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	<title>MG 213 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:15:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MG_213&amp;diff=516630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 20. November 2023 um 11:00 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-20T11:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Externes Bild|url=https://ww2aircraft.net/forum/media/mauser-mk-213-20mm-30mm.19786/full?d=1533599306|text=Schnitt- und Funktionszeichnung MG 213}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MG 213&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Revolverkanone]], die im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] von der deutschen Firma [[Mauser (Waffenhersteller)|Mauser]] entwickelt wurde. Kriegsbedingt konnten lediglich zehn Prototypen hergestellt werden, die bei Kriegsende an verschiedenen Orten den Alliierten in die Hände fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Reichsluftfahrtministerium]] verlangte nach einer 20-mm-Flugzeugkanone mit einer [[Kadenz (Waffentechnik)|Kadenz]] von 1000 Schuss/min und einer [[Mündungsgeschwindigkeit]] von 1000&amp;amp;nbsp;m/s. Die Herstellung einer solchen Waffe erforderte eine komplette Neuentwicklung, da die konventionellen verfügbaren Systeme solch hohen Leistungsparametern nicht gewachsen waren. So musste bisher jede [[Patrone (Munition)|Patrone]] einzeln in das [[Patronenlager]] eingeführt, gezündet und ausgestoßen werden, was das System stark einschränkte. Die Schussfolge und auch die Funktionsfähigkeit litten stark unter den bei einem [[Luftkampf]] herrschenden [[G-Kraft|g-Kräften]]. Deshalb wurden in der neuen Ausführung der [[Lauf (Schusswaffe)|Lauf]] und das Patronenlager durch das seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekannte System der Revolvertrommel getrennt. Dadurch verwandelte sich die lineare Bewegung des Verschlusssystems in eine rotierende Bewegung und die Kadenz sowie die Zuverlässigkeit konnten erheblich gesteigert werden. Zusätzlich wurde von der grundsätzlichen Ablehnung des [[Gasdrucklader]]s abgewichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Nun war die Waffe ein [[Gasdrucklader]], der einen Schieber regelte, der wiederum die Trommel mit fünf Kammern und den Patronenzuführer antrieb. Die Abdichtung der Trommel zum Lauf erfolgte durch den Betrieb des Systems in einem geschlossenen Gehäuse und durch eine Buchse, die bei jedem Schuss nach vorne glitt und die Trommel mit dem Lauf verband. Somit entstand eine rotierende Bewegung, während nur der Steuerschieber, welcher den Patronenzuführstern antreibt, eine lineare Bewegung ausführte. Die Waffe wurde elektro-pneumatisch betätigt und elektrisch gezündet. Somit konnte die Kanone auch als gesteuerte Waffe durch den [[Propeller]]kreis schießen. Durch den Austausch des Laufes und der Trommel konnte die Waffe von einem 20-mm-MG213C in eine 30-mm-MK213C umgewandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen ==&lt;br /&gt;
Die Waffe an sich war so richtungsweisend, dass alle [[Anti-Hitler-Koalition|Siegermächte]] sie fast unverändert nachbauten oder auf ihrer Basis weiterentwickelten. In den [[Vereinigte Staaten|USA]] entstand so die [[20-mm-Cannon M39|M39]], Frankreich hatte die [[DEFA (Kanone)|DEFA]] und in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] war es die [[ADEN (Kanone)|ADEN]]. Die schwedische Luftwaffe verwendete die bei [[Hispano-Suiza]] (später [[Oerlikon-Bührle|Oerlikon]]) in Genf hergestellte 30-mm-KCA-Maschinenkanone in der als Abfangjäger von 1978 bis 2005 eingesetzten [[Saab 37|Saab Viggen JA 37]]. Auch die 206RK und 302RK von Oerlikon baute auf dem MG 213 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachkriegsdeutschland und der Schweiz wurden weiterhin Revolverkanonen entwickelt. Vor allem die Firmen Mauser und Oerlikon, die beide später Teil des Konzerns [[Rheinmetall]] wurden, waren federführend. Rheinmetall stellt mit der [[Mauser BK-27]] und der [[Rheinmetall KDG-Revolverkanone|KDG-Revolverkanone]] noch heute Revolverkanonen her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
; 20-mm-MG213C:&lt;br /&gt;
* [[Kaliber]]: 20 × 135 mm&lt;br /&gt;
* Gewicht: 75&amp;amp;nbsp;kg; Montagegewicht 96 kg&lt;br /&gt;
* Länge der Waffe: 1930 mm&lt;br /&gt;
* Rohrlänge: 1600 mm&lt;br /&gt;
* [[Kadenz (Waffentechnik)|Schussfolge]]: 1200–1400 Schuss/min (ca. 21 Schuss/s)&lt;br /&gt;
* [[Mündungsgeschwindigkeit]]: 1050&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 30-mm-MK213C:&lt;br /&gt;
* Kaliber: 30 × 85R mm&lt;br /&gt;
* Gewicht: 75&amp;amp;nbsp;kg; Montagegewicht 96 kg&lt;br /&gt;
* Länge der Waffe: 1630 mm&lt;br /&gt;
* Rohrlänge: 1300 mm&lt;br /&gt;
* Schussfolge: 1000–1200 Schuss/min (ca. 19 Schuss/s)&lt;br /&gt;
* Mündungsgeschwindigkeit: 530&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ww2aircraft.net/forum/media/mauser-mk-213c.19784/ Foto]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte der Mauser-Flugzeugbordwaffe MG / MK 213 C – Vorläufer der BK 27.&amp;#039;&amp;#039; DWJ, Blaufelden [2004], ISBN 3-936632-38-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauser-Waffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenkanone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftwaffe (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung (Wehrmacht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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