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	<title>Müllner-Peter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:44:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BCllner-Peter&amp;diff=1043373&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17737-90: Kleine sprachliche Fehler beseitigt</title>
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		<updated>2026-03-27T15:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine sprachliche Fehler beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muellner-peter-sachrang-fanderl-124- v-img 16 9 xl -d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg|mini|Betender Votant. Diese Holztafel in der Ölbergkapelle um 1830 bildet vermutlich den Müllner-Peter ab.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Müllner-Peter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Sachrang]], bürgerlich &amp;#039;&amp;#039;Peter Hueber&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Peter Huber&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chiemsee-alpenland.de/Media/Sehenswuerdigkeiten-Ausflugsziele/Muellner-Peter-Museum-Sachrang Müllner-Peter Museum Sachrang]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[29. Juni]] [[1766]] in [[Aschach (Aschau im Chiemgau)|Aschach]] bei Sachrang; † [[19. August]] [[1843]] ebenda) war ein deutscher Müller, daneben auch Musiker und Universalgelehrter in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der musikalisch talentierte Sohn der [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müllersleute]] Georg und Margarethe Huber war das fünfte von acht Kindern in Sachrang-Aschach. Er sollte angeblich eigentlich studieren und Pfarrer werden. Eine Ausbildung auf dem Münchner Jesuiten-Gymnasium ist nicht nachweisbar. Da Huber mit dem Münchner Stadtmusiker Georg Augustin Holler befreundet war und dieser Musiklehrer an der Herzoglich Marianischen Landesakademie in München war, könnte er dessen Privatschüler gewesen sein. Möglich gewesen wäre eine Gymnasialausbildung in den Klöstern Weyarn oder Herrenchiemsee. Jedenfalls erwarb sich Huber einen ungewöhnlichen Bildungsstand. 1797 wurde er Chorregent und Organist an der Sachranger Pfarrkirche. 1809 übernahm er den elterlichen Hof und die elterliche Kornmühle. Nebenher betätigte er sich weiter als Chorleiter und Organist. Huber war ein ausgezeichneter Musiker, der mehrere Instrumente beherrschte. Seine umfangreiche Notensammlung, der sog. „Sachranger Notenschatz“, ist in der Musikabteilung der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in München verwahrt und wurde 1972/73 durch eine vielbeachtete Ausstellung bekannt und zugänglich gemacht. Dadurch erhielten der [[Oberaudorf]]er Kirchenmusiker [[Hans Berger (Kirchenmusiker)|Hans Berger]] und andere wie der Unterwössener Chorregent Jochen Langer die Möglichkeit, Musik aus dem Bestand aufzuführen und zu bearbeiten. Die umfangreiche Notensammlung, zumeist von Huber selbst geschrieben, enthält Abschriften von sakramentaler und instrumentaler Musik von 48 Komponisten der Zeit, aber nur etwa sechs eigene Kompositionen Hubers. Enthalten im Bestand sind u. a. an die 100 Messen sowie über 100 Werke des Münchners Stadtmusikers [[Georg Augustin Holler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Müller und Musiker wirkte der Müllner-Peter zudem als Heilkundler, Geburtshelfer und Chirurg, verfügte über eine eigene Apotheke und beschäftigte sich mit Astronomie und Sprachforschung. In seinem Nachlass sind unter anderem zwei umfangreiche Handschriften mit Heilrezepturen aus jener Zeit erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 1813 heiratete er die als eigensinnig geltende, 31-jährige Tochter des Nachbarbauern, Maria Hell, genannt Marei, die sich der Legende nach mehr zum Handwerk und zum Musizieren als zum Haushalt hingezogen fühlte. Die Ehe scheiterte und blieb kinderlos. Am 19. Juli 1824 ertrank Marei bei einem Hochwasser in der [[Prien (Fluss)|Prien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachrang ÖlbergkapelleA.jpg|miniatur|hochkant|Ölbergkapelle]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau adoptierte Peter Huber seinen Neffen Joseph Auer, begann, sich zunehmend für die vom Verfall bedrohte, aus dem 17. Jahrhundert stammende [[Ölbergkapelle St. Rupert|Ölbergkapelle]] an der Tiroler Grenze zu engagieren, und ließ sie renovieren. Die vormals beliebte [[Wallfahrt]] zum Ölberg lebte nach der Benediktion der Kapelle 1827 wieder auf, geriet aber nach Hubers Tod nach 1850 wieder in Vergessenheit. Die Existenz eines französischen Müllersknechts, der Huber bei seinen Restaurierungsarbeiten unterstützt haben soll, ist nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1817 wurde der Müllner Peter wiederholt zum Sachranger Gemeindevorsteher gewählt. Er starb 1843. Sein Grab liegt bis heute neben dem Portal der Sachranger St.-Michaels-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachrang AlteSchule.jpg|mini|Müllner-Peter-Museum in Sachrang]]&lt;br /&gt;
Das Andenken an das „Bergdorf-Genie“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.derchiemgauer.de/kur_fremdenverkehr/persoenlichkeiten.htm |wayback=20070928114905 |text=Müllner-Peter Kurzbiographie |archiv-bot=2019-05-02 22:05:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde durch Aufzeichnungen des Sachranger Lehrers und Heimatforschers Hanns Heininger aufrechterhalten, der dessen Geschichte für die Großnichte Peter Hubers aufzeichnete. Darauf aufbauend entstand der Roman des Schriftstellers [[Carl Oskar Renner]] &amp;#039;&amp;#039;Der Müllner Peter von Sachrang&amp;#039;&amp;#039;, der 1972 veröffentlicht wurde. Der [[Bayerischer Rundfunk|Bayerische Rundfunk]] verfilmte das Leben des Müllner-Peter unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Sachrang (Film)|Sachrang]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1977. Namhafte Schauspieler wie [[Gerhart Lippert]] als Müllner-Peter, [[Gustl Bayrhammer]] oder [[Bernd Helfrich]] und die Originalkulisse Sachrangs sorgten für 39,85 Millionen Fernsehzuschauer bei der Erstausstrahlung des dreiteiligen Heimatfilms im Jahr 1978. 2001 folgte die Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Müllner-Peter-Museums&amp;#039;&amp;#039; mit einer Ausstellung zum bäuerlichen Leben der letzten Jahrhunderte im alten Schulhaus von Sachrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Sieghardt: &amp;#039;&amp;#039;Der Müllner-Peter von Sachrang. Ein Universalgenie aus dem Priental.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; München, 4. Jahrg., 1950, Nr. 4, S. 253&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Carl Oskar Renner: &amp;#039;&amp;#039;Der Müllner-Peter von Sachrang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verborgene Heimat&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Unbekanntes Bayern,&amp;#039;&amp;#039; Folge 2). München 1956. S. 193–201.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis „Müllner-Peter von Sachrang“ (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Müllner-Peter von Sachrang *1766 gest. 1843.&amp;#039;&amp;#039; Rosenheim 1993 (14 Beiträge, u.&amp;amp;nbsp;a. Familiengeschichte, Leben des Peter Huber, P. H. als Musiker, P. H. als Laienarzt).&lt;br /&gt;
* Renata Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Peter Huber (1766-1843) und seine Sachranger Musikaliensammlung (mit Komponistenverzeichnis).&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung in der Musiksammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, 15. Dezember 1972 – 28. Februar 1973 (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Ausstellungsführer.&amp;#039;&amp;#039; 20). 1972.&lt;br /&gt;
* Hildegard Herrmann-Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Tirolensien in der Sachranger Musikaliensammlung des Peter Huber (1766–1843).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; 61, 1986, H. 3, S. 74–84.&lt;br /&gt;
* [[Robert Münster]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für die Dorfmusik. Vor 150 Jahren starb Peter Huber, der Müllner-Peter von Sachrang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerische Staatszeitung.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 60–61.&lt;br /&gt;
* Robert Münster: &amp;#039;&amp;#039;Weihnachts- und Hirtenlieder aus Sachrang in der Überlieferung durch Peter Huber und Hartmann/Abele.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sänger- und Musikantenzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 35, 1992, S. 415–421.&lt;br /&gt;
* Robert Münster: &amp;#039;&amp;#039;Randglossen zum Notenschatz des Müllner-Peter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sänger- und Musikantenzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 36, 1993, S. 155–162.&lt;br /&gt;
* Robert Münster: &amp;#039;&amp;#039;Müllner-Peter. Der Schatz von Sachrang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bayernkurier.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 44, 1993, Nr. 16, S. 14.&lt;br /&gt;
* Robert Münster: &amp;#039;&amp;#039;Peter Huber als Musiker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Musikleben im oberen Priental.&amp;#039;&amp;#039; [1]. Aschau 2002, S. 226–47.&lt;br /&gt;
* Robert Münster: &amp;#039;&amp;#039;Peter Huber (1766-1843) und sein Sachranger Notenschatz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schönere Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 105. Jg., 2016, Heft 4, S. 297–300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
* Audio-CD &amp;#039;&amp;#039;„Müllner Peter – Sachranger Noten“&amp;#039;&amp;#039;, [[Hans Berger (Kirchenmusiker)|Hans Berger]] &amp;amp; Müllner-Peter-Chor, Seebach Records 2001&lt;br /&gt;
* Schallplatte Musica Bavarica MB 70309: Drei Sätze aus dem Avertissement Mus.ms 7371 von Georg Augustin Holler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119107295|Peter Hueber}}&lt;br /&gt;
* [http://www.derchiemgauer.de/Cityguide/lkrrosenheim/Sachrang/einrichtungen.htm Der Müllner Peter in Sachrang]&lt;br /&gt;
* {{BMLO|h1458}}&lt;br /&gt;
* [https://bavarikon.de/sachrang Digitalisierte Musiksammlung des Peter Hueber] im Portal [[bavarikon]]&lt;br /&gt;
* [https://www.aschau.de/de/muellner-peter-museum Müllner-Peter-Museum Sachrang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119107295|LCCN=no2013072662|VIAF=245923641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:MullnerPeter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aschau im Chiemgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1766]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müllner-Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hueber, Peter (wirklicher Name); Huber, Peter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer Musiker und Universalgelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1766&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschach (Aschau im Chiemgau)|Aschach]], [[Sachrang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1843&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschach (Aschau im Chiemgau)|Aschach]], [[Sachrang]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17737-90</name></author>
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