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	<title>M. Butterfly - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M._Butterfly&amp;diff=1468019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-08T13:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = M. Butterfly&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = M. Butterfly&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1993&lt;br /&gt;
| Länge            = 101&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              = &lt;br /&gt;
| Regie            = [[David Cronenberg]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[David Henry Hwang]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Gabriella Martinelli]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Howard Shore]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Peter Suschitzky]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Ronald Sanders]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Jeremy Irons]]: René Gallimard&lt;br /&gt;
* [[John Lone]]: Song Liling&lt;br /&gt;
* [[Barbara Sukowa]]: Jeanne Gallimard&lt;br /&gt;
* [[Ian Richardson]]: Botschafter Toulon&lt;br /&gt;
* [[Annabel Leventon]]: Frau Baden&lt;br /&gt;
* [[Shizuko Hoshi]]: Genosse Chin&lt;br /&gt;
* [[Richard McMillan]]: Kollege in der Botschaft&lt;br /&gt;
* [[Vernon Dobtcheff]]: Agent Etancelin&lt;br /&gt;
| Synchronisation  = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M. Butterfly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] von [[David Cronenberg]] aus dem Jahre [[Filmjahr 1993|1993]] mit [[Jeremy Irons]] und [[John Lone]] in den Hauptrollen nach dem erfolgreichen Theaterstück von [[David Henry Hwang]] und seinem darauf aufbauenden Drehbuch, welche sehr lose den Fall [[Shi Peipu|Shi Peipu/Bernard Boursicot]] behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
René Gallimard, in Diensten der [[Frankreich|französischen]] Botschaft, kommt 1964 mit seiner Frau in die chinesische Hauptstadt [[Peking]]. Es ist die erste [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] des Westens dort&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1993/48/monsieur-butterfly &amp;#039;&amp;#039;Monsieur Butterfly&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/1993, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Frankreich]] ist nicht länger [[Dekolonisation|Kolonialmacht]]. Der Botschafter kennt ihn als integren und arbeitsamen Mitarbeiter, wenn auch nicht als Leuchte oder Führungspersönlichkeit; im Kollegenkreis ist er aufgrund seiner Diensteifrigkeit nicht beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Empfang für ausländische Diplomaten tritt Song Liling auf, eine Diva der [[Peking-Oper]]. Sie besticht als [[Exotik|exotische]] [[Madama Butterfly|Madame Butterfly]] in der gleichnamigen Oper des Italieners [[Giacomo Puccini|Puccini]]. Gallimard ist bezaubert und spricht sie nach der Vorstellung an. Song reagiert verhalten; aus der Oper würden abendländische Vorurteile und bestenfalls Fernweh sprechen, der [[Liebestod]] der [[orient]]alischen Frau sei eine Projektion [[Chauvinismus|chauvinistischen]] Wunschdenkens der westlichen Welt. Da er sich sichtlich für die Kunstform begeistert, lädt sie ihn in die Peking-Oper ein. Dort bestaunt er sie drei Wochen später, als einziger ausländischer Zuschauer. Gallimard verliebt sich in die Sängerin. Zuhause gibt er sich Mühe, seine Frau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.davidcronenberg.de/fazbutter.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Männer unter sich: „M. Butterfly“ als Film&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20080423225249 |archiv-bot=2019-04-28 21:46:50 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Dezember 1993, zit. n. davidcronenberg.de. […] verschwindet […] ohne Aufhebens und Erklärung&amp;lt;/ref&amp;gt; nichts davon merken zu lassen. Der Botschafter schätzt seinen neuen Sinn für Sitten und Gebräuche des Gastgeberlandes, Gallimard wird zum [[Konsul|Vizekonsul]] befördert. Mit neuem Selbstvertrauen assistiert er dem Botschafter fortan in politisch brisanten Angelegenheiten, dieser vertraut auf sein Urteil. Er berät den Botschafter dahingehend, die chinesische Bevölkerung würde offen für die westliche Kultur sein, da sie sich &amp;#039;&amp;#039;„tief in ihrem Innern“&amp;#039;&amp;#039; zu ihr hingezogen fühlen würde, und er prophezeit den Sieg der Amerikaner in [[Vietnamkrieg|Vietnam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen entfaltet sich die Liebesbeziehung zwischen Song und Gallimard: Song zeigt sich ihrem [[Rollenverhalten]] unterwürfig, lediglich sich vor seinen Augen zu entkleiden verwehrt sie ihm nach wie vor. Gallimard ist von seiner „Butterfly“ und seiner Rolle als gefährlicher fremdländischer Liebhaber –&amp;amp;nbsp;„weißer Teufel“&amp;amp;nbsp;– hingerissen. Im Folgenden wird jedoch klar, dass Song eine Spionin des chinesischen Geheimdienstes ist, welche sich für militärische Informationen über die Amerikaner in Vietnam interessiert. Als Song Gallimard einen Sohn gebiert, weiß er noch nicht, dass dieser von der [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei]] geliefert wird, um ihn später zu erpressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „[[Kulturrevolution]]“ geht auch an der Peking-Oper nicht spurlos vorüber: Kostüme und Masken werden verbrannt, Künstler gelten als Staatsfeinde. Auch Song, im Vorfeld bereits kritisch beäugt, wird in ein [[Umerziehung]]slager verfrachtet. Gallimard wird aufgrund seiner Fehlprognosen nach Frankreich zurückbeordert. Im [[1968|Mai&amp;amp;nbsp;’68]] lebt er, mittlerweile getrennt von seiner Frau, in [[Paris]], der Zeit in [[China]] sichtlich nachtrauernd. Auf den Straßen demonstrieren nun Studenten mit roten Fahnen und verteilen [[Mao Zedong|Mao]]-Bibeln. Eines Nachts steht plötzlich Song vor seiner Wohnungstür. Gallimard verspricht ihr auf der Stelle, sie zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später wird er wegen [[Spionage]]verdachts verhaftet. Es wird deutlich, dass die chinesische Regierung ihn mit seinem scheinbaren Sohn, für dessen Vater er sich hält, erpresst hat. Darüber hinaus offenbart sich eine weitere Lüge: Als Song dem Gericht vorgeführt wird – mit kurzem Haar und im Anzug – muss Gallimard feststellen, dass Song ein Mann ist. &amp;#039;&amp;#039;„Wusste er, dass Sie [[Transvestitismus|ein Mann sind]]?“&amp;#039;&amp;#039; will der Richter schließlich wissen. Song daraufhin: &amp;#039;&amp;#039;„Wissen Sie, Euer Ehren, er hat nie gefragt.“&amp;#039;&amp;#039; Im Gefangenentransport befinden sich Gallimard und Song unter vier Augen. Song entkleidet sich zum ersten Mal vor Gallimard. Ungläubig betastet dieser Songs Gesicht und muss feststellen, dass es die gleichen weichen Lippen sind, die er so liebt. Er könne jedoch keinen Mann lieben. Song zeigt sich darüber zutiefst erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallimard wandert als [[Quelle (Nachrichtendienst)|Quelle]] eines fremden Nachrichtendienstes ins Gefängnis, Song wird ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem [[Monolog]] in der [[Panopticon|Aula]] des Gefängnisses inszeniert sich Gallimard vor den begeisterten Mitgefangenen als „Madame Butterfly“. Zum Schluss schneidet er sich mit seinem Schminkspiegel die Halsschlagader auf und verblutet vor vollbesetzten Rängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Die Synchronisation wurde bei Magma Synchron in Berlin produziert. Buch und Regie übernahm [[Joachim Kunzendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei|film|2034|abruf=2017-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Rolle&lt;br /&gt;
!Schauspieler&lt;br /&gt;
!Sprecher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|René Gallimard&lt;br /&gt;
|[[Jeremy Irons]]&lt;br /&gt;
|[[Randolf Kronberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Agent Etancelin&lt;br /&gt;
|[[Vernon Dobtcheff]]&lt;br /&gt;
|[[Helmut Gauß]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Botschafter Toulon&lt;br /&gt;
|[[Ian Richardson]]&lt;br /&gt;
|[[Lothar Blumhagen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Botschafts-Kollege&lt;br /&gt;
|[[Richard McMillan]]&lt;br /&gt;
|[[Udo Schenk]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frau Baden&lt;br /&gt;
|[[Annabel Leventon]]&lt;br /&gt;
|[[Marianne Groß]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Genossin Chin&lt;br /&gt;
|[[Shizuko Hoshi]]&lt;br /&gt;
|[[Barbara Adolph]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jeanne Gallimard&lt;br /&gt;
|[[Barbara Sukowa]]&lt;br /&gt;
|[[Arianne Borbach]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Song Liling&lt;br /&gt;
|[[John Lone]]&lt;br /&gt;
|[[Conny Diem]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* „Ein wundervoll inszeniertes und ausgezeichnet besetztes Drama, in dessen Mittelpunkt der große Traum eines verlorenen Mannes steht. Nach einem authentischen Fall gestaltet, lebt der Film vom inneren Horror der Geschichte, die unaufhaltsam einer Tragödie zustrebt.“ – [[Lexikon des internationalen Films]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|53732|abruf=2016-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „(…) gibt sich […] von Anfang an nicht die geringste Mühe zu verheimlichen, daß sich in der Maske der Sängerin Song Liling der Schauspieler John Lone verbirgt […] Die Illusion, die sie für zwei Jahrzehnte aneinander fesselt, ist ebenso lächerlich wie erschütternd. […] Das Unglück von Cronenbergs Film besteht darin, daß er alles, was ihn inspiriert hat, mitschleppen muß: den authentischen Fall, das Broadway-Melodram, die Oper von Puccini, den Sensationsprozeß und die Kulturrevolution. So verzettelt er sich.“ – Andreas Kilb, [[Die Zeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kilb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Cronenbergs Vorstellung von einer dramaturgisch brauchbaren Situation ist auch das Umwandeln eines Mannes in eine [[Die Fliege (1986)|riesige Fliege]] […] Irons spielt mit so umfassender Hingabe, dass es unmöglich wird, seinen bizarren [[Erzählperspektive|Standpunkt]] nicht zu teilen&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenso: {{Internetquelle |autor=Chris Hicks |url=http://deseretnews.com/movies/review/1,5208,1109,00.html |titel=M. Butterfly |werk=Deseret News |datum=1993-10-15 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081201182723/http://www.deseretnews.com/movies/review/1,5208,1109,00.html |archiv-datum=2008-12-01 |abruf=2008-10-10 |zitat=it’s impossible not to believe that he believes it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[…] so merkwürdig wie alle Arbeiten von Herrn Cronenberg, aber manchmal flacher und mehrdeutiger, als ihm gut tut. Herr Lones Verkörperung von Liling ist denn am wirksamsten, wenn die Unnatürlichkeit offen zutage liegt.“ – [[Janet Maslin]], [[The New York Times]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;maslin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Janet Maslin]] |url=http://movies.nytimes.com/movie/review?res=9A0DE7DD1E3AF932A35753C1A965958260 |titel=M. Butterfly (1993) – Seduction and the Impossible Dream |werk=[[The New York Times]] |datum=1993-10-01 |sprache=en |abruf=2008-10-10 |zitat=Cronenberg’s idea of a dramatically viable situation is a man’s metamorphosing into a giant fly […] Mr. Irons performs with such complete conviction that it becomes impossible not to understand his character’s bizarre point of view […] as idiosyncratic as Mr. Cronenberg’s work always is, is sometimes too flat and ambiguous for its own good. Mr. Lone’s portrayal of Liling is most effective when its unnaturalness is clear}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Zwei fundamentale Probleme bei David Cronenbergs katastrophaler Adaption von 1993: die Untauglichkeit einer Prämisse, nach der Darsteller und Publikum nicht länger denselben Raum teilen, und die Fehlbesetzung.“ – Jonathan Rosenbaum, Chicago Reader&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonathan Rosenbaum |url=http://onfilm.chicagoreader.com/movies/capsules/5714_M_BUTTERFLY |titel=M. Butterfly |werk=Chicago Reader |sprache=en |abruf=2008-10-11 |zitat=The fundamental problems with David Cronenberg’s disastrous 1993 adaptation […] are twofold: the unsuitability of such a premise for film, where the actors and audience no longer share the same space, and the miscasting}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Verhältnis von Sein und Schein, die Zwangsneurosen and &amp;lt;nowiki&amp;gt;[sic]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Projektionen der überzivilisierten Psyche haben ihn schon in seinen frühen Horrorfilmen beschäftigt. […] Kameramann Peter Suschitzky schließlich liefert mit seinen schwülromantischen, betont künstlich ausgeleuchteten Aufnahmen den theatralischen Auf- und Abgängen der Akteure das passende Umfeld: ‚Orientalische‘ Nächte in Lapislazuli-Blau, Purpurrot und Gold.“ – Sabine Horst, [[Frankfurter Rundschau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Horst |url=http://www.davidcronenberg.de/frbutterfly.html |titel=Leidenschaftsdrama mit Jungfrauen-Geburt |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=1993-12-09 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080423225309/http://www.davidcronenberg.de/frbutterfly.html |archiv-datum=2008-04-23 |archiv-bot=2019-04-28 21:46:50 InternetArchiveBot |abruf=2008-10-12 |kommentar=bei davidcronenberg.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „(…) nichts vermag den unschönen Eindruck der Künstlichkeit aufzuheben“ – Todd McCarthy, [[Variety]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Todd McCarthy |url=http://variety.com/review/VE1117901229.html?categoryid=31&amp;amp;cs=1 |titel=M. Butterfly |werk=[[Variety]] |datum=1993-09-10 |sprache=en |abruf=2008-10-11 |zitat=nothing manages to disguise the unfortunate feel of artifice}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „(…) erotische Antriebe sind für den Betroffenen immer ernste Sachen, mögen sie dem Betrachter auch urkomisch vorkommen.“ – [[Roger Ebert]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Roger Ebert]] |url=https://www.rogerebert.com/reviews/m-butterfly-1993 |titel=M. Butterfly |werk=rogerebert.suntimes.com |datum=1993-10-08 |sprache=en |abruf=2008-10-11 |zitat=erotic impulses are always completely humorless to those who hold them, even though they might seem hilarious to the observer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chow führt aus: „Genau wegen der [[stereotyp]]en Beschaffenheit können wir uns dem viel eher als [[Mythos]] nähern“ und es handle sich bei dieser Art „[[Orientalismus|antiorientalistischem]] Diskurs“ zugleich wie oft beim Regisseur um eine ganze [[Dekonstruktion]] des Menschen. Frei nach [[Jacques Lacan|Lacan]] stellt sie fest: „die wesentliche Zutat bei der Liebe ist immer die Fehlwahrnehmung.“&amp;lt;ref&amp;gt;Chow, S. 111 f., S. 114, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Kritiker hätten eher [[Jaye Davidson]] von [[The Crying Game]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;maslin&amp;quot; /&amp;gt; oder [[Leslie Cheung]] aus [[Lebewohl, meine Konkubine]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Corliss |url=https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,979310,00.html?internalid=atm100 |titel=Betrayal in Beijing |werk=[[Time]] |datum=1993-10-04 |sprache=en |abruf=2008-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Titelrolle für denkbar gehalten. Andreas Kilb sprach in der [[Die Zeit|Zeit]] anlässlich des Filmes über die Vorfälle und Joyce Wadlers Enthüllungsbuch „Liaison“ prägnant von einem „[[Schundliteratur|Schundroman]], den das Leben schrieb.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kilb&amp;quot;&amp;gt;[[Andreas Kilb]]: [http://www.zeit.de/1993/50/verwirrung-der-gefuehle &amp;#039;&amp;#039;Verwirrung der Gefühle&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 50/1993, S. 64, 66, 68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Bernard Boursicot wurde 1986 zu sechs Jahren Haft verurteilt. Shi Pei-Pu wurde 1987 von [[François Mitterrand]] begnadigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= [[Reuters]] |werk=New York Times |url=http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B0DE3D61138F933A25757C0A961948260 |sprache=en |titel=France Pardons Chinese Spy Who Pretended to Be Woman |datum=1987-04-10 |abruf=2008-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Boursicot überlebte den Selbstmordversuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Wadler, siehe Weblinks.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Pulitzer-Preis]]-nominierte und [[Tony Awards|Tony-Award]]-prämierte Stück von David Henry Hwang lief 777 Vorstellungen lang am [[Broadway (Theater)|Broadway]] im Eugene O’Neill Theatre von 1988 bis 1990, dort mit [[John Lithgow]] und [[B. D. Wong]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BroadwayDB|prodID=4497|abruf=2021-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute wurde es in über dreißig Ländern gespielt, 1989 in London mit [[Anthony Hopkins]] in der Hauptrolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedreht wurde in [[Budapest]], in [[Toronto]], in [[Paris]], an der [[Chinesische Mauer|Chinesischen Mauer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;imdb&amp;quot;&amp;gt;[[IMDb]], siehe Weblinks.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Peking]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse&amp;quot; /&amp;gt; Der Film erlebte seine Erstaufführung in der Bundesrepublik Deutschland am 9. Dezember 1993, am 10. Juni 1994 lief er auf Video an und erstmals im Fernsehen ausgestrahlt wurde er am 29. Juni 1995 auf [[Sky Deutschland|Premiere]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Box Office Mojo&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet am 11. Oktober 2008 inländische [[Box Office|Gesamteinnahmen]] (&amp;#039;&amp;#039;Total Lifetime Grosses/Domestic&amp;#039;&amp;#039;) von etwas weniger als 1,5&amp;amp;nbsp;Millionen [[United States Dollar|US-Dollar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=mbutterfly.htm |titel=M. Butterfly |werk=[[Box Office Mojo]] |sprache=en |abruf=2008-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema vom [[Schmetterlinge|Schmetterling]] kann auch auf den Schmetterlingstraum von [[Zhuangzi]] bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cronenberg selbst: „In M. Butterfly geht es ja um mehr als das Aufeinanderprallen zweier Kulturen. Es geht um die Unmöglichkeit, einen anderen Menschen wirklich zu kennen. […] Und doch erleben wir, wie Gallimard sich aus wenig mehr als aus seinem eigenen Bedürfnis und seiner [[Phantasie]] heraus eine Frau zum Lieben geschaffen hat; er kannte nur die Wunschvorstellung seines ‚Butterfly‘.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse&amp;quot;&amp;gt;Presseheft, siehe Weblinks.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man lediglich vom äußeren Erscheinungsbild ausgeht, kann die Beziehung zwischen Bernard Boursicot (im Film: Gallimard) und Shi Pei-Pu (im Film: Song) als homosexuell interpretiert werden. Aus medizinischer Sicht könnte es sich bei Shi Pei-Pu um eine Frau mit AGS ([[Adrenogenitales Syndrom]]) oder mit androgen-produzierendem Tumor gehandelt haben. Bei Shi Pei-Pu kann auch ein [[Adrenogenitales Syndrom#Nicht-klassisches adrenogenitales Syndrom|late-onset AGS]] mit späteren Vermännlichungserscheinungen vorgelegen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeanne Dericks-Tan, Gerold Martin: &amp;#039;&amp;#039;Onans Kinder. Merk-Würdiges zu Sexualität und Fortpflanzung aus Geschichte und Medizin&amp;#039;&amp;#039;. Abadi Verlag, Alzenau 2009, ISBN 3-00-006497-4, S. 140–142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rey Chow&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hwa Yol Jung&lt;br /&gt;
   |Titel=The Dream of a Butterfly&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Comparative Political Culture in the Age of Globalization: An Introductory Anthology&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lexington Books&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-7391-0318-0&lt;br /&gt;
   |Online=[http://books.google.com/books?id=wz2kuRnkJ9EC Google Books]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0107468}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|m_butterfly}}&lt;br /&gt;
* {{Metacritic|m-butterfly}}&lt;br /&gt;
* [http://www.davidcronenberg.de/mbutterflypress.html Presseheft] bei www.davidcronenberg.de&lt;br /&gt;
* [http://www.davidcronenberg.de/eyefly.html Denis Seguin: &amp;#039;&amp;#039;Sex With Dave – David Cronenberg on the making of M. Butterfly&amp;#039;&amp;#039;] aus &amp;#039;&amp;#039;Eye Magazine&amp;#039;&amp;#039; bei www.davidcronenberg.de (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9F0CE7DA173DF936A2575BC0A965958260 Joyce Wadler: &amp;#039;&amp;#039;The True Story of M. Butterfly; The Spy Who Fell in Love With a Shadow &amp;#039;&amp;#039;] in [[The New York Times]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://abadi-verlag.npage.de/leseproben/m-butterfly.html M. Butterfly] (medizinische Erklärung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von David Cronenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:David Cronenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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