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	<title>Mālpils - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:51:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C4%81lpils&amp;diff=2208481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karlis: /* Geschichte */ typo</title>
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		<updated>2026-03-17T17:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE           = Lemburg&lt;br /&gt;
|Name LV           = Mālpils&lt;br /&gt;
|Wappen            = &lt;br /&gt;
|lat_deg           = 57/00/30&lt;br /&gt;
|lon_deg           = 24/57/30&lt;br /&gt;
|Gebiet            = Livland&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bezirk Sigulda&lt;br /&gt;
|Fläche            = &lt;br /&gt;
|Einwohner         = 1921&lt;br /&gt;
|Stand             = 2015-06-03&lt;br /&gt;
|Höhe              = 90&lt;br /&gt;
|Website           = www.malpils.lv&lt;br /&gt;
|Postleitzahl      = 5601&lt;br /&gt;
|Bild1             = Mālpils pils 2000-02-12.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Herrenhaus von Gut Lemburg (lett: Mālpils)&lt;br /&gt;
|Bild2             = Mālpils baznīca 2001-05-05.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung2 = Evangelisch-lutherische Kirche Mālpils&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mālpils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Lemburg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in [[Lettland]], rund 50 Kilometer nordöstlich von [[Riga]]. Von 2009 bis 2021 war Mālpils das Zentrum eines [[Bezirk Mālpils|gleichnamigen Bezirks]], der anschließend im [[Bezirk Sigulda]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Neben dem Hauptort liegen noch die Dörfer Sidgunda (459 Einwohner), Upmalas (157 Einwohner), Vite (52 Einwohner) und Bukas (39 Einwohner) in der Gemeinde. Die übrigen der 4039 Einwohner (Stand 2009) leben auf Einzelgehöften oder in kleineren Siedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flüsse Mergupe und Suda fließen in der Gemeinde zur großen Jugla zusammen. Auf dem 220,9&amp;amp;nbsp;km² großen Territorium befinden sich mehrere Sumpfgebiete mit mehr als 1000 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1386 und 1413 wurde die Festung Lemburg des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] angelegt. Ab dem 15. Jahrhundert bestand eine Kirche. 1577 wurde die Burg von Truppen des dänischen Prinzen [[Magnus von Dänemark und Norwegen|Magnus]] eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft entstand um das Gut Lemburg, das nach der schwedischen Eroberung 1622 eingerichtet wurde. Bereits vor 1613 ist ein lutherischer Pfarrer bezeugt. 1693 bestand eine Gemeindeschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landrat des Gouvernements Livland [[Gustav Wilhelm Taube von der Issen|Gustav von Taube]] wurde 1760 Eigentümer und errichtete größere Parkanlagen. 1766 wurde eine steinerne Kirche erbaut. 1845 und 1846 wechselten viele der ansässigen Bauern die Konfession und schlossen sich der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]] an. So entstand in Mālpils eine der ersten (und wenigen) russisch-orthodoxen Gemeinden in Livland.&amp;lt;ref&amp;gt;Ieva Pauloviča: &amp;#039;&amp;#039;Mālpils Dievmātes patvēruma (Pokrova) draudze 19. gadsimta otrajā pusē un 20. gadsimta sākumā&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Vēstures Institūta Žurnāls&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2022, Heft 1, S. 27–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Herrenhaus Lemburg während der [[Russische Revolution 1905|Russischen Revolution 1905]] niedergebrannt worden war, begann ein Umbau im klassizistischen Stil nach den Plänen von [[Wilhelm Bockslaff]]. 1920 wurde der Besitz enteignet und in 166 Höfe für [[Neusiedler]] aufgeteilt. Das Herrenhaus diente als Schule und Erholungsheim für Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich hier eine Schule für Bautechnik und später die Verwaltung einer [[Sowchos]]e. In dieser Zeit wuchs die Bevölkerung, die 1935 noch aus 279 Einwohnern bestanden hatte, auf über 2500 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restaurierten Gutsgebäude wurden 2008 zum 150. Geburtstag des Architekten Bockslaff eröffnet und dienen heute als exklusives Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Ort taucht als Lehmborch (1466), Leemborch (1498), Lemborch (1530) und lettisch Mahlpils (1909) in Urkunden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier ansässigen Liven nannten den Ort &amp;#039;&amp;#039;lembit-urga&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie „Häuptlings-Fluss“ bedeutet.  [[Volksetymologie|Volksethymologisch]] machten die deutschen Kreuzritter daraus „Lehmburg“. Die lettische Bezeichnung wiederum ist eine Übersetzung: „Lehm-Burg“ – lettisch &amp;#039;&amp;#039;Māls-Pils&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Erzählungen, dass die lettischen Bauern die Burg früher &amp;#039;&amp;#039;Mārpils&amp;#039;&amp;#039; nannten, weil ein Mädchen mit dem Namen [[Māra]] beim Bau der Burg von den Kreuzrittern mit eingemauert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen 1. Ordnung in Lettland|Staatsstraße]] P3 ([[Alauksts]] – [[Garkalne]]) führt in Ost-West-Richtung nördlich am Stadtzentrum vorbei. Die Staatsstraße P8 (Inciems – [[Sigulda]] – [[Ķegums]]) führt in Nord-Süd-Richtung westlich am Stadtzentrum vorbei. Beide Straßen kreuzen sich im Nordosten des Stadtgebiets. Nach Riga sind es etwa 58&amp;amp;nbsp;km, nach Sigulda etwa 20&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mālpils verfügt über einen kleinen Busbahnhof mit mehreren täglichen Busverbindungen nach Riga und Sigulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Orts ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlieb von Wolff]] (1756–1817), [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstlich-sächsischer]] [[Leutnant]] und [[Kammerjunker]], Landrat und Gutsbesitzer in [[Livland]]. Er wurde im heutigen Ortsteil Vite ([[Deutsche Sprache|deutsch]]: Wittenhof) geboren.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Deeters]] (1892–1961), deutscher Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3412068896|Seite=336 f}}&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Pagasti, Enciklopēdija.&amp;#039;&amp;#039; Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1048419029|VIAF=307291696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Malpils}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Sigulda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karlis</name></author>
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