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	<title>Möthlow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:19:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%B6thlow&amp;diff=1227269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans G. Oberlack: photo renewed</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%B6thlow&amp;diff=1227269&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-28T11:42:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;photo renewed&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Märkisch Luch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/36/30&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/39/08&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 32&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.3&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 207&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-04&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amt-nennhausen.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=43307 |titel=Möthlow – Einwohnerzahl |werk=amt-nennhausen.de |abruf=2021-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14715&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033876&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Möthlow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Märkisch Luch]] im [[Landkreis Havelland]] in [[Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120635306186-maerkisch-luch |titel=Märkisch Luch |hrsg=Service Brandenburg |abruf=2024-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Anbetracht der slawischen Vorgeschichte des Ortes ist eine plausible Erklärung für den Ursprung des Ortsnamens in dem [[polabisch]]en Wort „Motyl“ zu suchen, was „Schmetterling“ heißt. „Motylow“ würde demnach „Ort, an dem es Schmetterlinge gibt“ bedeuten.&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Möthlow.jpg|mini|Möthlow in Richtung [[Nennhausen]]]]&lt;br /&gt;
Möthlow liegt in einer Höhe von 31 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]] etwa 4,5 Kilometer südwestlich von [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;5]] an der Verbindungsstraße zwischen der Bundesstraße 5 und [[Brandenburg an der Havel]] über Buschow, [[Barnewitz]] und [[Marzahne]] der [[Landesstraße|Landesstraße 99]] und 2 Kilometer nördlich der [[Berlin-Lehrter Eisenbahn|ICE-Strecke Berlin-Hannover]]. Der Ort hat eine Fläche von 10,26&amp;amp;nbsp;km² und bei 207 Einwohnern (Stand: April 2023)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LDS&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landkreis Havelland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg von 1875 bis 2005&amp;#039;&amp;#039;. Beitrag zur Statistik. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik (LDS), Dezember 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Bevölkerungsdichte von 18 Einwohnern/km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
* [[Pessin]]&lt;br /&gt;
* [[Retzow]]&lt;br /&gt;
* [[Buschow]], Ortsteil der Gemeinde [[Märkisch Luch]]&lt;br /&gt;
* Liepe, Ortsteil der Gemeinde [[Nennhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichtliche Funde ===&lt;br /&gt;
Die ersten menschlichen Spuren in der Gegend um das heutige Möthlow stammen aus der Bronzezeit (2200 bis 800 v. Chr.). Darauf deuten die Funde auf dem „Kultplatz“. So wird eine Anhöhe an der heutigen Sandgrube, auf dem Mühlenberg bzw. Koch’schen Berg bezeichnet. Es war offensichtlich ein Ort für Opfergaben. Die ersten Siedlungen entstanden hier in der Eisenzeit (ca. 750 v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr.). Beweise für mehrperiodische Siedlungen finden sich auch aus der römischen Kaiserzeit und dem slawischen Mittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des Dorfes ===&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung fand Möthlow im Jahre 1307. Das Dorfbild von Möthlow ist geprägt von einem Gutshof mit eigenen Kleinbauernhöfen und Landarbeiterhäusern, welches sich bis heute nicht geändert hat. Am 28. September 1411 überfielen die Raubritter Iwan von Wulffen und Henning (von) Kracht den Ort und erschlugen den Gutsbesitzer von Retzow und beraubten das Vieh. Zur Verschonung des Ortes und des Rittersitzes mit dem Feuer wurden 45 Schock Böhmische Groschen als Ausgleichszahlung gegeben und spät ein Dorfbewohner als Geisel wieder freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Adolph Friedrich Riedel]] |Titel=Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern |Sammelwerk=Geschichte des Preußischen Königshauses |Band=Zweiter Abschnitt. Bestellung des Burggrafen Friedrich zum Landesverweser |Nummer=Herrenloser Zustand der Mark |Verlag=R. Gaertner |Ort=Berlin |Datum=1861 |Seiten=61–62 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8140853}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Möthlow 2024 NW.jpg|mini|[[Dorfkirche Möthlow]] seit 1604]]&lt;br /&gt;
Zu den ältesten Bauwerken des Dorfes zählt die schlichte [[Dorfkirche Möthlow]], eine Fachwerkkirche aus dem Jahre 1604. Zuvor wurde 1480 ein Krug eröffnet. 1572 geht auf dem Mühlenberg die Windmühle in Betrieb. 1608 bekommt Möthlow einen Rittersitz, 1610 wird in den Chroniken zum ersten Mal der [[Weinberg]] erwähnt, neben ihm wird ein Lustgarten angelegt. Eine Schmiede beginnt ihre Tätigkeit im Jahre 1624. Inmitten des 17. Jahrhunderts scheint ein Hauptmann Albrecht [[von Döberitz]] der Grundherr gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Adolf Matthias Hildebrandt|Ad. M. Hildebrandt]] |Hrsg=Verein Herold zu Berlin |Titel=Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie. 1884 |Sammelwerk=Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie |Band=Das Stammbuch des Lorenz Baudisz v. Treschen. Im Besitz des Herrn Raths F. W. Warnecke. |Nummer=v. Döberitz |Auflage=XII. Jahrgang |Verlag=Carl Heymanns Verlag |Ort=Berlin |Datum=1884 |Seiten=445 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8890870}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Herrenhaus, auch Gutshaus genannt wird im Jahre 1730 gebaut. Es bleibt vom großen Dorfbrand 1811 verschont. Dieser Brand ist eine Tragödie für das Dorf, das mit einem großen Kraftakt wieder aufgebaut wird. Im 19. Jahrhundert stationieren in Möthlow französische Soldaten. Vor diesen historischen Geschehnissen wurde der Wert von Möthlow nach einer amtlichen Statistik auf einen ungefähren Wert von 50.000 Reichsthalern geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]] |Titel=Betrachtungen über den National-Reichthum des preußischen Staats und über den Wohlstand seiner Bewohner |Band=Erster Theil. Fünftes Kapitel. Wohlstand der drei Klassen im Staate |Nummer=Wohlstand der produzierenden Klassen im preußischen Staate. VIII. In der Kurmark |Verlag=Johann Friedrich Unger |Ort=Berlin |Datum=1805 |Seiten=446 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/10616175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutsbesitzer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Infotafel Möthlow 2021 im Rahmen des Projektes &amp;quot;Willkommen in Möthlow&amp;quot; 2021.pdf|mini|Infotafel in Möthlow über historische Sehenswürdigkeiten]]&lt;br /&gt;
Bereits um 1700 wurde der Gutsbesitz dem Henning Sigismund [[von Retzow]] und seiner Frau Margarete von der Groeben zugeschrieben. Sie gaben ihre beiden Söhne Wolf Friedrich (auch Wulff Friedrich) und Karl Friedrich auf das insbesondere für die preußischen Gutsbesitzersöhne gegründete Adelsalumnat der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]] zu Dom Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705-1913 |Sammelwerk=Schüler-und Alumnatsverzeichnis |Band=I von IV |Nummer=Hier als Wulff Friedrich v. Retzow-Zögling-RA-No. 109, 110 |Verlag=Selbstverlag. Gedruckt in der Buchdruckerei P. Riemann |Ort=Belzig / Ludwigslust |Datum=1913 |Seiten=19-20 |DNB=361143532}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1800 galt der Landschaftsdirektor Friedrich Emil von Retzow, verheiratet mit Henriette Sophie [[Thielau (Adelsgeschlecht)|von Thielau]]-Scheibsdorf, als Gutsbesitzer von Retzow und Möthlow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1866 |Sammelwerk=„Der Gotha“, erschienen bis 1942; Vorgänger des GHdA |Nummer=Nachträge und Berichtigungen |Auflage=Sechzehnter Jahrgang |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1865-10-22 |Seiten=XXII |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8539506}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1880 weist das erstmals veröffentlichte Generaladressbuch der Rittergutsbesitzer für die Provinz Brandenburg die Familie der „gegraften“ von Kleist-Retzow als Eigentümer der 739 ha des Rittergutes aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=94–95 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um den Oberstleutnant Ferdinand von Kleist-Retzow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Karl Friedrich Rauer]] |Titel=Alphabetischer Nachweis (Adressbuch) des in den preussischen Staaten mit Rittergütern angesessenen Adels |Sammelwerk=Vorgänger der Güter-Adressbücher |Verlag=Selbstverlag des Autors |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=112 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7732235}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorfeld hatte der Vorbesitzer Herr von Retzow den neuen Besitzer adoptiert und dieser fügte nach Genehmigung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ernst Heinrich Kneschke]] im Verein mit mehreren Historikern |Titel=[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon|Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]] |Sammelwerk=Genealogie |Band=Fünfter Band |Verlag=Friedrich Voigt |Ort=Leipzig |Datum=1864 |Seiten=125 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7723340}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1839 an seinen Namen die Titulatur Retzow bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter. 1857 |Sammelwerk=Vorgängerausgabe der Güter-Adressbücher ab 1879 |Band=Provinz Brandenburg. West-Havelland |Verlag=Im Selbstverlag des Autors |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=75 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299726}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Adelsgeschlechter waren zuvor schon miteinander mehrfach verschwägert. Diese genannte Familienlinie der von Kleist hatten ihren Hauptsitz in Pommern. Und dies blieb auch so bis in die Jahre über die große Wirtschaftskrise 1929/1930. Damals war Wolf Graf von Kleist-Retzow, seines Zeichens [[Küchenmeister (Amt)|Erbküchenmeister]] in [[Hinterpommern]] und Rittmeister a. D., Gutsbesitzer auf Möthlow. Der Umfang des Besitzes vor Ort war 745 ha, davon 53 ha Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher |Band=VII |Nummer=Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Nachf. |Auflage=4. |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=140 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=181}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut Möthlow betrieb eine intensive Viehwirtschaft und wurde von Administrator Bartsch geleitet. Administratoren waren zumeist den Gütern als Auflage nach Kreditvergaben seitens den Ritterschaftsbanken, nachfolgend &amp;#039;&amp;#039;Märkische Landschaft&amp;#039;&amp;#039; genannt, auferlegt. In Möthlow gab es mit dem Hof von A. Haacke noch einen 39 ha großen landwirtschaftlichen Betrieb. Letzter Möthlower Gutsbesitzer war der spätere Rechtsanwalt und [[Syndikus]], [[Komtur (Amt)|Kommendator]] des [[Johanniterorden]]s, Peter-Christian von Kleist-Retzow (1910–1966).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter von Hueck|Walter v. Hueck]], Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker-Ehrenkrook, [[Erik Amburger]], Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser / A (Uradel / vor 1400 nobilitiert) 1973 |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2014; Vorgänger des GGH |Band=VII |Nummer=56 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1973 |ISSN=0435-2408 |Seiten=242-243 |DNB=740190695}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und DDR-Zeit ===&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs machen die Wehrmachtssoldaten einen längeren Halt im Ort. Die Frontlinie kommt immer näher und mit ihr auch die Rote Armee. Die nach dem Krieg im Dorf gebauten „Siedlerhäuser“ erzählen die Geschichte der Vertreibung und des Neuanfangs. 1955 wird eine LPG gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindereform Märkisch Luch ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gemeindegebietsreform]] des Landes [[Brandenburg]] schloss sich Möthlow am 31. Dezember 2002 mit den bis dahin ebenfalls selbständigen Gemeinden [[Barnewitz]], [[Buschow]] und [[Garlitz (Märkisch Luch)|Garlitz]] zusammen und wurde ein Ortsteil der Gemeinde [[Märkisch Luch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2002.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands.] [[Statistisches Bundesamt]] (Destatis) 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit, Kultur und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Möthlow hat zwei aktive Dorfvereine, den &amp;#039;&amp;#039;[[Möthlower Freizeitverein e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039; unter Leitung des Ortsvorstehers Volker Schönfeld und &amp;#039;&amp;#039;[[DWAI e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039; unter Leitung von Olga Bowgierd.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/nennhausen/moethlow-findet-neue-kommunikationswege-B6ZIDAP3DANG7ZWTHRU2ZR5V5A.html |titel=Verein Dwai in Möthlow findet neue Kommunikationswege |werk=Märkische Allgemeine Zeitung |datum=2024-02-29 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren Projekten zählen ein [[Pizza]] [[Backofen]] am [[Dorfgemeinschaftshaus]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/havelland/landschleicher-moethlow.html |titel=Landschleicher Möthlow |werk=Brandenburg Aktuell |hrsg=[[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]] |datum=2024-02-18 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Anschaffung von [[Honigbienen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Ohlwein |url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/nennhausen/moethlow-bio-honig-aus-dem-havellaendischen-dorf-im-maerkischen-luch-projekt-des-dwai-vereins-TC7S2YS6KVB33DPVGBJHFPMNLE.html |titel=Möthlow: Bio-Honig aus dem havelländischen Dorf im Märkischen Luch – Projekt des Dwai-Vereins |datum=2024-02-29 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer [[Saftpresse]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Ohlwein |url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/rathenow/moethlow-obstsaft-fuer-das-ganze-havellaendische-dorf-aus-eigener-presse-EVZKTFWYAZ4K3WXO6SKWJUT2G4.html |titel=Möthlow: Obstsaft für das ganze havelländische Dorf aus eigener Presse |datum=2024-02-29 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer [[Zuckerwattemaschine]], eines [[Lastenfahrrad]]s, das Aufstellen einer [[Öffentlicher Bücherschrank|Bücherbox]] sowie die Wiederbepflanzung des Dorfs mit [[Obstbaum|Obstbäumen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/schoen-und-gut/beitrag/Auf-dem-Land-Landnutzer-von-Moethlow.html |titel=Auf dem Land bei den Landnutzern von Möthlow |hrsg=rbb schön+gut |datum=2023-08-15 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Ohlwein |url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/rathenow/zwei-wasserhelden-von-moethlow-retten-obstbaeume-bei-der-grossen-hitze-JFICCSPF36JM7RDVS5EDFIOJHU.html |titel=Zwei Wasserhelden von Möthlow retten Obstbäume bei der großen Hitze |datum=2024-02-29 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin hat Möthlow einen [[Biergarten]] der &amp;#039;&amp;#039;bei Emily&amp;#039;&amp;#039; heißt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Ohlwein |url=https://www.maz-online.de/lokales/havelland/nennhausen/moethlow-das-ehepaar-manolic-eroeffnet-am-7-juli-2023-biergarten-bei-emily-E3TPXGLTRZEEZAU7FV66A7HZIA.html |titel=Möthlow: Das Ehepaar Manolić eröffnet am 7. Juli 2023 Biergarten &amp;quot;bei Emily&amp;quot; |datum=2024-02-29 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Startup &amp;#039;&amp;#039;reemedee,&amp;#039;&amp;#039; was eine Manufaktur für [[Arzneitee]], [[Pflanzliches Arzneimittel|pflanzliche Arzneimittel]] und [[Naturkosmetik]] mit [[Elektronischer Handel|Onlineverkauf]] unterhält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/heimatjournal/videos/asteroidensuche-in-maerkisch-luch.html |titel=Asteroidensuche in Märkisch Luch |werk=Heimatjournal |hrsg=[[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]] |datum=2024-01-27 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein Projekt für [[solidarische Landwirtschaft]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Luch Gärtnerei&amp;#039;&amp;#039; hat in Möthlow seine Heimat gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moz.de/lokales/rathenow/agrarwirtschaft-echte-solidaritaet-zwischen-verbrauchern-und-landwirten-49069970.html |titel=Agrarwirtschaft: Echte Solidarität zwischen Verbrauchern und Landwirten |werk=MOZ.de |datum=2019-08-13 |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2014 gab es für 28 Jahre in Möthlow auch ein [[Bienenmuseum]]. Die Ausstellungsstücke können zum Teil heute noch in [[Elstal]] bei [[Karls Tourismus|Karls Erlebnis-Dorf]] angeschaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rathenow.de/kultur-tourismus/sehenswertes/sehenswertes-in-der-region/bienenmuseum-in-karls-erlebnishof/ |titel=Bienenmuseum bei Karls – Hier summt es gewaltig |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/reise/von-der-wabe-auf-die-stulle-3529501.html |titel=Binnenmuseum von Möthlow: Von der Wabe auf die Stulle |werk=[[Der Tagesspiegel]] Online |datum= |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://museen.de/bienenmuseum-moethlow.html |titel=Bienenmuseum Möthlow (Museum) |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Möthlow|Möthlower Dorfkirche]] hat seit 1983 keinen Turm mehr, deswegen hängt die Glocke aus dem 15. Jahrhundert in einem neben der Kirche aufgebauten Glockenstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westhavelland.de/seite/www.westhavelland.de/seite/367593.html |titel=Dorfkirche Möthlow – Urlaub im Havelland – Naturpark und Sternenpark Westhavelland |sprache=de |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche [[Ortsvorsteher]] ist Volker Schönfeld&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-nennhausen.de/politik/person/32239/volker-sch%C3%B6nfeld.html Eintrag.] Homepage von Nennhausen; abgerufen am 28. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Kommunalwahl 2019)&amp;lt;/small&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverbindung ===&lt;br /&gt;
Möthlow ist im Rahmen des [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] durch die Havelbus Linie 572 der HVG mit [[Rathenow]] und Kiek, Ortsteil von [[Garlitz (Märkisch Luch)|Garlitz]], und durch die Havelbus Linie 680 der HVG mit [[Nauen]] und Rathenow verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zug ===&lt;br /&gt;
In Buschow (3 km südlich von Möthlow) fährt die Regionalbahn-Linie RE4 Ludwigsfelde – Berlin – Rathenow, in Paulinenaue (10 km nördlich von Möthlow) die Regionalbahn-Linie RE2 Wittenberge – Berlin – Cottbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von Möthlow befinden sich havelländische Fahrradwege:&lt;br /&gt;
* von Möthlow Richtung Süd: Fahrradweg zur RE4-Bahnstation und in ca. 2 km ab Buschow [[Fontane.Rad]]-Radroute&lt;br /&gt;
* von Möthlow Richtung Ost: in ca. 9 km ab [[Groß Behnitz]] Fontane.Rad-Radroute und in ca. 10 km ab [[Ribbeck (Nauen)|Ribbeck]] [[Havelland-Radweg]]&lt;br /&gt;
* von Möthlow Richtung West: in ca. 12 km ab [[Nennhausen]] Fontane.Rad-Radroute und in ca. 17 km ab Stechow Havelland-Radweg&lt;br /&gt;
* von Möthlow Richtung Nord: Straße und Fahrradweg Richtung Retzow und Ribbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wolf Friedrich von Retzow]], Generalleutnant, Gutsbesitzer auf Möthlow&lt;br /&gt;
* [[Hans Jürgen von Kleist-Retzow]], Landrat, Gutsbesitzer auf Möthlow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=bbmap_karte_d_neu&amp;amp;__gsid=land_bb_boa_01.c.19909.de Übersichtskarte über die Lage von Möthlow innerhalb Märkisch Luch.] brandenburg.de&lt;br /&gt;
* Dorfverein [https://dwai.de/ DWAI e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* Biergarten [https://bei-emily.de/ bei Emily]&lt;br /&gt;
* Arzneitee Hersteller [https://reemedee.com/ reemedee]&lt;br /&gt;
* Solidarische Landwirtschaft [https://www.luchgaertnerei.de/ Luch Gärtnerei]&lt;br /&gt;
* [https://karls.de/erlebnisse/bienen-museum-elstal/ Bienenmuseum in Elstal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Woeller: &amp;#039;&amp;#039;Möthlow.&amp;#039;&amp;#039; in: Almut Andreae, Udo Geiseler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Herrenhäuser des Havellandes. Eine Dokumentation ihrer Geschichte bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Lukas-Verlag, Berlin 2001, S.&amp;amp;nbsp;207–209. ISBN 3-931836-59-2.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Vinken]], Barbara Rimpel: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Georg Dehio]] Vereinigung, 2. Auflage, Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2012, S. 706. ISBN 978-3-422-03123-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Märkisch Luch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mothlow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Havelland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1307]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märkisch Luch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans G. Oberlack</name></author>
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