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	<title>Mägenwil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2025-12-19T20:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Mägenwil&lt;br /&gt;
| BILD = Mägenwil 3.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Mägenwil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Mägenwil 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Mägenwil AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Baden, Aargau&lt;br /&gt;
| BFS = 4032&lt;br /&gt;
| PLZ = 5506&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH MGW&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.41091&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.22824&lt;br /&gt;
| HÖHE = 422&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.48&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Peter Wiederkehr&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.maegenwil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mägenwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˌmæɡəˈʋiːl}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=261–262 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]] und liegt zwischen [[Mellingen AG|Mellingen]] und [[Lenzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im Süden des flachen [[Birrfeld]]s an einer [[Endmoräne]], die in der [[Würm-Kaltzeit|Würmeiszeit]] durch den Rückzug des [[Reussgletscher]]s entstand und zahlreiche [[Findling]]e aufweist. Das Birrfeld wiederum wird durch den steilen Nordabhang des [[Wagenrain (Berg)|Wagenrains]] begrenzt, einem lang gestreckten Hügelzug zwischen [[Reuss (Fluss)|Reusstal]] und [[Bünz]]tal. Im nördlichsten Abschnitt des Wagenrains befinden sich zahlreiche aufgegebene [[Steinbruch|Steinbrüche]], in denen früher [[Muschelkalk]] abgebaut wurde. Der [[Mägenwiler Muschelkalk]] entstand vor 21 bis 17 Millionen Jahren durch die Versteinerung von Muscheln und Schnecken; damals lag das Gebiet von Mägenwil an der Küste eines Meeres. Etwa einen Kilometer östlich des Dorfzentrums liegt der Ortsteil Eckwil, der vollständig mit Mägenwil zusammengewachsen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1090, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 348 [[Hektar]]en, davon sind 111 Hektaren bewaldet und 113 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 560 Metern am Meiengrün, der tiefste auf 409 Metern an der nördlichen Gemeindegrenze. Nachbargemeinden sind [[Birrhard]] (Bezirk Brugg) im Norden, [[Wohlenschwil]] (ebenfalls Bezirk Baden) im Osten, [[Hägglingen]] (Bezirk Bremgarten) im Süden, [[Othmarsingen]] im Westen und [[Brunegg]] (beide Bezirk Lenzburg) im Nordwesten. Damit grenzt Mägenwil als einzige Aargauer Gemeinde an Gemeindegebiete in drei anderen Bezirken des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Römisches Reich|Römer]] befand sich im nahe gelegenen [[Vindonissa]] ([[Windisch AG|Windisch]]) ein [[Römisches Militärlager|Legionslager]]. Im Gebiet südlich von Mägenwil bauten die Römer wahrscheinlich seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. in Steinbrüchen Muschelsandstein ab, der bei Ingenieuren und Bildhauern wegen seiner guten Formbarkeit sehr beliebt war und hauptsächlich für Skulpturen, Säulen und Meilensteine verwendet wurde. Um 400 zogen sich die Römer über die Alpen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 8. Jahrhundert gründeten [[Alamannen|alamannische]] Einwanderer eine Bauernsiedlung. In einer Klageschrift wurde der Ort 893 als &amp;#039;&amp;#039;Maganwilare&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde führte das [[Fraumünster]] in [[Zürich]] Personen aus dem niederen Adel auf, die sich widerrechtlich Abgaben angeeignet hatten, darunter auch solche aus Mägenwil und Umgebung. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Maginwilari&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «Hofsiedlung des Mago».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;/&amp;gt; Der Weiler Eckwil entstand im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wurde 1271 erstmals schriftlich erwähnt. Bis zum 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stiegen die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] zur dominierenden Macht im Aargau auf. Als das Geschlecht erlosch, gingen ihre Besitztümer 1273 an die [[Habsburg]]er über. Ein bedeutender Grundbesitzer war das Kloster [[Königsfelden]] in [[Windisch AG|Windisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Mägenwil gehörte nun zu den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Die Dörfer Mägenwil, Büblikon und Wohlenschwil sowie der Weiler Eckwil bildeten das Amt Büblikon, das von einem Untervogt verwaltet wurde. 1529 trat die Bevölkerung zur [[Reformation]] über, musste aber 1531 nach der Niederlage der reformierten Orte im [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] wieder die katholische Konfession annehmen. Mägenwil lag an der Konfessionsgrenze, sodass es immer wieder zu Streitigkeiten um die Grenzziehung zwischen dem mächtigen [[Stadt und Republik Bern|Bern]] und den katholischen Orten kam. Die Grenze konnte erst 1603 endgültig festgelegt werden. Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Mägenwil war daraufhin eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Mägenwil-LBS H1-024298.tif|mini|links|Luftansicht (1964)]]&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verarmten viele Einwohner, weshalb die Gemeinde sie zur Auswanderung nach Übersee drängte. Da kam die Ankündigung der [[Schweizerische Nationalbahn|Nationalbahn]], eine Eisenbahnstrecke durch Mägenwil zu bauen, gerade recht. Die Gemeinde beteiligte sich am Aktienkapital und bot dafür den Gemeindewald als Sicherheit. Die [[Bahnstrecke Zofingen–Wettingen]] nahm am 6.&amp;amp;nbsp;September 1877 den Betrieb auf. Doch schon ein Jahr später meldete die Gesellschaft Konkurs an. Um die Schulden zu begleichen, musste Mägenwil grosse Waldgebiete abholzen. Dieses Fiasko belastete die Gemeindefinanzen noch während Jahrzehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Autobahn führte ab den 1960er Jahren zu einem neuen Entwicklungsschub. Zahlreiche Unternehmen siedelten sich an, und die Bevölkerungszahl nahm bis heute um mehr als das Dreifache zu. 1963 war geplant, an der neu entstehenden Autobahn eine [[Erdölraffinerie]] zu bauen. Mägenwil war diesem Vorhaben aus finanziellen Gründen zwar nicht abgeneigt, doch in den umliegenden Gemeinden und bei der [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Kantonsregierung]] regte sich erbitterter Widerstand, der 1965 zur Aufgabe des Projektes führte. Die Eröffnung des [[Heitersbergtunnel]]s am 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1975 hatte eine Vervielfachung des Verkehrs auf der alten Nationalbahn zur Folge, weil dadurch der Umweg über [[Bahnhof Baden|Baden]] und [[Bahnhof Brugg|Brugg]] entfiel.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Mägenwil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mägenwil 1.jpg|mini|Mägenwil von der Obermatt gesehen, mit [[Schloss Brunegg]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mägenwil 4.jpg|mini|Mägenwil Blickrichtung Nordosten]]&lt;br /&gt;
An der Lettenstrasse im Oberdorf steht die 1699 im [[barock]]en Stil errichtete [[Loretokapelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.kkvm.ch/geschichte | titel=Geschichte der Kapelle Mägenwil | hrsg=Katholischer Kapellenverein Mägenwil | zugriff=2012-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dorfzentrum sind einzelne spätbarocke Gebäude aus dem 18. und frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band VI: Bezirk Baden I.&amp;#039;&amp;#039; S. 378–381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot gelbe Fruchtkapsel des Mohns an gelbem Stiel mit gelben Blättern.» Das Wappen, welches erstmals 1872 auf dem Gemeindesiegel abgebildet war, entstand aufgrund einer [[Volksetymologie|volksetymologischen]] Fehldeutung des Ortsnamens, denn im lokalen Dialekt wird der [[Mohn]] &amp;#039;&amp;#039;Mägi&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=207 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-01 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1799 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 339 || 511 || 450 || 573 || 633 || 700 || 760 || 943 || 1291 || 1551 || 1963 || 2139&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4032}} Menschen in Mägenwil, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4032}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 33,4 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 24,2 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 42,4 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-01 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 88,7 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, je 1,9 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 1,5 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] sowie 1,3 % [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-01 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Baden zuständig. Mägenwil gehört zum Friedensrichterkreis V (Mellingen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Mägenwil gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 2600 Arbeitsplätze, davon 1 % in der Landwirtschaft, 19 % in der Industrie und 80 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-01 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In zwei Gewerbezonen nördlich der Bahnlinie und am Westrand des Dorfes haben sich zahlreiche grössere Betriebe angesiedelt. Die bekanntesten sind der schwedische Haushaltsgerätekonzern [[Electrolux]], der Elektronikkonzern [[Ascom]] und das Elektronikhandelsunternehmen [[Brack Alltron]]. Die Anzahl der Zu- und Wegpendler ist etwa gleich gross.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1930 war der Abbau des [[Mägenwiler Muschelkalk]]s von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Die Fassaden vieler bedeutender Gebäude in der Schweiz bestehen aus Mägenwiler Stein, so zum Beispiel der Hauptsitz der [[Schweizerische Nationalbank|Nationalbank]] in [[Zürich]] oder das [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]] in [[Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mägenwil Bahnhof 1.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Mägenwil ist ausgezeichnet erschlossen. Das Dorf liegt an der [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] zwischen [[Zürich]] und [[Bern]], der wichtigsten Autobahn der Schweiz, nur ein paar Kilometer vom Autobahndreieck Birrfeld entfernt, wo die [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] nach [[Basel]] abzweigt. Die Kantonsstrasse 268 führt nach [[Mellingen AG|Mellingen]], die Kantonsstrasse 279 nach [[Lenzburg]] und die Kantonsstrasse 280 nach [[Brugg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt an der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Hauptstrecke zwischen [[Heitersbergstrecke|Zürich und Bern]]. Am 12.&amp;amp;nbsp;Dezember 2004 wurde die [[Schweizerische Nationalbahn|Nationalbahn]]-Strecke nach [[Wettingen]] stillgelegt, stattdessen wird Mägenwil seither durch die verlängerte Linie S3 resp. seit Dezember 2018 durch die {{S-Bahn Zürich|S11|x|n|n}} der [[S-Bahn Zürich]] bedient, die direkt durch den Heitersbergtunnel nach Zürich verkehrt. Seit Dezember 2024 bedient auch die neue Nacht-S-Bahn {{S-Bahn Zürich|SN11|x|n|n}} den Bahnhof. Das Dorf wird ausserdem durch eine Postautolinie nach [[Bahnhof Baden|Baden]] und durch zwei [[Regionalbus Lenzburg|RBL]]-Buslinien über [[Möriken-Wildegg|Möriken]] bzw. [[Othmarsingen]] zum [[Bahnhof Lenzburg]] erschlossen. An Wochenenden verkehren Nachtbusse von Baden über Mellingen und Mägenwil nach [[Bremgarten AG|Bremgarten]] sowie von Lenzburg über Mägenwil nach Othmarsingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Sämtliche Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) können in [[Mellingen AG|Mellingen]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Max Rohr (Politiker)|Max Rohr]] (1890–1980), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1643|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Andreas Steigmeier]] |Herausgeber=Einwohnergemeinden Mägenwil und Wohlenschwil |Titel=Mägenwil und Wohlenschwil, Geschichte zweier Nachbargemeinden |Jahr=1993}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VI: Bezirk Baden I |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1976 |ISBN=3-7643-0782-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maegenwil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Mägenwil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4334907-9|VIAF=236535174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Magenwil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 893]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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