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	<title>Mühlenstau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T15:09:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hozro: /* Literatur */ siehe https://www.jstor.org/stable/20738007?seq=1#metadata_info_tab_contents Es geht um Schiffsmühlen, die haben keinen Mühlstau</title>
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		<updated>2021-11-03T18:06:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; siehe https://www.jstor.org/stable/20738007?seq=1#metadata_info_tab_contents Es geht um Schiffsmühlen, die haben keinen Mühlstau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yates.jpg|rechts|mini|Staustufe mit Wassermühle]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlenstau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Staustufe]] in einem [[Fließgewässer]], angelegt für vor- oder frühindustrielle Formen der [[Wasserkraft]]nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und frühindustrielle Nutzung der Wasserkraft ==&lt;br /&gt;
Bevor man Energie in Form von Elektrizität über beliebige Strecken an den Ort ihrer Anwendung leiten konnte, gab es eine Vielzahl von [[Wassermühle]]n. Außer [[Getreidemühle]]n gab (und gibt) es [[Sägewerk|Sägemühlen]] als wasserbetriebene Sägen. Darüber hinaus wurden kraftaufwändige Arbeiten in der Metallurgie mit Wasserrädern betrieben, [[Kupfermühle (Hüttenwerk)|Kupferhämmer]], aber auch [[Eisenhammer|Hammerwerke]] für die [[Stahl]]herstellung. Derartige Wasserkraftnutzungen sind grundsätzlich auch ohne Stauwehr mit [[Wasserrad#Unterschlächtiges Wasserrad|unterschlächtigen]] Wasserrädern möglich. Bei großen Gewässern löste man Probleme des wechselnden Wasserstandes nicht selten mithilfe von [[Schiffmühle (Technik)|Schiffsmühlen]], bei denen das Wasserrad und die von ihm angetriebene Maschine auf einem ortsfest verankerten Schiff installiert waren. Ein konstanterer Wasserstand, eine örtlich schnellere Strömung und der Betrieb [[Wasserrad#Oberschlächtiges Wasserrad|oberschlächtiger]] und [[Wasserrad#Mittelschlächtiges und rückschlächtiges Wasserrad|mittelschlächtiger]] Wasserräder war aber nur mithilfe eines [[Wehr (Wasserbau)|Wehrs]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konflikte und Regelungen ==&lt;br /&gt;
Staustufen stellten aber in Zeiten unterentwickelter [[Schleuse]]ntechnik eine erhebliche Behinderung der Schifffahrt dar. Wo das Gefälle gering und die Flussniederung sehr flach und breit war, kam es auch zu unliebsamen Anstiegen des Wasserspiegels und zur Überschwemmung von Flächen, die nicht dem Mühlenbetreiber gehörten. Darum bedurfte die Anlage eines Mühlenstaus der landesherrlichen Erlaubnis, die in Zeiten des [[Feudalismus]] zumeist mit Abgaben aus dem Mühlenbetrieb abzugelten war. &lt;br /&gt;
[[Datei:Heilbronn 1557.jpg|mini|Ansicht der Reichsstadt Heilbronn 1557]]&lt;br /&gt;
Herausragendes Beispiel der landesherrlichen Erlaubnis ist das kaiserliche [[Neckarprivileg]] der Stadt [[Heilbronn]], den [[Neckar]] zu stauen und zu verbauen. Es machte Heilbronn für Jahrhunderte zum oberen Endpunkt der Neckarschifffahrt. Herausragendes Beispiel des Rückstaus ist die [[Havel]], deren Wasserspiegel durch den Mühlenstau der Stadt [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg]] noch im 50 km entfernten [[Berlin-Spandau|Spandau]] um etwa einen Meter angehoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen auf die Landschaftsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Manche [[Feuchtgebiet]]e, die heute als Urlandschaften erscheinen, waren womöglich Kulturland, bevor sie durch mittelalterliche Mühlenstaue (wieder) vernässt wurden. Die große Zeit der Mühlenstaue war gleichzeitig die Zeit des geringsten [[Wald]]bestandes und ausgedehntesten Ackerlandes in [[Mitteleuropa]] und damit der stärksten [[Bodenerosion]]. Da sich die [[Fluviatiles Sediment|Sedimentfracht]] der Flüsse vorzugsweise im Rückstau der Wehre absetzte, wurde hier das Niveau der Gewässergründe angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/schich-winfried/PDF/Schich.pdf Winfried Schich: Die Havel als Wasserstraße im Mittelalter] (PDF; 299&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Muhlenstau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrtyp (Wasserbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühlentechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hozro</name></author>
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