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	<title>Münzvertrag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:26:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BCnzvertrag&amp;diff=2869089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: 2025-07-22 #Wiener Münzvertrag→Deutsche Währungsgeschichte vor 1871#Wiener Münzvertrag (1857)</title>
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		<updated>2025-07-23T17:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/258203222&quot; title=&quot;Spezial:Diff/258203222&quot;&gt;2025-07-22&lt;/a&gt; #Wiener Münzvertrag→&lt;a href=&quot;/index.php/Deutsche_W%C3%A4hrungsgeschichte_vor_1871#Wiener_Münzvertrag_(1857)&quot; title=&quot;Deutsche Währungsgeschichte vor 1871&quot;&gt;Deutsche Währungsgeschichte vor 1871#Wiener Münzvertrag (1857)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Weitere Quellen, neben der Literatur}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Münzvertrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Münzkonvention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine rechtlich verbindliche Vereinbarung zwischen mehreren Münzständen (bzw. Münzherren), die ihr [[Münzrecht]] nach vereinheitlichten Grundsätzen ausüben. Der Zusammenschluss dieser Vertragspartner wird auch [[Münzverein]] genannt. Werden diese Verträge zwischen [[Staat]]en geschlossen, sind sie [[Völkerrechtlicher Vertrag|völkerrechtliche Verträge]]. Bis in das 19. Jahrhundert hinein hatten aber auch Gebietskörperschaften das Münzrecht inne, denen keine Staatsqualität zukam. Auch solche Städte oder Landschaften konnten Vertragspartner von Münzverträgen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelungsinhalt ==&lt;br /&gt;
Typischerweise regeln Münzverträge, welche [[Münznominal]]e mit welchem Edelmetallgehalt geprägt werden und ob und wie diese Nominale unterteilt werden sollen. Dazu wird zunächst meist ein [[Münzgrundgewicht]], wie zum Beispiel die [[Kölner Mark]] mit circa 234 Gramm [[Feinsilber]] festgelegt. Anschließend folgt die Festlegung eines [[Münzfuß]]es, der bestimmt, wie viele Münzen eines Nominals, zum Beispiel des [[Taler]]s, aus diesem Münzgrundgewicht geprägt werden. Werden zum Beispiel 10 Taler aus der Kölner Mark geprägt, spricht man von einem 10-Taler-Fuß.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold/Küthmann/Steinhilber, Großer Deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute, 35. Auflage 2020, Einführung ab Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geregelt wird meist auch eine gegenseitige Annahmepflicht und die Verpflichtung zur Einziehung, wenn durch Abrieb eine festgelegte Gewichtstoleranz unterschritten wird. Gestaltungsgrundsätze werden vereinbart, um die Münzen als von den Parametern des Münzvertrages umfasst zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Bereits in der griechischen Antike verabredeten verschiedene Städtebünde ein festgelegtes Gewicht für die [[Griechische Drachme|Griechischen Drachmen]], ihre Vielfachen und Teilstücke. Das Römische Reich kannte grundsätzlich nur ein im ganzen Reich gültiges Münzsystem. Die wichtigste Ausnahme waren die in der Provinz Ägypten kursierenden [[Alexandrinische Münzen]], die aber eine reine [[Binnenwährung]] waren. Eines Münzvertrages bedurfte es deshalb nicht. Zudem wurde durch die Diokletianische Münzreform das gesamte Geldwesen des Römischen Reichs vereinheitlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spätmittelalter]] wurde zwischen einigen [[Hanse]]städten der [[Wendischer Münzverein|Wendische Münzverein]] gegründet. Im Westen Deutschlands war der [[Rheinischer Münzverein|Rheinische Münzverein]] von besonderer Bedeutung. Ein weiteres Beispiel ist der [[Rappenmünzbund]] im westoberdeutschen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland lag der Grund für den Zusammenschluss zu Münzvereinen in dem zunehmenden Fähigkeitsverlust des Reiches eine einheitliche Münzpolitik durchzusetzen. Die [[Reichsmünzordnung]]en des 16. Jahrhunderts hatten nur teilweisen Erfolg. Münzvereine waren der Versuch auf freiwilliger Ebene zumindest regional einheitliche Standards zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch [[Kipper- und Wipperzeit|„Kipper und Wipper“]] (Verschlechterung der Münzen durch minderwertige Legierung und zu geringes Gewicht) beschädigte Währungswesen im fränkischen, schwäbischen und bairischen Kreis sollte mit einer 1624 in [[Würzburg]] beschlossenen Münzkonvention wieder saniert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Döllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Ph.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;W. Schmidt, Neustadt a.&amp;amp;nbsp;d. Aisch 1950, {{OCLC|42823280}}; Neuauflage anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Verlag Ph.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828–1978.&amp;#039;&amp;#039; Ebenda 1978, ISBN 3-87707-013-2, S. 233 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele in der Neuzeit waren der [[Zinnaer Münzverein]] von 1667 und die [[Bayrisch-österreichische Münzkonvention]] von 1753. Im 19. Jahrhundert waren in Deutschland der [[Münchner Münzvertrag]] von 1837, mit dem der Süddeutsche Münzverein gegründet wurde, der [[Dresdner Münzvertrag]] von 1838 und der [[Wiener Münzvertrag#Wiener Münzvertrag (1857)|Wiener Münzvertrag]] von 1857 von besonderer Bedeutung. Sie bildeten neben weiteren Faktoren die Grundlage für die Einführung der Reichswährung durch die Reichsmünzgesetze von 1871 und 1873. Sie konzentrierten die Vereinheitlichungen aber auf die [[Kurantmünze]]n. Eine Vereinheitlichung der Kleinmünzen fand, mit Ausnahme des Münchner Münzvertrages nur für die Mitgliedsstaaten des Süddeutschen Münzvertrages, kaum statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Junghans, Seite 139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige west- und südeuropäische Länder schlossen sich im Jahr 1865 zur [[Lateinische Münzunion|Lateinischen Münzunion]], die skandinavischen Staaten 1872 zur [[Skandinavische Währungsunion|Skandinavischen Währungsunion]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Währungsgeschichte vor 1871]]&lt;br /&gt;
* [[Geldgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reiner Cunz: &amp;#039;&amp;#039;Vom Taler zur Mark – Einführung in die Münz- und Geldgeschichte Norddeutschlands von 1500 bis 1900&amp;#039;&amp;#039;, Niedersächsisches Münzkabinett der Deutschen Bank, 5. Auflage, Hannover 1998, ISBN 3-924861-25-0.&lt;br /&gt;
* Hermann Junghans, &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungen und Konvergenzen in der Münzprägung der deutschen Staaten zwischen 1806 und 1873 unter besonderer Berücksichtigung der Kleinmünzen&amp;#039;&amp;#039;, Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte – Band 131, Seite 103–140, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-515-11837-8&lt;br /&gt;
* Helmut Kahnt, Bernd Knorr: &amp;#039;&amp;#039;Alte Maße, Münzen und Gewichte. Ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1986, Lizenzausgabe Mannheim/Wien/Zürich 1987, ISBN 3-411-02148-9, S.  389.&lt;br /&gt;
* Thomas Mayer: Kapitel „Eine Geschichte der Fehlschläge“ in: &amp;#039;&amp;#039;Europas unvollendete Währung&amp;#039;&amp;#039;, Seite 45–77, Wiley Verlag, Weinheim 2013, ISBN 978-3-527-50723-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Trapp: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Handbuch der Münzkunde und des Geldwesens in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Reclam-Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-15-018026-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munzvertrag}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzvertrag| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Währungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
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