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	<title>M1 (U-Boot) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M1_(U-Boot)&amp;diff=1013780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerwahreStinkstiefel am 5. Februar 2026 um 07:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-05T07:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das britische U-Boot. Für das niederländische Boot siehe [[M 1 (U-Boot)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = HMS M1 from air starboard.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = &lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | Land                = {{GBR-SK-1801}}&lt;br /&gt;
 | andere Schiffsnamen = &lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = [[U-Boot]]&lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = [[M-Klasse (1918)|&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]&lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = &lt;br /&gt;
 | Baunr               = &lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | Kiellegung          = 1. Juli 1916&lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = 9. Juli 1917&lt;br /&gt;
 | Taufe               = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 17. April 1918&lt;br /&gt;
 | Verbleib            = Am 12. November 1925 gesunken&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | Länge               = 90,15&lt;br /&gt;
 | Lpp                 = &lt;br /&gt;
 | KWL                 = &lt;br /&gt;
 | Breite              = 6,20&lt;br /&gt;
 | Tiefgang            = &lt;br /&gt;
 | Verdrängung         = aufgetaucht: 1.594 [[Tonne (Einheit)#Long ton|tn.l.]]&amp;lt;br /&amp;gt;getaucht: 1.946 tn.l.&lt;br /&gt;
 | Vermessung          = &lt;br /&gt;
 | Besatzung           = 60 Mann&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | Antrieb             = 2 × [[Dieselmotor]]&amp;lt;br /&amp;gt;2 × [[Elektromotor]]&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung   = 4800&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M   = &lt;br /&gt;
 | Propeller           = 2&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/U-Boot&lt;br /&gt;
 | Aktionsradius       = 4.500 [[Seemeile|sm]] (8.334&amp;amp;nbsp;km) aufgetaucht bei 10 kn&amp;lt;br /&amp;gt;80 sm (148&amp;amp;nbsp;km) getaucht bei 2 kn&lt;br /&gt;
 | Einsatzdauer        = &lt;br /&gt;
 | Tauchzeit           = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Max           = 60&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Norm          = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Z             = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_A   = 15&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_U   = 8&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | Bewaffnung          = &lt;br /&gt;
* 1 × Geschütz 30,5 cm L/40 Mk IX&lt;br /&gt;
* 1 × [[Flugabwehrkanone|Flak]] 7,6 cm&lt;br /&gt;
* 4 × [[Torpedorohr]] ⌀ 45,7 cm&lt;br /&gt;
 | Panzerung           = &lt;br /&gt;
 | Sensoren            = &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[His Majesty’s Ship|HMS]] &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[U-Boot]] der [[M-Klasse (1918)|&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] der [[Royal Navy|britischen Marine]], das im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zum Einsatz kam und 1925 nach einer Kollision sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu einer vier Einheiten umfassenden Klasse von U-Booten, die von der Royal Navy im Februar 1916 anstelle von vier Fahrzeugen der [[K-Klasse (1917)|K-Klasse]] (K18-K21) geordert wurde. Es handelte sich aber nicht, wie gelegentlich zu lesen ist, um Umbauten aus der mit [[Dampfturbine]]n angetriebenen K-Klasse, sondern um einen eigenständigen Entwurf. Im Gegensatz zu dieser wiesen die [[Zweihüllenboot]]e der M-Klasse den typischen [[Hybridantrieb#U-Boot-Antrieb|Hybridantrieb]] aus [[Dieselmotor|Diesel-]] und [[Elektromotor]]en auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Bewaffnung mit vier 45,7-cm-[[Torpedorohr]]en führten die &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; und ihre Schwesterschiffe als Hauptbewaffnung eine in einem festen Aufbau vor dem [[Turm (Schiffsteil)|Kommandoturm]] untergebrachte großkalibrige [[Schlachtschiff]]kanone im Kaliber 30,5&amp;amp;nbsp;cm. Die Idee für dieses Konzept resultierte aus der Unzuverlässigkeit und mangelnden Reichweite der damals verwendeten [[Torpedo]]s. Das Gewicht des etwa 100 Tonnen wiegenden Geschützaufbaus ermöglichte dem U-Boot eine erstaunlich schnelle Tauchzeit von weniger als 90 Sekunden. Obwohl die 30,5-cm-Kanone unter Wasser die Manövrierfähigkeit des Bootes verbesserte, führte sie bei aufgetauchter Fahrt zu Problemen, da &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; dadurch [[Topplastigkeit|toplastig]] und schwer zu steuern wurde. Die Kanone hatte eine Reichweite von ca. 14.000 m. Ein [[Feuerleitanlage|Feuerleitsystem]], das ein Schießen über große Distanzen ermöglicht hätte, wurde jedoch nie installiert. Das Einsatzkonzept sah stattdessen vor, dass das U-Boot sich einem Ziel getaucht näherte, dann auftauchte, aus kurzer Distanz feuerte und dann wieder abtauchte. Bis etwa 1.000 Meter Entfernung hatte eine 30,5-cm-Granate eine komplett flache Flugbahn, weshalb eine einfache [[Visier (Waffe)|Visiereinrichtung]] ausreichte, um mit hoher Wahrscheinlichkeit Treffer zu erzielen. Am Geschützrohr war deshalb ein gut sichtbares [[Offene Visierung|Korn]] angebracht, das auch das Zielen mit dem [[Periskop]] ermöglichte. Die Waffe konnte auch halb getaucht abgefeuert werden. Der Besatzung gelang schließlich die Durchführung dieses Manövers in 75 Sekunden. Zum Nachladen musste allerdings aufgetaucht werden, was das Boot verletzbar für Gegenangriffe machte. Ein weiterer Schwachpunkt des Konzepts war der geringe [[Schwenkbereich]] der Geschützlafette, weshalb mit dem gesamten Boot gezielt werden musste. Deshalb verging sehr viel Zeit zwischen der Aufklärung eines Zieles und dem ersten Schuss. Hinzu kam ein Konstruktionsproblem. Die riesigen Geschütze waren für den Einsatz auf großen Schlachtschiffen gedacht. Die Ausmaße der [[Geschützbank|Barbette]] erforderten eine sehr große Öffnung im Druckkörper, die dessen Stabilität beeinträchtigte. Ein Wassereinbruch im Geschützaufbau bedeutete unweigerlich den Verlust des gesamten U-Bootes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kiel der &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; wurde am 1. Juli 1916 bei [[Vickers]] gelegt, der [[Stapellauf]] erfolgte am 9. Juli 1917, die Indienststellung am 17. April 1918. Erster Kommandant war [[Kapitän]] [[Max Kennedy Horton]], [[Distinguished Service Order|DSO]], ein vor allem im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgreicher U-Boot-Kommandeur. &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; kam nicht mehr zu nennenswerten Kampfeinsätzen, angeblich auch deshalb, weil man fürchtete, der [[Deutschland|deutsche]] Kriegsgegner könnte das Konzept aufgreifen und gegen seine Urheber verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Kriegs wurde die &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; vor allem als Testfahrzeug eingesetzt. Bei Artillerieübungen versenkte sie zwei ausgemusterte U-Boote. Technische Mängel und Probleme blieben eine dauerhafte Begleiterscheinung und führten mehrfach zu gefährlichen Zwischenfällen. Das U-Boot verschwand mit seiner Besatzung von 69 Mann am 12. November 1925 bei einer Übung vor der Küste von [[Devon (England)|Devon]]. Daraufhin beschuldigte die britische Admiralität in einer amtlichen Mitteilung den schwedischen Frachtdampfer Vidar das U-Boot gerammt und dadurch beschädigt zu haben. Die Kieler Firma [[Hagenuk|Neufeldt&amp;amp;Kuhnke]] wurde beauftragt, das Wrack der M1 zu heben und nach den Ursachen des Unterganges des U-Bootes zu suchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/AXVI7E3RZ3TSKNCGHIVFNDUZNEM34SML |titel=Hamburgischer Correspondent und Hamburgische Börsen-Halle : ältestes Hamburger Handels- u. Börsenbl. ; bedeutendste u. größte Schiffahrts-Zeitung Deutschlands, Morgenausgabe - Deutsches Zeitungsportal |sprache=de |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund der Lage des Wracks und der schlechten Wetterbedingungen blieb die Unglücksursache zunächst unbekannt bis sich bei einer Untersuchung des Schiffs durch [[Tauchen|Taucher]] Beschädigungen im Bugbereich fanden, die auf eine Kollision deuteten. Bei einer Untersuchung der Vidar  im [[Dock (Schifffahrt)|Trockendock]] konnte dann anhand von Farbspuren nachgewiesen werden, dass sie das wahrscheinlich knapp unter der Wasseroberfläche getaucht fahrende U-Boot gerammt und versenkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wrack der &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; wurde 1999 durch den [[Sporttauchen#Wracktauchen|Wracktauchspezialisten]] [[Innes McCartney]] in 73&amp;amp;nbsp;m Tiefe vor Start Point auf der Position {{Coordinate|text=DM|article=/|NS=49/59//N|EW=03/56//W|type=landmark|region=XA|name=Wrack HMS M1}} wiederentdeckt. Das U-Boot ist weitgehend intakt und liegt mit einer leichten Neigung nach [[Backbord und Steuerbord|Backbord]] auf dem Meeresgrund. Am höchsten Punkt ragt es noch bis 62,5&amp;amp;nbsp;m auf. Die Plattform für das Geschütz ist noch vorhanden, Teile des Geschützaufbaus liegen neben der Steuerbordseite, aber die Kanone selbst fehlt. Die sterblichen Überreste der 69 Besatzungsmitglieder werden im Inneren des U-Bootes vermutet, obwohl zwei Ausstiegsluken vor und hinter dem Kommandoturm geöffnet sind. Nach den Untersuchungen der Taucher traf der Rammstoß der &amp;#039;&amp;#039;Vidar&amp;#039;&amp;#039; das Geschütz, das dadurch aus der Verankerung gerissen wurde. Der massive Wassereinbruch im Druckkörper führte zum sofortigen Sinken des U-Bootes. Im März 2000 strahlte die [[British Broadcasting Corporation|BBC]] eine Dokumentation über &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; aus. Seit 2006 ist das gelegentlich von [[Technisches Tauchen|technischen Tauchern]] aufgesuchte Wrack durch den „[[Protection of Military Remains Act]]“ von 1986 als „Protected Place“ geschützt. Es darf zwar von außen durch Taucher betrachtet werden, aber das Eindringen, das Sammeln von Souvenirs oder die Vornahme von Bergungsarbeiten sind verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.msac.org.uk/wrecks/affray.htm The search for &amp;#039;&amp;#039;M1&amp;#039;&amp;#039; and HMS &amp;#039;&amp;#039;Affray&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste U-Boote der M-Klasse (1918)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:M1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:M-Klasse (1918)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust durch Kollision]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffswrack]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vickers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Ärmelkanal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerwahreStinkstiefel</name></author>
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