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	<title>Münchener Secession - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lou.gruber: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-01-01T19:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Internationale Kunstausstellung Muenchen 1897.jpg|miniatur|hochkant=2|Plakat von Secessionsmitglied [[Franz von Stuck]] für die VII.&amp;amp;nbsp;Internationale Kunstausstellung München, 1897]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Münchener Secession&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vereinigung [[Bildende Kunst|bildender Künstler]], die 1892 als Abspaltung von der [[Münchner Künstlergenossenschaft]] und [[Künstlergesellschaft Allotria]] entstand, um sich gegen die Bevormundung durch den staatlichen Kunstbetrieb und dessen konservative Ausstellungspolitik sowie die durch den &amp;#039;&amp;#039;Münchner [[Malerfürst]]en&amp;#039;&amp;#039; [[Franz von Lenbach]] geprägte traditionelle [[Gründerzeit]] zu wehren. Sie fungierte als Künstlergenossenschaft, diente wirtschaftlichen Interessen und der sozialen Kontaktförderung, verfolgte aber auch eigene künstlerische Ziele wie das Streben nach einer Weiterentwicklung des [[Historismus]]. 1901 ging aus der Münchener Secession die Künstlergruppe [[Phalanx (Künstler)|Phalanx]] hervor, 1913 spaltete sich die [[Münchener Neue Secession]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der „kulturellen Säuberung“ in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde die Münchener Secession 1938 aufgelöst, nahm jedoch 1946, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], ihre Tätigkeit wieder auf. 1992 feierte die Vereinigung ihr 100-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lebten in München mehr bildende Künstler als in den Kaiserstädten Wien und Berlin zusammen. Doch war die Münchner Kunst von der konservativen Haltung des staatlichen Kunstbetriebs und der Münchner Künstlergenossenschaft dominiert und von den künstlerischen Leitbildern des „Malerfürsten“ der Gründerzeit [[Franz von Lenbach]] geprägt. Die Kunstpolitik des bayerischen [[Luitpold von Bayern|Prinzregenten Luitpold]] und der von ihm 1891 gegründeten [[Prinzregent-Luitpold-Stiftung zur Förderung der Kunst, des Kunstgewerbes und des Handwerks in München|Kunststiftung]] förderten die Führungsrolle der traditionellen Gattung der [[Historienmalerei]], die im Historismus verankert war und häufig als Träger nationaler und nationalistischer Inhalte verwendet wurde. Einerseits wurde ein hohes künstlerisches Niveau erreicht, das als [[Münchner Schule (Bildende Kunst)|Münchener Schule]] berühmt wurde, andererseits wurde aber auch neuen Richtungen des [[Impressionismus|Im-]] und [[Expressionismus]], der [[Freilichtmalerei]] oder dem [[Symbolismus (Bildende Kunst)|Symbolismus]] wenig Aufgeschlossenheit entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 organisierte die Münchner Künstlergenossenschaft eine Kunstausstellung im Münchner [[Glaspalast (München)|Glaspalast]], bei der die Münchner Künstler hohe finanzielle Misserfolge erlitten, was zu erbitterten Debatten führte. Unter ihnen entstand ein Stilrichtungsstreit, der von hohem öffentlichem Interesse begleitet war und in den sogar das Staatsministerium eingriff.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Hummel: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Münchener Secession&amp;#039;&amp;#039;. Schriften aus dem Institut für Kunstgeschichte der Universität München, Band 46, {{ZDB|57236-6}}. Tuduv-Verlags-Gesellschaft, München 1989, ISBN 3-88073-345-7. (Zugleich: Diplomarbeit, Universität München).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser Situation entgegenzuwirken, gründete 1892, im Vorfeld der Weltausstellung Chicago, eine Gruppe von Künstlern aus der naturalistischen Schule die Münchener Secession. Sie trennten sich von der Münchner Künstlergenossenschaft und forderten eine Wandlung des Kunstverständnisses, wobei die Künstler ein Selbstbestimmungsrecht erhielten. Dabei konnten sie zum ersten Mal unmittelbar in der Öffentlichkeit wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Man soll auf unseren Ausstellungen Kunst sehen und jedes Talent, ob älterer oder neuerer Richtung, dessen Werke München zur Ehre gereichen, soll seine Blüte reich entfalten können.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Forderung ihres 1892 formulierten Memorandums zeigten die Künstler ihren kunstpolitischen Anspruch: die Abkehr von veralteten Kunstprinzipien und konservativer Kunstauffassung.&amp;lt;ref&amp;gt;Clelia Segieth: &amp;#039;&amp;#039;Memorandum des Vereins Bildender Künstler Münchens&amp;#039;&amp;#039;. In: Buhrs, Best: &amp;#039;&amp;#039;Secession 1892–1914&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;20–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der Secession gründeten 1892 die [[Vereinigung der XI]] und die [[Freie Vereinigung der XXIV]]. Diese Gruppen waren später vornehmlich von Berlin aus und stellvertretend für den [[Deutscher Impressionismus (Malerei)|deutschen Impressionismus]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
96 Mitglieder, die aus der Münchener Künstlergenossenschaft (MKG) ausgetreten waren, gründeten am 4.&amp;amp;nbsp;April 1892 den &amp;#039;&amp;#039;Verein bildender Künstler Münchens e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, der sich nach wenigen Monaten den endgültigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Verein bildender Künstler Münchens Secession e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gab und bald unter der Kurzform &amp;#039;&amp;#039;Secession&amp;#039;&amp;#039; populär wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entschluss, neue Wege jenseits des etablierten Kunstbetriebes zu gehen, bereitete die Secession den Weg in die künstlerische Moderne maßgeblich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Gründungsmitgliedern finden sich unter anderen [[Max Liebermann]], [[Franz von Stuck]], [[Hugo von Habermann]], [[Christian Landenberger]], [[Reinhold Lepsius]], [[Rudolf Maison]],  [[Wilhelm Trübner]], [[Lovis Corinth]], [[Walter Leistikow]], [[Peter Behrens]], [[Hans Olde]], [[Anton von Stadler]], [[Josef Block]], [[Adolf Brütt]] und [[Ludwig Dill]]. Als erster Präsident wurde [[Bruno Piglhein]] und als erster Schriftführer [[Paul Hoecker]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert und finanziell unterstützt wurde die Secession in ihrer Gründungsphase hauptsächlich durch den Kunstsammler und Verleger der [[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]], [[Georg Hirth]], den Sozialistenführer [[Georg von Vollmar]] sowie [[Graf von Toerring-Jettenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr verließ im Übrigen eine weitere Gruppe von Künstlern die MKG und gründete die [[Luitpold-Gruppe]]; 1899 formierte sich eine weitere separatistische Künstlervereinigung unter dem Namen Gruppe&amp;amp;nbsp;G, die sich kurz darauf in [[Scholle (Künstlervereinigung)|Scholle]] umbenannte, und 1913 gründete sich die [[Münchener Neue Secession]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von dem lateinischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Secession|secessio]]&amp;#039;&amp;#039; für Trennung, Abspaltung ab und sollte die Abwendung vom dominierenden traditionellen Kunstbetrieb unterstreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Münchener Secession war die erste Künstlervereinigung, die sich so nannte. Ihr folgten unter anderem die [[Wiener Secession]] 1897 und die [[Berliner Secession]] 1898. 1903 gründeten die Sezessionen den [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]] als Dachverband. 1904 wurden auf der &amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;Ausstellung der Münchener Sezession&amp;#039;&amp;#039;, die gleichzeitig die erste Jahresausstellung des DKB war, insgesamt 219&amp;amp;nbsp;Arbeiten von 130&amp;amp;nbsp;Malern, Bildhauern und Grafikern im königlichen Kunstausstellungsgebäude am Königsplatz (gegenüber der [[Glyptothek (München)|Glyptothek]]) gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;Ausstellung der Münchener Sezession: Der Deutsche Künstlerbund (in Verbindung mit einer Ausstellung erlesener Erzeugnisse der Kunst im Handwerk)&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsanstalt F.&amp;amp;nbsp;Bruckmann, München 1904 (73 fotogr. Abbildungen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Für die neu gegründete Künstlervereinigung war es anfänglich schwierig, in München ein Ausstellungsgebäude zu finden. Die Stadt Frankfurt hingegen bot der Secession Ausstellungsräume in ihrer Stadt und 500.000&amp;amp;nbsp;Goldmark an, falls der Verein bereit wäre, nach Frankfurt überzusiedeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Kästl&amp;quot;&amp;gt;Helmut Kästl: {{Webarchiv |url=http://www.muenchenersecession.de/hist.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Historisches zur Münchener Secession&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20140413125828}} In: &amp;#039;&amp;#039;muenchenersecession.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Ausstellung fand 1893 im [[ULAP|Landesausstellungsgebäude am Lehrter Bahnhof]] in [[Berlin]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Förderer der Secession war der Verleger [[Georg Hirth]], Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039;. Um seine Person kristallisierte sich ein Teil des gesellschaftlichen und künstlerischen Lebens im München jener Zeit. Baurat Franz von Brandl stellte an der Münchner [[Prinzregentenstraße]], Ecke Pilotystraße, kostenlos ein Grundstück zur Verfügung, auf dem ein eigenes Gebäude entstand und wo in einem provisorisch fertiggestellten Teilbereich bereits am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1893 die erste internationale Kunstausstellung eröffnet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Echo war stark. 297&amp;amp;nbsp;Künstler stellten über 876&amp;amp;nbsp;Werke aus; allein am ersten Ausstellungssonntag kamen über 4.000&amp;amp;nbsp;Besucher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Kästl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Einigung mit Franz von Lenbach wurde 1897 zusammen mit der Münchner Künstlergenossenschaft eine internationale Ausstellung ausgerichtet. Anschließend wurde das Kunstausstellungsgebäude am Königsplatz (heute [[Staatliche Antikensammlungen]]) der Secession übertragen, während die Künstlergenossenschaft in das Alte Nationalmuseum an der Maximilianstraße (heute [[Museum Fünf Kontinente]]) zog und 1900 das [[Künstlerhaus am Lenbachplatz|Künstlerhaus]] als allgemeiner Versammlungs- und Festort der Münchner Künstlerschaft eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Münchener Secession vereinte bereits etablierte Künstler wie [[Hans Thoma]], [[Wilhelm Trübner]], [[Fritz von Uhde]], [[Franz von Stuck]] und [[Max Liebermann]] mit [[Avantgarde|Avantgardisten]] wie [[Lovis Corinth]], [[Otto Eckmann]] und [[August Endell]]. Dabei fanden naturalistische ebenso wie stilisierende Tendenzen Berücksichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Münchener Secession trug außerdem zur Verbreitung der internationalen modernen Kunst bei, die sie auf ihren Ausstellungen präsentierte. Sie machte den Weg für den gerade entstehenden [[Jugendstil]] (in Österreich bezeichnenderweise auch &amp;#039;&amp;#039;Sezessionsstil&amp;#039;&amp;#039; genannt) und weitere künstlerische Aufstandsbewegungen frei. Über alle stilistischen Unterschiede der Sezessionsmitglieder hinaus zielte die Münchner Secession dabei auf die Verwirklichung des Ideals der künstlerischen Freiheit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Künstler der Münchener Secession war [[Franz von Stuck]], der mit seiner erotisch aufgeladenen symbolistischen Kunst für einige Skandale sorgte. Seine als Gesamtkunstwerk konzipierte [[Villa Stuck]] in der Münchner Prinzregentenstraße entwarf er als Gegenstück zum Haus Franz von Lenbachs ([[Lenbachhaus]]) und zur Demonstration ihrer konträren Kunstauffassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 1897 von Franz von Stuck geschaffene [[Pallas Athene]] wurde zum Symbol der Münchener Secession.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Schweizer: &amp;#039;&amp;#039;„Unserer Weltanschauung sichtbaren Ausdruck geben“. Nationalsozialistische Geschichtsbilder in historischen Festzügen zum „Tag der Deutschen Kunst“&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein-Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3-8353-0107-1, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 verfolgten die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] mit ihrer Kunst- und Kulturpolitik das Ziel, sämtliche Bereiche künstlerischer Produktion ihrer Kontrolle zu unterwerfen, um sie von dem „zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben“ zu „reinigen“. Zur umfassenden Säuberung und [[Gleichschaltung]] der deutschen Kunst wurden Künstler aller Kunstzweige in vom NS-Staat kontrollierte [[Reichskulturkammer|Kammern]] gezwungen, von deren Mitgliedschaft ihre weitere Tätigkeit abhängig war. Wer aus politischen, rassischen oder kunstpolitischen Gründen nicht in eine Kammer aufgenommen wurde, erhielt Malverbot, Aufführungsverbot, Ausstellungsverbot oder Publikationsverbot und verlor seine berufliche Position.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Glaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie Hitler den deutschen Geist zerstörte. Kulturpolitik im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Ellert&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Richter, Hamburg 2005, ISBN 3-8319-0227-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 erfolgte im Zuge der „kulturellen Säuberung“ des „Dritten Reichs“ die Auflösung der Münchener Secession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen im Jahre 1946 deren Mitglieder die Secession wieder aufleben, schlossen sich mit den nach dem Krieg gegründeten Künstlervereinigungen [[Neue Gruppe]] und [[Neue Münchner Künstlergenossenschaft]] zusammen und wurden zur treibenden Kraft für die Gründung des [[Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler|Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 feierte die Secession ihr 125-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 wurde in der Staatlichen Antikensammlung am Königsplatz, der ursprünglichen Heimat der Münchner Secession der Jahre von 1898 bis 1916, die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;COMBO. Münchener Secession und Deutscher Künstlerbund 1904 und heute&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/index.php/de/jevents-alle-kategorien/Eventdetail/604/-/combo-muenchener-secession-und-deutscher-kuenstlerbund-1904-und-heute |titel=Antike am Königsplatz – COMBO. Münchener Secession und Deutscher Künstlerbund 1904 und heute |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gezeigt. Als ehemaliger Ort wegbereitender Ausstellungen wurde versucht die ursprüngliche Ausstellungssituation räumlich wieder erfahrbar zu machen, sowie in dem „Versuch einer teilweisen Rekonstruktion der Ausstellung von 1904“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/index.php/de/jevents-alle-kategorien/Eventdetail/604/-/combo-muenchener-secession-und-deutscher-kuenstlerbund-1904-und-heute |titel=Antike am Königsplatz – COMBO. Münchener Secession und Deutscher Künstlerbund 1904 und heute |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es werden Exponate von damaligen Mitgliedern gezeigt – kontrastiert mit der Kunst heutiger Mitglieder der Münchner Secession und des Deutschen Künstlerbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenmitglieder der Münchener Secession sind [[Ernst Eichinger]] und Georg Riedl.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muenchenersecession.de/mitgl_ehr.php Ehrenmitglieder der Münchner Secession, abgerufen am 20. August 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Münchener Secession besteht auch heute noch als Verein Bildender Künstlerinnen und Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründungsmitglieder im Vorstand der Secession ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Buttersack]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Dill]]&lt;br /&gt;
* [[Bruno Piglhein]], 1. Präsident, 1892&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Herterich]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Hoecker]], 1. Schriftführer&lt;br /&gt;
* [[Albert von Keller]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Wilhelm Keller-Reutlingen]]&lt;br /&gt;
* [[Gotthardt Kuehl]]&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Habermann]], 2. Präsident 1892, 1. Präsident 1904&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ludwig Lehmann]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Poetzelberger]], 2. Schriftführer&lt;br /&gt;
* [[Franz von Stuck]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz von Uhde]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Gründungsmitglieder ==&lt;br /&gt;
[[Benno Becker]], [[Carl Johann Becker-Gundahl]], [[Peter Behrens]], [[Josef Block]], [[Jorgos Busianis]], [[Lovis Corinth]], [[Paul Eduard Crodel]], [[Friedrich Eckenfelder]], [[Hermann Eichfeld]], [[Otto Hierl-Deronco]], [[Adolf Hölzel]], [[August Hoffmann von Vestenhof]], [[Leopold von Kalckreuth]], [[Christian Landenberger]], [[Max Liebermann]], [[Hans Olde]], [[Leo Samberger]], [[Hermann Schlittgen]], [[Christian Speyer]], [[Anton von Stadler|Toni Stadler]], [[Fritz Strobentz]], [[Wilhelm Trübner]], [[Fritz Voellmy]], [[Wilhelm Volz (Künstler)|Wilhelm Volz]], [[Viktor Weishaupt]], [[Sion Longley Wenban]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berliner Künstler in der Münchener Secession ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DKB 1904 Bermann.jpg|mini|Deckblatt des Ausstellungskatalogs 1904]]&lt;br /&gt;
Der erste Katalog der Münchener Secession wurde am 15. Juli 1893 herausgegeben, als noch viele Berliner Künstler, Plastiker und Maler, dieser neuen Bewegung angehörten ([[Adolf Brütt]], [[Nikolaus Geiger]], [[Christian Krohg]], [[Max Kruse (Bildhauer)|Max Kruse]], [[Walter Leistikow]] (der später die [[Berliner Secession]] gründete), [[Reinhold Lepsius]], [[Lesser Ury]], [[Max Liebermann]], [[Ludwig Manzel]], [[Friedrich Stahl (Maler)|Friedrich Stahl]], [[Wilhelm Trübner]], [[Heinrich von Zügel]]) und unabhängige Künstler wie [[Hans Olde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 1904 gemeinsam mit dem [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]] veranstaltete X. Ausstellung wurde im offiziellen Katalog, der ebenfalls in der [[Bruckmann Verlag|Verlagsanstalt F. Bruckmann]] gedruckt wurde, statt der veraltet anmutenden Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Secession&amp;#039;&amp;#039; ausnahmsweise die modernere Variante &amp;#039;&amp;#039;Sezession&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offizieller Katalog der Internationalen Kunst-Ausstellung des Vereins bildender Künstler Münchens (A.&amp;amp;nbsp;V.) „Secession“ 1898.&amp;#039;&amp;#039; Vierte Auflage. Bruckmann, München 1898.&amp;amp;nbsp;— [http://archive.org/stream/offiziellerkata00secgoog#page/n9/mode/2up Volltext].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offizieller Katalog der Internationalen Kunst-Ausstellung des Vereins bildender Künstler Münchens (E.&amp;amp;nbsp;V.) „Secession“ 1906.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage. Bruckmann, München 1906.&amp;amp;nbsp;— [http://archive.org/stream/offiziellerkata00kunsgoog#page/n15/mode/2up Volltext].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offizieller Katalog der Internationalen Kunst-Ausstellung des Vereins bildender Künstler Münchens (E.&amp;amp;nbsp;V.) „Secession“ 1908.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage. Bruckmann, München 1908.&amp;amp;nbsp;— [http://archive.org/stream/offiziellerkata01unkngoog#page/n13/mode/2up Volltext].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kunst-Ausstellung 1917, verbunden mit einer kunstgewerblichen Abteilung zugunsten der Nationalsammlung für die Hinterbliebenen der gefallenen Krieger im königlichen Glaspalast. Veranstaltet von Münchener Künstlergenossenschaft und der Secession, 1.&amp;amp;nbsp;Juli bis Ende September. Offizieller Katalog&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Münchener Künstlergenossenschaft und Secession, München 1917.&amp;amp;nbsp;— [http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00004410/image_1 digitale-sammlungen.de].&lt;br /&gt;
* Bernd Dürr: &amp;#039;&amp;#039;Leo Putz, [[Max Feldbauer]] und der Kreis der „[[Scholle (Künstlervereinigung)|Scholle]]“ und „[[Die Jugend|Jugend]]“ in Dachau um 1900&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung anlässlich der Oberbayerischen Kulturtage in Dachau 1989. Kreis- und Stadtsparkasse Dachau-Indersdorf, Dachau 1989.&lt;br /&gt;
* [[Markus Harzenetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Münchner Secession. Genese, Ursachen und Zielsetzungen dieser intentionell neuartigen Münchner Künstlervereinigung&amp;#039;&amp;#039;. Miscellanea Bavarica Monacensia, Band&amp;amp;nbsp;158, {{ZDB|846909-x}}. Kommissionsverlag UNI-Druck, München 1992, ISBN 3-87821-281-X. (Zugleich: Dissertation. Universität Bamberg, Bamberg 1991).&lt;br /&gt;
* Maria Makela: &amp;#039;&amp;#039;The Munich Secession. Art and Artists in Turn-Of-The-Century Munich&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, Princeton (NJ) 1992, ISBN 0-691-03982-8. (Zugleich: Dissertation. Universität Stanford, Stanford CA 1987).&lt;br /&gt;
* Norbert Hierl-Deronco, Otto Hierl-Deronco (Ill.): &amp;#039;&amp;#039;Münchener Secession 1892. Otto Barone Hierl-Deronco, Maler und Mitbegründer, 1859–1935&amp;#039;&amp;#039;. Hierl-Deronco, Krailling vor München 1994, ISBN 3-929884-04-6.&lt;br /&gt;
* Ruth Stein: &amp;#039;&amp;#039;Die Münchener Secession um 1900&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. Galerie Konrad Bayer, München 1996.&lt;br /&gt;
* Jochen Meister (Hrsg.), Bettina Best (Textbeiträge), Andreas Strobl (Textbeiträge): &amp;#039;&amp;#039;Münchener Secession. Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7913-3877-4.&lt;br /&gt;
* Michael Buhrs (Hrsg.), Bettina Best (Text): &amp;#039;&amp;#039;Secession 1892–1914. Die Münchner Secession 1892–1914&amp;#039;&amp;#039;. Edition Minerva, Wolfratshausen 2008, ISBN 978-3-938832-33-2.&amp;amp;nbsp;– [http://d-nb.info/98886469X/04 Inhaltsverzeichnis] (PDF; 241&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Verein bildender Künstler Münchens Secession}}&lt;br /&gt;
* [http://bvbm1.bib-bvb.de/R/HTY7MC475JGNT2HL251ILSK2MQCSN2KCJNFGJH7PENIFUCUSD6-00011?func=collections-result&amp;amp;collection_id=1962&amp;amp;local_base=KUBA&amp;amp;pds_handle=GUEST Alle Kataloge 1893-1947 als PDF digitalisiert]&lt;br /&gt;
* [[Adolf Rosenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung der Münchener „24“ in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Carl von Lützow]] (Hrsg.), Adolf Rosenberg: &amp;#039;&amp;#039;Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe&amp;#039;&amp;#039;. Band 4.1892/93, {{ZDB|214682-4}}. Seemann, Leipzig/Berlin 1893, S.&amp;amp;nbsp;185–188.&amp;amp;nbsp;— [http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Absz%3A16-diglit-53678&amp;amp;DMDID=dmd00047 digizeitschriften.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchenersecession.de/ Internetauftritt der Münchener Secession]&lt;br /&gt;
* [http://www.neuemuenchner-hausderkunst.de/index.htm Neue Münchner Künstlergenossenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Munchner Secession}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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