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	<title>Múli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:35:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%BAli&amp;diff=115551&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Sonstiges */ Bildunterschrift ohne Punkt</title>
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		<updated>2026-03-23T22:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges: &lt;/span&gt; Bildunterschrift ohne Punkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort der Färöer; zur ehemaligen isländischen Landgemeinde siehe [[Reykhólar]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Faroe Islands, Borðoy, Múli (2).jpg|miniatur|Das verlassene Dorf Múli im Norden von Borðoy zu Füßen zweier Gipfel. Rechts im Bild der 535 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Tindur&amp;#039;&amp;#039;. Links im Bild der 642 Meter hohe Berg &amp;#039;&amp;#039;Knúkur&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Múli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈmʉulɪ}}] ([[dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Mule&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemals bewohnter [[Ort der Färöer]] auf der Insel [[Borðoy]], der größten der sechs [[Nordinseln]].&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MULI 1 ~1.JPG|mini|links|Häuser in Múli]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im äußersten Norden an der Ostküste Borðoys, am Fuß zweier Gipfel, des 642 Meter hohen Knúkur und des 535 Meter hohen Tindur. Die Schlucht zwischen diesen beiden Gipfeln wird &amp;#039;&amp;#039;Múlagjógv&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Múli gehört zur [[Liste der Kommunen auf den Färöern|färöischen Gemeinde]] [[Hvannasund]] (&amp;#039;&amp;#039;Hvannasunds kommuna&amp;#039;&amp;#039;) und führt die Postleitzahl FO-737. Anfang 2007 lebten noch drei Menschen im Ort, die Zahl der Einwohner nahm jedoch in den darauf folgenden Jahren stetig ab. Seit 2015 ist der Ort offiziell unbewohnt, wird aber als Sommer- und Freizeitverbleib weiterhin genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statbank.hagstova.fo/pxweb/fo/H2/H2__IB__IB01/fo_vital_md.px/table/tableViewLayout1/?rxid=b41a8301-2e3c-494d-bac2-233099d9d090 Fólkatalsbroytingar skiftar á fødd, deyð, flutt og bygd, mánaðarliga (1985-2016)], hagstova.fo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um Múli muss schon sehr früh besiedelt gewesen sein. Darauf deutet beispielsweise das südlich von Múli gelegene Tal &amp;#039;&amp;#039;Ærgisdalur&amp;#039;&amp;#039; hin. Der Wortbestandteil &amp;#039;&amp;#039;[[Argir#Geschichte|Ærgis-]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein sprachliches Denkmal für eine im 12. Jahrhundert aufgegebene, typische Form der [[Island#Hochweidewirtschaft|Sommerweidewirtschaft]], die über das Mittelalter auch in Irland und Schottland verbreitet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Múli at midnight.png|miniatur|Múli um Mitternacht im Sommer.]]&lt;br /&gt;
Die Besiedlung von Múli selbst kann bis zurück ins 13. Jahrhundert datiert werden. Der Ort ist wohl nach dem gebirgigen Landende &amp;#039;&amp;#039;Múlin&amp;#039;&amp;#039; benannt, an dessen Fuß das Dorf gelegen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://us.fo/Default.aspx?ID=14071 Fjøll í Føroyum], Umhvørvisstovan, us.fo (auf Färöisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die eigentliche Bedeutung des Wortes &amp;#039;&amp;#039;múli&amp;#039;&amp;#039; für das Maul oder die Schnauze eines Tieres wird auf die Färöern des Öfteren bildlich übertragen für ein [[Kap|bergiges Landende]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals in schriftlichen Dokumenten erwähnt wird der Ort um 1350 bis 1400 im sogenannten [[Hundebrief]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://heimabeiti.fo/default.asp?menu=152 |wayback=20150715224410 |text=Hvussu gomul er bygdin |archiv-bot=2022-12-19 02:30:16 InternetArchiveBot }}, heimabeiti.fo (auf Färöisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im königlichen [[Güterverzeichnis]] von 1584, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Jarðarbókin&amp;#039;&amp;#039;, wird Múli  aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Seite 10 unter der dänischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mulle&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;[http://history.fo/fileadmin/scan/1386/files/1342752385_830615402.pdf Jarðarbókin]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;Jarðarbókin 1584&amp;#039;&amp;#039; ist das älteste erhaltene Verzeichnis der königlichen Güter auf den Färöern (&amp;#039;&amp;#039;[http://history.fo/index.php?id=889 Jarðarbókin 1584]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannteste historische Gestalt des Ortes ist wohl [[Guttormur í Múla]], ein Sohn von [[Rasmus Magnussen]] und Enkel von [[Magnus Heinason]]. Guttormur stammte ursprünglich aus [[Haraldssund]] und lebte von 1657 bis 1737.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimskringla.no/wiki/Guttormur_%C3%AD_M%C3%BAla &amp;#039;&amp;#039;Guttormur í Múla.&amp;#039;&amp;#039;] heimskringla.no (auf Färöisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulunterricht wurde erst ab 1835 in Múli erteilt, auch wenn bereits 100 Jahre zuvor Pläne in dieser Richtung gemacht worden waren. Múli erhielt erst [[1970]] als letzter Ort des Archipels [[Elektrizität]]. Es wurde später durch die &amp;#039;&amp;#039;Straße 743&amp;#039;&amp;#039; mit [[Norðdepil]] verbunden, um die drohende [[Entvölkerung]] aufzuhalten. Jedoch galt Múli bereits 2002 als verlassen, obwohl hier 2008 noch 3 Einwohner gemeldet waren. Im Sommer nutzen aber einige ehemalige Bewohner ihre alten Häuser als Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Freilichtmuseum des Dänischen Nationalmuseums]] nördlich von [[Kopenhagen]] befinden sich zwei alte Häuser aus Múli, die dorthin geschafft und wieder aufgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 bekommen alle Häuser auf den Färöern eindeutige Adressen mit Straßennamen und Hausnummern. Im Jahr 2007 erhielten auch die vier Häuser in Múli Adressen (&amp;#039;&amp;#039;Múlavegur&amp;#039;&amp;#039; 1, 2, 3 und 4).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | title= „Fýra húsanummur í Múla“ | url= http://www.portal.fo/?lg=36853 | publisher=  portal.fo | date= 2007-02-23 | archiveurl= https://web.archive.org/web/20071010104631/http://www.portal.fo/?lg=36853| archivedate= 2007-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Múli-House-Faroe-Islands.jpg|Das Haus „Har Frammi“ in Múli im Jahr 1961 kurz vor der Abtragung. Das Haus wurde Stein für Stein und Brett für Brett abgetragen und später in einem [[Freilichtmuseum]] in Dänemark wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
Faroese-couple-ca1940-Múli-Faroe-Islands.jpg|Die Bewohner vor dem Haus „Har Frammi“ in Múli um 1940.&lt;br /&gt;
MULI5 1~1.JPG|Das Haus „Har Frammi“ an seinem heutigen Standort nördlich von Kopenhagen.&lt;br /&gt;
MULI3_1~1.JPG|Noch im Jahr 2008 genutzte Ställe in Múli.&lt;br /&gt;
Fuglefangst på Færøerne (4).jpg|Ein Färinger beim Fangen eines [[Eissturmvogel]]s (&amp;#039;&amp;#039;havhestur&amp;#039;&amp;#039;) mit der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;„fleygastong“&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Múli im Jahr 1961.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SalixArcticaFaroe.jpg|miniatur|Arktische Weide auf Kunoy]]&lt;br /&gt;
In der felsigen Umgebung von Múli finden sich noch Rückzugsorte der ansonsten auf den Färöern selten gewordenen [[Arktische Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix arctica&amp;#039;&amp;#039;). Die Pflanze verträgt den Verbiss durch Schafe nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.faroeislands.dk/pages/MuliIndex.htm Faroeislands.dk: Múli] (auf Englisch, Info-Seite mit Fotos)&lt;br /&gt;
*[http://www.heimskringla.no/wiki/Guttormur_%C3%AD_M%C3%BAla Guttormur í Múla], heimskringla.no&lt;br /&gt;
*[http://epaper.infomedia.dk/wxd/19920307?s=1&amp;amp;p=18 Guttormur í Múla], [[Dimmalætting]], 7. März 1992 (Biographie auf Färöisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=62/21/00/N |EW=6/34/47/W |type=city |pop=4 |region=FO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hvannasunds kommuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf den Färöern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hvannasund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Borðoy]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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