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	<title>Männerchor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A4nnerchor&amp;diff=184904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2023-12-30T04:52:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Männerchor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Gruppe von Männern,  die einen [[Chor (Musik)|Chor]] bilden und bei der jede [[Stimmlage]] mehrfach besetzt ist. Die Stimmbezeichnungen sind: 1. Tenor, 2. Tenor, 1. Bass, 2. Bass. Weiterhin werden Stücke, die von einem solchen Chor aufzuführen sind, Männerchor-Literatur genannt. Der 1. Tenor übernimmt meistens die Melodie ([[Cantus firmus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Geschichte der Männerchöre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mbl UKC mit MGV 24 03 2017-57.jpg|thumb|Eine Chorgemeinschaft aus den Männergesangvereinen „Germania“ Wettmar, „Concordia“ Großburgwedel und „Liederkranz“ Fuhrberg mit dem [[Ural Kosaken Chor]] in [[Wettmar]] 2017]]&lt;br /&gt;
Die eigentliche musikalische Neuerung im [[19. Jahrhundert]] war der Männerchorgesang. Er entstand im Zuge der Umgestaltung des Geisteslebens in der Zeit der [[Aufklärung]]. Die volkstümlichen Werte, die zunehmend patriotische Haltung und die Freude am geselligen Kreis standen dabei im Mittelpunkt. In der Zeit der [[Romantik]] (in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts) kamen auch wieder die alten Volkslieder zu Ehren. Der unbegleitete vierstimmige Männerchor trat jetzt an die Stelle des von Männer-, Frauen- und Knabenstimmen getragenen Gesangs. In Verbindung mit der politischen und sozialen Aufklärung sollte auch die musikalische Volksbildung gefördert werden. Der [[Chor (Musik)|Chor]] als [[Verein]] mit Satzungen, einem Vorstand, später „mit Fahnen und Pokalen“, entstand (vgl. [[Liedertafel]]). [[Carl Friedrich Zelter]] (1758–1832) und vor allem [[Friedrich Silcher]] (1789–1860) haben die musikalische Entwicklung des Chorwesens in dieser Zeit entscheidend mitgeprägt und beeinflusst (in der Schweiz [[Hans Georg Nägeli]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereine gaben sich oft romantische Namen. Verbrachte ein Musikbeflissener ein paar Tage am „goldenen Rhein“, gründete er z. B. auch an der [[Weser]] einen Chor mit dem Namen [[Loreley]] oder [[Schloss Stolzenfels|Stolzenfels]]. Raue Männerkehlen versammelten sich in der [[Eintracht]] oder nannten ihren Verein liebevoll [[Concordia (Mythologie)|Concordia]] oder „Zu Vögleins Freude“. Die Gefühle der Sangesfreudigen waren zunächst patriotisch und naturverbunden. Das Vereinsleben und das Singen im Verein (vor allem in den Arbeitergesangvereinen) sollte wohl auch ein wenig von der oft harten Tagesarbeit ablenken. Die Inhalte der gesungenen Chortitel waren nach dem ersten mehr „politischen Aufbruch“ entsprechend: Heimatland, der deutsche Wald, Lieder vom goldenen Rebensaft und von der Liebe. Orte, die heutzutage von Touristen überquellen, wurden als stille und romantische Orte besungen: „Zu [[Rüdesheim am Rhein|Rüdesheim]] in der [[Drosselgasse|Drosselgass]]“, und immer wieder der „Vater [[Rhein]]“. In den Liedern zog man als „[[Spielmann]]“ oder „[[Jäger]]“ durch die Lande – und fühlte sich frei wie ein „[[Zigeuner]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fanden sich die Übriggebliebenen wieder in ihren Vereinen zusammen (zunächst kamen auch noch neue Mitglieder dazu); aber je mehr man sich reale Reisen und romantische Erlebnisse in der Wirklichkeit leisten konnte (mit zunehmendem Wohlstand also), desto weniger musste man das „nur in Gedanken“ in den Chorliedern suchen. Das allmähliche Sterben (auch aus Überalterung und Nachwuchsmangel) der „alten“ Vereine begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser rückläufigen Entwicklung gab es im Jahre 2002 immerhin noch 9641 Männerchöre in Deutschland (das sind 15,9 % aller Chorsparten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Männerchorwerken]]&lt;br /&gt;
* [[Knabenchor]]&lt;br /&gt;
* [[Chormusik]]&lt;br /&gt;
* [[Gesangverein]]&lt;br /&gt;
* [[Liedertafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OeML|Männerchor|Männerchor|ChF}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Maennergesang|Männergesang|ChF}}&lt;br /&gt;
* [[Gerd Quedenbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;männer-chor-singen.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 2005.&lt;br /&gt;
* Matthias Blazek: „Als das Radio noch nicht erfunden war: Celler Männerchöre im Kaiserreich, Teil 1-3 – Im 19. Jahrhundert werden im Landkreis Celle zahlreiche Gesangvereine gegründet“, Sachsenspiegel 36, 37 und 38, [[Cellesche Zeitung]] vom 7., 14. und 21. September 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Chormusik}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4168467-9}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wz.de/home/kultur/musik/maennerchoere-bangen-um-existenz-1.1956058 „Männerchöre bangen um ihre Existenz“], [[Westdeutsche Zeitung]], 16. Juni 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4168467-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannerchor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerchor| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chortyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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