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	<title>Mühlethurnen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChlethurnen&amp;diff=493755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Partnerschaften */</title>
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		<updated>2025-11-14T05:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Partnerschaften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Mühlethurnen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Thurnen und Mühlethurnen COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 20050508S069 Muehlethurnen.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick auf Mühlethurnen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland|Bern-Mittelland]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Thurnen&lt;br /&gt;
| BFS = 0876&lt;br /&gt;
| PLZ = 3127&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.813882&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.507505&lt;br /&gt;
| HÖHE = 573&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.94&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 1426 &amp;lt;!-- wegen Fusion bitte hier Zahl lassen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2019 &amp;lt;!-- letzte beim BfS verfügbare Zahl, bitte hier Angabe lassen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.muehlethurnen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Mühlethurnen 2019.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2020]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlethurnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft in der [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] [[Thurnen]] im [[Verwaltungskreis Bern-Mittelland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]]. Bis zum 31. Dezember 2019 war Mühlethurnen eine eigene politische Gemeinde. Am 1. Januar 2020 fusionierte diese mit den Gemeinden [[Lohnstorf]] und [[Kirchenthurnen]] zur neuen Gemeinde Thurnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlethurnen.jpg|mini|Mühlethurnen vom Belpberg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Mühlethurnen liegt auf {{Höhe|573|CH}}, 12&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Stadt [[Thun]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich am unteren Osthang des Längenberges unterhalb von Riggisberg, beidseits des &amp;#039;&amp;#039;Mülibachs&amp;#039;&amp;#039;, der hier im Lauf der Zeit einen Schwemmkegel am Hangfuss angelegt hat, leicht erhöht rund 30&amp;amp;nbsp;m über der Talebene der [[Gürbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 2,9&amp;amp;nbsp;km² grossen Gebiets der ehemaligen Gemeinde umfasst einen Abschnitt des mittleren [[Gürbetal]]s. Der östliche Teil liegt in der landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebene des Gürbetals ({{Höhe|545|CH}}), welche hier fast 2&amp;amp;nbsp;km breit ist. Die östliche Abgrenzung verläuft ziemlich genau in der Mitte der Talebene. Von hier erstreckt sich Mühlethurnen westwärts über die kanalisierte und begradigte Gürbe und den relativ sanft ansteigenden Hang des Längenbergs bis auf die Höhe der &amp;#039;&amp;#039;Äusseren Egg&amp;#039;&amp;#039;, auf der mit {{Höhe|770|CH}} der höchste Punkt der Ortschaft erreicht wird. Der Hang von Mühlethurnen wird durch das [[Erosion (Geologie)|Erosionstälchen]] des Mülibachs untergliedert. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 18 % auf Siedlungen, 7 % auf Wald und Gehölze und 74 % auf Landwirtschaft; etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlethurnen besteht aus einem oberen Dorfkern ({{Höhe|573|CH}}) und einem Bahnhofquartier ({{Höhe|549|CH}}), einigen Neubauquartieren sowie Hofgruppen und Einzelhöfen. Nördlich und südlich angrenzend sind die Ortschaften [[Kirchenthurnen]] und [[Lohnstorf]]. Nachbargemeinde im Osten ist [[Kirchdorf BE|Kirchdorf (BE)]], im Westen [[Riggisberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 1426 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) gehörte Mühlethurnen zu den kleineren Gemeinden des Kantons Bern. Von den Bewohnern waren im Jahr 2000 96,7 % deutschsprachig, 0,8 % französischsprachig, und 0,3 % sprachen Englisch. Die Bevölkerungszahl von Mühlethurnen belief sich 1850 auf 642 Einwohner, 1900 auf 648 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte sie stets im Bereich zwischen 600 und 700 Personen. Seit 1970 (737 Einwohner) wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width: auto height:200 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:1500&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
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ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:300 start:0&lt;br /&gt;
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PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 35   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1764 from:start till:231 text:&amp;quot;231&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:642 text:&amp;quot;642&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:start till:639 text:&amp;quot;639&amp;quot;&lt;br /&gt;
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  bar:2010 from:start till:1347 text:&amp;quot;1347&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2019 from:start till:1426 text:&amp;quot;1426&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der [[Schweizer Parlamentswahlen 2015|Nationalratswahlen 2015]] betrugen: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 31,3 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 18,1 %, [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 13,7 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 12,6 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 8,0 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 7,4 %, [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 3,7 %, [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 2,2 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 1,3 %, [[Piratenpartei Schweiz|Piraten]] 1,0 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2015/nawastat/nawa/action/NAWAInternetActiona4ce.html?method=read&amp;amp;sprache=d&amp;amp;typ=21&amp;amp;gem=876 &amp;#039;&amp;#039;Wahlen 2015. Resultate der Gemeinde Mühlethurnen.&amp;#039;&amp;#039;] Kanton Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 21. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 führte die damalige Gemeinde Mühlethurnen das Proporzwahlrecht ein und vergrösserte den Gemeinderat von fünf auf sieben Personen. Der ab 1. Januar 1978 amtierende Gemeinderat setzte sich zusammen aus drei Mitgliedern der SVP, zwei der SP und je einem der FDP und der örtlichen Gruppierung «Parteilose Wähler» (PW).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=DBB19771205-01.2.24.5.4 &amp;#039;&amp;#039;Mühlethurnen: Nach Proporz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bund]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Dezember 1977, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Wahlen 1989 verloren SVP und SP je einen Sitz an FDP und PW, gewannen diesen aber vier Jahre später wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=DBB19931129-01.2.36.12.12 &amp;#039;&amp;#039;Mühlethurnen. SVP und SP: Sitzgewinne.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Bund.&amp;#039;&amp;#039; 29. November 1993, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1997 konnte die SP ihre Sitzzahl zu Lasten der SVP auf drei erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Der Bund.&amp;#039;&amp;#039; 24. November 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 ging dieser Sitz an die PW. Die politischen Aktivitäten der SP wurden vom «forum 3127» übernommen, dieses schloss sich 2009 schliesslich der Grünen Partei an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gruene-thurnen.ch/blog/aktuelles-aus-dem-dorf/ortszeitung-thurnen &amp;#039;&amp;#039;Ortszeitung Grüne Thurnen&amp;#039;&amp;#039;], Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Wahlen 2013 ergab sich wieder das Kräfteverhältnis wie bei Einführung des Proporzwahlrechts. Der Gemeinderat setzte sich zusammen aus drei Mitgliedern der SVP, zwei der Grünen und je einem der FDP und der örtlichen Gruppierung «Parteilose Wähler».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.muehlethurnen.ch/content/e3/e17/index_ger.html |wayback=20150215233205 |text=Ehemalige Website der Gemeinde Mühlethurnen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 1. Januar 2020 wurde der Rat mit den vormaligen Gemeindepräsidentinnen von Lohnstorf und Kirchenthurnen auf 9 Mitglieder erweitert, um in einer Übergangsphase nach der Fusion die Geschäfte bis Ende 2021 zu führen, nun als Gemeinderat Thurnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde-Info Mühlethurnen&amp;#039;&amp;#039; der Jahre 2004 bis 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Mühlethurnen war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Schon früh wurde die Wasserkraft des Mülibachs für den Betrieb mehrerer Mühlen genutzt. Noch heute haben der [[Ackerbau]] und der [[Gemüsebau]] (insbesondere Kohlpflanzungen) im Gürbetal sowie die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] und die [[Zucht|Viehzucht]] an den Hanglagen einen gewissen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Mühlethurnen sind heute Betriebe des Baugewerbes, der Elektrobranche und des Gartenbaus vertreten, es gibt mechanische Werkstätten, eine Sauerkrautfabrik und Schreinereien. Produktion, Handel und Vertrieb der Sauerkrautfabrik wurden inzwischen von der Berner Sauerkraut AG&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://be.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-113.776.843 |titel=Berner Sauerkraut AG |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Bern |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen, welche zur Schöni Finefood AG in [[Oberbipp]] gehört, es folgte ein Stellenabbau in Mühlethurnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Reichen |url=https://www.bernerzeitung.ch/abbau-im-chabisland-374920327732 |titel=Abbau im Chabisland |werk=[[Berner Zeitung|bernerzeitung.ch]] |datum=2013-07-02 |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 1917 gegründete Sauerkrautfabrik Thurnen wurde in Sauerkrautfabrik Thurnen Genossenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://be.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-101.210.210 |titel=Sauerkrautfabrik Thurnen Genossenschaft |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Bern |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; umbenannt. Die 1899 gegründete Landwirtschaftliche Genossenschaft Mühlethurnen und Umgebung wurde 2010 liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://be.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?loeschung=20100826&amp;amp;uid=CHE-105.797.754 |titel=Landi Gürbetal in Liquidation |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Bern |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschäfte wurden von der [[Landi (Unternehmen)|Landi]] Thun Genossenschaft übernommen. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf dank seiner attraktiven Lage zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in der Agglomeration Bern oder im Raum Thun arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mühlethurnen ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen. Es liegt an der Hauptstrasse von [[Bern]] durch das Gürbetal nach [[Thun]], nahe der Abzweigung der Strasse via Riggisberg ins Schwarzenburgerland. Am 14. August 1901 wurde der Abschnitt Bern Weissenbühl–Burgistein der [[Gürbetalbahn]] von Bern nach Thun eröffnet; der Bahnhof heisst Thurnen. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgt der [[Postauto]]kurs, welcher die Strecke vom Bahnhof Thurnen nach [[Riggisberg]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1343 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Muliturnden&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Mülitornden&amp;#039;&amp;#039; (1389), &amp;#039;&amp;#039;Mülythurnen&amp;#039;&amp;#039; (1479), &amp;#039;&amp;#039;Thurnen&amp;#039;&amp;#039; (1531) und &amp;#039;&amp;#039;Mülithurnen&amp;#039;&amp;#039; (1532). Die Etymologie des Ortsnamens Thurnen ist nicht geklärt, eventuell stammt das Wort aus dem [[Keltische Sprachen|Keltischen]]. Zur Unterscheidung von Kirchenthurnen wurde meist der Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Mühle-&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörte Mühlethurnen zum Gebiet der Herren von [[Schloss Blankenburg (Bern)|Blankenburg]], wurde aber 1360 an das [[Kloster Interlaken]] verkauft. Die Oberhoheit über Mühlethurnen gelangte 1388 an Bern. Seither war das Dorf dem Landgericht Seftigen unterstellt. Nach der [[Reformation]] kam 1528 auch die direkte Herrschaft vom Kloster an die Stadt Bern, welche Mühlethurnen dem Gericht Thurnen zuteilte. Ab dem 18. Jahrhundert bestand in Mühlethurnen ein Vennergericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Mühlethurnen während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Seftigen und ab 1803 zum Oberamt Seftigen, das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt. Grosse Armut bewog um die Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Dorfbewohner zur Auswanderung nach Australien, Nord- und Südamerika. Ab 1855 wurde die Gürbe in mehreren Etappen korrigiert und das vorher alljährlich von Überschwemmungen heimgesuchte Tal weitgehend entwässert. Damit wurde im Lauf der Zeit viel Kulturland gewonnen. Im ursprünglichen Moorboden kommt es aber durch die intensive Nutzung über die Jahre zu sogenannten Torfsackungen, welche die Fruchtbarkeit des Bodens gefährden können. Mit Bodenverbesserungen wird versucht, dem entgegenzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Künzi: [https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Das-Aushubmaterial-----verhilft-dem-Acker-zu-neuer-Bluete/story/16799041 &amp;#039;&amp;#039;Das Aushubmaterial verhilft dem Acker zu neuer Blüte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 28. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Thurnen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlethurnen Bauernhaus Mühlebach 8.jpg|mini|Berner Haus im Mülibach oberhalb des Dorfes]]&lt;br /&gt;
Im alten Ortskern und an einigen weiteren Stellen sind verschiedene charakteristische Bauernhäuser im Berner Stil aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Mühlethurnen besitzt keine eigene Kirche, es gehört zur reformierten Pfarrei Kirchenthurnen und zur katholischen Pfarrei Thun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
In Mühlethurnen gibt es ein grosses Angebot an Sport- und anderen Vereinen inklusive eines Jodlerclubs und einer Musikgesellschaft.&lt;br /&gt;
Seit dem Januar 1994 gibt es ausserdem die &amp;#039;&amp;#039;Kulturgenossenschaft Alti Moschti Mühlethurnen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altimoschti.ch/ Website Alti Moschti], abgerufen am 23. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren [[Konzert (Veranstaltung)|Konzerte]] und [[Kabarett]]vorführungen Besucher aus einem weiteren Umkreis anziehen und oft ausgebucht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Mühlethurnen pflegt eine Partnerschaft mit der tschechischen Stadt [[Borovany]]. Die Musikgesellschaft Mühlethurnen ist seit 1977 mit dem Musikverein der bayrischen Gemeinde [[Reichling]] befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Trappe]] (1931–2005), Soziologe, ab 1966 ordentlicher Professor für Soziologie in Kiel, ab 1969 in Basel, wohnte in Mühlethurnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.muehlethurnen.ch/ |wayback=20150706004411 |text=Ehemalige Website der Gemeinde Mühlethurnen}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|499|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Bern/muhlethurnen.html Luftaufnahmen des Dorfes und seiner Umgebung] auf &amp;#039;&amp;#039;swisscastles.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Bern-Mittelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4609984-0|VIAF=235675393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhlethurnen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1343]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thurnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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