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	<title>Mühlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:06:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChlingen&amp;diff=178897&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: Anpassung an den Darkmode</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChlingen&amp;diff=178897&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-21T19:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Anpassung an den &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:Dark_Mode&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Dark Mode (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Darkmode&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mühlingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/54/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/01/02/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mühlingen in KN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Konstanz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 625&lt;br /&gt;
|PLZ               = 78357&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07775&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08335057&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE M6S&lt;br /&gt;
|Straße            = Im Göhren 2&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.muehlingen.de/ www.muehlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thorsten Scigliano&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Konstanz]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Mühlingen liegt im Nordosten des [[Hegau]]s, am Übergang zur [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] im Norden, dem [[Linzgau]] im Osten und dem [[Bodenseebecken]] im Süden. Durch das Gemeindegebiet fließt die [[Stockacher Aach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westlich der Mühlinger Ortsmitte liegende Steinbühl ({{Coordinate |text=ICON2 |NS=47.9168 |EW=9.00291 |type=landmark |region=DE-BW |name=Steinbühl}}) ist mit einer Höhe von {{Höhe|673|DE-NHN}} die höchste Erhebung im Mühlinger Gemeindegebiet; der tiefste Punkt mit etwa {{Höhe|550|DE-NHN}} liegt im Bereich der [[Bundesstraße 313]] zum [[Stockach]]er Stadtteil [[Hoppetenzell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet grenzt an die zum Landkreis Konstanz gehörenden Gemeinden [[Hohenfels (bei Stockach)|Hohenfels]] (Südosten), Stockach (Süden) und [[Eigeltingen]] (Südwesten), an die Gemeinden [[Emmingen-Liptingen]] (Nordwesten) und [[Neuhausen ob Eck]] (Norden) im [[Landkreis Tuttlingen]] sowie an die Gemeinde [[Sauldorf]] (Nordosten) im [[Landkreis Sigmaringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Mühlingen mit den früher selbstständigen Gemeinden [[Gallmannsweil]], [[Mainwangen]], [[Schwackenreute]] und [[Zoznegg (Mühlingen)|Zoznegg]] gehören 27 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 793–795.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Gemeinde Mühlingen in den Grenzen von 1973 gehören die Dörfer Mühlingen und [[Hecheln (Mühlingen)|Hecheln]] (Äußeres und Inneres), die Höfe Altschorenhof, Bushof, Glashüttenhof, Haldenhof, Hottenloch (auch &amp;#039;&amp;#039;Hotterloch&amp;#039;&amp;#039;), Neuschorenhof, Oberweitfelderhof, Rehaldenhof (Rehalden), Reichlinshardt, Reismühle, Schorenmühle und Unterweitfelderhof und das Haus Sägehof (Sägemühle) sowie die Wüstungen Etschreute und Grubenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte im Landkreis Konstanz#Mühlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen liegt Mühlingen im Bereich der Überlinger Gletscherzunge des [[Rheingletscher]]s; [[Geologie|regionalgeologisch]] bedeutet das: am Nordrand der [[Alt- und Jungmoräne#Jungmoränen|Äußeren Jungmoräne]] bzw. des voralpinen [[Molassebecken]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 17. Oktober bis zum 11. November 1966 wurde der tiefere Untergrund Mühlingens durch eine [[Tiefenbohrung]] ({{Coordinate |text=ICON2 |NS=47.920281 |EW=9.003131 |type=landmark |region=DE-BW |name=Tiefenbohrung „Mühlingen I“}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deine-berge.de/Rechner/Koordinaten/Dezimal/47.920281,9.003131 Umrechnung der Koordinaten] von Rechts- (3500310) und Hochwert (5309125) bei www.deine-berge.de&amp;lt;/ref&amp;gt;) bis zu einer [[Teufe]] bei 874,6&amp;amp;nbsp;Meter erforscht. Da sich das Ziel, hier [[Erdgas]] und [[Erdöl]] anzutreffen, nicht erfüllte, wurde die Bohrung aufgegeben und am 23. November verfüllt. Anhand der Bohrkerne konnten aber die geologischen Verhältnisse des Untergrunds beschrieben werden:&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Landschaft und Geologie um Mühlingen&amp;#039;&amp;#039; in „&amp;#039;&amp;#039;Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg&amp;#039;&amp;#039;“, Seiten 12 bis 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen - Bohrkern - Teufe 785 m -1.jpg|mini|Bohrkern ([[Teufe]] 785 m)]]&lt;br /&gt;
: {{0}}-17,0 m – [[Quartär (Geologie)|Quartär]]: eiszeitliche [[Moräne]]n mit [[Kies]]en und [[Ton (Bodenart)|Tonen]]&lt;br /&gt;
: {{0}}-74,0 m – [[Tertiär]]: [[Kalkstein|Kalk-]] und [[Sandstein]]e der [[Untere Süßwassermolasse|Unteren Süßwassermolasse]]&lt;br /&gt;
: {{0}}-79,0 m – Tertiär: [[Bohnerz]]lehm&lt;br /&gt;
: -429,0 m – [[Oberjura]] ([[Malm]]): Kalkstein mit gelegentlichen [[Mergel]]lagen&lt;br /&gt;
: -653,0 m – [[Mitteljura]] ([[Brauner Jura|Dogger]])&lt;br /&gt;
: -718,7 m – [[Unterjura]] (Lias)&lt;br /&gt;
: -867,0 m – [[Keuper]]&lt;br /&gt;
: -874,6 m – [[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
Einige Teile der Bohrkerne sind heute im Eingangsbereichs des Mühlinger Rathauses ausgestellt und beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete und Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen - Schwackenreuter Baggerseen - Rübelisbach 002.jpg|mini|Im [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|NSG]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schwackenreuter Baggerseen-Rübelisbach]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In Mühlingen sind die beiden [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schwackenreuter Baggerseen-Rübelisbach]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Sauldorfer Baggerseen]]&amp;#039;&amp;#039;, das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ablach, Baggerseen und Waltere Moor]]&amp;#039;&amp;#039;, die drei [[Wasserschutzgebiet]]e &amp;#039;&amp;#039;Gerhardsbrunnen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Quellfassung Steinbühl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Quellen Weiherholz, Brunnenbachtobel und Tiefbrunnen Geigeshöfe&amp;#039;&amp;#039; sowie acht [[Naturdenkmal]]e ausgewiesen.&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Wasserschutzgebiete im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Mühlingen dürfte als alemannische Siedlung bereits im 6.&amp;amp;nbsp;oder 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstanden sein. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1275 als „&amp;#039;&amp;#039;Mulingen&amp;#039;&amp;#039;“ im [[Liber decimationis|Zehntverzeichnis]] des [[Bistum Konstanz|Konstanzer Bischofs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kramer: Abschnitt „&amp;#039;&amp;#039;Die erste urkundliche Erwähnung&amp;#039;&amp;#039;“ im Kapitel „&amp;#039;&amp;#039;Die alte Geschichte von Mühlingen und seinen Ortsteilen&amp;#039;&amp;#039;“ in „Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg“, S. 52f; Mühlingen 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1506 gehörte der Ort den [[Grafschaft Tengen|Grafen von Tengen-Nellenburg]], fiel aber bereits 1591 nach deren Aussterben an die [[Grafschaft Hohenzollern|Grafen von Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Urbar (Verzeichnis)|Urbars]] von 1557 standen der Herrschaft folgende Abgaben der Mühlinger Untertanen als Einkünfte zu: 126&amp;amp;nbsp;Hühner, 47&amp;amp;nbsp;Hennen, 22&amp;amp;nbsp;Viertel und 50&amp;amp;nbsp;Stück (=&amp;amp;nbsp;600) Eier, je 47&amp;amp;nbsp;[[Malter (Einheit)|Malter]] und 7&amp;amp;nbsp;[[Alte Maße und Gewichte (deutschsprachiger Raum)|Viertel]] [[Vesen]] und [[Hafer]] sowie 92&amp;amp;nbsp;[[Gulden]], 8&amp;amp;nbsp;[[Batzen]] und 4&amp;amp;nbsp;Pfennige.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kramer: Abschnitt „&amp;#039;&amp;#039;Die Besitzverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;“ im Kapitel „&amp;#039;&amp;#039;Die alte Geschichte von Mühlingen und seinen Ortsteilen&amp;#039;&amp;#039;“ in „&amp;#039;&amp;#039;Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg&amp;#039;&amp;#039;“, Seiten 65 bis 74; Mühlingen 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Mühlingen.jpg|mini|[[Schloss Mühlingen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen - Kirche St Martin 001.jpg|mini|hochkant|[[St. Martin (Mühlingen)|St. Martin in Mühlingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1623 wurde Mühlingen um 36.000&amp;amp;nbsp;Gulden an Achilles von Danketschweil verkauft. Im Jahr 1698 kaufte Johann Philipp Jakob [[Ebinger von der Burg]] (1672–1712) die Grundherrschaft Mühlingen. Seine Familie ließ 1730 das bis heute bestehende [[Schloss Mühlingen]] erbauen. 1731 ging die Grund- und Ortsherrschaft durch Verkauf an die aus [[Graubünden]] stammenden [[Freiherren von Buol-Berenberg]], die das Schloss bis heute besitzen. Im Jahr 1747 ließen diese als [[Kirchenpatronat|Patronatsherren]] die dem Hl.&amp;amp;nbsp;Martin geweihten Pfarrkirche errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bis 1806 in der [[vorderösterreich]]ischen [[Landgrafschaft Nellenburg]] gelegene Ort Mühlingen kam im Rahmen der [[Mediatisierung]] 1806 zunächst an das [[Königreich Württemberg]] und mit dem [[Grenzvertrag zwischen Württemberg und Baden]] 1810 an das [[Großherzogtum Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Mühlingen gehören folgende Höfe und Weiler: Alt- und Neuschorenhof (1547 erstmals urkundlich nachzuweisen) mit Schorenmühle, Bushof (1531 erstmals erwähnt), Glashüttenhof, Haldenhof, Hecheln (aus einer Burgsiedlung hervorgegangenes Dorf mit zwei weilerartigen Ortskernen; 1364 erstmals erwähnt, im Besitz verschiedener Adelsfamilien, 1576 bis 1805 der österreichischen Landgrafschaft Nellenburg, seit 1938 mit Mühlingen vereinigt), Hotterloch (1549 erwähnt), Ober- und Unterweitfelderhof, Rehaldenhof (1524 erwähnt), Reichlinshard (1784 erwähnt), Reißmühle (1225 erwähnt, früher im Besitz des Klosters Salem), Sägehof (Sagmühle) und Stengelehof (1651 erwähnt). Abgegangen sind der Hof Etschreute (noch 1825 bewohnt) und der Grubenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlingen und die später eingemeindeten Ortsteile gehörten zunächst zum [[Bezirksamt Stockach]] (später [[Landkreis Stockach]]). Seit 1973 gehört die Gemeinde zum [[Landkreis Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Mühlingen durch Vereinigung der Gemeinden Mühlingen, Mainwangen und Gallmannsweil neu gebildet. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1975 durch Vereinigung dieser Gemeinde mit Schwackenreute und Zoznegg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=519f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Mühlingen ist überwiegend [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Auch heute gibt es lediglich eine katholische Kirchengemeinde mit je einem [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshaus]] in Zoznegg, Mainwangen, Gallmannsweil und Mühlingen. Die [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Gläubigen werden von Stockach aus betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;width:75%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;Nur Mühlingen&lt;br /&gt;
* um 1800: 270&lt;br /&gt;
* um 1850: 510 in 104 Familien in 82 Wohngebäuden&lt;br /&gt;
* 1900: 467&lt;br /&gt;
* 1945, 22. Dezember: 606 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1947, April: 588 Einwohner, 549 katholisch / 39 evangelisch&lt;br /&gt;
* 1950: 652&lt;br /&gt;
* 1961: 622&lt;br /&gt;
* 1965: 630&lt;br /&gt;
* 1969: 692&lt;br /&gt;
* 1970: 657&lt;br /&gt;
* 1996: 877&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine Gemeinde stellt sich vor&amp;amp;nbsp;– Die Imagebroschüre der Gemeinde Mühlingen&amp;#039;&amp;#039;, S. 13; Mühlingen, 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
;Gesamtgemeinde&lt;br /&gt;
* 1987: 1.753 Einwohner ([[Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987|Volkszählung]])&lt;br /&gt;
* 1988: 1.766 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 1.879 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 2.020 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 2.184 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 2.342 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2007: 2.361 Einwohner (30. Juni)&lt;br /&gt;
* 2010: 2.312 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 2.319 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2016: 2.346 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2019: 2.518 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 2.586 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2021: 2.661 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2022: 2.716 Einwohner&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Mühlingen besteht aus den 12 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08335057/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4551&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-14388_id_23155 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 66,02 % (2019: 59,9 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#acf&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 50,76 % || 6 || 63,3 %, 8 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWG]] || 47,79 % || 6 || 36,7 %, 4 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Die dritte Liste || 1,45 % || 0 || nicht angetreten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Die Selbstverwaltung der Gemeinden wurde mit der Gemeindeverordnung von 1831 erweitert, der Vogt vom Bürgermeister abgelöst.&lt;br /&gt;
;Vor 1975&lt;br /&gt;
* vor 1879 bis nach 1882: Mathä Traber&lt;br /&gt;
* 1927 bis 1933: Johann Wegmann; trat auf Zwang der NSDAP freiwillig vom Amt zurück&lt;br /&gt;
* 10/1934 bis 1935: Karl Kleiner&lt;br /&gt;
* 1935 bis 1945: Richard Mayer ([[NSDAP]])&lt;br /&gt;
* 1945 bis 1963: Peter Buhl († 20. September 1963, [[Herzinfarkt]])&lt;br /&gt;
* 25. November 1963 bis 31. Dezember 1974: Gottfried Winkler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- :: 3. Oktober 1971: Von 444 Wahlberechtigten nahmen 375 Bürger an der Bürgermeisterwahl teil. 355 der 364 gültigen Stimmen fielen auf Amtsinhaber Winkler --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gesamtgemeinde&lt;br /&gt;
* 1. Januar bis 4. September 1975 Amtsverweser, &amp;lt;!-- im ersten Wahlgang am 8. Juni 1975 erhielt keiner der drei Kandidaten die Stimmenmehrheit --&amp;gt;5. September 1975 (Amtseinführung nach zweitem Wahlgang am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1975) bis 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1983 Bürgermeister: Gottfried Winkler&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Berner: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Chronik 1975&amp;#039;&amp;#039; in „HEGAU - Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebiets zwischen Rhein, Donau und Bodensee“, Band 35, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zum Bürgermeister von Mühlingen wurde der Diplom-Verwaltungsfachwirt Manfred Jüppner ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) aus Stockach am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1983 gewählt (771 von 1059 Stimmen =&amp;amp;nbsp;72,8 %). Er trat das Amt als damals Dreißigjähriger am 1.&amp;amp;nbsp;August 1983 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bie&amp;quot;&amp;gt;Matthias Biehler: &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister: Es kann nur eine Liste geben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Jüppner: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindereform und die Entwicklung der modernen Gemeinde Mühlingen&amp;#039;&amp;#039; in „Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg“, S. 252; Mühlingen, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Amtszeit endete am 30.&amp;amp;nbsp;November 2020 nach über 37 Jahren.&lt;br /&gt;
* Am 1. Dezember 2020 trat Thorsten Scigliano (parteilos) das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Mühlingen an. Er wurde im zweiten Wahlgang am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020, mit einfacher Mehrheit von drei Kandidaten gewählt (500 von 1162&amp;amp;nbsp;Stimmen =&amp;amp;nbsp;43,03 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Mühlingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Mühlingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Von einer eingebogenen [[Tingierung#Heraldische Farben|roten]] [[Spitze (Heraldik)|Spitze]], worin ein achtspeichiges [[Tingierung#Metalle|goldenes]] (gelbes) [[Mühlrad (Heraldik)|Mühlrad]], [[Heroldsbild#Teilung und Spaltung, Ständerung|gespalten]]; vorn in Silber (Weiß) auf grünem [[Dreiberg]] eine grüne [[Tanne (Heraldik)|Tanne]], hinten in Gold (Gelb) drei vierendige blaue [[Hirschstange]]n übereinander.&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das auf einen Vorschlag von Kreisarchivar Franz Götz zurückgehende Wappen ist eine Symbiose der Wappen der ehemals selbständigen Gemeinden: Das Mühlrad bildete das „redende“ Wappenbild der ehemaligen Gemeinde Mühlingen und behält diese Bedeutung für die namensgleiche neue Gemeinde bei. Dreiberg und Tanne befanden sich im Wappen von Gallmannsweil. Die übrigen Ortsteile, bis 1803/06 unter der Landeshoheit der Landgrafschaft Nellenburg, führten in ihren Wappen neben anderen Symbolen die blauen Hirschstangen der Landgrafschaft.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Am 30.&amp;amp;nbsp;März 1978 wurde für dieses Wappen abgestimmt, aber erst acht Jahre nach der Gemeindereform erwarb sich die Gemeinde mit Urkunde vom 15.&amp;amp;nbsp;August 1983 des Landratsamts Konstanz das Recht, das Wappen zu führen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/14470/Mühlingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 9. Januar 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinden und heutigen Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Jüppner |Titel=Die Gemeindereform und die Entwicklung der modernen Gemeinde Mühlingen |Kapitel=Gemeindewappen |Sammelwerk=Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg |Ort=Mühlingen |Datum=2007 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;80&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Mühlingen alt COA.png|{{center|1=Mühlingen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Gallmannsweil.png|{{center|1=[[Gallmannsweil]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Mainwangen.png|{{center|1=[[Mainwangen]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Schwackenreute.png|{{center|1=[[Schwackenreute]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Zoznegg.png|{{center|1=[[Zoznegg (Mühlingen)|Zoznegg]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen ===&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit Mai 2011 bestehendes privates Museum. Es zeigt rund 400 Exponate, die größtenteils aus Deutschland, aber auch aus Schweden, Frankreich, Österreich, Japan oder Amerika kommen. Zu den Exponaten zählen das Schatullenradio „Der Herr im Frack“ oder wohl einer der ersten Radiowecker von [[Philips]] die „Philetta Chrono“. Des Weiteren befinden sich in der Ausstellung Schulfunkgeräte, Kofferradios und verschiedene „[[Volksempfänger]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Doris Eichkorn: &amp;#039;&amp;#039;Ein Hauch von Rundfunk-Nostalgie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 11. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke (denkmalgeschützte Gebäude) ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|D-BW-Mühlingen-Hecheln - Kapelle St Wendelin.JPG|170|D-BW-KN-Mühlingen-Hecheln - St Wendelin-Kapelle 004.jpg|190|St. Wendelin-Kapelle in Hecheln}}&lt;br /&gt;
* Kirche St. Barbara in Gallmannsweil&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus Gallmannsweil&lt;br /&gt;
* [[St. Wendelin (Mühlingen)|Kapelle St. Wendelin]] in Hecheln (Fotos rechts)&lt;br /&gt;
* Kirche St. Vitus in Zoznegg&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Mühlingen)|Kirche St. Martin]] in Mühlingen&lt;br /&gt;
* Muttergottes-Kapelle in Mühlweiler&lt;br /&gt;
* Kirche St. Peter und Paul in Mainwangen&lt;br /&gt;
* [[St. Otmar (Mühlingen)|Kapelle St. Otmar]] auf dem [[Madachhof]]&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Anna in Schwackenreute&lt;br /&gt;
* [[Schloss Mühlingen]]&lt;br /&gt;
* Mehrere [[Flurkreuz]]e an exponierten Stellen, auf Anhöhen und an Weggabelungen in und um Mühlingen werden heute von der [[Denkmalpflege]] zu den [[Kleindenkmal]]en gezählt und stehen zum Teil unter [[Denkmalschutzgesetz (Baden-Württemberg)|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Musikverein Mühlingen&lt;br /&gt;
* Musikverein Zoznegg&lt;br /&gt;
* Jugendmusik Mühlingen-Zoznegg&lt;br /&gt;
* Akkordeonorchester Zoznegg&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Mühlingen&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Zoznegg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Mühlingen ist noch stark von der [[Landwirtschaft]] geprägt. Es gibt jedoch auch eine Anzahl kleinerer Industrie-, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2017 wurde beim Ortsteil Schwackenreute ein vier [[Hektar]] großes [[Gewächshaus]] für [[Bio-Siegel|Biogemüse]] von der &amp;#039;&amp;#039;Vermarktungsgenossenschaft Reichenau Gemüse&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen. Hier sollen jährlich voraussichtlich 600 Tonnen Tomaten, etwa 170 Tonnen Paprika und eine Million Gurken geerntet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Reichenau Gemüse: Zehn Millionen Euro für modernes Biogewächshaus – Die dritte Anlage auf dem Festland |Sammelwerk=Wirtschaft im Südwesten |Nummer=1/2018 |Verlag=Prüfer Medienmarketing |Datum=2018-01 |Seiten=41 |Online=[https://treugast-hotellerie.com/wp-content/uploads/2018/01/Wirtschaft-im-Südwesten.pdf#page=43 treugast-hotellerie.com] |Format=PDF |KBytes=1710 |Abruf=2018-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  V O R B E R E I T U N G&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
* 15./17. Juli 1967: hundertjähriges Bestehen der FFW Mühlingen; hier in Verbindung mit dem Stockacher Kreisfeuerwehrtag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Molkerei-Genossenschaft Mühlingen, Hecheln, Gallmannsweil und Mainwangen ===&lt;br /&gt;
Sitz in Mühlingen&lt;br /&gt;
* Gründung ~ 1934&lt;br /&gt;
* 1959: 1.168.932 Liter Milch angeliefert, durchschnittlicher Fettgehalt 3,88 %&lt;br /&gt;
* 1960: 1.268.576 Liter Milch angeliefert (+ 99.644 l), durchschnittlicher Fettgehalt 3,88 % (+ 0,02 %); die Erzeuger erhielten fast zwei Pfennig weniger je Liter - Quelle: Mitte März 1961, Hauptversammlung&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatchronik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;amp;nbsp;– Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e. V., Heft 1/2 (11/12) 1961, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ende Oktober 1973 wurde in eier außerordentlichen Generalversammlung die Stilllegung der Rahmstation zum Jahresende beschlossen. Danach soll die Milch von Tankwagen des Milchwerks Radolfzell abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Uhrradstempel 13.jpg|mini|[[Uhrradstempel]] &amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039; (um 1860)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-KN-Mühlingen - Stempel Mühlingen 1961-03-17.jpg|mini|Zusätzlicher Poststempel&amp;lt;br /&amp;gt;„17b Mühlingen über Stockach“ (1961)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1961-12-12 - Einschreibebrief von Mühlingen-Ort über Stockach (Baden) nach Freiburg im Breisgau.png|mini|[[Einschreiben|Einschreibebrief]] von „Mühlingen-Ort über Stockach (Baden)“ nach „[[Freiburg im Breisgau]]“ (1961)]]&lt;br /&gt;
;Vor 1900&lt;br /&gt;
Privatpersonen mussten vor 1821 ihre Post auf der [[Stockach]]er Postanstalt selbst abgeben. Dann entstand durch die Einrichtung einer Amtsbotenanstalt die Möglichkeit, dass Privatpersonen ihre Post einem Amtsboten übergeben konnten. Dieser brachte die Post anfangs zweimal, später dreimal wöchentlich zur Stockacher Postexpedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1850er Jahren wurde die Amtbotenanstalt aufgrund stetig zunehmendem Schriftverkehrs aufgehoben, ihre Dienste der Post übertragen und zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1859 die Landpostanstalt ins Leben gerufen. Im Amtsbezirk Stockach wurden fünf Botenbezirke eingerichtet, von denen der &amp;#039;&amp;#039;Botenbezirk No.&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; von der Expedition in [[Eigeltingen]] besorgt wurde. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag machte sich der Bote von [[Liptingen]] auf die Runde über [[Schwandorf (Neuhausen)|Schwandorf]], [[Mainwangen]] nach Mühlingen sowie über [[Gallmannsweil]] und Schwandorf zurück nach Liptingen. Poststücke, die in die Mühlinger Brieflade eingeworfen worden waren, wurden vor der Weiterleitung vom Postboten mit dem [[Uhrradstempel]] „13.“ versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edwin Fecker |Titel=Der Landpostbezirk von Stockach |Sammelwerk=Rundschreiben der „Arbeitsgemeinschaft Baden“ im Bund Deutscher Philatelisten |Nummer=140 |Datum=2004 |Seiten=1713 ff. |Online=[http://www.arbeitsgemeinschaft-baden.de/Rundschreiben_Nr_140.pdf#page=43 arbeitsgemeinschaft-baden.de] |Format=PDF |KBytes=6300 |Abruf=2018-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Heute&lt;br /&gt;
In Zoznegg ist heute die örtliche Postagentur eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Schwackenreute war bis 1971 ein Eisenbahnknoten, an dem die [[Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute]] von der [[Hegau-Ablachtal-Bahn]] abzweigte. In den 1970er Jahren wurden beide Strecken für den Personenverkehr stillgelegt und später die Schienen Richtung Altshausen demontiert, so dass Schwackenreute heute über keinen Bahnanschluss für den Personenverkehr mehr verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke Stockach–Mengen wurde von der Ablachtalbahn GmbH übernommen und für den Güterverkehr ausgebaut. Inzwischen verkehren saisonal wieder Freizeit-Express-Züge auf der Strecke, ab 2024 mit Halt an dem ehemaligen Bahnhof Mühlingen-Zoznegg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßennetz ====&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist über mehrere Kreisstraßen an die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 313|313]] und [[Bundesstraße 14|14]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Busverkehr ====&lt;br /&gt;
Über die Linie 100 (Stockach–Zoznegg–Mühlweiler–Mühlingen–Mainwangen–Gallmannsweil–Hecheln) besteht eine Busverbindung. Für die RAB-Linie 7391 Stockach–Sigmaringen gibt es den Umstiegspunkt Mühlingen-Mühlweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Gemeinde mit Stockach und [[Meßkirch]] verbunden. Die Route verläuft aktuell über den Ortsteil Zoznegg, als &amp;quot;Zielnetz&amp;quot; ist aber eine Route im Tal über [[Hoppetenzell]] und Mühlweiler vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zoznegg verläuft als Landes-Radfernweg der [[Hohenzollern-Radweg]]. Er führt von Konstanz über Ludwigshafen und [[Meßkirch]] und die [[Hohenzollernsche Lande|hohenzollerischen]] Städte [[Sigmaringen]] und [[Hechingen]] nach [[Weinstadt]] im [[Rems-Murr-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Mühlingen gibt es eine [[Grundschule]] und im Ortsteil Zoznegg eine [[Gemeinschaftsschule]] in freier Trägerschaft. Außerdem gibt es in den Ortsteilen Mühlingen und Zoznegg je einen [[Kindergarten]] und in Mühlingen eine [[Kinderkrippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energieverbrauch und -einspeisung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Energieeinspeisung und des Energieverbrauchs (in [[Wattstunde|MWh]]) in der Gemeinde Mühlingen&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Gemeinde Mühlingen, 35. Jahrgang, Nummer 2, 11. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 2015 !! 2016 !! 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energieverbrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 7.267 || 7.019 || 7.143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Energieeinspeisung nach [[Erneuerbare-Energien-Gesetz|EEG]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 22.562 || 20.894 || 20.359&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Kläranlage ===&lt;br /&gt;
Am 27. November 1981 wurde die mechanisch-biologische Kläranlage offiziell in Betrieb genommen. Erste Planungen 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
Am 28. April 1970 wurde in Mühlingen ein neues Fernmeldedienstgebnäude mit Einrichtungen für zunächst 300 Fernsprechanschlüsse fertiggestellt. Baukosten = 500.000 DM (Quelle: HEGAU 27/28/534)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Durch Mühlingen und die Ortsteile verlaufen neben einigen von der Gemeinde ausgeschilderten [[Wanderweg]]en auch der von [[Spaichingen]] auf der westlichen [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] durch [[Oberschwaben]] und entlang des [[Bodensee]]s bis zum [[Schwarzer Grat|Schwarzen Grat]] im [[Württemberg]]er [[Allgäu]] führende „[[Heuberg-Allgäu-Weg]]“, die Route&amp;amp;nbsp;15 der „[[Burgenweg (Hegau)#15 – Zizenhausen → Mühlingen → Zizenhausen|Burgenwege]]“ sowie der von [[Engen]] nach [[Stockach]] ausgeschilderte „[[Hegau-Panorama-Weg]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Joachim Aberlin]] (in Gallmannsweil geboren; † nach 1554), evangelisch-reformierter Pfarrer, Lehrer und [[Kirchenliederdichter]]&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Zeiler]] (1594–1681), [[Generalvikar]] und [[Liste der Weihbischöfe in Augsburg|Weihbischof von Augsburg]], wurde im heutigen Ortsteil Mainwangen geboren&lt;br /&gt;
* [[Karl Ott (Pädagoge)|Karl Ott]] (1873–1952), [[Pädagoge]] und [[Politik]]er, in Mainwangen geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ignaz von Buol-Berenberg|Joseph Ignaz von Buol-Berenberg, Ritter von und zu Mühlingen]] (1749–1817), Militär&lt;br /&gt;
* [[Stephan Schuhmacher]] (1819–1875) baute 1854 gemeinsam mit [[Eduard Hieber]] die Orgel für die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mainwangen.&lt;br /&gt;
* [[Maria Anna von Buol-Berenberg]] (1861–1943), Edle Herrin auf Mühlingen, Dichterin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kramer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mühlingen, eine gemeinsame Ortsgeschichte der Madachdörfer Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute und Zoznegg.&amp;#039;&amp;#039; Hegau-Bibliothek, Band 135, ISBN 978-3-933356-48-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlingen.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Mühlingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlingen360.de/ Virtuelle Tour] durch die Gemeinde Mühlingen und ihre Ortsteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7598641-3|VIAF=248315448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhlingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;/div&gt;</summary>
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