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	<title>Mühlbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T06:47:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BChlbeck&amp;diff=430480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-10-24T15:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil der Gemeinde Muldestausee in Sachsen-Anhalt. Zum österreichischen Maler siehe [[Josef Mühlbeck]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Muldestausee (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Muldestausee&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen muehlbeck.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/38/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/22/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 79&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 4.80&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 944&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2017-09-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-muldestausee.de/de/datei/anzeigen/id/14778,1163/igek_muldestausee_final.pdf |titel=Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept für die  Gemeinde Muldestausee |seiten=20 |format=PDF; 16.9 MB |abruf=2024-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06774&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03493&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Muldestausee (Gemeinde)|Muldestausee]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Mühlbeck liegt zwischen [[Leipzig]] und [[Lutherstadt Wittenberg]] auf einer Halbinsel zwischen dem [[Muldestausee]] und dem [[Großer Goitzschesee|Großen Goitzschesee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MühlbeckDorfpl16.JPG|mini|Altes Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Bitterfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam er zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Bitterfeld (Provinz Sachsen)|Kreis Bitterfeld]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/bitterfeld.htm |titel=Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130055536/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/bitterfeld.htm |archiv-datum=2024-11-30 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1813 fand im Pfarrhaus ein Kriegsrat in Vorbereitung der später [[Völkerschlacht]] genannten Schlacht bei [[Leipzig]] (vom 16. bis 19. Oktober 1813) statt. Es nahmen daran unter anderem [[Gebhard Leberecht von Blücher|Generalfeldmarschall Blücher]] und [[Karl XIV. Johann (Schweden)|Graf Bernadotte]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Herbst in [[Mitteldeutsche Zeitung]], Lokalausgabe Bitterfeld, 9. Oktober 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Neubildung der [[Einheitsgemeinde]] Muldestausee am 1. Januar 2010&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; war Mühlbeck eine selbständige Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Bitterfeld-Wolfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Mühlbeck war Bernd Hieronymus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 23. September 1997 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 64/1997 registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün eine von je einer goldenen Raute beseitete silberne Bockwindmühle auf gewölbtem silbernen Schildfuß mit zwei blauen Wellenleisten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als redendes Element zur Wiedergabe des Ortsnamens steht die Mühle im Wappen. Sie bezieht sich auch auf die ehemals im Ort vorhandene und weithin bekannte Bockwindmühle. Die Bockwindmühle ist auch früheres Siegelmotiv und wurde heraldisch umgesetzt. Die zwei blauen Wellenleisten beziehen sich auf die Lage des Ortes an zwei Seen (Muldestausee, Bernsteinsee). Die beiden goldenen Rauten sollen symbolisch für bedeutende Bernsteinfunde im Ort stehen. Nach dem Bernsteinvorkommen ist auch der Bernsteinsee benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker [[Frank Jung]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist grün-weiß-grün längsgestreift. Das Wappen der Gemeinde ist auf dem breiteren weißen Mittelstreifen aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
An der &amp;#039;&amp;#039;B 100&amp;#039;&amp;#039; befindet sich seit 1946 ein Ehrenmal für 68 unbekannte [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die bei einem [[Todesmarsch]] aus dem [[KZ Buchenwald]] im April 1945 von [[Schutzstaffel|SS-Männern]] ermordet wurden. Außerdem ist eine Straße zu Ehren der Opfer des Faschismus benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlbeck,Kirche.jpg|miniatur|[[Dorfkirche Mühlbeck]]]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Nachbardorf [[Friedersdorf (Mulde)|Friedersdorf]] ist Mühlbeck das erste [[Bücherdorf|Buchdorf]] Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtenswertes Bauwerk ist eine [[Wehrkirche]], die im romanischen Baustil erbaut wurde. Die Kirche mit ihrem spätgotischen Altar&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Der Mühlbecker Altar.&amp;#039;&amp;#039; In: Mathias Köhler: &amp;#039;&amp;#039;[https://lhbsa.de/angebote/publikationen/treffpunkt-denkmal/ Spätgotik im Chemiedreieck. Flügelaltäre der Zeit um 1500 in und um Bitterfeld].&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V., 2010 (= &amp;#039;&amp;#039;Treffpunkt Denkmal.&amp;#039;&amp;#039; Band 1), S. 28–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Station auf dem [[Lutherweg Sachsen-Anhalt|Lutherweg in Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Großer Goitzschesee|Großen Goitzschesee]] befindet sich der [[Pegelturm Goitzschesee|Pegelturm]], das neue Wahrzeichen von Bitterfeld, Mühlbeck, Friedersdorf und Pouch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Seit 1896 besteht der TSV 1896 Mühlbeck, der sich hauptsächlich dem Fußball verschrieben hat. Der TSV zählt die meisten Mitglieder des Ortes.&lt;br /&gt;
Mühlbeck hat außerdem ein Wassersportzentrum mit Bootsanlegestellen und Windsurfschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Stilllegung der [[Braunkohle]][[bergwerke]] in der Region, die durch den [[Tagebau]] auch stark die Landschaft prägten, erschwerte die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. Mit der Idee eines [[Bücherdorf|Buchdorfes]], das 1997 initiiert wurde, sollten neue Beschäftigungsmöglichkeiten kreiert und Touristen in die Gegend gelockt werden. In 15 Läden werden antiquarische Bücher angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlbeck steigt zum Wirtschaftsmotor der umliegenden Gemeinden der Goitzsche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Direkt durch den Ort verlaufen zusammen die [[Bundesstraße 100|Bundesstraßen 100]] und [[Bundesstraße 183|183]] von [[Bitterfeld-Wolfen]] nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] bzw. [[Bad Düben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margot Kreth, Klaus Kreth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mühlbeck - Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Mühlbeck 2000, {{DNB|960425853}}.&lt;br /&gt;
* Gernot Maria Grohs, Klaus Kreth: &amp;#039;&amp;#039;[[Gottfried Kirchhoff]] 1685–1746. Komponist und Organist – Ein Mühlbecker kreuzt die Wege von Händel und Bach.&amp;#039;&amp;#039; [[Manuela Kinzel Verlag]], Dessau 2004, ISBN 3-934071-57-0.&lt;br /&gt;
* Margot Kreth, Klaus Kreth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unser Dorf Mühlbeck - eine lebendige Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Manuela Kinzel Verlag, Dessau 2012, ISBN 978-3-937367-66-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.buchdorf.com/ Informationen über die Antiquariate]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Muldestausee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4618986-5|VIAF=248730493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhlbeck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Anhalt-Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Muldestausee, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bücherdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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