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	<title>Müller-Gibbon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BCller-Gibbon&amp;diff=236218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: bessere Karte</title>
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		<updated>2026-02-05T06:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere Karte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Müller-Gibbon&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hylobates muelleri&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[William Charles Linnaeus Martin|Martin]], 1841&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kleine Gibbons&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hylobates&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Gibbons&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Hylobatidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Menschenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Hominoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Altweltaffen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Catarrhini&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Affen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anthropoidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = MuellersGibbon.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Müller-Gibbon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates muelleri&amp;#039;&amp;#039;) ist eine auf [[Borneo]] endemische [[Primaten]]art aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Gibbons]] (Hylobatidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Borneo Gibbon Map v3 - Copy.jpg|mini|Die Verbreitungsgebiete der vier Gibbonarten auf Borneo.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommt im Südosten der Insel südlich des Flusses [[Mahakam]] und östlich des Flusses Barito vor. Das Verbreitungsgebiet umfasst damit in etwa die [[Indonesien|indonesische]] Provinz [[Kalimantan Selatan]] und die südliche Hälfte von [[Kalimantan Timur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Müller-Gibbon erreicht ein Gewicht von 4,6 bis 6,2 kg (Weibchen) bzw. 5 bis 6,8 kg (Männchen) und eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von etwas mehr als 40 cm. Er ist mausgrau oder bräunlich gefärbt, hat eine dunkle Kappe, ein dunkles Gesicht und eine dunkle Brust, die je nach Alter und Tier individuell variieren. Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch einen blassen, oft nicht vollständigen Gesichtsring und einer dunkelbraunen Kappe (Weibchen haben eine schwarze Kappe). Die Haare auf der Kopfoberseite verlaufen fächerförmig von der Stirn nach hinten und sind über den Ohren deutlich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Affenart lebt in primären und sekundären Laubwäldern, [[Monsunwald|Monsunwäldern]] und tropischen immergrünen Wäldern, oft mit einem hohen Bestand an [[Flügelfruchtgewächse]]n. Sie kann auch in selektiv gerodeten Wäldern überleben, sofern genug fruchttragende Bäume übrig geblieben sind. Müller-Gibbons sind tagaktive Baumbewohner und Früchtefresser (62 %), ernähren sich jedoch auch von jungen Blättern (24 %), Blüten (13 %) und Insekten (1 %). Orangefarbene Früchte mit saftigem Fruchtfleisch, dünner Schale und kleinen Samen werden bevorzugt, rote oder purpurfarbene bis schwärzliche Früchte mit trockenem Fruchtfleisch und großen Samen (mehr als 20 mm ⌀) dagegen gemieden. Stehen nicht genug Früchte zur Verfügung werden, sofern genügend vorhanden, vor allem Blüten gefressen. Eine Gruppe besteht meist aus 3–4 Tieren, einem Weibchen, einem Männchen und deren Nachwuchs. Detaillierte Forschungen zur Fortpflanzung gibt es bei dieser Art bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Müller-Gibbon wurde 1841 durch den englischen Naturforscher [[William Charles Linnaeus Martin]] erstbeschrieben. Lange Zeit galten der [[Westlicher Borneo-Gibbon|Westliche Borneo-Gibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates abbotti&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Östlicher Borneo-Gibbon|Östliche Borneo-Gibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. funereus&amp;#039;&amp;#039;) als Unterarten von &amp;#039;&amp;#039;Hylobates muelleri&amp;#039;&amp;#039;. Nach neueren morphologischen und genetischen Untersuchungen handelt es sich jedoch um eigenständige Arten. Die Verbreitungsgebiete der vier Gibbonarten auf Borneo überlappen sich an den Rändern. Im oberen Stromgebiet des Barito in Zentralborneo leben in einem etwa 5000 km² großen Gebiet Hybriden zwischen dem Müller-Gibbon und dem [[Weißbartgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. albibarbis&amp;#039;&amp;#039;). Die Hybridisierung fand vor 5000 bis 10.000 Jahren statt und dient manchen Wissenschaftlern als Argument den Müller-Gibbon und den Weißbartgibbon als [[Konspezifität|konspezifische]] Arten zu betrachten. Unter den Hybriden sind Fälle von [[Polygynie]] bekannt, während Gibbons normalerweise [[monogam]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt wurde die Art nach dem deutschen Naturforscher [[Salomon Müller]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Bo Beolens, Michael Grayson, Michael Watkins: &amp;#039;&amp;#039;The Eponym Dictionary of Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2009, ISBN 978-0-8018-9304-9, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Müller-Gibbon wird von der [[IUCN]] als „endangered“ (stark gefährdet) klassifiziert. In den letzten 45 Jahren hat der Bestand um 50 % abgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN |Year=2008 |ID=39888|ScientificName=Hylobates muelleri |YearAssessed=2008 |Assessor=Geissmann, T. &amp;amp; Nijman, V. |Download=30. Mai 2016 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David J. Chivers, Martina V. Anandam, Colin P. Groves, Sanjay Molur, Benjamin M. Rawson, Matthew C. Richardson, Christian Roos &amp;amp; Danielle Whittaker: &amp;#039;&amp;#039;Family Hylobatidae (Gibbons).&amp;#039;&amp;#039; Seite 784 in [[Russell A. Mittermeier]], Anthony B. Rylands &amp;amp; [[Don E. Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: - Volume 3. Primates.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Editions, 2013, ISBN 978-84-96553-89-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller Gibbon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gibbons]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Tier Borneos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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