<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=M%C3%B6lten</id>
	<title>Mölten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=M%C3%B6lten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%B6lten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T01:50:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%B6lten&amp;diff=760584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:56 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%B6lten&amp;diff=760584&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T13:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Mölten&lt;br /&gt;
| AndereNamen=ital.: &amp;#039;&amp;#039;Meltina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Salten-Schlern&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=1650&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch=96,60&lt;br /&gt;
| ProzItal={{0}}3,34&lt;br /&gt;
| ProzLad={{0}}0,06&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/35//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/15//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 =&lt;br /&gt;
| Höhe2 = &lt;br /&gt;
| HöheZ = 1140&lt;br /&gt;
| Fläche= 36,9&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=7,2&lt;br /&gt;
| Fraktionen=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mölten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Schlaneid]], [[Verschneid]], Versein&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Sarntal (Gemeinde)|Sarntal]], [[Jenesien]], [[Terlan]], [[Gargazon]], [[Burgstall (Südtirol)|Burgstall]], [[Vöran]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde=&lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39010&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0471&lt;br /&gt;
| ISTAT=021050&lt;br /&gt;
| Steuernummer=80007870217&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Walter Gruber&lt;br /&gt;
| Karte=Mölten in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=Meltina-Stemma.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mölten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈmœltn̩}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Meltina&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021050}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021050}}) in [[Südtirol]], gelegen auf dem Höhenzug [[Tschögglberg]] über dem [[Etschtal]] zwischen [[Meran]] und [[Bozen]]. Die Gemeinde besteht aus den vier [[Fraktion und Circoscrizione|Fraktionen]] Mölten, [[Verschneid]], Versein und [[Schlaneid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Möltenneu.JPG|links|mini|Mölten von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mölten alte Häuser.JPG|mini|Bürgerhäuser im Zentrum {{Coordinate|NS=46.587576|EW=11.25503|type=landmark|region=IT-BZ|name=Lage|text=ICON0|dim=500}}]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mölten liegt in zentraler Lage auf dem [[Tschögglberg]], einem das [[Etschtal]] zwischen [[Meran]] und [[Bozen]] ostseitig begleitenden Höhenzug der [[Sarntaler Alpen]]. Die Siedlungen befindet sich in tieferen, [[Mittelgebirgscharakter|mittelgebirgigen]] Lagen des von Wald und Wiesen charakterisierten Gebiets. Der Hauptort Mölten nimmt eine geschützte, nach Südwesten geöffnete Mulde auf {{Höhe|1140}} Höhe ein. Daneben bestehen noch, vom Hauptort jeweils nur wenige Kilometer entfernt, die Ortschaften [[Schlaneid]] ({{Höhe|1150}}), [[Verschneid]] ({{Höhe|1100}}) und [[Versein]] ({{Höhe|1050}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden, Süden und Osten grenzt Mölten größtenteils an die Tschögglberger Nachbargemeinden [[Vöran]] und [[Jenesien]]. Im Nordosten findet das Gemeindegebiet an der Wasserscheide zum [[Sarntal]], über die hier auch die Grenze zur gleichnamigen Gemeinde [[Sarntal (Gemeinde)|Sarntal]] verläuft, seinen höchsten Punkt: Die [[Hohe Reisch]] ({{Höhe|2003}}), besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Stoanerne Mandln&amp;#039;&amp;#039; („[[Steinmännchen|Steinerne Männchen]]“), galt im Mittelalter als Hexenkultplatz und ist heute für seine hunderte aus Steinplatten gebauten Steinmännchen bekannt. Im Westen fällt das Gemeindegebiet über steile Hänge ins Etschtal auf der Höhe von [[Gargazon]] und [[Terlan]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Langfenn mit Kirchlein St. Jakob.JPG|mini|Die Örtlichkeit Langfenn mit dem Kirchlein [[St. Jakob auf Langfenn|St. Jakob]]]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mölten umfasst ausgedehnte [[Nadelwald|Nadelwälder]], wobei Fichten und Lärchen (genauer: die [[Gemeine Fichte]] und die [[Europäische Lärche]]) vorherrschen, teilweise mit [[Kiefern]] und [[Tannen]] durchsetzt. [[Laubwald|Laubwälder]] sind erst auf den niedrigeren Lagen des Hanges ins Etschtal hinunter häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mölten liegt auf einem Untergrund aus vulkanischen und sedimentären Gesteinen, die in den [[Erdzeitalter]]n des [[Perm (Geologie)|Perm]] (vor etwa 286 bis 248 Mio. Jahren) und der untersten [[Trias (Geologie)|Trias]] (vor etwa 248 bis 240 Mio. Jahren) gebildet wurden. Diese Gesteine liegen den noch älteren Gesteinen aus dem frühen Erdaltertum auf, die unter anderem nördlich des Gemeindegebietes aufgeschlossen sind. Sie bestehen im Wesentlichen aus dem „Brixner Quarzphyllit“, der stellenweise vom [[Brixner Granit]] durchzogen ist. Der Brixner Quarzphyllit ist hier durch starke tektonische Beanspruchung ausgeprägt geschiefert und gefaltet. Er besteht hauptsächlich aus phyllitischen Gesteinen. Im Quarzphyllit konnten [[Mikrofossil]]ien mit einem Alter von rund 500 Millionen Jahren gefunden werden. Während der [[Variszische Orogenese|variszischen Orogenese]] (Gebirgsbildung vor etwa 350 Millionen Jahren im Unterkarbon sowie vor rund 317 Mio. Jahren im Oberkarbon) wurden diese feinkörnigen Sedimente metamorph überprägt. In die Gesteinsformationen des Brixner Quarzphyllits sind teilweise vor etwa 300 Mio. Jahren saure granitische Kristallschmelzen aus der Tiefe eingedrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinsschichten über diesem Grundgebirge im Möltener Gemeindegebiet sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Waidbrucker Konglomerat]]: Sedimentgesteine, die dem Grundgebirge direkt aufliegen&lt;br /&gt;
* [[Etschtaler Vulkanit-Gruppe|Bozener Quarzporphyrabfolge]]: Eine Abfolge von vulkanischen Gesteinen mit zwischengeschalteten Sedimentschichten&lt;br /&gt;
* [[Gröden-Formation|Grödner Sandstein]]: Rötliche und grünlichgraue Sand- und Siltsteine mit Pflanzenfossilien, die die Gesteine der Bozener Quarzporphyrabfolge überlagern&lt;br /&gt;
* [[Werfen-Formation|Werfener Schichten]]: Kleinere Vorkommen von Kalken, Mergeln und Tonsteinen&lt;br /&gt;
* [[Moräne]]n aus der letzten Eiszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Waidbrucker Konglomerat, die Bozner Quarzporphyrabfolge und die Grödener Schichten entstanden im Erdzeitalter des Perm. Damals lag Mölten in der Nähe des Äquators; es war Teil des Superkontinents [[Pangaea]]. Durch die rege Vulkantätigkeit zur damaligen Zeit wurde gasreiches Magma an die Erdoberfläche transportiert und es bildeten sich die [[Porphyr]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schichten des Bozener Quarzporphyrs. Die zwischengeschalteten Sedimentgesteine entstanden in kleinen Sedimentationsbecken. Sie setzen sich aus groben Konglomeraten, aus Sandsteinen und aus feinkörnigen kalkig-kieseligen Gesteinen zusammen. In den Kieselsäurelagen wurden [[Pollen]] und [[Sporen]] von Pflanzen gefunden, die vor 260 Mio. Jahren in See- oder Flussnähe standen. Der Bozner Quarzporphyr ist eine bis zu 3000&amp;amp;nbsp;m mächtige Gesteinsschicht, die eine Fläche von etwa 4000&amp;amp;nbsp;km² überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werfener Schichten entstanden in der untersten Stufe des [[Trias (Geologie)|Trias]], dem Skyth (vor etwa 245 bis 241 Mio. Jahren). Sie überlagern im Gemeindegebiet von Mölten die Grödener Schichten; ihre Mächtigkeit schwankt zwischen 150 und 700&amp;amp;nbsp;m. Die Sedimente der Werfener Schichten sind Ablagerungen eines flachen [[Schelfmeer]]es; sie sind reich an Fossilien. An der Grenze zwischen den wasserundurchlässigen Grödener Schichten und den überwiegend wasserdurchlässigen Werfener Schichten sind Quellaustritte häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die während der Eiszeiten im Quartär gebildeten Moränen erreichen stellenweise eine Dicke von 50 Metern. An einigen Stellen im Gemeindegebiet bildeten sich durch Erosionsprozesse sogenannte [[Erdpyramide]]n, die teilweise bis zu 30 Meter hoch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Gehöftes Gorl gibt es am Fuß der steilen Quarzporphyrwände des Tschaufen einige „Kalte Löcher“, das sind besonders kühle Stellen, an denen auch an heißen Sommertagen die Temperatur an der Erdoberfläche nur wenige Grad über Null liegt (siehe auch die bekannteren [[Eppaner Eislöcher]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Aspmair |Titel=Kleine Geologie und Landschaftsgeschichte Möltens |Verlag=Pierrette |Ort=Mölten |Datum=1998 |ISBN=88-86097-10-7 |Seiten=5–9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Krainer |Titel=Mölten im Wandel der Erdgeschichte. Eine Einführung in die Gesteins- und Fossilwelt von Mölten und Umgebung |Datum=2000-09 |Kommentar=hrsg. von der Gemeinde Mölten, gedruckt von Fotolito Longo, Bozen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Überwiegend wird angenommen, dass das Wort „Mölten“ vom lateinischen Wort „maletum“ für „Apfelbaumpflanzung“ abzuleiten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karl Finsterwalder]] |Titel=Sprache und Geschichte in den Ortsnamen am Tschögglberg |Sammelwerk=[[Der Schlern]] |Band=47|Datum=1973 |Seiten=379–386}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ansicht gründet auf den verschiedenen Nennungen des Ortes in überwiegend lateinisch-, teils auch deutschsprachigen Quellen. Die erste dieser Art ist die Nennung des Ortes „Maletum“ bei [[Paulus Diaconus]] im Zusammenhang mit einem Heereszug von Franken im Jahr 590 gegen die Langobarden. Der auch als Heimatforscher tätige Möltener Priester und Lehrer [[Josef Schwarz (Priester)|Josef Schwarz]] hält die Ableitung vom lateinischen Wort „maletum“ für abwegig. Er sieht für die Ortsbezeichnung „Melten“ einen vorrömischen Ursprung. Da es auch noch weitere keltische Flur- und Hofnamen gibt, leitet er die Ortsbezeichnung vom keltischen Wort „Maol-Dun“ für „Bergwohnstätte“ ab; seiner Ansicht nach wurde die keltische Ortsbezeichnung nachher latinisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsgeschichte und historische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund zahlreicher Funde aus der Ur- und Frühgeschichte ist die Besiedelung von Mölten mindestens seit 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik7&amp;quot;&amp;gt;Chronik, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ältesten nachweislichen Siedlungsspuren stammen von den [[Kelten]]. Viele Hof- und Flurnamen wie Perlifl, Znol und Lafenn sind keltisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden viele keltische Bronzegegenstände wie Fibeln und Armbänder gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste geschichtlich gesicherte Nennung der Siedlung Mölten geht auf das Ende des 8. Jahrhunderts zurück: Der langobardische Geschichtsschreiber Paulus Diaconus erwähnt in seiner [[Historia Langobardorum]], dass im Jahr 590 die [[Langobarden|langobardische]] Festung „Maletum“ von den [[Franken (Volk)|Franken]] zerstört und die Einwohner gefangen und fortgeführt worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Paulus Diaconus: &amp;#039;&amp;#039;Historia Langobardorum&amp;#039;&amp;#039;. Liber 3, Kap. 31 ([https://la.wikisource.org/wiki/Historia_Langobardorum/Liber_III Hist. Lang. III online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik7&amp;quot; /&amp;gt; Hier der Wortlaut:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik7&amp;quot; /&amp;gt; „Bis vor Verona kam das Heer der Franken; die meisten Burgen ergaben sich ohne Widerstand, nachdem sie den eidlichen Versprechungen Glauben geschenkt hatten, daß&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; ihnen kein Leid widerfahre. Die Namen der Burgen aber, die im Tridentinerland zerstört wurden, sind: Tesana, Maletum, Sermiana, Appianum, Fagitana, Cimbra, Vitianum, Brentonicum, Volanes, Ennemase, zwei in Alsuca und eine in Verona. Und nachdem alle diese Burgen von den Franken zerstört worden waren, wurden sämtliche Einwohner von ihnen gefangen fortgeführt.“ Von der Forschung wird die Nennung von &amp;#039;&amp;#039;Maletum&amp;#039;&amp;#039; auf St. Georgen in Versein bezogen, dessen archäologische Fundgruppen auf eine spätantik-frühmittelalterliche Dauerbesiedlung zunächst von Romanen bzw. Langobarden&amp;lt;ref&amp;gt;Darauf deutet der Fund eines Gürtelschnallenrings aus dem 6. Jahrhundert bei St. Georg in Versein hin; vgl. Karl Maria Mayr: &amp;#039;&amp;#039;Das Langobardenkastell Maletum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlern&amp;#039;&amp;#039; 30, 1956, S. 126 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/digitisedJournalsArchive/page/journal/62963/1/01.03.1956/256308/47 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ab dem 7. Jahrhundert von [[Bajuwaren]] hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Stuppner: &amp;#039;&amp;#039;Das ‚castrum‘ Maletum im Kontext spätantiker Höhensiedlungen des mittleren Etschtals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alpine Festungen 400–1000. Chronologie, Räume und Funktionen, Netzwerke, Interpretationen – Fortezze alpine (secoli V–X). Cronologia, spazi e funzioni, sistemi, interpretazioni.&amp;#039;&amp;#039; Akten des Kolloquiums in München am 13. und 14. September 2018 (= Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte 68), hrsg. von Enrico Cavada und Marcus Zagermann. [[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] – C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-10769-6, S. 371–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ältere mögliche Nennung von Mölten ist hingegen nicht gesichert: Der Bischof [[Paschasinus von Lilybaea]] (heutiges [[Marsala]], eine Ortschaft auf [[Sizilien]]) erwähnt in einem zwischen 440 und 461 n.&amp;amp;nbsp;Chr. verfassten Brief an den Papst Leo I. ein Taufwunder, das sich 417 n.&amp;amp;nbsp;Chr. in einem Ort namens „Melitas“ (oder „Meltina“) ereignet haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Tauschurkunde zugunsten des bayerischen Benediktinerklosters [[Weihenstephan]] von ca. 1082–1097 erscheint Mölten als „iuxta Bozana [= bei Bozen] in loco qui dicitur Meltini“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039; I/1, Innsbruck 1937, S. 52 n. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Früh- und Hochmittelalter war Mölten Teil eines von Bozen ausstrahlenden größeren Wirtschaftsverbandes, der in der Forschung als Relikt der älteren Bozner [[Grafschaft]] gedeutet wird. Die Möltener Gemeinschaft musste demnach noch im Jahr 1239 zum Erhalt der Bozner [[Eisack]]-Brücke beitragen, wie deren erhaltenes [[Weistum]] überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]] | Titel=Kirche und Stadtentstehung. Die Pfarrkirche Bozen im Hochmittelalter (11.–13. Jahrhundert)| Sammelwerk=[[Der Schlern]]| Band=69. Jahrgang | Nummer=Heft 8/9 | Jahr=1995 | Seiten=449–474, Bezug S. 453–454 | Online=https://www.researchgate.net/publication/336553884_Kirche_und_Stadtentstehung_Die_Pfarrkirche_Bozen_im_Hochmittelalter_11-13_Jahrhundert}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1736 ist eine ausführliche Satzung des [[Landgericht (Mittelalter)|Gerichts]] Mölten überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ignaz Vinzenz Zingerle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Tirolischen Weisthümer.&amp;#039;&amp;#039; Teil 4, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Burggrafenamt und Etschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Weisthümer&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 5). Braumüller, Wien 1888, S. 175–180 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/13067/90/ Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde ein Materialaufzug von Vilpian nach Mölten errichtet. 1922 wurde eine Drahtseilbahn von [[Vilpian]] nach Mölten gebaut. Diese wurde Ende der 1940er-Jahre aufgelassen; erst 1955 wurde als Ersatz eine Personenseilbahn errichtet, deren [[Bergstation]] jedoch noch weit vor dem Ort Mölten liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre wurde Mölten von Terlan aus mit dem Neubau einer Straßenverbindung, die über den Spergserbichl und durch Verschneid führt, verkehrstechnisch erschlossen. Die Straße wurde seither modernisiert und verbreitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Mölten (zumindest anfangs aus den drei Fraktionen Mölten, Verschneid und Schlaneid bestehend) haben sich wie folgt entwickelt:&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1780&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1847&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1880&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1904&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1921&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1942&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1950&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1951&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1958&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1961&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1971&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1981&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1989&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner||{{0}}879||1070||1035||1000||{{0}}968||1067||1150||1149||1167||1035||1100||1144||1194&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stand 31. Dezember 2015 waren es 1661 Einwohner, davon 858 Männer und 803 Frauen, in 619 Haushalten, die sich wie folgt auf die vier Fraktionen verteilten:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde.moelten.bz.it/system/web/fakten.aspx?menuonr=219550221#accept-cookies Zahlen und Fakten]. Online auf www.gemeinde.moelten.bz.it, abgerufen am 18. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mölten: 638 Einwohner&lt;br /&gt;
* Schlaneid: 339 Einwohner&lt;br /&gt;
* Versein: 311 Einwohner&lt;br /&gt;
* Verschneid: 373 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |zugriff=2015-11-16 |format=PDF; 15 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Reich: 1952–1958&lt;br /&gt;
* Markus Egger: 1958–1966&lt;br /&gt;
* Alois Kofler: 1966–1969&lt;br /&gt;
* Franz Josef Karnutsch: 1969–1990&lt;br /&gt;
* Alois Heiß: 1990–2010&lt;br /&gt;
* Angelika Wiedmer: 2010–2020&lt;br /&gt;
* Walter Gruber: seit 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Wappen der Familie Hafner in Verschneid, das dem Bauern Balthasar Hafner, Burkart zu Verschneid, 1545 verliehen wurde, [[siegel]]ten vom 16. bis 18. Jahrhundert die Bauernrichter von Mölten aus der Familie Hafner.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg von Grabmayr: &amp;#039;&amp;#039;Die Sippe der Hafner ab Mölten: eine genealogische Studie&amp;#039;&amp;#039; (Schlern-Schriften 54). Innsbruck: Wagner 1948.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der damaligen [[Blasonierung]] (Wappenbeschreibung): „… in rotem Schild ein grauer [[Kochtopf|Hafen]] mit drei einzelnen weißen Blumen an grünen Stengeln …“. Es diente als Vorlage für das Wappen der Gemeinde Mölten.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik, innere Umschlagseite; auch S. 62–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mölten ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 99,56 %&lt;br /&gt;
| 98,82 %&lt;br /&gt;
| 97,09 %&lt;br /&gt;
| 96,11 %&lt;br /&gt;
| 96,60 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 0,35 %&lt;br /&gt;
| 1,01 %&lt;br /&gt;
| 2,77 %&lt;br /&gt;
| 3,57 %&lt;br /&gt;
| 3,34 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,09 %&lt;br /&gt;
| 0,17 %&lt;br /&gt;
| 0,15 %&lt;br /&gt;
| 0,31 %&lt;br /&gt;
| 0,06 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Blasiuskirche in Verschneid bei Mölten, zwischen Meran und Bozen, Trentino, Südtirol, Italien - panoramio.jpg|mini|Filialkirche St. Blasius und Silvester in Verschneid]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Mölten|Liste der Naturdenkmäler in Mölten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche Mölten mit Kapelle St. Anna am Friedhof ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Maria Himmelfahrt (Mölten)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Kirchen ====&lt;br /&gt;
* [[St. Jakob auf Langfenn]]&lt;br /&gt;
* St. Blasius und Silvester in Verschneid&lt;br /&gt;
* St. Georg in Versein&lt;br /&gt;
* St. Ulrich in Gschleir&lt;br /&gt;
* St. Valentin in Schlaneid&lt;br /&gt;
* Ruine St. Valentin: im Wald unterhalb von Schlaneid, wurde in Schlaneid neu erbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Fossilienmuseum Mölten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Raiffeisenkasse Mölten&amp;#039;&amp;#039; wurde 1897 gegründet. 1899 zählte der Verein 38 Mitglieder. 1945 wurde die Raiffeisenkasse liquidiert, am 28. August 1955 neugegründet. Ende 1989 zählte die Raiffeisenkasse 176 Mitglieder. Am 1. Januar 2017 fusionierte sie mit den Raiffeisenkassen von Terlan, Andrian und Nals zur &amp;#039;&amp;#039;Raiffeisenkasse Etschtal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tageszeitung.it/2016/06/18/die-raika-fusion/ |titel=Die Raika-Fusion |werk=Die neue Südtiroler Tageszeitung Online |hrsg=Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH |datum=2016-06-18 |abruf=2024-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
1861 wurde in Mölten ein Schulhaus neben der Pfarrkirche erbaut, das in den 1970er-Jahren renoviert wurde. Von 1980 bis 1982 wurde das neue [[Schulzentrum]] für die deutsche Sprachgruppe, bestehend aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Grundschule]] Johannes Greif&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] Siegfried Teßmann&amp;#039;&amp;#039;, errichtet. Es wurde am 20.&amp;amp;nbsp;Mai 1982 eingeweiht. Benannt wurden die Schulen nach dem aus Aschl bei Mölten stammenden Bischof [[John Francis Greif|Johannes Greif]] (* 23. September 1897 in [[Vöran|Aschl]] bei Mölten; † 17. August 1968 in [[Tororo]], [[Uganda]]), der die meiste Zeit seines Lebens als Missionar in Uganda verbrachte, sowie nach Siegfried Teßmann (* 1. Dezember 1880 in [[Missian]]/[[Eppan]]; † 10. November 1968 in [[St. Pauls (Eppan)|St.&amp;amp;nbsp;Pauls]]), Priester und Künstler, lange als Kurat in Verschneid tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere deutschsprachige Grundschule befand sich in Verschneid; diese wurde 2025 aufgrund zu geringer Einschreibungszahlen aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schule Verschneid schließt für immer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dolomiten (Zeitung)|Dolomiten]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juni 2025, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die schnellste Straßenverbindung vom [[Etschtal]] nach Mölten führt von Terlan herauf. Weitere Straßen erreichen die Gemeinde von [[Bozen]] her über [[Jenesien]] und von [[Meran]] her über [[Hafling]]. Aufgrund der schwierigen Topographie sind die Straßenstrecken oft deutlich länger als die Entfernung per Luftlinie. Über die Straße sind Jenesien 12 km, Hafling 18 km und Meran 28 km entfernt. Auch eine Seilbahnverbindung, die [[Seilbahn Mölten]], verbindet das Etschtal mit Mölten: Die Talstation ist in der Terlaner Fraktion [[Vilpian]], die Bergstation unterhalb von Schlaneid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Gurschner]] (1873–1970), Bildhauer und Professor&amp;lt;!-- (* 28. September 1873 in [[Mühldorf am Inn]], † 2. August 1970 in [[Wien]]) --&amp;gt;: Seine Eltern stammten aus Mölten.&lt;br /&gt;
* [[Josef Schwarz (Priester)|Josef Schwarz]] (1894–1980), in Mölten geborener Priester, Lehrer und Heimatkundler. Am 2. Juli 1972 wurde ihm von der Gemeinde Mölten anlässlich seines 50-jährigen Priesterjubiläums die [[Ehrenbürgerschaft]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[John Francis Greif]] (1897–1968), in Mölten geborener Ordensgeistlicher, Bischof von Tororo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ein alter Spruch über Mölten lautet: „Von Unterroan bis Missenstoan ist Möltner Gmoan.“ Er besagt, dass sich das Gemeindegebiet (nach früherer Ausdehnung) von Unterrain in [[Eppan]] bis nach Missenstein am [[Ifinger]] ausdehnt. Dies entspricht der etwa bis 1900 gültigen größeren Ausdehnung des Gemeindegebietes von Mölten.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik, S. 25–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mölten Pferdestele.jpg|mini|Pferde[[stele]] an der Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die [[Haflinger]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;zucht in Mölten. Mölten hat 1904 als erste Südtiroler Gemeinde eine Haflingerpferdezucht-Genossenschaft gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pferdezuchtgenossenschaft |Sammelwerk=Tiroler Bauern-Zeitung |Nummer=2 |Datum=1905-01-27 |Seiten=6-7 |Online=https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/63017/1/27.01.1905/379364/6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Mölten ansässige &amp;#039;&amp;#039;Arunda Sektkellerei&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1979 gegründetes [[Familienunternehmen]]; es ist die höchstgelegene [[Kellerei|Sektkellerei]] [[Europa]]s. Es werden durchschnittlich etwa 70.000 Flaschen [[Sekt]] produziert, die in viele Länder vertrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.arundavivaldi.it/press/testi_deu.pdf | wayback=20060512072611 | text=Info}} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dekanalpfarre Mölten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Mölten.&amp;#039;&amp;#039; Nach dem Manuskript von Prof. [[Josef Schwarz (Priester)|Josef Schwarz]], bearbeitet von Richard Furggler und Anton Oberkofler. Dekanalpfarre Mölten, Mölten 1990 ([http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22560/1 online]).&lt;br /&gt;
* Georg von Grabmayr: &amp;#039;&amp;#039;Die Sippe der Hafner ab Mölten: eine genealogische Studie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039;. 54). Wagner, Innsbruck 1948.&lt;br /&gt;
* Christian Aspmair: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geologie und Landschaftsgeschichte Möltens.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gemeinde Mölten. Pierrette, Mölten 1998, ISBN 88-86097-10-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210050}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://newplan.civis.bz.it/newplan/api/newp/api/document/6124 Landschaftsplan der Gemeinde Mölten]&amp;#039;&amp;#039;. Abteilung Natur, Landschaft, Raumentwicklung, Autonome Provinz Bozen – Südtirol (PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.moelten.bz.it/ Website der Gemeinde Mölten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4284617-1|LCCN=nr/94/28150|VIAF=134142888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Molten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mölten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 590]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
	</entry>
</feed>