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	<title>M. Oelsner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M._Oelsner&amp;diff=1905915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Geisler: /* Geschichte */ Link</title>
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		<updated>2024-11-02T12:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Logo M Oelsner Leipzig.svg|rechts|rahmenlos|Logo der Musikalienhandlung M. Oelsner]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikalienhandlung M. Oelsner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] ist eines der ältesten deutschen Notenfachgeschäfte; sie wurde 1860 als [[Antiquariat]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kramerhaus Leipzig 1885.jpg|links|mini|Das Leipziger Kramerhaus. Hier wurde 1860 die Antiquariatsbuchhandlung von Karl Gustav Stangel eröffnet.]]&lt;br /&gt;
Der Buchhändler Karl Gustav Stangel eröffnete am 21. Februar 1860 im [[Kramerhaus]], dem Sitz der Leipziger Kramerinnung, am [[Neumarkt (Leipzig)|Neumarkt]] 31 (Eingang [[Kupfergasse]] 1) eine Antiquariatsbuchhandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Archivale &amp;#039;&amp;#039;Eingriff des Antiquars Karl Gustav Stangel in den Buchhandel&amp;#039;&amp;#039;. Signatur [[Stadtarchiv Leipzig]], II. Sekt. S.&amp;amp;nbsp;4867&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Stangels Tod 1876 verkaufte die Witwe das Geschäft mit Wirkung zum 1. Oktober an Landelin Kaeseberg&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto August Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Adressbuch für den deutschen Buchhandel&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1878 (S. 409)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Buchhändler Maximilian Oelsner (1859–1912) wurde am 1. November 1879 Mitinhaber. Am 1. Juli 1880 übernahm Maximilian Oelsner das Geschäft vollständig, machte daraus eine Sortimentsbuchhandlung und benannte diese 1881 in &amp;#039;&amp;#039;M. Oelsner&amp;#039;&amp;#039; um. 1884, mit Eröffnung des [[Gewandhaus (Leipzig)#Zweites Gewandhaus (1884)|Neuen Gewandhauses]], gliederte Oelsner seinem Geschäft eine [[Musikalien]]abteilung und ein Musikantiquariat an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung der Kramerinnung 1887 ging das Haus in städtischen Besitz über und wurde 1899 zugunsten des [[Städtisches Kaufhaus Leipzig|Städtischen Kaufhauses]] abgebrochen. Maximilian Oelsner zog schon am 30. September 1880 in das Gebäude Neumarkt 18 (später in Hausnummer 36 umnummeriert) schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite. Wegen des Neubaus des Kaufhauses [[Theodor Althoff]] musste das Geschäft wiederum verlegt werden, am 30. September 1912 zog man in die Reichsstraße 16. Nach dem Tod Maximilian Oelsners wurde sein Sohn, der Diplom-Kaufmann Curt Oelsner am 5. März 1912 Inhaber. Dieser verlegte am 1. April 1915 den Firmensitz zurück an den Neumarkt 21–27 in das neu erbaute Messehaus [[Dresdner Hof (Leipzig)|Dresdner Hof]]. Curt Oelsners Witwe, die Malerin Johanna Oelsner, führte ab dem 18. Juni 1937 nach dem Tod ihres Mannes das Geschäft weiter. Am 1. Juli 1969 übergab sie die Firma – die sich während der gesamten [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in Privateigentum befand – ihrem Enkel, dem Musikwissenschaftler Michael Rosenthal (* 1941). Rosenthal verlegte am 12. April 1976 die Musikalienhandlung in die Schillerstraße 3, am 30. Oktober 1998 bezog man ein größeres Ladenlokal in der Schillerstraße 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele bekannte Musiker waren oder sind Kunden der Musikalienhandlung, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Max Reger]], [[Arthur Nikisch]], [[Karl Straube]], [[Yehudi Menuhin]], [[Lucia Popp]], [[Edda Moser]], [[Dietrich Fischer-Dieskau]], [[Peter Schreier]], [[Kurt Masur]] oder [[Riccardo Chailly]]. 1975, nach dem Verbot der Klaus Renft Combo, stand übergangsweise sogar [[Klaus Renft]] hinter der Ladentheke. M. Oelsner ist eine von nur noch sehr wenigen Musikalienhandlungen in Deutschland, die den Hauptteil ihrer Umsätze mit Noten machen, in Sachsen ist sie die einzige ihrer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhaber von M. Oelsner, Michael Rosenthal, ist Mitglied des Beirats für das [[Deutsches Musikarchiv|Deutsche Musikarchiv]] der Deutschen Nationalbibliothek, außerdem gehört er dem Direktorium der [[Neue Bachgesellschaft|Neuen Bachgesellschaft]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sortiment ==&lt;br /&gt;
* Noten aller Art&lt;br /&gt;
* Musikliteratur&lt;br /&gt;
* Konzert- und Theaterkarten für alle Genres&lt;br /&gt;
* Musikantiquariat&lt;br /&gt;
* Klassik-CDs&lt;br /&gt;
* Kleininstrumente, Saiten, Notenständer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;M. Oelsner, Leipzig. Zur Geschichte einer Musikalienhandlung.&amp;#039;&amp;#039; Edition Peters, Leipzig 1985.&lt;br /&gt;
* Ronald Pschierer: &amp;#039;&amp;#039;Geschäfte mit Geschichte. Traditionsreiche Einzelhandelsunternehmen in Westsachsen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Handelsverband Sachsen e. V., Leipziger Messe-Verlag, Leipzig 2001, ISBN 3-9806175-8-0, S. 79.&lt;br /&gt;
* Tobias Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Mehr als ein Laden. Eine Institution wird 150 – die Leipziger M. Oelsner Musikalienhandlung feiert Jubiläum.&amp;#039;&amp;#039; In: Leipziger Volkszeitung, 20./21. Februar 2010, {{ISSN|0232-3222}}, S. 12.&lt;br /&gt;
* Sabine Näher: &amp;#039;&amp;#039;Deutlich über Leipzig hinaus.&amp;#039;&amp;#039; In: Gewandhaus-Magazin, Nr. 72 (Herbst 2011), {{ISSN|0945-6023}}, S. 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.m-oelsner.de/ Website] der Musikalienhandlung M. Oelsner Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhandelsunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handelsunternehmen (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1860]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
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