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	<title>Mühringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:36:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChringen&amp;diff=913014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Digamma: Korrektur Lage: sdöstlich, nicht südwestlich der Kernstadt</title>
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		<updated>2026-03-29T10:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur Lage: sdöstlich, nicht südwestlich der Kernstadt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Mühringen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Horb am Neckar&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Mühringen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Mühringen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48/25/7.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8/45/20.9/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 418 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.93&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1012&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 72160&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07483&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Karte Horb am Neckar - Teilort Mühringen markiert.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Hohenmühringen - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Ansicht vom Schloss Hohenmühringen aus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Horb am Neckar]]. Der Ort liegt rund acht Kilometer südöstlich der Kernstadt und zieht sich vom [[Eyach (Neckar)|Eyachtal]] (auf einer Höhe von {{Höhe|401|DE-NN|link=1}}) den Hang hinauf bis zum Schloss Hohenmühringen. Mühringen hat rund 1000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt im Tal einen Haltepunkt an der [[Hohenzollerische Landesbahn|Hohenzollerischen Landesbahn]] [[Bahnstrecke Eyach–Hechingen|Eyach–Hechingen]], die Ortschaft liegt außerdem am [[Wege der Jakobspilger|Jakobsweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 786 wurde Mühringen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nach 1504 erwarb [[Heinrich von Zimmern]] Schloss und Dorf Mühringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 wurde der Ort in die Stadt Horb am Neckar eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=529}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühringen besitzt einen [[Jüdischer Friedhof Mühringen|jüdischen Friedhof]], der im Wald zwischen Mühringen und Eyach liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Karoline Adler, Nina Michielin: &amp;#039;&amp;#039;Gräber im Wald: Lebensspuren auf dem jüdischen Friedhof in Mühringen; Dokumentation des Friedhofs der über 300 Jahre in Mühringen ansässigen jüdischen Gemeinde und des Rabbinats Mühringen&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1828-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Jüdischer Friedhof Mühringen.jpg|mini|Jüdischer Friedhof Mühringen (Kulturdenkmal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
Seit 1983 erinnert ein Gedenkstein am &amp;#039;&amp;#039;Aufgang zum Rathaus/Grundschule&amp;#039;&amp;#039; an die in der NS-Diktatur verfolgte [[Jüdische Gemeinde Mühringen]] und ihre beim [[Novemberpogrom 1938]] beschädigte [[Synagoge]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Synagoge wurde 1960 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Die Mühringer [[Mikwe]], in Eigenleistung durch Privatpersonen vollständig restauriert.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hohenmühringen]] – Insgesamt eine Mischung aus Mittelalter, Renaissance und Neugotik. Im Mittelpunkt steht der mittelalterliche Bergfried, Heidenturm genannt, mit neugotischem Zinnenaufsatz. Eingefasst wird dieser von einem im 16. Jahrhundert errichteten dreistöckigen Speicher, dem „Neuen Bau“. An diesen wurden 1857 im neugotischen Stil mehrere Gebäude, inklusive einer Schlosskapelle, angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Willig |Titel=Landadel-Schlösser in Baden-Württemberg. Eine kulturhistorische Spurensuche |Verlag=Selbstverlag Willig |Ort=Balingen |Datum=2010 |ISBN=978-3-9813887-0-1 |Seiten=226}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Schloss Hohenmühringen 3.jpg|mini|Mühringen mit Schloss Hohenmühringen im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Gallus (Mühringen)|St. Gallus]], 1751/52 erbaut&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühringen Stadtteil von Horb Kreis Freudenstadt.jpg|mini|Katholische Kirche [[St. Gallus (Mühringen)|St. Gallus]] in Mühringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Nathanael Weil]] schrieb in seiner Zeit als [[Rabbiner]] in Mühringen (1745–1750) den größten Teil seines bekannten [[Talmud]]-Kommentars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste Mühringer ist der Gründer der [[Berlitz Sprachschulen]], [[Maximilian Delphinius Berlitz]], der als &amp;#039;&amp;#039;David Berlitzheimer&amp;#039;&amp;#039; am 14. April 1852 in Mühringen zur Welt kam, später nach Amerika auswanderte und dort die weltweit bekannte Sprachschule gründete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf J. Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;„D.“ und der Mythos der Delphine - Maximilian D. Berlitz = David Berlizheimer&amp;#039;&amp;#039;, in: „[[Schwäbische Heimat]]“, Jahrgang 2001/1, S. 44 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders origineller „Mühringer“ scheint der in Mühringen in den Jahren 1873 und 1874 tätig gewesene Rabbinats[[verweser]] [[Jakob Stern]] gewesen zu sein. Er brachte es immerhin fertig, nachdem er 1882 mit dem Judentum gebrochen hatte, seinen Bruch dadurch für jedermann sichtbar zu dokumentieren, dass er sich am [[Sabbat]] (wohl in Stuttgart?) auf dem Marktplatz vor die Synagoge setzte und dort Schinkenbrötchen aß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Schloss Hohenmühringen lebte [[Oscar von Münch|Oscar Freiherr von Münch]], der von 1890 bis 1893 für die [[Deutsche Volkspartei (Deutsches Kaiserreich)|Deutsche Volkspartei]] den [[Liste der Reichstagswahlkreise des Deutschen Kaiserreichs|Wahlkreis Württemberg 8]] ([[Oberamt Freudenstadt|Freudenstadt]], [[Oberamt Horb|Horb]], [[Oberamt Oberndorf|Oberndorf]], [[Oberamt Sulz|Sulz]]) im Deutschen Reichstag vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Oktober / 5. November 1903 wurde er vom Landgericht Stuttgart wegen Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. 2. Session 1892/93 |Band=Bd. 2. Von der 32. Sitzung am 28. Januar 1893 bis zur 60. Sitzung am 7. März 1893. Von Seite 733 bis 1489 |Verlag=Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt |Ort=Berlin |Datum=1893 |Seiten=1153}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Februar 1893 hielt Münch in der 53. Sitzung des Reichstags eine Rede, die er vor allem dazu nutzte, seine persönlichen Probleme mit der Justiz darzulegen. Sein Mandat nutzte er auch später noch zur Darlegung von angeblichen Unzulänglichkeiten des Rechtssystems.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. 2. Session 1892/93 |Band=Bd. 2. Von der 32. Sitzung am 28. Januar 1893 bis zur 60. Sitzung am 7. März 1893. Von Seite 733 bis 1489 |Verlag=Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt |Ort=Berlin |Datum=1893 |Seiten=1284 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. 8. Legislaturperiode. 2. Session 1892/93 |Band=Bd. 2. Von der 32. Sitzung am 28. Januar 1893 bis zur 60. Sitzung am 7. März 1893. Von Seite 733 bis 1489 |Verlag=Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt |Ort=Berlin |Datum=1893 |Seiten=1309 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der zweiten Hälfte seines Lebens war Münch in diverse Gerichtsverfahren verwickelt, u.&amp;amp;nbsp;a. weil er im Jahr 1900 mit einer Pistole auf seinen Knecht geschossen hatte. Über seine Version der verschiedenen Verfahren veröffentlichte er diverse Schriften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Freiherr von Münch |Titel=Ein Kommissionsgeschäft des Bankdirektors (Ludwig) Colin, Kgl. Geh. Hofrath ..., und meine Gefängnisstrafe. Ein Ausschnitt württembergischer Regierung |Verlag=Verlag Magazin |Ort=Zürich |Datum=1893}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Freiherr von Münch |Titel=Erwiderung auf die Mitteilungen des Württemberg. Kesselrevisionsvereins gegen meine Broschüre betr. meineidige Gutachten der pp. Bach, Bantlin und Klein |Ort=Stuttgart |Datum=1905}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Freiherr von Münch |Titel=Die Amtsverbrechen des württembergischen Landgerichtsrats Rau und Genossen gegen mich und alle zwecks ihrer Ableugnung amtlich aufgestellten Behauptungen nebst meinen Würdigungen letzterer |Verlag=Verlag Sittenfeld |Ort=Berlin |Datum=1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Horb |Titel=Mühringen |Seite=216–223 |Wikisource=Kapitel B 20}}&lt;br /&gt;
* Emily C. Rose: &amp;#039;&amp;#039;Als Moises Kaz seine Stadt vor Napoleon rettete&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1436-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Mühringen – Ein Geschichts- und Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;. Ortsverwaltung Horb-Mühringen, Horb 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Mühringer Hausgeschichte(n)“ Die Geschichte von Mühringer Häusern und ihren Bewohnern. Vom 18. Jahrhundert bis in unsere Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Gemeindeverwaltung Horb-Mühringen, ISBN 978-3-928213-16-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mühringen (Horb am Neckar)|Mühringen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.horb.de/Muehringen/Muehringen-district1258 Mühringen] auf www.horb.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Horb am Neckar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4285750-8|VIAF=249095430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhringen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Freudenstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Freudenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Horb am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Eyach (Neckar)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Digamma</name></author>
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