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	<title>Münchenwiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fastback1968: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-27T11:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Münchenwiler 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Münchenwiler COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Schloss muenchenwiler2011.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Schloss Münchenwiler&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland|Bern-Mittelland]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Bern-Mittelland&lt;br /&gt;
| BFS = 0669&lt;br /&gt;
| PLZ = 1797&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.91&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.12&lt;br /&gt;
| HÖHE = 508&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.5&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.muenchenwiler.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Münchenwiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|Villars-les-Moines}}) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bildet eine bernische [[Exklave]] im Gebiet des zum [[Kanton Freiburg]] gehörenden Seebezirkes. Sie zählt {{EWZ CH|CH-BE|0669}} Einwohner (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}). Im Jahr 1898 wurde die [[Chemin de fer Fribourg–Morat–Anet|Bahnstrecke Freiburg–Murten]] mit der Station Münchenwiler-Courgevaux (2017 zur Kreuzungsstation mit Halbstundentakt ausgebaut) eröffnet; die Bahn der [[Freiburgische Verkehrsbetriebe|tpf]] &amp;#039;&amp;#039;(Transports publics fribourgeois)&amp;#039;&amp;#039; führt heute über Ins bis nach [[Neuenburg NE|Neuenburg]]. Die Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] wurde im Jahr 1997 eröffnet; sie durchquert das Gemeindegebiet in einem Tunnel. Nach [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]] beträgt die Distanz 15 Kilometer, nach Bern 30 Kilometer, nach Neuenburg 28 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1080 schenkten die beiden Brüder Rodulfus und Giraldus von Vilar ihren ganzen Besitz dem [[Abtei Cluny|Kloster Cluny]] in [[Burgund]]. Anfang des 12. Jahrhunderts entstand ein Tochterklösterchen, ein sogenanntes [[Abtei#Priorate|Priorat]]. Es war eine von 26 Niederlassungen der Kongregation Cluny im Gebiet der heutigen Schweiz; die am bekanntesten sind [[Kloster Peterlingen|Payerne]], [[Kloster Romainmôtier|Romainmôtier]], [[St. Petersinsel]], [[Kloster Rüeggisberg|Rüeggisberg]] und [[Kloster Rougemont (Schweiz)|Rougemont]]. Das Priorat hatte bis kurz vor der Reformation Bestand. Durch päpstlichen Erlass kam es zusammen mit dem Aussenbesitz [[Clavaleyres]] im Jahre 1484/85 zum Berner [[Berner Münster|St. Vinzenzenstift]] (Münsterstift). Gleichzeitig entstand, nach den [[Burgunderkriege]]n, die [[Gemeine Herrschaft]] Murten, die abwechslungsweise von Bern und von Freiburg verwaltet wurde und bis zum Einmarsch der Franzosen Bestand hatte. Aufgrund von Reformationsstreitigkeiten zwischen den beiden Ständen beanspruchte Bern 1527 die alleinige Herrschaft über Münchenwiler und führte 1528 die [[Reformation]] ein.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1535 verkaufte Bern die heruntergekommene Besitzung als [[Zwing und Bann|Twingherrschaft]] an Schultheiss [[Hans Jakob von Wattenwyl]]. Dieser ließ das klösterliche Kirchenschiff und den Kreuzgang abreissen und schuf für sich und seine Nachkommen einen Landsitz. Nach verschiedenen Besitzerwechseln gelangte die Herrschaft 1668 an die Familie von Graffenried, die es bis 1932 besass. Insbesondere in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der feudale Landsitz erneuert und erweitert, wovon heute noch die grosszügigen Gartenanlagen zeugen.&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch der Franzosen 1798 wurde Münchenwiler (mit Clavaleyres) zu [[Kanton Freiburg|Freiburg]] geschlagen. In der Mediationszeit (ab 1803) gelang es Bern, die beiden Dörfer zurückzugewinnen; 1807 wurden sie dem [[Amtsbezirk Laupen]] einverleibt. Seit 2010 sind sie Bestandteil der Verwaltungsregion Bern-Mittelland.&lt;br /&gt;
In einer Zwangsversteigerung wurde die Schlossbesitzung 1932 einem neuenburgischen&amp;lt;!--Kanton oder Stadt?--&amp;gt; [[Konsortium]] zugeschlagen, das es 1943 dem Kanton Bern weiterverkaufte. Dieser überliess es, nach verschiedenen fehlgeschlagenen Nutzungsversuchen, 1954 der Volkshochschule des Kantons Bern, welche darin Weiterbildungs- und Freizeitkurse anbot. Seit 2002 dient das Schloss als Seminarhotel mit leistungsfähigem Restaurant für Anlässe aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Münchenwiler (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 36,03 % (−11,24), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 17,10 % (+4,49), [[Die Mitte|Mitte]] 10,95 % (+2,79), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 9,06 % (−0,16), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 8,32 % (−1,69), [[Grünliberale Partei|glp]] 7,67 % (+3,67), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 4,65 % (+1,41), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 1,25 % (−0,61), Weitere 4,96 % (+1,34).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen keine politisch aktiven Parteien mehr in Münchenwiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Münchenwiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schloss Münchenwiler]] steht an der Stelle eines im 12. Jahrhundert errichteten Cluniazenserpriorates, das 1448 in den Kriegen mit den Savoyern wie auch 1476 in den [[Burgunderkriege]]n stark beschädigt wurde und 1484 in den Besitz des St.-Vinzenz-Stiftes am [[Berner Münster]] kam. Aus dem Kloster wurde eine [[Kommende]]. Diese ging 1530 vom letzten Prior Ulrich Stör an die Stadt Bern über, die es 1535 als Herrschaft an seinen Schultheissen Hans Jakob von Wattenwyl verkaufte. Dieser liess das verfallene Kloster abbrechen und aus dem Baumaterial ein kastellähnlich befestigtes Schloss errichten. Nach mehreren Besitzerwechseln ging die Herrschaft 1668 an die Familie von Graffenried über und blieb in deren Besitz bis 1932. Dionys von Graffenried (1815–1886) liess den Südflügel im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil umbauen und errichtete, nachdem er zur [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholischen Kirche]] übergetreten war, im ehemaligen Chor der Klosterkirche eine Schlosskapelle. Die Kapelle diente ab 1946 der Kirchgemeinde Bernisch Murten (Münchenwiler-Clavaleyres) als Gottesdienstraum.&lt;br /&gt;
1932 wurde die Besitzung in einem Zwangsvollstreckungsverfahren versteigert; Käufer war ein neuenburgisches Konsortium. Dieses verkaufte das Schloss 1943 an den Staat Bern. Nach verschiedenen Nutzungsversuchen wurde das Schloss 1956 von der Volkshochschule Bern gepachtet und als Ferienkurs- und Weiterbildungszentrum betrieben. Von 1986 bis 1990 liess es der Kanton Bern renovieren; damit war nun ein Ganzjahresbetrieb als Kurszentrum möglich. 2002 wurde das Zentrum von der neu gegründeten Parkhotel Schloss Münchenwiler AG gepachtet und als Seminarhotel geführt. 2012 übernahm die Schloss Münchenwiler GmbH (Brigit Leicht) den Betrieb. Im September 2023 stand das noch immer im Besitz des Kantons Bern befindliche Schloss zum Verkauf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carlo Senn |url=https://www.bernerzeitung.ch/kanton-will-schloss-verkaufen-das-gallische-dorf-koennte-seinen-berner-bezug-verlieren-544304021908 |titel=Kanton will Schloss verkaufen. Das «gallische Dorf» könnte seinen Berner Bezug verlieren |werk=[[Berner Zeitung]] |datum=2023-09-04 |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Immobilienanzeige in der &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ am Sonntag]],&amp;#039;&amp;#039; 10. September 2023, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Münchenwiler |d=Q659790}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muenchenwiler.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Münchenwiler]&lt;br /&gt;
* {{HLS|399|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0940|Münchenwiler|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.murtenseevully-history.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Historische Bilder der Region Murtensee Vully&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;murtenseevully-history.ch&amp;#039;&amp;#039; (Fotoaufnahmen)&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/Bern/munchenwiler.html &amp;#039;&amp;#039;Schloss Muenchenwiler – Le château de Münchenwiler&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;swisscastles.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Bern-Mittelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4349153-4|VIAF=242714224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munchenwiler}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enklave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münchenwiler| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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