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	<title>MAN gl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:11:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MAN_gl&amp;diff=619816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MB-one: /* SX-Serie */</title>
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		<updated>2025-07-14T09:44:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;SX-Serie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MAN 10to gl.jpg|mini|hochkant=1.2|Vierachsiger (8×8) MAN 10 t gl mit [[Ladekran]] und 10 Tonnen max. Zuladung. Beladen mit Munition und gelb gekennzeichnet gemäß [[Gefahrgutverordnung]] im [[Verfügungsraum]] des Truppenübungsplatzes &amp;lt;br /&amp;gt;1./FeldArtLehrBtl 51 Idar-Oberstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundeswehr MAN 5to.gl (edited).jpg|mini|hochkant=1.2|Die kleinste Version des Lkw, MAN 5&amp;amp;nbsp;t&amp;amp;nbsp;gl mit zwei Achsen (4×4) und 5&amp;amp;nbsp;Tonnen Zuladung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MAN gl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MAN mil gl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer Baureihe von militärischen, [[Geländegängigkeit|geländegängigen]] [[Lastkraftwagen]] mit [[Allradantrieb]], die in den 1960er Jahren auf Anforderung der deutschen [[Bundeswehr]] als Sonderentwicklung entstand. Die Fahrzeuge wurden mehrfach technisch weiterentwickelt und werden bis heute gebaut. Es gibt Varianten mit der Gesamtzahl von 2, 3, oder 4 permanent angetriebenen Achsen (entsprechend einer [[Antriebsformel]] von 4×4, 6×6, und 8×8) mit modellabhängiger [[Nutzlast]] bzw. Zuladung von 5, 7, 10 oder 15&amp;amp;nbsp;[[Metrische Tonne|Tonnen]]. Die Lkw werden außer beim deutschen Militär auch von den Streitkräften mehrerer anderer Staaten eingesetzt, zudem gibt es eine Reihe von zivilen Nutzern wie die [[UNO]] und das deutsche [[Technisches Hilfswerk|Technische Hilfswerk]] (THW). Der MAN&amp;amp;nbsp;gl wurde und wird in einer Vielzahl von Verwendungsarten eingesetzt, unter anderem als Waffensystem-Träger, Waffentransportfahrzeug, [[Kranfahrzeug]] und als Mehrzweck-Transporter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1962 plante die Bundeswehr, ihren Fuhrpark aus der Aufbauzeit zu ersetzen. Gefordert waren zwei-, drei- und vierachsige Landfahrzeuge in der Nutzlastklasse 4 bis 10 Tonnen mit Schwimmfähigkeit. Aufgrund des hohen Anteils an Neuentwicklung sah sich das [[Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung]] (BWB) nicht in der Lage, die technische Verantwortung für eine Entscheidung zu übernehmen, und empfahl den teilnehmenden Firmen die Gründung eines Gemeinschaftsbüros (GB) sowie die Einigung auf ein Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später im Jahr 1964 bildete sich das &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsbüro der deutschen Nutzfahrzeugindustrie&amp;#039;&amp;#039; unter der Führung von [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]]. Die Hersteller [[Deutz AG|Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD)]], [[Büssing AG|Büssing]], [[Fried. Krupp Motoren- und Kraftwagenfabriken|Krupp]] und [[Henschel-Werke|Henschel]] waren ebenfalls am Projekt beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. August 1964 erstellte das BWB die Forderungen für die zweite Generation. Die Spezifikationen für die sogenannte Folgegeneration waren weitgehend handelsübliche Fahrzeuge, uneingeschränkte Geländegängigkeit, schwimmfähig, permanenter [[Allradantrieb]], Niederdruckreifen mit Notlaufeigenschaften, Stahlfahrerhaus, ABC-Dichtigkeit, [[Vielstoffmotor]] und eine Einsatzdauer von mindestens zehn Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund zu hoher Beschaffungskosten und des neuen NATO-Standards wurden Schwimm-, ABC- und Vielstofffähigkeit sowie die Niederdruckreifen gestrichen und eine neue Forderung definiert. So wurde die Nutzlast für den Zweiachser auf 5&amp;amp;nbsp;t gesteigert, die [[Wattiefe]] auf 1200&amp;amp;nbsp;mm gesetzt, die Ladeflächenhöhe auf 1650&amp;amp;nbsp;mm angehoben, [[Luftkühlung|luftgekühlte]] [[Deutz AG|Deutz]]-V8-Motoren mit und ohne [[Turbolader|Turboaufladung]] sowie Reifen mit einer Größe von 14.00&amp;amp;nbsp;R&amp;amp;nbsp;20 festgelegt. Diese so „abgespeckte“ Variante war allerdings noch immer zu teuer, um sie flächendeckend einzuführen. Nach weiteren Prüfungen teilte man das Projekt in handelsübliche Kraftfahrzeuge und militärische Sonderentwicklungen sowie je nach Geländegängigkeit in sechs Kategorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Dezember 1975 unterschrieb die Bundeswehr mit MAN den Serienvertrag über die Lieferung von den nun nochmals in zwei Kategorien unterteilten militärischen Sonderentwicklungen. So erfolgte am 29.&amp;amp;nbsp;November 1976 die Auslieferung des ersten Kategorie-I-MAN, des 10&amp;amp;nbsp;t&amp;amp;nbsp;mil&amp;amp;nbsp;gl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MAN 10to gl Cockpit.jpg|mini|Fahrerhaus eines MAN 10&amp;amp;nbsp;t&amp;amp;nbsp;mil&amp;amp;nbsp;gl&amp;lt;br /&amp;gt;Baugleich mit 5 t und 7 t]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hakenkupplung Natokupplung.jpg|mini|Hakenkupplung des MAN mil&amp;amp;nbsp;gl]]&lt;br /&gt;
Die MAN-Serie, eingeführt unter der Bezeichnung mil gl (für &amp;#039;&amp;#039;mil&amp;#039;&amp;#039;itarisiert &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039;ändegängig), befindet sich in allen [[Teilstreitkräfte]]n der Bundeswehr im Einsatz. Die Militarisierung umfasst dabei einen von der normalen Beleuchtung getrennten [[Tarnlicht]]kreis (Tarnlicht-[[Fahrzeugscheinwerfer|Scheinwerfer]] vorn, Tarnrück- und Bremsleuchte sowie das [[Leitkreuz]]), militärische Anordnung der Instrumentierung mit Tarnmöglichkeit, einen Not-Aus-Schalter zum Abschalten der Stromversorgung, eine Dachluke mit Drehringlafette und Gewehrhalterungen. Die Fahrzeuge zählen zur Kategorie&amp;amp;nbsp;I (KAT&amp;amp;nbsp;I) der militärischen Sonderentwicklungen und sind somit vollgeländegängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge der Nutzlastklasse 5&amp;amp;nbsp;t, 7&amp;amp;nbsp;t, 10&amp;amp;nbsp;t KAT&amp;amp;nbsp;I gehören zur zweiten Generation (Folgegeneration) und mit der Kennung KAT&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;A1 zur erweiterten Folgegeneration, darunter auch die 15-t-Version. Fahrzeuge der KAT-I-Generation wurden Mitte der 1990er Jahre einer Hauptinstandsetzung unterzogen, um ihre Lebensdauer um weitere zehn Jahre zu verlängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeuge der Kategorie I A1.1 (KAT I A1.1) wie der 15&amp;amp;nbsp;t mil gl „[[Wechselladersystem Multi|Multi]]“ gehören zur sogenannten dritten Generation und sind Weiterentwicklungen, gehören aber noch immer zu den militärischen Sonderentwicklungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach sind die Fahrzeuge unter dem Begriff „5-, 7-, 10-, 15-Tonner“ bekannt, dies bezeichnet die militärische Nutzlastklasse (entspricht der maximalen Zuladung und ist nicht zu verwechseln mit der [[Militärische Lastenklasse|militärischen Lastenklasse]]). „Tonner“ bezieht sich in der Bundeswehr-Umgangssprache auf die Nutzlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technischer Aufbau ==&lt;br /&gt;
Alle Lkw der Serie sind im [[Baukastensystem]] aufgebaut. So bestehen alle Fahrzeuge aus einem extrem verwindungssteifen [[Leiterrahmen]] mit geschlossenen Kasten-Längsträgern und damit verschweißten Rohr-Querträgern, ausgestattet mit hochbeweglichen, an Lenkern geführten Achsen, die über Schraubenfedern mit dem Rahmen verbunden sind. Der Motor sitzt im [[Frontlenker]]-Fahrerhaus, das durch eine Zwischenwand in Fahrer- und Motorraum geteilt wird. Als Besonderheit ist der Motor hinter dem Fahrerraum eingebaut und nicht wie bei anderen Frontlenkern darunter. Dadurch konnte eine Höhe über Führerhaus von knapp 2,9&amp;amp;nbsp;m realisiert werden, was die Verladung auf Standard-[[Güterwagen|Eisenbahnwagen]] ermöglicht. Um das [[Lademaß]] und das [[Lichtraumprofil]] der [[Eisenbahn]] einzuhalten, wurden die oberen Seitenkanten des Fahrerhauses charakteristisch abgeschrägt. Da die Fahrzeuge der ersten Baureihe noch auf den schwimmfähigen Prototypen basieren, ist deren Fahrerhaus nicht für Wartungszwecke kippbar. Dies wurde erst mit der zweiten Baureihe Mitte der 1980er Jahre eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbrennungsmotor gibt seine Leistung über [[Wandlerschaltkupplung]], [[Fahrzeuggetriebe|Schaltgetriebe]] und das [[Verteilergetriebe]] auf die Vorder- und Hinterachse(n) ab. In der ersten Baureihe KAT&amp;amp;nbsp;I bilden diese drei Komponenten eine Einheit und sind somit ein Sonderbauteil. Für die späteren Baureihen KAT&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;A1 werden günstigere Großserienteile aus der laufenden Lkw-Produktion verwendet. Damit ließ sich auch die Anzahl der Gänge von 6 auf 16 erhöhen, was die theoretische Höchstgeschwindigkeit von 90 auf rund 130&amp;amp;nbsp;km/h steigert. Bei der üblicherweise gefahrenen Geschwindigkeit von 80&amp;amp;nbsp;km/h reduziert sich somit die Motordrehzahl erheblich, was den Kraftstoffverbrauch senkt. Die Bordnetzspannung beträgt 24&amp;amp;nbsp;V und entspricht so dem Standard in der Bundeswehr. Eine Besonderheit ist die [[Anhängerkupplung]]. Im Gegensatz zu einem zivilen Fahrzeug verfügt der MAN&amp;amp;nbsp;mil&amp;amp;nbsp;gl wie jeder Bundeswehr-Lkw über eine Hakenkupplung (auch „NATO-Kupplung“ genannt). Diese ermöglicht den Anhängerbetrieb auch in schwerem Gelände, erfordert aber den Einsatz von Anhängern mit passender Zugöse. Da der MAN&amp;amp;nbsp;mil&amp;amp;nbsp;gl schon über die neuere automatisch schließende Version der Hakenkupplung verfügt, kann sie bei ziviler Zulassung des Fahrzeugs uneingeschränkt weiterbenutzt werden, sofern die Anhänger mit einer entsprechenden Zugöse ausgerüstet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Selbstverteidigung verfügen die Fahrzeuge über ein auf [[Drehringlafette]] montiertes [[MG3|Maschinengewehr MG3]].&lt;br /&gt;
[[Datei:MAN 7t mil gl (6x6) Kipper MSA in Dresden.jpg|mini|MAN 7t mil gl (6×6) Kipper MSA]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Auslandseinsätze der Bundeswehr]] wurden einige Fahrzeuge zusätzlich mit einer modularen Schutzausstattung (MSA) gepanzert, um den Schutz der Besatzung zu erhöhen.&lt;br /&gt;
Neubauten der Generation&amp;amp;nbsp;3 verfügen dagegen je nach Modell über eine sogenannte Fahrzeugschutzausstattung (FSA). Im Gegensatz zu MSA erhalten die Fahrzeuge wie beim [[ATF Dingo]] bereits während der Fertigung eine Schutzzelle und sind entsprechend darauf abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten (2. Generation) ==&lt;br /&gt;
=== LKW 5 t mil gl KAT I und KAT I A1 (4×4) ===&lt;br /&gt;
Angetrieben von einem [[Liste der Deutz-Motoren#Baureihe FL413|Deutz-V8-Dieselmotor F8L413F mit 256 PS]] wurden 1976 bis 1985 zwei Varianten (Typ 451, 461) eingeführt. Hauptsächlich dienten diese Fahrzeuge als Pritschenlastkraftwagen mit und ohne Plane für Personen- und Materialtransport, als Trägerfahrzeug für die Kabine&amp;amp;nbsp;II, als Träger des Feuerleitradars (FERA) des [[Leichtes Artillerieraketensystem|leichten Artillerie-Raketen-Systems]] (LARS) und als Bergefahrzeug mit 1-t-Kran der Firma Atlas-Weyhausen für das Kleinfluggerät [[Rheinmetall KZO| KZO „Brevel“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bilden die Tankfahrzeuge auf Basis des &amp;#039;&amp;#039;5&amp;amp;nbsp;t mil gl&amp;#039;&amp;#039;. Durch den Tankaufsatz (TA) mit Pumpe in der Konfiguration 4600&amp;amp;nbsp;l und 2 × 2300&amp;amp;nbsp;l überschreiten die Fahrzeuge das zulässige Gesamtgewicht um eine Tonne. Aufgrund von Tests und mit Zustimmung des Reifenherstellers erhöhte man den Reifendruck, um dies zu kompensieren. Alle Fahrzeuge besitzen darüber hinaus eine Ausnahmegenehmigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lkw des Typs 461 sind im Unterschied zum Typ&amp;amp;nbsp;451 mit einer 30-Meter-Seilwinde der Firma Rotzler ausgestattet und tragen zusätzlich ein kleines „w“ im Namen, die Bezeichnung lautet dann &amp;#039;&amp;#039;5&amp;amp;nbsp;t mil glw&amp;#039;&amp;#039;. Die Zuglast der Seilwinde beträgt 5&amp;amp;nbsp;t und das Seil kann jeweils nach vorne oder hinten gelegt werden. Die 2073 Fahrzeuge mit Winden gingen fast ausschließlich an das [[Heer (Bundeswehr)|Heer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1986 bis 1993 beauftragte die [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] unter der Maßgabe der [[Luftverladbarkeit]] in einer [[Lockheed C-130|C-130 Hercules]] oder [[Transall C-160|C-160 Transall]] weitere Fahrzeuge. Bei diesen mit der Bezeichnung KAT&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;A1 eingeführten Lastkraftwagen wurden Mängel der ersten Version beseitigt und leichte Veränderungen vorgenommen. So wurde das feste Fahrerhaus modifiziert, um den Motorwechsel zu beschleunigen. Für die Luftverladung hat das Führerhaus ein abschraubbares [[Hardtop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundeswehr MAN 5to.gl.jpg|5 t gl KAT&amp;amp;nbsp;I mit Plane und [[Spriegel]]&lt;br /&gt;
MAN truck 4x4.jpg|5 t gl KAT I abgeplant&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LKW 7 t mil gl KAT I und KAT I A1 (6×6) ===&lt;br /&gt;
Die LKW mit Nutzlast 7 t bilden das zweite Fahrzeug der MAN-Familie der zweiten Generation. Angetrieben von einem stärkeren, luftgekühlten 320-PS-Deutz-Motor mit [[Turbolader|Abgasturbolader]] und [[Ladeluftkühler|Ladeluftkühlung]] entsprechen sie im Aufbau dem 5&amp;amp;nbsp;Tonner. Der Antrieb der zweiten Hinterachse erfolgt über einen Durchtrieb an der ersten Hinterachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt fertigte MAN in den Jahren 1977 bis 1985 in der KAT-I-Version fünf Typen. Die Typen 452, 462 mit Seilwinde und 463 dienten als Pritschenfahrzeug, Geräteträger für die Aufklärungsdrohne [[Canadair CL-289|CL289]], als Geräteträger für das leichte Artillerie-Raketen-System (LARS), als Geräteträger für [[Dekontamination]] in der [[ABC-Abwehrtruppe (Bundeswehr)|ABCAbwehr-Truppe]] sowie bei den [[Pionier (Militär)|Pioniereinheiten]] als Zugmittel für den Minenverleger&amp;amp;nbsp;85 (MiV85) und den dreiachsigen Flachbettanhänger 15&amp;amp;nbsp;t. In der Version 453 baute MAN einen [[Kippbrücke (Ladefläche)|Dreiseitenkipper]] mit Seilwinde für die Pioniere und ein Containertransportfahrzeug für die Sanitäter. Der letzte Typ der Folgegeneration war ein Geräteträger für die Falt[[schwimmbrücke]]n. Ausgerüstet mit einem Flachbett und verlängertem Radstand kann dieser Typ&amp;amp;nbsp;455 alle Teile der Brücke und das Motorboot&amp;amp;nbsp;3 tragen. Wie auch der Typ&amp;amp;nbsp;462 verfügt dieses Fahrzeug über eine 5-Tonnen-Seilwinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt fertigte MAN 3500 Fahrzeuge der 7-Tonnen-Klasse in der Version KAT&amp;amp;nbsp;I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch beim 5-Tonner meldete die Luftwaffe zu Beginn der 1980er Jahre erneut Bedarf an. In den Jahren 1986 bis 1993 lieferte MAN Fahrzeuge in der verbesserten KAT-I-A1-Version für das [[MIM-104 Patriot|Patriot]]-Flugabwehrraketensystem.&lt;br /&gt;
Neben der Funktion als Trägerfahrzeug für die Feuerleit- und Kampfführungsanlage wurden auf dem LKW ebenfalls die Stromerzeugungsanlage 2 × 150&amp;amp;nbsp;kW und die Antennenmastgruppe verlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz 15 (9797971554).jpg|MAN 7 t gl KAT I: Schwimmfähiger und ABC-geschützter Prototyp in der [[Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz|Wehrtechnischen Studiensammlung Koblenz]]&lt;br /&gt;
Datei:Man elefant sst.jpg|MAN 7 t gl KAT I: mit Ladekran und Leichtmetallschlägen&amp;lt;!-- was ist damit gemeint – Beschläge? Bitte Erklärung --&amp;gt; nachgerüstetes Modell des [[Technisches Hilfswerk|THW]]&lt;br /&gt;
Datei:Leitkreuz2.JPG|Heckansicht des MAN 7&amp;amp;nbsp;t mil&amp;amp;nbsp;gl als FSB- und M-Boot-Transporter&lt;br /&gt;
Datei:LARS2 Abschuss.jpg|Mehrfachraketenwerfer 110 SF, auf MAN 7&amp;amp;nbsp;t mil&amp;amp;nbsp;gl ([[Leichtes Artillerieraketensystem|LARS 2]])&lt;br /&gt;
Datei:MAN 7t 6x6 Kipper.jpg|Kipper MAN 7&amp;amp;nbsp;t mil gl&lt;br /&gt;
Datei:CL289 uav start.jpg|Startfahrzeug M21 (MAN 7&amp;amp;nbsp;t mil gl ([[Canadair CL-289|CL289]]))&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LKW 10 t mil gl KAT I (8×8) ===&lt;br /&gt;
Der vierachsige LKW bildet den Abschluss der KAT-I-Familie. Ausgerüstet mit einem 320-PS-Deutz-Motor, Abgasturbolader und Ladeluftkühlung wird dieser LKW von den Versorgungseinheiten der [[Division (Militär)|Divisionen]], [[Brigade]]n und [[Korps]]verbände des Heeres eingesetzt. Durch die verlängerte Ladefläche wird dieses Fahrzeug für den Transport von Mengenverbrauchsgütern wie Munition und Kraftstoff genutzt und dient der Versorgung der Kampfeinheiten. MAN baute in den Jahren 1976 bis 1985 zwei Versionen. Typ&amp;amp;nbsp;454 verfügte nur über eine 5-Tonnen-Seilwinde der Firma Rotzler und war auf Umschlaggeräte wie Gabelstapler angewiesen. Dagegen verfügte der Typ&amp;amp;nbsp;464 über einen 1-Tonnen-Ladekran von [[Atlas Weyhausen|Atlas-Weyhausen]], montiert auf der linken Seite der Ladenflächenmitte. Bedingt durch den Ladekran kann dieser Typ nur neun statt zehn [[Europoolpalette|Europalette]]n laden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
MAN 10togl Art Treibladungen.jpg|MAN 10 t gl mit Ladekran&amp;lt;br /&amp;gt; Beladung: Treibladungen für Artilleriegeschosse; unter der braunen Abdeckplane: der abgedeckte Ladekran&lt;br /&gt;
MAN 10to gl Ladekran.jpg|Ausgefahrener 1-Tonnen-Ladekran von [[Atlas Weyhausen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Basis des &amp;#039;&amp;#039;10 t mil gl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;glw&amp;#039;&amp;#039; wurden die LKW der erweiterten Folgegeneration KAT&amp;amp;nbsp;I&amp;amp;nbsp;A1 sowie der Folgegeneration&amp;amp;nbsp;3 wie das [[Wechselladersystem MULTI]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LKW 15 t mil gl KAT I A1 (8×8) ===&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre lieferte MAN verbesserte Fahrzeuge der KAT-I-A1-Version als Trägerfahrzeug der 15-t-Klasse an die Luftwaffe. Mit einer auf 2900&amp;amp;nbsp;mm vergrößerten Spurbreite dienen diese Fahrzeuge mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;15&amp;amp;nbsp;t mil gl BR A1&amp;#039;&amp;#039; als Geräteträger und Startsystem für die Waffensysteme [[Roland (Waffensystem)|&amp;#039;&amp;#039;Roland&amp;#039;&amp;#039;]] und [[MIM-104 Patriot|&amp;#039;&amp;#039;Patriot&amp;#039;&amp;#039;]]. Als Lenkflugkörpertransporter wird ein herkömmliches Fahrgestell mit Pritschenaufbau verwendet, das um einen Anbaudrehkran 2,5&amp;amp;nbsp;t von [[Atlas GmbH|Atlas]] erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angetrieben wird der vierachsige LKW von einem Deutz-8-Zylinder-Dieselmotor mit 360&amp;amp;nbsp;PS, Abgasturbolader und Ladeluftkühler. Wie auch die 5-, 7- und 10-Tonner verfügt er zum Teil über eine Seilwinde von Rotzler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das 2006 eingeführte [[Artillerieortungsradar COBRA]] verwendet freigewordene Fahrgestelle der KAT-I-A1-Generation.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Faltstrassengeraet.jpg|15 t gl KAT I A1 mit Faltstraßenverlegesystem&lt;br /&gt;
Patriot System 2.jpg|15 t gl KAT I A1 mit Waffensystem Patriot, gut zu erkennen ist das aufgrund der Überbreite abgeänderte Fahrerhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Generation ==&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge der Generation 3 sind Weiterentwicklungen der MAN-gl-Familie und gehören zum Konzept &amp;#039;&amp;#039;Transport- und Sonderkraftfahrzeuge der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;. Sie gehören zur Kategorie&amp;amp;nbsp;I und erfüllen die neudefinierte Mobilitätsstufe&amp;amp;nbsp;A. Diese fordert uneingeschränkte Geländegängigkeit auf schweren und feuchten Böden, die Möglichkeit, den Kampffahrzeugen zu folgen, sowie eine Wattiefe von 1,2&amp;amp;nbsp;m. Zivil tragen sie die Bezeichnung&amp;amp;nbsp;SX (hochgeländegängig, schraubengefedert) und HX (bedingt geländegängig, blattgefedert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch die Fahrzeuge der Generation 2 sind sie nach dem Baukastensystem aufgebaut. Um Kosten zu sparen, wurden Teile der Vorgänger weiterverwendet und verbessert, aber auch Neuentwicklungen verbaut. Modifikationen wurden am Fahrerhaus vorgenommen, und die Bremsanlage wurde durch das Hinzufügen eines [[Retarder]]s verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffung der Fahrzeuge bei der Bundeswehr erfolgt auftragsbezogen und nicht wie geplant im Austausch „alt gegen neu“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varianten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MULTI.JPG|mini|Wechselladersystem MULTI ohne Wechselladerpritsche]]&lt;br /&gt;
Beschafft wurde die Generation 3 bei der Bundeswehr in den Nutzlastklassen 7&amp;amp;nbsp;t und 15&amp;amp;nbsp;t. Angetrieben werden beide Fahrzeuge von einem Sechszylindermotor mit 400&amp;amp;nbsp;PS des Typs [[MAN-Motoren|MAN D&amp;amp;nbsp;2866&amp;amp;nbsp;LF]] in den Schadstoffklassen Euro&amp;amp;nbsp;1 bzw. 2. Der Siebentonner dient dabei als Trägerfahrzeug der Richtfunkanlagen AUTOFUE des FM-Nachrichtendienstes der Luftwaffe, als Trägerfahrzeug der [[Richtfunk]]anlagen des [[MIM-23 HAWK|Flugabwehrsystems HAWK]] sowie als luftverladbare Variante des [[Roland (Waffensystem)|Waffensystems Roland]]. Die Fahrzeuge der 15-t-Klasse werden als Berge- und Abschleppfahrzeug (BKF&amp;amp;nbsp;30.40), Wechselladersystem [[Wechselladersystem Multi|MULTI]] sowie als Verleger und Transporter der Faltfestbrücke eingesetzt. Ein ebenfalls auf diesem Fahrgestell geplantes Brunnenbohrgerät für die Pioniere der Bundeswehr wurde nicht eingeführt. Der Prototyp ging an die [[Niederlande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SX-Serie ===&lt;br /&gt;
Der SX ist die jüngste Entwicklungsstufe des ursprünglichen MAN gl. Die wichtigsten Merkmale sind nach wie vor der extrem verwindungssteife Leiterrahmen mit geschlossenen Kasten-Längsträgern und damit verschweißten Rohr-Querträgern sowie das besonders bewegliche Fahrwerk mit an Lenkern geführten Achsen und langhubigen Schraubenfedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch kann beim 8×8 auch eine hydropneumatische Federung an den Hinterachsen geliefert werden („Heplex“). Der SX verfügt über eine breitere Rahmenspur im Vergleich zu zivilen LKW, da nur die Verwendung einzelbereifter Achsen vorgesehen ist. Der MAN-D20-Motor mit {{PS2kW|440}} sitzt unter dem kippbaren Fahrerhaus zwischen der ersten und zweiten Achse, und der Kühler liegt flach darüber. Das Ersatzrad ist seitlich hinter der Kabine längs eingebaut. Alle SX-Modelle sind auch mit einem nach [[STANAG 4569]] geschützten Fahrerhaus erhältlich und werden meist als Systemträger für Sonderaufbauten (z.&amp;amp;nbsp;B. Kofferaufbauten) eingesetzt, die eine hohe Durchsetzungsfähigkeit im Gelände und einen verwindungssteifen Rahmen erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Vertreter der SX-Baureihe sind:&lt;br /&gt;
* MAN SX 25.440 6×6 (MAN-Typbezeichnung X44) z.&amp;amp;nbsp;B. als Antennenmasttransporter (Antenna Mast Carrier), [[Tankfahrzeug|Tanker]] oder Containertransporter&lt;br /&gt;
* MAN SX 32.440 8×8 (X45) z.&amp;amp;nbsp;B. als Recovery Vehicle (Bergefahrzeug), Bridgelayer (Brückenleger) oder mit Load Handling System (Wechselladebrücke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Wechselladersystem Multi#Multi 2 (A3/A4 FSA)|MULTI 2 FSA]] ist ein Aufbau auf der Basis des MAN SX.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist die SX-Serie auch das Basisfahrzeug vieler ziviler [[Flugfeldlöschfahrzeug]]e, Expeditionsfahrzeuge sowie militärischer Sonderfahrzeuge wie beispielsweise als Trägerfahrzeug für das [[96K6 Panzir|Panzir]]- oder [[MIM-104 Patriot|Patriot]]-Flugabwehrraketensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HX-Serie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Militärfahrzeug MAN HX 18.330 4x4.jpg|mini|MAN HX 18.330 4×4]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Typ 19 (155-mm-Radhaubitze)}}&lt;br /&gt;
Die MAN-HX-Serie unterscheidet sich technisch stark von der aktuellen SX-Serie und ihren Vorläufern. Der Leiterrahmen in C-Profil&amp;lt;!-- [[Profilstahl#C-Profil|C-Profil]] ? --&amp;gt;-Ausführung basiert auf dem der zivilen TGA-Serie. Durch den Einsatz von Blattfedern liegt die Beweglichkeit der Achsen auf einem etwas niedrigeren Niveau als beim SX mit Schraubenfedern. Der Motor sitzt unter dem Fahrerhaus auf Höhe der ersten Achse und verlagert dadurch im Vergleich zum SX den Schwerpunkt weiter nach vorne. Alle HX-Modelle sind auch mit einem geschützten Fahrerhaus erhältlich und werden meist in einer Konfiguration für klassische Transportaufgaben eingesetzt. Typische Vertreter der HX-Baureihe sind der:&lt;br /&gt;
* MAN HX 18.330 BB 4×4 (X60) als „Cargo“ oder „Troop Carrier“&lt;br /&gt;
* MAN HX 25.440 BB 6×6 (X58) als „Cargo“, „Troop Carrier“, „Tanker“ oder „Tractor“ (Sattelzugmaschine)&lt;br /&gt;
* MAN HX 32.440 BB 8×8 (X77) als „Load Handling System“ (Wechselladebrücke)&lt;br /&gt;
* MAN HX 44.680 BBS 8×8 (X81) als „Tank Transporter“ (Panzertransporter) oder „Recovery“ (Bergefahrzeug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optische Unterscheidungsmerkmale zum SX sind der auf linken Fahrzeugseite längs montierte Kühler und das quer eingebaute Ersatzrad. Bis auf den Typ X81 werden alle HX- und SX-Fahrzeuge von MAN-Reihensechszylindermotoren angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der X81 stellt eine Besonderheit dar, da er mit dem 680 PS leistenden MAN-D2868-V8-Motor ausgerüstet ist. Als einziger Vertreter der HX-Reihe verfügt er über einen zusätzlichen Kühler auf der rechten Fahrzeugseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flughafen-Löschfahrzeug, Buffalo, Berlin-Schönefeld.jpg|mini|Nutzung als [[Flugfeldlöschfahrzeug]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pershing2MAN.jpg|miniatur|MAN-Schlepper M-1014 KAT&amp;amp;nbsp;2 mit [[Pershing (Rakete)|Pershing-II-Atomrakete]] der US-Streitkräfte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAN KATII.JPG|mini|MAN M-1014 KAT&amp;amp;nbsp;2 als Wasser-LKW in der Kohleerkundung südlich [[Coober Pedy]], [[South Australia]]]]&lt;br /&gt;
Neben der Bundeswehr und dem deutschen [[Technisches Hilfswerk|Technischen Hilfswerk]] (THW) nutzen noch andere Streitkräfte, Organisationen und Staaten den MAN&amp;amp;nbsp;gl in verschiedenen Varianten. So befinden sich bei den [[British Army|britischen Streitkräften]] HX- und SX-Varianten in der Nutzlastklassen von 5 bis 15 Tonnen im Einsatz. Weitere Nutzer der Familie sind die Streitkräfte von [[Luxemburg]], [[Estnisches Heer|Estland]] und [[Griechenland]] und, unter der Bezeichnung [[ÖAF]] („[[ÖAF SLKW|S-LKW]]“), das [[Bundesheer|österreichische Bundesheer]]. Die [[UNO]] setzte den Lkw bei Friedensmissionen sowohl in der Dreiachser- als auch in der Vierachser-Version ein, entsprechend dem UN-Standard in weiß lackiert und mit großen schwarzen Buchstaben „UN“ markiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trucksplanet.com/catalog/model.php?id=648 MAN &amp;lt;nowiki&amp;gt;»&amp;lt;/nowiki&amp;gt; N4500 / N4600.] trucksplanet.com, abgerufen am 8. November 2022, siehe Bildergalerie für Fotos des 3- und 4-Achsers in UN-Lackierung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dermotor.de/man-mil-gl-kat-i/ MAN MIL GL KAT I.] dermotor.de, abgerufen am 8. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2022 beauftragte die Bundesregierung den Hersteller, 26 fabrikneue Wechsellader-Fahrzeuge HX 8×8 an die [[Ukraine]] zu liefern, um diese bei der Abwehr des [[Russischer Überfall auf die Ukraine|russischen Überfalls]] zu unterstützen. Weitere Fahrzeuge des gleichen Typs sollen im Rahmen eines Ringtausches an [[Slowenien]] geliefert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinmetall.com/de/rheinmetall_ag/press/news/latest_news/index_37056.php Rheinmetall liefert fabrikneue Militär-LKW an die Ukraine] auf der Webpräsenz von [[Rheinmetall]], 22. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche KAT-1-Fahrzeuge werden nach ihrer Außerdienststellung bei der Bundeswehr inzwischen auch im zivilen Bereich genutzt, so zum Beispiel als Expeditionsfahrzeug/Wohnmobil für extreme Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pershing-II-Transporter der US-Army ===&lt;br /&gt;
Für die von den [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|amerikanischen Streitkräften]] in [[Baden-Württemberg]] und [[Bayern]] zu stationierenden und von wechselnden Orten in Europa aus einsatzfähigen [[Pershing (Rakete)|Pershing-II-Mittelstreckenraketen]] entwickelte MAN die Zugmaschinen auf Basis des MAN&amp;amp;nbsp;gl. Als Basis diente zuerst das KAT-I-Konzept der Bundeswehr, dieses wurde jedoch von den USA als unzureichend zurückgewiesen. Daraufhin modifizierte MAN die Fahrzeuge und verbaute einen wassergekühlten [[V-Motor|V10-Motor]], größere 16,00-Zoll-Reifen und einen Motortunnel inklusive Kühlergrill. Die geänderten Fahrzeuge erhielten von MAN die Bezeichnung „KAT&amp;amp;nbsp;2“, was allerdings nichts mit der Kategorieeinordnung der Bundeswehr zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karl Anweiler, Rainer Blank| Titel= Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr |TitelErg= 1956 bis heute |Auflage=1. Auflage |Verlag=Weltbild Verlag |Ort= Augsburg |Datum=1998 |ISBN=3-8289-5331-X}}&lt;br /&gt;
* Peter Ocker: &amp;#039;&amp;#039;MAN. Die Allrad-Alleskönner. Entwicklung. Technik. Einsatz.&amp;#039;&amp;#039; Heel, ISBN 3-89365-705-3&lt;br /&gt;
* Lutz-Reiner Gau, Jürgen Plate, [[Jörg Siegert]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Militärfahrzeuge. Bundeswehr und NVA.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-613-02152-8.&lt;br /&gt;
* Dietrich Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Berechnung und Vergleich verschiedener Bauprinzipien für Leiterrahmen der Nutzfahrzeuge bei Drillbelastung.&amp;#039;&amp;#039; München, T.U., F. f. Maschinenwesen u. Elektrotechnik, Diss. v. 18. Mai 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=zFUSEvQ_Mko 60 Sekunden Bundeswehr: Ungeschütztes Transportfahrzeug (UTF) 5 Tonnen] ([[YouTube]]-Video, 29. September 2021)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=t884uKZPhyw 60 Sekunden Bundeswehr: Ungeschütztes Transportfahrzeug (UTF) 15 Tonnen] (YouTube-Video, 29. Juni 2022)&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesheer.at/waffen/waf_kfz-lkw-oeaf.shtml Geländegängiger Lastkraftwagen ÖAF beim Bundesheer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Radfahrzeuge Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MAN-Nutzfahrzeug|Gl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lkw-Modell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Radfahrzeug (4×4)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Radfahrzeug (6×6)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Radfahrzeug (8×8)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radfahrzeug der Bundeswehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MB-one</name></author>
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