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	<title>Mühlenrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:47:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Mühlenrecht: &quot; &quot;</title>
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		<updated>2022-08-09T08:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:M%C3%BChlenrecht&quot; title=&quot;Kategorie:Mühlenrecht&quot;&gt;Kategorie:Mühlenrecht&lt;/a&gt;: &amp;quot; &amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Recht für die Anlage, also den Bau, und den Betrieb von Mühlen wurde im Mittelalter als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlenrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlengerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm2000&amp;quot;&amp;gt;Böhm (2000), S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Mühle]]n wurden durch den [[Mühlenfrieden]] in besonderem Maße geschützt.  Die Rechte und Pflichten des [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müller]]s wurden unter anderem durch [[Zunft|Zünfte]], vor allem aber durch die [[Mühlenordnung]] geregelt, für die Gewährung des Mühlenrechts ein &amp;#039;&amp;#039;Mühlenzins&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wasserlaufzins&amp;#039;&amp;#039; bezahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-koerdorf.de/natur-umwelt/m%C3%BChlen-im-jammertal/die-reifenm%C3%BChle Die Reifenmühle in Kördorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Definition ==&lt;br /&gt;
Das Mühlenrecht zählte zu den [[Regalien]] (königliche Hoheitsrechte, „[[Mühlregal]]“). Das Mühlenrecht basierte auf der [[Grundherrschaft]] und dem damit verbundenen Recht zur Verfügung über den Boden und die darauf stehenden Anlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen, S. 219 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühlengerechtigkeit hatten also auf ihren Hoheitsgebieten seit dem 12. Jahrhundert die Landesherren, (Groß-)Städte oder Kirchen und Klöster inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm2000&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Recht, das ihnen von ihrem [[Römisch-deutscher König|König]] übertragen worden war, konnten sie über das [[Lehnswesen]] an andere Personen abgeben und dafür einen Mühlenzins einfordern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm2000&amp;quot; /&amp;gt; Die Mühlgebäude waren zumeist [[Lehnswesen|Lehen]], die nach dem Tod der Lehensträger wieder an den Lehensherren zurückfielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm2000&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort der Mühle war ein besonderer Rechtsraum&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider&amp;quot; /&amp;gt;, den der Mühlenfrieden garantierte. Für Vorfälle in der Mühle (z.&amp;amp;nbsp;B. Mord, Unfälle, Eigentumsvernichtung der Kunden durch Brände oder Diebstahl) wurden von Ort zu Ort unterschiedliche Bestimmungen erlassen. Die Schadenersatzpflichten der Müller erstreckten sich auch auf die zur Mühle gehörenden Mühlgräben und Teiche. Nutzungsrechte zur Fischerei, zum Befahren und Flößen in den Mühlgräben usw. kollidierten häufig mit dem Mühlenregal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regionale Besonderheit lag in [[Franken (Region)|Franken]] vor, wo die [[Erbzins]]leihe gebräuchlich war, also die Mühle vom Müller direkt an seinen Nachfolger weitergegeben werden durfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm2000&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Westerwald]] war die [[Erbpacht]] im Mühlenwesen weit verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erweiterung und Abwandlung der Mühlentechnik für unterschiedliche Herstellungsverfahren (z.&amp;amp;nbsp;B. Gerberlohe, Schießpulver, Pappe und Papier) und die Bedürfnisse der Bergbau- und Hüttentechnik (Pochwerke, Wasserhebewerke, Hammerschmieden, Schmelzwerke) mussten entsprechende rechtliche Aspekte geregelt werden.&lt;br /&gt;
Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Mühlengerechtigkeit ausdrücklich in [[Grundbuch|Grundbüchern]] und [[Kataster]]n aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhm2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen-Radwanderung. Routen: Kleinziegenfelder Tal und Bärental&amp;#039;&amp;#039;, Umweltstation Weismain des Landkreises Lichtenfels, Weismain/Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels), 2000, 52 S. (zahlr. Ill., Kt.).&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59 (2016), S. 219–237 (mit Darstellung der Entwicklung des Mühlenrechts).&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Großfeld]], Andreas Möhlenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Mühle in Märchen und Recht. Zur Verknüpfung von Wirtschaft, Kultur und Recht&amp;#039;&amp;#039;. In [[Neue Juristische Wochenschrift]], 1996, Heft 17, S. 1103–1111 [https://www.bockwindmuehle-wettmar.eu/muumlhle-und-recht.html Text ohne Fn. bei bockwindmuehle-wettmar]&lt;br /&gt;
* Sabine Stürmer: &amp;#039;&amp;#039;Mühlenrecht im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken während des 18. Jahrhunderts: ein Beitrag zum Wirtschaftsrecht eines deutschen Kleinstaates im alten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Peter Lang Verlag, Frankfurt, 1998, ISBN 3-631-32322-0, Bd. 173 „Rechtshistorische Reihe“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bannrecht]]&lt;br /&gt;
* [[Mühlenzwang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlenrecht| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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