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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=MAC-Verfahren</id>
	<title>MAC-Verfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:47:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MAC-Verfahren&amp;diff=32735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H7: Änderung 263630057 von ~2026-52262-1 rückgängig gemacht; im Kabel wurde es gemacht, terrestrisch wäre es möglich gewesen, war aber wohl zu teuer (bzw. wurde halt nicht gemacht)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MAC-Verfahren&amp;diff=32735&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T15:10:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263630057&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263630057&quot;&gt;263630057&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-52262-1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-52262-1&quot;&gt;~2026-52262-1&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; im Kabel wurde es gemacht, terrestrisch wäre es möglich gewesen, war aber wohl zu teuer (bzw. wurde halt nicht gemacht)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PAL and D2-MAC Transmission (de).png|miniatur|Die gleichzeitige Übertragung aller Fernsehbildanteile bei [[Phase Alternating Line|PAL]] und die aufeinanderfolgende Übertragung der einzelnen Fernsehbildkomponenten bei D2-MAC]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Multiplexed Analogue Components transmission (simulation).jpg|miniatur|Simuliertes MAC-Signal. Von links nach rechts: digital data, chrominance und luminance]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D2-MAC processing.png|miniatur|D2-MAC-Decodierung in einem Philips-Sat-Empfänger um 1990]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TV-SAT LNB Kathrein 1987.jpg|miniatur|TV-SAT-LNB zum D2-MAC-Empfang mit HF-Filter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MAC-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Multiplexed Analogue Components&amp;#039;&amp;#039;) handelt es sich um [[Fernsehnorm]]en, die Anfang der 1980er für das analoge [[Satellitenrundfunk|Satellitenfernsehen]] entwickelt wurden, jedoch auch Zugang in die [[Kabelfernsehnetz]]e fanden. Ziel war es, einen in der Zukunft ausbaubaren Standard zu entwickeln, der eine bessere Bildqualität als [[Phase Alternating Line|PAL]], [[SECAM]] oder [[NTSC]] bietet, und auch zu einem [[High Definition Television|HDTV]]-Standard ([[HD-MAC]]) weiterentwickelt werden konnte. Ebenso ist das [[Scrambling]] (für [[Pay-TV|Bezahlfernsehen]]) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzung MAC hat nichts mit dem von [[MAC-Adresse]]n bekannten [[Media Access Control]] bei Netzwerktechnik zu tun und das [[Multiplexverfahren]] überträgt nicht, wie heute üblich, mehrere Fernsehprogramme über einen Fernsehkanal, was Datenreduktion bei digitaler Verarbeitung voraussetzen würde, sondern es werden alle Komponenten der Bild- und Tonsignale desselben Programms innerhalb eines Signals übertragen, also wie bis dahin üblich ein analoges Programm pro Fernsehkanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Grundlage der unterschiedlichen MAC-Systeme ist das [[multiplexverfahren|zeitgemultiplexte]] Übertragen der einzelnen Signalkomponenten für Helligkeit und Farbinformationen. Es vermeidet die bei [[Phase Alternating Line|PAL]] vorkommenden Effekte wie [[Cross Color]] und [[Cross Luminance]]. Das bedeutet, dass verglichen mit PAL jede Bildzeile gespalten ist, wobei die linke Hälfte die Farbinformation und die rechte Hälfte die reine Helligkeitsinformation enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verwendete Timing – 50 Halbbilder und 15625 [[Hertz (Einheit)|Hz]] Zeilenfrequenz – ist ansonsten dasselbe wie bei PAL, so dass sich ein MAC-Signal mit einfachen Mitteln in ein PAL-Signal umwandeln lässt. Der mehrkanalige Ton wird bei den verschiedenen MAC-Verfahren jedoch unkomprimiert digital übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MAC-Verfahren konnte sich in [[Mitteleuropa]] (besonders Frankreich und Deutschland, die es einführen wollten) nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
Durch mehrere Versuche der [[Europäische Kommission|EU-Kommission]], D2-MAC zwangsweise als allein zulässige Norm für das Satellitenfernsehen zu definieren, geriet das Verfahren insbesondere in Deutschland in Misskredit, da diese Verordnungen als Versuch angesehen wurden, die ohnehin schon übermächtige Stellung des an der Entwicklung maßgeblich beteiligten französischen Staatskonzern [[Thomson (Unternehmen)|Thomson]] in der europäischen Unterhaltungselektronik-Industrie noch weiter auszubauen. Durch das Aufkaufen etlicher deutscher Unterhaltungselektronik-Hersteller ([[Nordmende]], [[Telefunken]], [[SABA]], [[Dual (Plattenspieler)|Dual]] etc.), von denen meist jeweils nur der Name übrigblieb, der einige Zeit für eigene Ware genutzt und dann an Markenhändler veräußert wurde, hatte Thomson während der 1980er und frühen 1990er Jahre in Deutschland ein negatives Image. Da es in den 1990er Jahren außerdem bereits ein reichhaltiges Angebot an Fernsehprogrammen in PAL über [[Astra (Satellit)|Astra]] gab, war die Investitionsbereitschaft in ein neues System gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich in [[Skandinavien]] und bei einigen [[Pay-TV|Bezahlfernsehsendern]] wurde es häufig mit dem für das MAC-Verfahren entwickelten Verschlüsselungssystem [[EuroCrypt]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A-MAC ==&lt;br /&gt;
In der ersten Version wurde das gemultiplexte Bildsignal mit einem digitalen Tonsignal frequenzmoduliert. Es wurde praktisch nicht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== B-MAC ==&lt;br /&gt;
Bei B-MAC wird das digitale Tonsignal in der Austastlücke eingespielt, also mit den Bildsignalen zeitgemultiplext. Da es nicht genügend Platz für eine geeignet große Anzahl an Tonkanälen bietet, wurde es hauptsächlich für Satelliten-Überspielungen zwischen Fernsehstationen verwendet sowie (verschlüsselt) für die Versorgung im Ausland stationierter Einheiten der US Army mit Satellitenfernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C-MAC ==&lt;br /&gt;
Als Weiterentwicklung von B-MAC wird bei C-MAC das Tonsignal mittels [[Phasenumtastung|PSK]] [[Phasenmodulation|phasenmoduliert]], was Platz für mehrere digitale Tonkanäle sowie weitere digitale Zusatzdaten bietet. Der Nachteil dieses Verfahrens ist die mit 27&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|MHz]] relativ hohe Bandbreite, wodurch ein C-MAC-Signal nicht in die für terrestrische Übertragung oder im Kabel zur Verfügung stehende Kanalbandbreite passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== D-MAC ==&lt;br /&gt;
Um das MAC-Signal in der im [[Kabelfernsehen|Kabel]] im [[Hyperband]] zur Verfügung stehenden Bandbreite von 10,7&amp;amp;nbsp;MHz übertragen zu können, verwendet D-MAC bei den digitalen (Ton)-Daten statt der [[Binärcode|binären Kodierung]] (0 und 1) eine duo-binäre [[Ternärsystem|dreistufige]] Logik (1, 0 und −1). Die britischen [[Marcopolo (Satellit)|Marcopolo-Satelliten]] strahlten ihre Fernsehprogramme in D-MAC aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== D2-MAC ==&lt;br /&gt;
Durch das Weglassen einiger digitaler Tonkanäle schaffte man es, bei D2-MAC die Bandbreite auf 7 bzw. 8&amp;amp;nbsp;MHz zu verringern, wodurch die Einspeisung im Kabelfernsehen möglich wurde und auch terrestrisch möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche [[TV-SAT|TV-SAT 2]] und die französischen [[TDF (Satellit)|TDF]]-[[Rundfunksatellit|Fernsehsatellit]]en strahlten ihre Fernsehprogramme (z.&amp;amp;nbsp;B. Eins-Plus, 3Sat, RTL, Sat.1) in D2-MAC und 4:3 (16:9 optional) aus, in ausgebauten [[Kabelfernsehen|Kabelfernsehanlagen]] wurden dafür 12&amp;amp;nbsp;MHz breite Hyperband-Sonderkanäle eingespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das technische Scheitern des TV-SAT 1 (wegen eines klemmenden Solarzellen-Segels), das Umschalten der meisten französischen Satelliten auf [[SECAM]] und die Konkurrenz der in PAL sendenden [[DFS-Kopernikus|Kopernikus]]- und [[SES Astra|ASTRA]]-Satelliten führten schnell zum Scheitern der Norm. Diese Satelliten boten mit billigeren rein analogen Empfängern oft mehr Programme in der Muttersprache der Zuschauer. D2-MAC war dagegen dafür ausgelegt, den Ton gleichzeitig in mehreren Sprachen zu übertragen. Beim Bild hatte es aufgrund der RGB-ähnlichen Zeitmultiplex-Übertragung und wegen des unkomprimierten Tons annähernd Studioqualität. Spätestens seit der Verbreitung deutscher Programme über Astra wurden die Sat-Anlagen für Kopernikus und TV-SAT 2 auf Astra umgerüstet, was das faktische Aus für D2-MAC bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mehrere, anfangs hartnäckig verfolgte, dann aber letztendlich doch aufgegebene Versuche der EU-Kommission, D2-MAC auf dem Verordnungsweg zu etablieren, konnten diese Entwicklung nur zeitweise verzögern, aber nicht aufhalten und wurden durch [[DVB-C]] bzw. [[DVB-S]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in Skandinavien konnten sich verschlüsselte D2-MAC-Programme bis zur Umstellung auf verschlüsseltes DVB-S halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loewe-TV.jpg|miniatur|Fernseher [[Loewe AG|Loewe]] Concept (1992) mit 16:9-Bildröhre und D2-MAC, internem Sat-TV-Tuner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Paul Schlyter: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.stjarnhimlen.se/tv/tv.html#MAC Multiplexed Analog Components].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Analog TV Broadcast Systems&amp;#039;&amp;#039; (engl.)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.sbc-online.de/service/info/mac.htm | wayback=20050217164054 | text=„Andreas Voigt: Was sind eigentlich...die unterschiedlichen MAC-Normen ?, in sbc-online.de“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbfernsehtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehnorm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Fernsehens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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