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	<title>Mühltroff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:06:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChltroff&amp;diff=180137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ortschaftsverfassung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChltroff&amp;diff=180137&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-12T17:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ortschaftsverfassung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pausa-Mühltroff&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Muehltroff.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/32/25&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/55/40&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 482&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 14.45&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;HH2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-pausa-muehltroff.de/mt-content/uploads/2025/12/entwurf_2026_verkleinert.pdf |seiten=Vorbericht 6&amp;amp;nbsp;ff |titel=Haushaltsentwurf 2026 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Pausa-Mühltroff |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1069&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2026-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;HH2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07919&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036645&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Mühltroff in V.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der ehemaligen Stadt Mühltroff im Vogtlandkreis&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick auf muehltroff 2005.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Mühltroff 2005&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühltroff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Pausa-Mühltroff]] im [[Vogtlandkreis]] in [[Sachsen]]. Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung]] und damit eine [[Ortschaftsverfassung]] mit [[Ortschaftsrat]] und [[Ortschaftsbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-pausa-muehltroff.de/mt-content/uploads/2024/01/hauptsatzung_65a9018f95e61.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§ &amp;amp;nbsp;?17 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Pausa-Mühltroff |format=PDF; 492&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde mit ihren beiden Ortsteilen [[Langenbach (Pausa-Mühltroff)|Langenbach]] und [[Kornbach (Pausa-Mühltroff)|Kornbach]] am 1. Januar 2013 in die Stadt [[Pausa/Vogtl.]] eingemeindet, die sich dadurch in Pausa-Mühltroff umbenannte. Vorher war Mühltroff die kleinste Stadt im sächsischen Vogtlandkreis und die westlichste Stadt Sachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1952 und 1992 gehörte Mühltroff wie sein späterer Ortsteil Langenbach zum [[Kreis Schleiz]] im [[Bezirk Gera]] bzw. ab 1990 im Freistaat [[Thüringen]]. Durch einen Staatsvertrag kamen sie am 1. April 1992 zum sächsischen [[Kreis Plauen-Land|Landkreis Plauen]], dem Kornbach im Gegensatz zu den beiden Orten bereits angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Mühltroff ist die westlichste Stadt Sachsens. Sie liegt im Nordwesten des Vogtlandkreises und im sächsischen Teil des historischen [[Vogtland]]s. Im Nordwesten und im Süden grenzt der Ort an das [[Thüringen|thüringische]] Vogtland. Bezüglich des [[Naturraum]]s gehört Mühltroff zum Südost[[thüringer Schiefergebirge]] ([[Vogtland (Naturraum)|Naturraum Vogtland]]). Der Ort wird vom östlichen [[Saale]]-Zufluss [[Wisenta]] durchflossen, die nördlich von Mühltroff als [[Talsperre Lössau]] angestaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD=   [[Thierbach (Pausa-Mühltroff)|Thierbach]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=  [[Linda (Pausa-Mühltroff)|Linda]]&lt;br /&gt;
 | OST=      [[Ranspach (Pausa-Mühltroff)|Ranspach]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Kornbach (Pausa-Mühltroff)|Kornbach]], [[Schönberg (Rosenbach)|Schönberg]]&lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Unterkoskau]] &amp;lt;br&amp;gt;(Thüringen)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | WEST=  [[Langenbach (Pausa-Mühltroff)|Langenbach]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Langenbuch (Schleiz)|Langenbuch]] &amp;lt;br&amp;gt;(Thüringen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Mühltroff gehören das südsüdöstlich gelegene Dorf [[Kornbach (Pausa-Mühltroff)|Kornbach]] und das westsüdwestlich gelegene Dorf [[Langenbach (Pausa-Mühltroff)|Langenbach]], welche am 1. Januar 1993 bzw. am 1. Januar 1994 eingemeindet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pausa-Mühltroff, Burg Mühltroff IMG 3922.jpg|mini|links|[[Burg Mühltroff]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Ehemaliges Amthaus Mühltroff (2).jpg|thumb|Ehemaliges Amthaus Mühltroff]]&lt;br /&gt;
[[File:Rathaus Mühltroff (2).jpg|thumb|Rathaus Mühltroff]]&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2009&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 53,0 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2004&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2009&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 44.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 27.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 10.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = Schneider&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 7.3&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 5CC3FF&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 6.2&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 4.9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 10. bis 11. Jahrhundert wurde die [[Burg Mühltroff]] vermutlich zur Festigung der Herrschaft [[Römisch-deutscher Kaiser|deutscher Kaiser]], die [[Ritter]] zum Schutz gegen die Angriffe der [[Sorben]] mit ihren Befestigungen [[Lehnswesen|belehnten]], gegründet. Die als [[Angerdorf]] angelegte Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Muldorf&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals 1274 erwähnt. Der Name von Mühltroff leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;Muldorf&amp;#039;&amp;#039; ab, weil es im Ort mehrere Mühlen gab. Es waren meist Wassermühlen, die wohl älteste aus dem 14. Jahrhundert ist die Stadtmühle, sie wird heute als Wohngebäude genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1274 war die Herrschaft Mühltroff, welcher die Stadt Mühltroff bezüglich der [[Grundherrschaft]] unterstand, im Besitz der [[Lobdeburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Lobdeburg]]. 1349 wird das Schloss, „castrum“ genannt, als [[Markgrafschaft Meißen|Meißnisches]] Lehen im [[Lehnbuch]] [[Friedrich III. (Meißen)|Friedrichs des Strengen]] erwähnt und ist Sitz des [[Vögte von Plauen#Haus Mühltroff|Vogtes von Plauen]], Herr zu „Muldorf“. 1357 mussten die Plauener Vögte das Schloss an die [[Haus Wettin|Wettiner]] Markgrafen-Brüder [[Balthasar (Thüringen und Meißen)|Balthasar]] und [[Wilhelm I. (Meißen)|Wilhelm]] abgeben, die dann verschiedene [[Vasall]]engeschlechter damit belehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1367 ist Mühltroff als Stadt bezeugt. Der &amp;#039;&amp;#039;Weißfisch&amp;#039;&amp;#039; auf dem Stadtwappen zeugt vom ehemaligen Fischreichtum der Stadt mit ihrem großen Teich. Nach einem Hochwasser im 16. Jahrhundert in Mühltroff soll einmal ein Weißfisch auf dem Ratstisch gelegen haben. Seitdem ist er das Erkennungszeichen der Stadt. Im 15. Jahrhundert wurde die erste Textilmanufaktur in der Herrenstraße erwähnt. Die Textilindustrie bildet bis heute ein festes Standbein in Mühltroff. Im Schloss befindet sich heute auch ein Textilmuseum. Mühltroff besaß ursprünglich zwei Kirchen, die Stadtkirche und die heute noch erhaltene Schlosskirche. Nachdem die baufällige Stadtkirche im 17. Jahrhundert abgebrochen wurde, erhielten die Bürger von Mühltroff Gastrecht in der Schlosskirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirchenbezirk-vogtland.de/kirchen-im-kirchenbezirk/kirchen-der-ev-luth-kirchgemeinde-muehltroff-langenbach/ Webseite der ev.-luth. Kirchgemeinde Mühltroff–Langenbach]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ausgehenden 18. Jahrhundert ließ Graf [[Kospoth]] außerhalb der Stadt am Lämmerhügel (heute Schafhof) ein Lustschloss erbauen, umgeben von einem großen Park mit Pavillons, doch verausgabte sich der Graf finanziell, sodass er von seiner Frau verlassen wurde und fortan in wenigen, kleinen Zimmern des Schlosses wohnte, wo er beim Schlossbrand 1817 ums Leben kam. Vom Lustschloss ist heute nichts mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Mühltroff gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Plauen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1856 wurde sie dem [[Gerichtsamt Pausa]] und 1875 der [[Amtshauptmannschaft Plauen]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241123062914/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/plauen.htm | archiv-datum=2024-11-23 | abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Schönberg–Schleiz]] erhielt Mühltroff im Jahr 1887 einen Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] wurde die bisher sächsische Stadt Mühltroff gemeinsam mit seinen Nachbarorten [[Langenbach (Pausa-Mühltroff)|Langenbach]], [[Thierbach (Pausa-Mühltroff)|Thierbach]], [[Langenbuch (Schleiz)|Langenbuch]] und [[Dröswein]] im Jahr 1952 dem [[Kreis Schleiz]] im [[Bezirk Gera]] angegliedert, welcher ab 1990 als thüringischer Landkreis Schleiz fortgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage des Staatsvertrages zwischen Thüringen und Sachsen wechselten Mühltroff, Langenbach und Thierbach gemeinsam mit den Orten [[Ebersgrün]], Pausa/Vogtl., [[Ranspach (Pausa-Mühltroff)|Ranspach]] und [[Unterreichenau]] (bisher [[Kreis Zeulenroda]]) am 1. April 1992 zum sächsischen [[Kreis Plauen-Land|Landkreis Plauen]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hait.tu-dresden.de/dok/bst/Heft_38_Richter.pdf Entscheidung für Sachsen. Grenzkreise und -kommunen bei der Bildung des Freistaats Sachsen 1989-1994. Hannah-Arendt-Institut, S. 132]&amp;lt;/ref&amp;gt; während Langenbuch und Dröswein beim thüringischen Landkreis Schleiz verblieben. Die Eingemeindung des südlichen Nachbarorts [[Kornbach (Pausa-Mühltroff)|Kornbach]] erfolgte am 1. Januar 1993,&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Kornbach |val=KORACHJO50XM |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der westliche Nachbarort Langenbach folgte am 1. Januar 1994.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Langenbach |val=LANAC2JO50WM |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Kornbach bereits vor 1992 sächsisch war, gehört das Dorf zum „sächsischen“ Postleitzahlengebiet „08“, während Mühltroff und Langenbach zum „thüringischen“ Postleitzahlengebiet „07“ gehören. Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Schönberg–Schleiz endete am 9. Dezember 2006. Bereits am 30. Juni 2007 nahm der Förderverein Wisentatalbahn den Betrieb mit Sonderzügen nach einem besonderen Fahrplan wieder auf, wodurch auch der zum Haltepunkt degradierte Bahnhof Mühltroff bei diesen Sonderfahrten angefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 2000 wurde eine [[Verwaltungsgemeinschaft (Sachsen)|Verwaltungsgemeinschaft]] zwischen der Stadt Mühltroff und der Stadt [[Pausa/Vogtl.]] mit dem Namen [[Verwaltungsgemeinschaft Pausa]] gebildet. Zum 1. Januar 2013 wurde die Verwaltungsgemeinschaft aufgelöst und die Stadt Mühltroff mit seinen beiden Ortsteilen in die Stadt Pausa eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einheitsgemeinde trägt den Namen Pausa-Mühltroff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.vogtland-anzeiger.de/Vogtland_Anzeiger/cms-nachrichten/plauener-land/pausa-und-muehltroff-vereint.html|titel=Bericht zur Eingliederung Mühltroffs in die Stadt Pausa im Vogtland-Anzeiger vom 27. September 2012|zugriff=2012-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |Auflösung (siehe Pausa-Mühltroff)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Vogtlandkreis|2008]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Christine Weinrich&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Weinrich&lt;br /&gt;
|98,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Vogtlandkreis|2001]]&lt;br /&gt;
|69,5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskirche Mühltroff.jpg|mini|Schlosskirche Mühltroff]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist überwiegend evangelisch, welche die Schlosskirche als Gotteshaus nutzt. Im Schloss befindet sich aber auch eine katholische Kapelle, außerdem gibt es noch eine neuapostolische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1993: Kornbach&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1994: Langenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(ab 1998 jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1834: 1509&lt;br /&gt;
* 1910: 1889&lt;br /&gt;
* 1998: 2122&lt;br /&gt;
* 1999: 2066&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 2060&lt;br /&gt;
* 2001: 2031&lt;br /&gt;
* 2002: 2007&lt;br /&gt;
* 2003: 1978&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2004: 1959&lt;br /&gt;
* 2007: 1851&lt;br /&gt;
* 2008: 1829&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Mühltroff|Schloss Mühltroff]], Wahrzeichen des Ortes&lt;br /&gt;
* [[DDR]]-Museum Mühltroff&lt;br /&gt;
* Bahnhof Mühltroff, Halt der touristisch betriebenen [[Bahnstrecke Schönberg–Schleiz|Wisentatalbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Mühltroff.jpg|miniatur|Bahnhof Mühltroff (2006)]]&lt;br /&gt;
Durch Mühltroff führt die [[Bundesstraße 282]], von der im Ort die [[Staatsstraße (Sachsen)|Staatsstraße]] 318 abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Mühltroff liegt an der [[Bahnstrecke Schönberg–Schleiz|Strecke Schönberg–Schleiz]], die von [[DB Netz]] an die [[Deutsche Regionaleisenbahn]] verpachtet ist. Der regelmäßige Personenverkehr wurde 2006 eingestellt. Seit 2007 verkehren vereinzelt Sonderzüge des Fördervereins Wisentatalbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wisentatalbahn.de/start/ Webseite der Wisentatalbahn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Landesbedeutsame Buslinie]] 41 (TaktBus) im [[Verkehrsverbund Vogtland]] ermöglicht Verbindungen im [[Taktfahrplan|Zweistundentakt]] mit [[Plauen]], Pausa und [[Zeulenroda]]. Außerdem verkehrt die Linie 143 des [[KomBus]] nach [[Schleiz]] und Plauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Mühltroff ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Carl Erdmann von Kospoth]] (1753–1817), Komponist und königlich preußischer Kammerherr&lt;br /&gt;
* [[Carl Theodor Dietzsch]] (1819–1857), Jurist und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung von 1848&lt;br /&gt;
* [[Otto Heubner]] (1843–1926), Begründer der wissenschaftlichen Pädiatrie in Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Max Ludwig Zschommler]] (1855–1915), Lehrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Emil R. Müller]] (1879–1950), Steindrucker, Schriftsteller und Redakteur, publizierte auch unter dem Pseudonym Sonnen-Müller&lt;br /&gt;
* [[Max Frotscher]] (1894–1979), Heimatforscher und Genealoge&lt;br /&gt;
* [[Herbert Huster]] (1921–2005), Zeitungsverleger&lt;br /&gt;
* [[Birgit Dankert]] (* 1944), Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit Mühltroff in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Adam Heinrich Meißner]] (1711–1782), lutherischer Geistlicher und Philosoph, Pfarrer von Mühltroff&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig Ferdinand Blanckmeister]] (1819–1883), Jurist und Politiker, Bürgermeister in Mühltroff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Johann August Möbius: &amp;#039;&amp;#039;Historisch diplomatische Nachrichten vom Voigtlande, Insonderheit von der in solchen gelegenen Stadt und ehemaligen Herrschaft Muehltrof&amp;#039;&amp;#039;. Cahla 1760  ({{Digitalisat|1=http://books.google.de/books?id=cnMAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR4#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}})&lt;br /&gt;
* [[August Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen, enthaltend eine richtige und ausführliche geographische, topographische und historische Darstellung aller Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Höfe, Gebirge, Wälder, Seen, Flüsse etc. gesammter Königl. und Fürstl. Sächsischer Lande mit Einschluß des Fürstenthums Schwarzburg, des Erfurtschen Gebietes, so wie der Reußischen und Schönburgischen Besitzungen&amp;#039;&amp;#039;. 6. Band, Schumann, Zwickau 1819 ([https://books.google.de/books?id=eXoAAAAAcAAJ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Carl Hermann Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche zu Mühltroff&amp;#039;&amp;#039;. Hohmann, Plauen 1862 ([http://digital.slub-dresden.de/id399865209 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Carl Hermann Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen und Schulen in der Gräflich Hohenthalschen Herrschaft Mühltroff.&amp;#039;&amp;#039; Schubert, Pausa 1869 ([http://digital.slub-dresden.de/id399329471 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Carl Hermann Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft Mühltroff und ihre Besitzer&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1857 ({{Digitalisat|1=http://books.google.de/books?id=QHwAAAAAcAAJ}})&lt;br /&gt;
* {{BKD|11|30|35|Mühltroff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [https://www.stadt-pausa-muehltroff.de/ Website der Stadt Pausa-Mühltroff]&lt;br /&gt;
* [http://www.ddr-museum-muehltroff.de/ Website des DDR-Museums Mühltroff e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-muehltroff.de/ schloss-mühltroff]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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