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	<title>Mäuseschwanz-Rübling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:38:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A4useschwanz-R%C3%BCbling&amp;diff=147183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giftzwerg 88 am 25. Oktober 2024 um 15:30 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-25T15:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Mäuseschwanz-Rübling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Baeospora myosura&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1818--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Rolf Singer|Singer]] &amp;amp; [[Alexander Hanchett Smith|A.H. Sm.]]&amp;lt;!--1938--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Amyloidsporrüblinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Baeospora&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schwindlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Marasmiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2004-07-16 Baeospora myosurus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mäuseschwanz-Rübling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Späte Zapfen-Rübling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strittmatter2004&amp;quot;/&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Baeospora myosura&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Schwindlingsverwandte]]n. Die Spezies ist wie die „echten“ [[Zapfenrüblinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Strobilurus&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;sp.) auf das Zersetzen von [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die dünnfleischigen [[Fruchtkörper]] besitzen anfangs einen fast halbkugeligen, später ausgebreiteten und kreisrunden [[Hut (Mykologie)|Hut]], der einen Durchmesser von 0,5–2&amp;amp;nbsp;cm erreicht. Die glatte Oberfläche zeigt bei feuchter Witterung eine fleischbraune und bei Trockenheit eine ocker-bräunliche Farbe; der Rand ist heller getönt. Auf der Huthaut befinden sich weißliche, vergängliche Flocken. Die zunächst weißlichen [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] haben später eine blass strohgelbliche Färbung. Sie sind schmal, stehen sehr dicht und erreichen den [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] nicht. Die Schneiden sind glatt und wie die übrige Lamellenfläche gefärbt. Das [[Sporenabdruck|Sporenpulver]] ist weiß. Der zylindrische Stiel wird 1–4(–8)&amp;amp;nbsp;cm lang und 1–2&amp;amp;nbsp;mm breit. Er ist grau-rötlich, zur Basis hin dunkelbraun gefärbt und besitzt eine knorpelige Konsistenz. Jung ist der Stiel voll, im Alter dagegen hohl. Außen ist er mit feinen Zotten besetzt. Das untere Stielende mündet in eine kahle, wurzelähnliche Verlängerung. Das hellbeige Fleisch riecht unauffällig und schmeckt mild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die 3–4,5&amp;amp;nbsp;× 1,5–2,5&amp;amp;nbsp;µm großen [[Spore]]n sind farblos, elliptisch, glatt und [[Amyloidität|amyloid]]. Die faserige Huthaut besteht aus [[Hyphe]]n mit [[Schnalle (Mykologie)|Schnallen]] an den [[Septum (Mykologie)|Septen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bon2005&amp;quot;/&amp;gt; An den Lamellenschneiden befinden sich [[Zystide|Cheilozystiden]], die keine Kristalle besitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Ähnlichkeit können die [[Zapfenrüblinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Strobilurus&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;sp.) besitzen, die am gleichen Substrat vorkommen. Diese erscheinen meist im Frühjahr, jedoch können auch Überschneidungen auftreten. Sie besitzen einen glatten Stiel,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2006&amp;quot;/&amp;gt; weniger dichte Lamellen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bon2005&amp;quot;/&amp;gt; und größere,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bon2005&amp;quot;/&amp;gt; inamyloide&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2006&amp;quot;/&amp;gt; Sporen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Mäuseschwanz-Rübling ist in Nadelwäldern, vor allem in Fichten-, aber auch in Tannen-Fichten- und Buchen-Fichten-Tannen-Beständen zu finden. Durch das vermehrte Ansiedeln von Fichten durch den Menschen und die geringen Ansprüche des Pilzes konnte sich dieser sehr leicht ausbreiten.&lt;br /&gt;
Der [[Blätterpilz]] lebt [[Saprobiont|saprotroph]] auf [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] von Nadelbäumen, die im Vorjahr oder früher abgeworfen wurden. Der Pilz besiedelt sie in der späten Initial- bis Optimalphase der Vermorschung. Als [[Substrat (Ökologie)|Substrat]] dienen zu über 90&amp;amp;nbsp;Prozent [[Fichten]]zapfen, manchmal solche von [[Waldkiefer]]. In seltenen Fällen wächst der Pilz auch auf Zapfen von [[Weißtanne|Tannen]] und [[Lärchen]]. Für Nordamerika werden auch [[Douglasien]]-Zapfen als Substrat angegeben. Vermutlich kann er auch in Europa darauf vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen einzeln oder zu mehreren meist im Spätherbst. In einigen Regionen kann er bereits im September auftreten. Bei entsprechender Witterung sind auch vereinzelte Funde von August bis März oder im Sommer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Mäuseschwanz-Rübling ist in der [[Holarktis]] verbreitet. So ist er in Nordamerika, Europa und Nordasien (Kaukasus) zu finden. In Europa kann der Pilz von Großbritannien, den [[Benelux]]-Ländern und Frankreich im Westen bis Estland und Belarus im Osten sowie von Spanien, Italien und Rumänien im Süden bis Fennoskandinavien im Norden gefunden werden. In Deutschland ist er im Flachland bis zur [[Mittelgebirgsschwelle]] zerstreut anzutreffen. Weiter südlich kommt die Art regional häufig vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Speisewert ===&lt;br /&gt;
Der Mäuseschwanz-Rübling ist essbar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bon2005&amp;quot;/&amp;gt;, allerdings ist der zähe Stiel für den Verzehr ungeeignet. Der Pilz ist nicht ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze I.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3536-1.&lt;br /&gt;
* Hans E. Laux: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kosmos-Pilzführer. Alle Speisepilze mit ihren giftigen Doppelgängern.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2001, ISBN 3-440-08457-4, S. 226.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bon2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = [[Marcel Bon]]&lt;br /&gt;
| Titel = [[Pareys Buch der Pilze]]&lt;br /&gt;
| Verlag = Kosmos&lt;br /&gt;
| Ort = Stuttgart&lt;br /&gt;
| Auflage = 1.&lt;br /&gt;
| Jahr = 2005&lt;br /&gt;
| Originaltitel = The mushrooms and toadstools of Britain and Northwestern Europe&lt;br /&gt;
| Übersetzer = Till R. Lohmeyer&lt;br /&gt;
| ISBN = 978-3-440-09970-4&lt;br /&gt;
| Seiten = 176&lt;br /&gt;
| Kommentar = 362 Seiten; über 1500 Pilze Europas&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = [[Ewald Gerhardt]]&lt;br /&gt;
| Titel = BLV Handbuch Pilze&lt;br /&gt;
| TitelErg = Der zuverlässige Naturführer&lt;br /&gt;
| Verlag = BLV&lt;br /&gt;
| Ort = München&lt;br /&gt;
| Jahr = 2006&lt;br /&gt;
| Auflage = 4.&lt;br /&gt;
| ISBN = 978-3-8354-0053-5&lt;br /&gt;
| Seiten = 155&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strittmatter2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor = Eric Strittmatter&lt;br /&gt;
| titel = Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Baeospora&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| url = http://www.fungiworld.com/datenbank/lexikon.php4?Buchst=B&amp;amp;gattcode=baa&amp;amp;nav=no&amp;amp;lang=lat&amp;amp;habitus=-1#baa&lt;br /&gt;
| werk = fungiworld.com. Pilz-Taxa-Datenbank&lt;br /&gt;
| datum = 2004-05-26&lt;br /&gt;
| zugriff = 2011-08-26&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Baeospora myosura|Mäuseschwanz-Rübling (&amp;#039;&amp;#039;Baeospora myosura&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwindlingsverwandte|Mauseschwanz-Rubling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungenießbarer Pilz|Mauseschwanz-Rubling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giftzwerg 88</name></author>
	</entry>
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