ebenso wie beim atomaren Verfahren nutzt man die [[Isotopieverschiebung]], das heißt den Umstand, dass auch im [[Termschema]] der [[Molekülschwingung]]en sich die [[Energieniveau]]s der verschiedenen Isotope geringfügig unterscheiden. Durch Bestrahlung mit Laserstrahlung im mittleren [[Infrarot]] kann man erreichen, dass bestimmte Molekülschwingungsniveaus selektiv angeregt werden und dadurch nur die Moleküle dieses Isotops dissoziiert, d.&amp;amp;nbsp;h. in zwei Bruchstücke aufgetrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die selektive Anregung wäre relativ unkritisch, wenn sich die UF&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;-Moleküle alle im jeweiligen [[Grundzustand]] befänden. Jedoch ist dieser Grundzustand bei Raumtemperatur auf Grund der [[Maxwell-Boltzmann-Verteilung|Boltzmannverteilung]] nur zu etwa 1 % besetzt. Das beobachtete [[Absorptionsspektrum]] entspricht demzufolge einer Mischung von Übergängen zwischen verschiedenen angeregten Schwingungs- und Rotationsniveaus, wobei sich die Linien der verschiedenen Isotope überlagern. Die Breite der [[Absorptionsbande]] ist daher wesentlich größer als die [[Isotopieverschiebung]], was die Selektivität erheblich reduziert. Man muss daher zu tieferen Temperaturen übergehen. Bei 55&amp;amp;nbsp;K (ca. minus 220&amp;amp;nbsp;°C) erreicht die Besetzung des Grundzustands einen Wert von etwa 90 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestrahlungstechnisch geht man in zwei Stufen vor. Das UF&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gas wird mit einem [[Infrarotlaser]] (zum Beispiel ein frequenzstabilisierter [[Kohlendioxidlaser]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jeff W. Eerkens: &amp;#039;&amp;#039;Spectral Considerations in the Laser Isotope Separation of Uranium Hexafluoride.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Applied Physics]].&amp;#039;&amp;#039; A: &amp;#039;&amp;#039;Materials Science &amp;amp; Processing.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, Nr. 1, 1976, S.&amp;amp;nbsp;15–31, [[doi:10.1007/BF00929525]].&amp;lt;/ref&amp;gt;) zunächst selektiv angeregt und dann mit einem [[Ultraviolettstrahlung|Ultraviolett]]-Laser in UF&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; und Fluor dissoziiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laseranwendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernbrennstofftechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KnightMove</name></author>
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