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	<title>MAN SD 200 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:02:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MAN_SD_200&amp;diff=778425&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27042-15: /* Geschichte und Beschreibung */ genauer, Typo</title>
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		<updated>2025-09-28T20:58:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte und Beschreibung: &lt;/span&gt; genauer, Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width:250px; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;color: white; background: royalblue;&amp;quot;|MAN SD 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| [[Datei:Berlin-MAN-SD200-Bus3210.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;color: white; background: lightskyblue;&amp;quot;|BVG SD 79 Wagen 3210&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hersteller:&lt;br /&gt;
|colspan=2 style=&amp;quot;width:250px&amp;quot;| Fahrwerk: [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]]; Aufbau: [[Gaubschat Fahrzeugwerke|Gaubschat]], [[O&amp;amp;K]], [[Waggon Union]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauart:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Doppeldeckerbus|Doppeldecker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|1973–1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Achsen:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Motor:&lt;br /&gt;
|bis Serie SD&amp;amp;#8239;83: MAN D&amp;amp;#8239;2556&amp;amp;#8239;MXUH oder D&amp;amp;#8239;2566&amp;amp;#8239;MUH [[Dieselmotor]] unterflur im Heck&lt;br /&gt;
|Serie SD&amp;amp;#8239;84/85: MAN D&amp;amp;#8239;2566&amp;amp;#8239;UH&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|192 PS;&amp;lt;br /&amp;gt;MAN D&amp;amp;#8239;2566&amp;amp;#8239;UH: 200&amp;amp;nbsp;PS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Getriebe:&lt;br /&gt;
|bis 2812 (außer 2623–2625, 2627): Voith DIWA&amp;amp;nbsp;506 mit 2&amp;amp;nbsp;Gängen (Automatik)&lt;br /&gt;
|2623–2625+2627, ab 2813: Voith DIWA&amp;amp;nbsp;D851 mit 3&amp;amp;nbsp;Gängen (Automatik)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|75 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Achsstand:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|5.520 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|vorderer Überhang:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2.800 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|hinterer Überhang:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|3.170 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Länge:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|11.490 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Breite:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2.480 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|4.060 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fußbodenhöhe unten:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Türraum: 340&amp;amp;nbsp;mm,&amp;lt;br /&amp;gt;Ganghöhe: 444&amp;amp;nbsp;mm,&amp;lt;br /&amp;gt;Sitzpodeste vorn: 680&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fußbodenhöhe oben:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2.351 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stehhöhe:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|unten: 1.861 mm;&amp;lt;br /&amp;gt;oben: 1.683 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Türen:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2 (doppeltbreit) vorn&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;Mitte,&amp;lt;br /&amp;gt;lichte Weite 1.080&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Treppen:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|1 (Mitte); später&amp;amp;nbsp;2 (vorn und Mitte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sitzteiler]]:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|750 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzplätze:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|88, unten 35, oben 53;&amp;lt;br /&amp;gt;später:&amp;amp;nbsp;81, unten 34, oben&amp;amp;nbsp;47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stehplätze:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|unten 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leergewicht:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|10.500 / 10.585 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zul. Gesamtgewicht:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|16.400 / 16.500 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vorgängermodell:&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Büssing DE]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nachfolgemodell:&lt;br /&gt;
|[[MAN SD 202]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MAN SD 200&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Doppeldeckerbus]], der für den [[West-Berlin]]er Stadtbusverkehr konstruiert wurde. Er erschien 1973 als Nachfolge-Baureihe des [[Büssing&amp;amp;nbsp;DE]] für die [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge wurden von den in Berlin vertretenen [[Karosseriebauunternehmen]] [[Gaubschat Fahrzeugwerke|Gaubschat]], [[Waggon Union]] und [[Orenstein &amp;amp; Koppel]] (O&amp;amp;K) auf [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]]-Fahrwerke mit MAN-[[Dieselmotor]] und [[Voith (Unternehmen)|Voith]]-[[Automatikgetriebe]] unter Podesten im [[Heckmotor|Heck]] aufgebaut. Der selbsttragende Aufbau erhielt für Unterdeck und Zwischendecke ein Gerüst aus Stahlrohren, für das Oberdeck aus Aluminiumprofilen. Die Außenwände wurden mit Aluminiumblechen verkleidet ([[Nietvorgang|genietet]]). Die Karosserie erhielt eine Gestaltung, die sich an die Ende der 1960er Jahre vom deutschen [[Verband Deutscher Verkehrsunternehmen|VÖV]] herausgegebenen Richtlinien für den [[Standard-Linienbus]] orientierte und verschiedene Maße und Bauteile (z.&amp;amp;#8239;B. zentrales Elektrofach an der linken Fahrzeugaußenseite beim Fahrerplatz, Fahrerarbeitsplatz mit Armaturenbrett, Beleuchtung) übernahm. Der Bus bekam aber, wie die übrigen Standard-I-Busse der BVG, die [[Standard-Bus#Standard-Überlandbus (StÜLB und Ü 80)|StÜLB]]-Front mit den vertikal an den Seiten gebogenen [[Windschutzscheibe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Fahrwerk von MAN wurden zwei Prototypen (Wagen 2514 und 2515 mit leicht anderem Äußeren als die späteren Serienlieferungen) von Gaubschat aufgebaut, die im September 1973 auf der [[Internationale Automobil-Ausstellung|IAA]] vorgestellt wurden. Die Serienproduktion begann im August 1974, die Indienststellung der ersten Serie SD&amp;amp;#8239;74 (Wagen 2623–2645) begann im Februar 1975. An die BVG wurden insgesamt 956&amp;amp;nbsp;Busse der SD-200-Baureihe geliefert, acht weitere Fahrzeuge (drei aus Serie SD&amp;amp;#8239;76, drei aus SD&amp;amp;#8239;79/80 und zwei aus SD&amp;amp;#8239;83) wurden von O&amp;amp;K mit leicht veränderter Ausstattung an die [[Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft]] (LVG) geliefert, wo sie im Verkehr zwischen [[Lübeck]] und [[Travemünde]] liefen. In Berlin wurden die SD&amp;amp;nbsp;200 betriebsintern mit „SD“ (Standard-Doppeldecker) und den zwei letzten Ziffern des Jahres der Bestellung (z.&amp;amp;#8239;B. „SD&amp;amp;#8239;78“ für 1978) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Vorgänger-Baureihe der [[Büssing DE|DE-Busse]] hatte die SD-Baureihe an der Tür in der Mitte, die damals eigentlich nur dem Ausstieg diente, keine Klappbügel mehr als Einstiegssperre, sondern eine federnde Trittstufe zur Türoffenhaltung bei Belastung, damit der Einstieg für Fahrgäste mit Kinderwagen einfacher wurde. Die Türfreigabe erfolgte wie bisher vom Fahrer, die Türöffnung geschah von innen und neu auch von außen mit einem Druckknopf. Die Mitteltür schloss selbsttätig nach wenigen Sekunden, nachdem die Trittstufe ohne Belastung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAN SD200 Reissdorf-Kölsch.JPG|mini|links|SD 76 mit Brose-Fahrtzielbändern als späterer Werbewagen, gut zu erkennen die niedrige Stufe im Türbereich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BVG-SD81-1781-inside-1.JPG|mini|links|Oberdeck mit zwei Treppen und Textilpolstersitzen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BVG-SD82-1934.JPG|mini|links|SD 82 mit ANNAX-Fahrtzielanzeigen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einer der letzten SD200 SD85 Wg.3461.jpg|mini|Wagen 3461 (SD&amp;amp;#8239;85), einer der letzten SD&amp;amp;#8239;200]]&lt;br /&gt;
An Front und rechter Seite erhielten die Fahrzeuge der Serien SD&amp;amp;#8239;73 bis SD&amp;amp;#8239;81 [[Brose Fahrzeugteile|Brose]]-[[Rollbandanzeige|Fahrtzielbänder]] und an der Front sowie am Heck eine dreiteilige Bandanzeige für die Liniennummer anstatt der Steckschilder wie bei der Vorgängerbaureihe DE. Während der Bauzeit von knapp zwölf Jahren flossen eine Vielzahl technischer und konstruktiver Neuerungen in die Weiterentwicklung dieser Baureihe ein. Unter anderem wurde ab 1976 ein dreistufiges Voith-Getriebe eingebaut, das in Verbindung mit den ab 1975 verwendeten Außenplanetenachsen den unverwechselbaren Klang dieser Fahrzeuge ausmacht (ein zunächst tiefes, dann im Ton analog zur Geschwindigkeit ansteigendes Jaulen). Mit dem Einbau des Dieselmotors D&amp;amp;#8239;2566&amp;amp;#8239;UH (statt MXUH und MUH) änderte sich auch das Motorengeräusch: Es klang nun nicht mehr „blubbernd“, sondern heller und „aggressiver“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für den Fahrgast wichtigste Neuerung war ab 1978 der Einbau einer zweiten Treppe hinter dem Fahrersitz, so wurde auch für den Weg nach und von oben der [[Fahrgastfluss]] (von vorn nach hinten) möglich.&lt;br /&gt;
Auch das „Facelift“ des Standard-I-Linienbusses (aktualisierter Fahrerarbeitsplatz, eckige Rückleuchten sowie Sitzbänke mit Textilpolster anstatt Kunstleder) wurde ab der Serie SD&amp;amp;#8239;81 übernommen. [[Entwerter]] erhielten fabrikneue Busse (nur hinter dem Fahrerplatz) erst ab 1980, zur Kennzeichnung von Wagen mit Entwerter wurde in den ersten Jahren ein kleines transparentes Kunststoffschild hinter die rechte Windschutzscheibe gesteckt.&lt;br /&gt;
In den letzten Produktionsjahren kamen auch bereits Komponenten der Nachfolgegeneration zum Einsatz: Ab 1982 wurden die Fahrzeuge anstatt mit Brose-[[Rollbandanzeige|Fahrtzielbändern]] mit [[Matrixanzeige|Matrix]]-Fahrtzielanzeigen ausgestattet, in die bis zu 312 Zielangaben einprogrammiert werden konnten&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Poppel: &amp;#039;&amp;#039;Neue Technik in neuen Autobussen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Verkehrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Heft&amp;amp;nbsp;7/1982, S.&amp;amp;nbsp;166–169, AK&amp;amp;nbsp;Nahverkehr, Berlin 1982&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab&amp;amp;nbsp;1984 bzw. 1985 wurden weiterentwickelte Dieselmotoren (geändertes Verbrennungsverfahren) und Getriebe eingebaut, die später auch bei der Nachfolgebaureihe [[MAN SD&amp;amp;nbsp;202]] Verwendung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 und 1983 wurde mit dem Bau von insgesamt drei [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] des Nachfolgers MAN SD&amp;amp;#8239;202 (als Standarddoppeldecker der zweiten Generation) die Ablösung des SD&amp;amp;#8239;200 vorbereitet und 1985 die Produktion eingestellt. 2003&amp;amp;nbsp;schied der letzte SD&amp;amp;#8239;200 aus dem Linienverkehr in Berlin aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Doppeldeckbusse im Oberdeck eine gute Aussicht bieten, sind sie nach ihrer Ausmusterung als Linienbus in vielen Städten als [[Sightseeing]]bus zu finden. Dazu wurden viele SD&amp;amp;#8239;200 (teilweise durch die BVG-Hauptwerkstatt) umgebaut und erhielten ein zu öffnendes Dach im Oberdeck oder wurden zu Open-Top-Doppeldeckern. Da die immer noch eingesetzten Fahrzeuge inzwischen schon über 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt sind, wurden bei einigen Sightseeing-Bussen in [[Hamburg]] die MAN-Dieselmotoren durch solche von Daimler-Benz getauscht, da diese bessere Abgaswerte besitzen und zusammen mit den erneuerten Getrieben billiger in der Wartung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SD 200 für Bagdad ==&lt;br /&gt;
1979 erhielt MAN von den staatlichen Verkehrsbetrieben der [[irak]]ischen Hauptstadt [[Bagdad]] einen Auftrag über 400 zweiachsige Doppeldeckbusse für den Stadtlinienverkehr, der 1980 auf 600&amp;amp;nbsp;Fahrzeuge erweitert wurde. Mit der Auslieferung wurde Mitte 1980 begonnen. Der Versand erfolgte, wegen der in Deutschland im Straßenverkehr nicht zugelassenen Fahrzeughöhe, ab [[Berlin-Spandau]] mit Binnenschiffen zu den Überseehäfen Hamburg oder Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Industrie-Mitteilungen: 600 MAN-Doppeldecker für Bagdad&amp;#039;&amp;#039; in: Stadtverkehr 11/12 1980, S. 521.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Aufbauten wurden auf einer modifizierten MAN-Standardbus-Bodengruppe&amp;lt;ref name=&amp;quot;S7/81&amp;quot;&amp;gt;Stadtverkehr 7/1981, Titelseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; von der Waggon Union gefertigt, die Automatikgetriebe mit Retarder des Typs ZF&amp;amp;nbsp;4 HP&amp;amp;nbsp;500 stammten von der [[ZF Friedrichshafen|Zahnradfabrik Friedrichshafen]]. Die leuchtend roten Fahrzeuge mit durchgehendem weißen Absetzstreifen über den Fenstern glichen weitgehend der Berliner Bauart. Sie waren jedoch 4,5&amp;amp;nbsp;m hoch (Berlin: 4,06&amp;amp;nbsp;m) bei einer Fußbodenhöhe im Unterdeck von 738&amp;amp;nbsp;mm (Berlin: 446&amp;amp;nbsp;mm) und einer Innenhöhe des Oberdecks von 1820&amp;amp;nbsp;mm (Berlin: 1685&amp;amp;nbsp;mm), die Länge war auf 11,08&amp;amp;nbsp;m reduziert. Der Unterflurmotor der Bauart D&amp;amp;nbsp;2566&amp;amp;nbsp;MUH leistete 162&amp;amp;nbsp;kW (Berlin: 142&amp;amp;nbsp;kW).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Doppeldeckbus für die achtziger Jahre&amp;#039;&amp;#039; in: Stadtverkehr 3/1982, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Unterschiede betrafen die Achsen, die Hinterachsanlenkung, die Frontscheiben und die Zielschildkästen. Sämtliche Seitenfenster wurden als Schiebefenster mit feststehender vorderer Fensterhälfte ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;600 MAN-Doppeldeck-Busse für Bagdad&amp;#039;&amp;#039; in: Stadtverkehr 9/1980, S. 370 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapazität betrug 53&amp;amp;nbsp;Sitzplätze im Ober- und 43&amp;amp;nbsp;Sitzplätze im Unterdeck, Stehplätze waren nicht vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S7/81&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eindeckbus auf SD-200-Bodengruppe von MAN ==&lt;br /&gt;
Da die deutschen Standard-I-Linienbusse immer noch einen recht hohen Fußboden aufwiesen, der nur über zwei Stufen an den Türen zu erreichen war, wurde in den 1970er Jahren versucht, diese Höhe zu reduzieren. Das erfolgte durch Versuche mit kleineren Rädern (siehe auch den 1972 vorgestellten „Urbanbus“ der [[Fahrzeugwerkstätten Falkenried]] (FFG) in Hamburg), was zum „VÖV-Bus-II“-Prototyp (1976) und „S&amp;amp;nbsp;80“ (beide ebenfalls FFG) und letztlich zum [[Standard-Bus#Zweite Generation: SL II|Standardlinienbus der zweiten Generation]] führte. MAN versuchte 1977 einen anderen Weg: Da es die Bodengruppe des SD-200-Doppeldeckers mit durch die Verwendung von [[Portalachse]]n niedrigeren Fußboden gab, nutzte man diese für einen Versuchsbus mit einem Eindecker-Aufbau, der als „MAN-Niederflurbus SL&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;II“ vorgestellt wurde. Dieser hatte bei einer Länge von 11,49&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe von 2,905&amp;amp;nbsp;m eine Fußbodenhöhe von 445&amp;amp;nbsp;mm bei normaler Reifengröße. Die 41&amp;amp;nbsp;Sitzplätze befanden sich sämtlich auf den recht hohen Podesten seitlich des niedrigen Mittelganges.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Stock: &amp;#039;&amp;#039;Das MAN-Standardbus-Programm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Stadtverkehr&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9/1977, S.&amp;amp;nbsp;328, Verlag Werner Stock, Bielefeld 1977&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Serienproduktion fand nicht statt, der Versuchsbus lief noch lange im MAN-Werksverkehr und wurde erst 1997 ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.traditionsbus.de/Fahrzeuge/man_sd200.htm SD200 Verzeichnis der ATB]&lt;br /&gt;
* [https://www.traditionsbus.de/Fahrzeuge/man_sd200_nichtbvg.htm Nicht an die BVG gelieferte SD]&lt;br /&gt;
* [https://sd200-sd202.de.tl/SD220-%7C-Bagdad.htm SD 220 Bagdad] bei sd200-sd202.de, mit Fotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MAN-Nutzfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Omnibusmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppeldeckerbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standardbus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27042-15</name></author>
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