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	<title>Mütterschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:37:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BCtterschule&amp;diff=2230730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;R2Dine: /* Organisation */ Anzahl der Teilnehmerinnen</title>
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		<updated>2025-02-14T12:14:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Organisation: &lt;/span&gt; Anzahl der Teilnehmerinnen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zertifikat Mutterschulung hts 1.jpg|mini|Zertifikat über den Besuch einer Mütterschule 1937]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mütterschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ein Instrument der [[Frauenpolitik in der Zeit des Nationalsozialismus|Frauen-]] und der [[Bevölkerungspolitik]], um Frauen in den Bereichen Schwangerschaft, Pflege und Erziehung von Kindern sowie Haushaltsführung für die nationalsozialistische Weltanschauung zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] waren anlässlich der hohen [[Säuglingssterblichkeit]] etwa 37 Bildungseinrichtungen von Frauenorganisationen, freien Trägern oder als kirchliche Einrichtungen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1934 gegründete Reichsmütterdienst war eine gemeinsame Abteilung der [[NS-Frauenschaft]] (NSF) und des [[Deutsches Frauenwerk|Deutschen Frauenwerks]] (DFW) und übernahm die Organisation der Mütterschulen. Dem DFW unterlag die praktische Durchführung der Kurse, die NSF bestimme deren ideologische Zielsetzung. Beide Organisationen waren der Leitung der Reichsfrauenführerin [[Gertrud Scholtz-Klink]] unterstellt und arbeiteten über Querverbindungen eng zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rolka&amp;quot; &amp;gt;Milena Rolka: [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/alltagsleben/muetterschulen &amp;#039;&amp;#039;Mütterschulen im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Lebendiges Museum Online]], 7. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle deutschen Frauen sollten „ohne Rücksicht auf Konfession oder Stand vorbereitet und ertüchtigt werden für alle die Aufgaben, die sie im Kreise ihrer eigenen Familie und im Interesse der [[Volksgemeinschaft|völkischen Gemeinschaft]] zu erfüllen haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;RdErl. v. 1. Februar 1935 — IV d 3480/34 — (MBIiV. S. 217)&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere konfessionell ausgerichtete Mütterschulungskurse wurden deshalb 1935 durch das [[Reichsinnenministerium]] verboten und als möglicher Angriff auf Staat und Partei nach dem [[Heimtückegesetz]] verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mütterschulung des Reichsmütterdienstes im Deutschen Frauenwerk.&amp;#039;&amp;#039; RdErl. d. RuPrMdl. v. 3. Juli 1935 — IV d 1954/35. — (MBIiV. Sp. 872). Abgedruckt in [https://www.dzi.de/wp-content/dzw/Jg11/Wohlfahrtspflege_JG11_06.pdf Deutsche Zeitschrift für Wohlfahrtspflege 1935, S. 413].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Evangelische Mütterdienst, die Deutsche Vereinigung für [[Sozialpädiatrie|Säuglings- und Kleinkinderschutz]], der [[Friedrich Fröbel|Deutsche Fröbelverband]] sowie die [[Reichsverband deutscher Hausfrauenvereine|Reichsgemeinschaft Deutscher Hausfrauen]] gingen in der NS-Frauenschaft auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Geesche Dannemann: &amp;#039;&amp;#039;Von Frauenbildung zu Frauenschulung im Nationalsozialismus: am Beispiel der Bildungsarbeit Bertha Ramsauers in der Heimvolkshochschule Husbäke/Edewecht.&amp;#039;&amp;#039; [[Universitätsbibliothek Oldenburg|Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg]], 1994, S. 69–70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mütterschulen waren einheitlich auf Kreisebene organisiert und sollten alle Frauen ab 18 Jahren erfassen. Ihr Besuch war freiwillig, allerdings standen unterschiedliche fürsorgliche Maßnahmen des NS-Staates in Zusammenhang mit der Mütterschulung. So war die Gewährung des [[Ehestandsdarlehen]]s an einen Kursbesuch geknüpft, außerdem gab es Pflichtkurse für arbeitslose Frauen, die auf staatliche Sozialunterstützung angewiesen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rolka&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 hatten bereits rund 1,14 Millionen Frauen an über 53.000 Kursen teilgenommen, überwiegend Frauen von Beamten, Angestellten und Selbstständigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rolka&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrplan ==&lt;br /&gt;
Die Mütterkurse waren in vier Hauptbereiche geteilt: Haushaltsführung, Gesundheit, Erziehungsfragen und Heimgestaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Tidl: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S. 128–129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bereich Hauswirtschaft wurde die optimale Lebensmittelverwertung, die vernünftige Vorratswirtschaft, die richtige Behandlung der Hauswirtschaftsgeräte sowie die Durchführung von einfachen Reparaturen gelehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Tidl: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1984,  S. 136–137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1936 wurden Mütterschulen in die Kriegsvorbereitungen nach dem [[Vierjahresplan]] einbezogen, wodurch der Volks- und Hauswirtschaftsabteilung auch die Aufgabe zukam, den Hausfrauen ein konsumbewusstes Verhalten anzueignen, um die privaten Konsumausgaben möglichst niedrig zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Geesche Dannemann: &amp;#039;&amp;#039;Von Frauenbildung zu Frauenschulung im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 72–73.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Säuglingspflege und in Erziehungsfragen war das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johanna Haarer]] maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Frauen angeblich nicht die gleiche Lernfähigkeit wie Männer aufbringen könnten, beruhte die gesamte Schulungsarbeit hauptsächlich auf praktischem Anschauungsmaterial, nicht dem theoretischen Unterricht. Die Inhalte sollten durch Ansprechen des Gemüts und durch kleine Gesprächsrunden vermittelt werden. Vorträge sollten eher kurz gehalten werden, um die Frauen nicht zu langweilen oder zu überfordern.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanna Dammer: &amp;#039;&amp;#039;Kinder, Küche, Kriegsarbeit,&amp;#039;&amp;#039; 1981, S. 226–227.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Unterricht war mit nationalsozialistischen Ritualen wie dem morgendlichen Fahnenappell verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rolka&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Abteilung bildeten die [[Bräuteschule]]n, die der Vorbereitung auf die Ehe mit SS-Angehörigen dienten. Dort lagen die Schwerpunkte im Bereich Heimgestaltung und [[Heimatpflege|Volks- und Brauchtumspflege]].&amp;lt;ref&amp;gt;Geesche Dannemann: &amp;#039;&amp;#039;Von Frauenbildung zu Frauenschulung im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist die 1936 errichtete [[Reichsmütterschule Wedding]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christina Pabst: &amp;#039;&amp;#039;Die staatliche Mädchenerziehung  im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; [[Karl-Franzens-Universität Graz]], 2015. [https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/download/pdf/752790 PDF].&lt;br /&gt;
* Jürgen Schiedeck: &amp;#039;&amp;#039;Mütterschulung im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Theorie und Praxis der sozialen Arbeit 1989, S. 344–353.&lt;br /&gt;
* Susanna Dammer: &amp;#039;&amp;#039;Kinder, Küche, Kriegsarbeit. Die Schulung der Frauen durch die NS-Frauenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mutterkreuz und Arbeitsbuch. Zur Geschichte der Frauen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, 1981, S. 215–245.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschlechtergeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;R2Dine</name></author>
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