<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=M%C3%A2connais</id>
	<title>Mâconnais - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=M%C3%A2connais"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A2connais&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T20:24:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A2connais&amp;diff=762480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=M%C3%A2connais&amp;diff=762480&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T12:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Landschaft. Zum Käse siehe [[Mâconnais (Käse)]].}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width: 320px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mâconnais&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|[[Datei:France Massif central.jpg|miniatur|120px|Lage des Zentralmassivs in Frankreich]]&lt;br /&gt;
!|[[Datei:MC Monts du Maconnais.jpg|miniatur|120px|Lage des Mâconnais im Zentralmassiv]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Region (Frankreich)|Regionen]]&lt;br /&gt;
|[[Burgund|Bourgogne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Département|Departemente]]&lt;br /&gt;
|[[Département Saône-et-Loire|Saône-et-Loire]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fläche in km²&lt;br /&gt;
|~1200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regionalstädte&lt;br /&gt;
|[[Mâcon]], [[Cluny]], [[Tournus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geologie&lt;br /&gt;
|[[Vorberge (Geomorphologie)|Vorbergzone]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Relief]]&lt;br /&gt;
|von 167 bis 758&amp;amp;nbsp;[[M ü. M.|m]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptproduktion&lt;br /&gt;
|[[Weißwein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Region (Frankreich)|Nachbarregionen]]&lt;br /&gt;
|[[Bresse]], [[Beaujolais]], [[Côte Chalonnaise|Chalonnais]], [[Grafschaft Charolais|Charolais]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Arrondissement]]s&lt;br /&gt;
|[[Arrondissement Mâcon|Mâcon]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mâconnais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine natürliche Landschaft und ehemalige [[Grafschaft]] (→&amp;amp;nbsp;[[Grafschaft Mâcon]]) in [[Frankreich]] von fast 1200&amp;amp;nbsp;km² Fläche. Die Gegend, deren Namen sich von der Stadt [[Mâcon]] ableitet, ist Bestandteil des [[Département]]s [[Département Saône-et-Loire|Saône-et-Loire]] und der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Ihre Ausdehnung entspricht in etwa jener des [[Arrondissement]]s [[Arrondissement Mâcon|Mâcon]]. Die rund 110.000 Bewohner des Mâconnais leben vorwiegend – wenn oft auch indirekt – vom Weinbau. Das Mâconnais ist nicht nur das geografisch zentrale, sondern mit einer Rebfläche von 6.920 Hektar (was einem relativen Anteil von fast 25 % entspricht) auch das größte [[Burgund (Weinbaugebiet)|Weinanbaugebiet des Burgunds]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eher kleiner, für den Weinbau aber wesentlicher Teil der Landschaft wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haut-Mâconnais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Ausdehnung dieses Untergebiets entspricht in etwa den Grenzen des ehemaligen [[Kanton Lugny|Kantons Lugny]]. Die Gemeinde [[Lugny (Saône-et-Loire)|Lugny]] ist der Hauptort des Haut-Mâconnais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dialekt, welcher in der Gegend gesprochen wird, ist eine Zwischenform der [[Langues d’oïl]] und dem [[Frankoprovenzalische Sprache|Franko-Provenzalischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Davayé vu du ciel.jpg|miniatur|links|Luftaufnahme des Dorfes [[Davayé]] 6&amp;amp;nbsp;km nördlich von Mâcon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paysage du Haut-Mâconnais (Lugny).jpg|miniatur|links|Landschaft im Haut-Mâconnais in der Nähe von [[Lugny (Saône-et-Loire)|Lugny]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tramayes-Mère Boîtier.jpg|miniatur|Mit 758 Metern ist der &amp;#039;&amp;#039;Signal de la Mère Boitier&amp;#039;&amp;#039; die höchste Erhebung im Mâconnais.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft beginnt im Westen an den nordöstlichsten Ausläufern des [[Zentralmassiv]]s und erstreckt sich im Osten bis zum linken Ufer der [[Saône]]. Im Norden reicht das Mâconnais bis zur Stadt [[Tournus]] an der Grenze zur Landschaft [[Bresse]] und im Süden bis zum [[Beaujolais]]. Ihre wichtigsten Städte sind [[Mâcon]], [[Cluny]] und Tournus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mâconnais lässt sich in Nord-Süd-Orientierung in drei gut zu unterscheidende Zonen aufteilen. Das tiefgelegene Gebiet im Osten ist ein ziemlich schmales Band im Tal der Saône dessen [[Alluvialboden|Alluvialböden]] gute Voraussetzungen für intensiven Ackerbau abgeben. Hier konzentrieren sich nicht nur der Großteil der Bevölkerung, sondern auch die Fernverkehrswege wie die [[Autobahn|Autoroute]] [[Autoroute A6|A6]], welche [[Paris]] mit [[Lyon]] verbindet, die Bahngeleise des [[Hochgeschwindigkeitszug]]es (&amp;#039;&amp;#039;[[Train à grande vitesse|TGV]]&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;[[LGV Sud-Est]]&amp;#039;&amp;#039; und die kanalisierte Saône.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere Zone bildet sich aus den letzten Ausläufern des Zentralmassivs. An ihren Flanken aus [[Kalkstein]] breiten sich die begehrtesten Lagen für den Weinanbau aus. Da die Hänge auf der Ostseite des Gebirges liegen, sind sie klimatisch begünstigt: Der vorherrschende Westwind regnet sich an der Westflanke ab und erreicht die Saône-Ebene als trockener, warmer [[Fallwind]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Westen gewinnen die Berge des Mâconnais an Höhe und das Gestein wird [[Kristallingestein|kristallin]] ([[Granit]]&amp;amp;shy;sockel). Markante Gipfel sind  im Norden (auf der Höhe von Tournus) der &amp;#039;&amp;#039;Roche d’Aujoux&amp;#039;&amp;#039; (487&amp;amp;nbsp;[[Meter über Meer|m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.]]), der &amp;#039;&amp;#039;Signal de la Mère Boitier&amp;#039;&amp;#039; im Zentrum (758&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) und der &amp;#039;&amp;#039;Mont Saint-Romain&amp;#039;&amp;#039; im Süden  (579&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.). In dieser Bergzone wird vorwiegend [[Viehhaltung]] und [[Forstwirtschaft]] betrieben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer [[Bevölkerungsdichte]] von 92 Einwohnern pro km² liegt das Mâconnais leicht unter dem nationalen Durchschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] lag Mâcon an bedeutenden Handelswegen und sollten nicht schon die [[Kelten]] Wein in der Region angebaut haben, dann haben die [[Römisches Reich|Römer]] sicher damit begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mâcon war im [[Frühmittelalter]] Sitz eines [[Diözese|Bistums]] und das Mâconnais wurde über Jahrhunderte von Bischöfen dominiert. Der erste Bischof, der schriftlich erwähnt wird, hieß [[Liste der Bischöfe von Mâcon|Saint-Placide]] und amtete von 538 bis 555. Im Jahre 843 unterteile der [[Vertrag von Verdun]] das Reich [[Karl der Große|Karls des Großen]], die Saône bildete dabei eine natürliche Grenze zwischen dem [[Königreich Frankreich (987–1791)|Königreich Frankreich]] im Westen und dem [[Heiliges Römisches Reich|Römisch-Deutschen Reich]] im Osten. Dank ihrer Grenzlage kam die Region in den Genuss von [[Wegzoll|Wegzöllen]]. Um 850 wurde das [[Grafschaft Mâcon|Mâconnais zur Grafschaft]] (ab dem Jahre 926 vererbbar). Der letzte Graf &amp;#039;&amp;#039;Géraud II de Mâcon et [[Grafschaft Vienne|Vienne]]&amp;#039;&amp;#039; verstarb 1224 und seine Tochter &amp;#039;&amp;#039;Alix de Mâcon&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Alix de Bourgogne&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Alice de Vienne&amp;#039;&amp;#039; genannt) verkaufte das Lehen nach dem Tod ihres Ehemanns [[Johann von Braine|Jean de Braine]] 1239 an den französischen König [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig den Heiligen]]. 1435, im [[Vertrag von Arras (1435)|Vertrag von Arras]], trat König [[Karl VII. (Frankreich)|Karl&amp;amp;nbsp;VII.]] die Grafschaft Mâcon an den [[Herzog von Burgund|burgundischen Herzog]] [[Philipp III. (Burgund)|Philipp dem Guten]] ab, aber nachdem das [[Haus Burgund]] mit dem Schlachtentod [[Karl der Kühne|Karls des Kühnen]] 1477 in männlicher Linie ausstarb, fiel sie – wie auch das übrige Burgund – an die Krone zurück. Im [[Damenfriede von Cambrai|Damenfrieden von Cambrai]] anerkannte auch der römisch-deutsche Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] den französischen Besitzanspruch über das Màconnais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hugenottenkriege]] verliefen für die Region blutig. Mâcon wurde am 5. Mai 1562 vom [[Protestantismus|protestantischen]] Anführer &amp;#039;&amp;#039;Charles Balzac d’Entragues&amp;#039;&amp;#039;, der meist &amp;#039;&amp;#039;Antraguet&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, eingenommen. Bereits am 18. August desselben Jahres eroberte &amp;#039;&amp;#039;[[Marschall|Maréchal]] Tavannes&amp;#039;&amp;#039; die Stadt für die [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] zurück. Am 29. September 1567 nahmen erneut die [[Hugenotten]] Besitz von Mâcon, allerdings konnten sie die Stadt nur bis zum 4. Dezember desselben Jahres halten. Vom Massaker in der [[Bartholomäusnacht]] blieben die Hugenotten des Mâconnais verschont, vermutlich weil der damalige [[Amtmann]] von Mâcon, &amp;#039;&amp;#039;Philibert de la Guiche&amp;#039;&amp;#039;, passiven Widerstand leistete und die Befehle des Königs [[Karl IX. (Frankreich)|Karl IX.]] nicht umsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmond Chevrier: &amp;#039;&amp;#039;Le protestantisme dans le Maconnais et la Bresse aux XVIe et XVIIe siècles.&amp;#039;&amp;#039; Émile Protat. Mâcon 1868, S. 8ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gegend war im 16. Jahrhundert tatsächlich eine Hochburg der Hugenotten, was auch ihren Widersacher die [[Heilige Liga (1576)|Heilige Liga]] anzog. Letztere konnte jedoch nicht verhindern, dass der Hugenotte Heinrich von Navarra als [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] König von Frankreich wurde. Obwohl aus [[Pragmatismus]] zum Katholizismus konvertiert, wurde Heinrich weiter von der Liga bekämpft. Erst 1594 gelang es dem König das Mâconnais zu unterwerfen und er ließ zahlreiche Dörfer im Haut-Mâconnais schleifen, in welchen sich die letzten Anführer der Liga verschanzt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Encyclopædia Britannica.&amp;#039;&amp;#039; Bde. 17–18, The Encyclopædia Britannica company, Chicago (Illinois) 1926, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Camille Ragut: &amp;#039;&amp;#039;Statistique du département de Saône et Loire.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Imprimerie de Dejussieu, Mâcon 1838, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] war das Mâconnais unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Les États particuliers du Mâconnais&amp;#039;&amp;#039; ein eigener Verwaltungsbezirk. Die Provinz erhielt fix ein Zwölftel des &amp;#039;&amp;#039;don gratuit&amp;#039;&amp;#039; (freiwillige Ehrenabgabe des [[Klerus]] – ursprünglich um den Kampf gegen die Hugenotten zu finanzieren), der im Burgund eingezogen wurde; der Rest wurde auf die übrige Provinz Burgund verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der [[Sturm auf die Bastille|Erstürmung der Bastille von Paris]] im Jahre 1789 begannen die Bergbauern des Mâconnais zu revoltierten. Nachdem es zu zahlreichen Plünderungen gekommen war, wurden viele der Aufständischen von den städtischen [[Miliz (Volksheer)|Milizen]] in Mâcon, Cluny und Tournus [[Hinrichtung|exekutiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brennende Schlösser in den Weinbergen des Mâconnais im Juli 1789&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf E. Reichardt: &amp;#039;&amp;#039;Das Blut der Freiheit. Französische Revolution und demokratische Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, 1998, S. 30ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vignobles maconnais-fr.svg|miniatur|250px|Die Weinlagen des Mâconnais]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solutré Pouilly.JPG|miniatur|[[Solutré-Pouilly]] ist eine der vier Gemeinden, die den begehrten Weißwein Pouilly-Fuissé hervorbringt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weinanbaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Mâconnais&amp;#039;&amp;#039; ist Teil der [[Burgund (Weinbaugebiet)|Weinregion Burgund]]. Es erstreckt sich in Form eines Streifens über zirka 50 Kilometer zwischen [[Tournus]] im Norden und [[Romanèche-Thorins]] im Süden. Die Rebfläche umfasst etwa 6.920 [[Hektar]] und die Jahresproduktion liegt bei rund 450.000 [[Hektoliter]]n. 85 % der heutigen Produktion ist Weißwein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vins-bourgogne.fr/connaitre/ses-reperes/chiffres-cles-de-la-bourgogne/gallery_files/site/321/11211.pdf |wayback=20130624051246 |text=&amp;#039;&amp;#039;Chiffres-clés de la Bourgogne Viticole.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-03-23 19:49:11 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 43&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; historisch war das Verhältnis eher umgekehrt: Früher war die für [[Rotwein]] geeignete [[Gamay]]-Traube vorherrschend, für die aber nach heutigem Kenntnisstand die meisten Böden im Mâconnais nicht optimal sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Der große Johnson – Die Enzyklopädie der Weine, Weinbaugebiete und Weinerzeuger der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Gräfe und Unzer, München 2004, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannten [[Weißwein]]e des Mâconnais werden aus der [[Rebsorte]] [[Chardonnay]], benannt nach dem gleichnamigen kleinen Dorf im Haut-Mâconnais (→ [[Chardonnay (Saône-et-Loire)|Gemeinde Chardonnay]]), vinifiziert. Für den lokalen Verbrauch wird auch etwas [[Spätburgunder|Pinot Noir]] angebaut. Ganz im Süden hat das Mâconnais unter der Bezeichnung [[Moulin à Vent]] einen kleinen Anteil am [[Beaujolais]]. Dieser [[Rotwein]] wird aus der [[Gamay]]-Traube gekeltert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Appellationen ===&lt;br /&gt;
Im Maconnais dürfen in der Umgebung von fünf Orten Weine als „Crus Classés“ (Klassifizierte Gewächse) erzeugt werden:&lt;br /&gt;
* [[Pouilly-Fuissé]]&lt;br /&gt;
* Pouilly-Vinzelles&lt;br /&gt;
* Pouilly-Loché&lt;br /&gt;
* Saint-Véran&lt;br /&gt;
* Viré-Clessé&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es die beiden Appellationen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mâcon-Villages AOC&amp;#039;&amp;#039; ausschließlich für Weißweine. Die Erzeugnisse dürfen auch &amp;#039;&amp;#039;Mâcon &amp;amp; „Name der Gemeinde“&amp;#039;&amp;#039; genannt werden, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Mâcon-Lugny AOC&amp;#039;&amp;#039; aus der Gemeinde Lugny.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mâcon AOC&amp;#039;&amp;#039; für Weine aus einfacheren Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mâcon-Villages AOC ====&lt;br /&gt;
In folgenden Orten darf der Weißwein &amp;#039;&amp;#039;Mâcon-Villages AOC&amp;#039;&amp;#039; hergestellt werden:&amp;lt;ref&amp;gt;Grundsätzlich handelt es sich dabei nur um eine Option, von welcher ein Winzer Gebrauch machen kann. Dabei muss er sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen halten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Azé (Saône-et-Loire)|Azé]], [[Boyer (Saône-et-Loire)|Boyer]], [[Bray (Saône-et-Loire)|Bray]], [[Burgy]], [[Bussières (Saône-et-Loire)|Bussières]], [[Chaintré]], [[Chardonnay (Saône-et-Loire)|Chardonnay]], [[Charnay-lès-Mâcon]], [[Cruzille]], [[Davayé]], [[Fuissé]], [[Igé (Saône-et-Loire)|Igé]], [[La Roche-Vineuse]], Loché (heute Teil der Stadt Mâcon), [[Lugny (Saône-et-Loire)|Lugny]], [[Mancey]], [[Milly-Lamartine]], [[Montbellet]], [[Péronne (Saône-et-Loire)|Péronne]], [[Pierreclos]], [[Prissé]], [[Saint-Gengoux-le-National]], [[Serrières (Saône-et-Loire)|Serrières]], [[Solutré-Pouilly]], [[Vergisson]], [[Verzé]] und [[Vinzelles (Saône-et-Loire)|Vinzelles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mâcon AOC ====&lt;br /&gt;
Neben den Orten, in denen &amp;#039;&amp;#039;Mâcon-Village AOC&amp;#039;&amp;#039; produziert werden darf, darf Rot-, Rosé- und Weißwein als &amp;#039;&amp;#039;Mâcon AOC&amp;#039;&amp;#039; in folgenden Gemeinden hergestellt werden: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://admi.net/jo/20050914/AGRP0501555D.html &amp;#039;&amp;#039;Décret du 12 septembre 2005 relatif à l’appellation d’origine contrôlée mâcon villages et à l’appellation d’origine contrôlée mâcon complétée d&amp;#039;un nom géographique&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ameugny]], [[Berzé-la-Ville]], [[Berzé-le-Châtel]], [[Bissy-la-Mâconnaise]], [[Bissy-sous-Uxelles]], [[Blanot (Saône-et-Loire)|Blanot]], [[Bonnay (Saône-et-Loire)|Bonnay]], [[Bresse-sur-Grosne]], [[Burnand]], [[Champagny-sous-Uxelles]], [[Chânes]], [[Chapaize]], [[Chevagny-les-Chevrières]], [[Chissey-lès-Mâcon]], [[Clessé (Saône-et-Loire)|Clessé]], [[Cortambert]], [[Cortevaix]], [[Crêches-sur-Saône]], [[Curtil-sous-Burnand]], [[Etrigny]], [[Grevilly]], [[Hurigny]], [[Jugy (Saône-et-Loire)|Jugy]], [[La Chapelle-sous-Brancion]], [[Laives (Saône-et-Loire)|Laives]], [[La Vineuse]], [[Lournand]], [[Malay (Saône-et-Loire)|Malay]], [[Martailly-lès-Brancion]], [[Massy (Saône-et-Loire)|Massy]], [[Montceaux-Ragny]], [[Nanton (Saône-et-Loire)|Nanton]], [[Ozenay]], [[Plottes]], [[Saint-Gengoux-de-Scissé]], [[Saint-Maurice-de-Satonnay]], [[Saint-Ythaire]], [[Salornay-sur-Guye]], [[Savigny-sur-Grosne]], [[Sennecey-le-Grand]], [[Sigy-le-Châtel]], [[Sologny]], [[Tournus]], [[Uchizy]] und [[Vers (Saône-et-Loire)|Vers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem &amp;#039;&amp;#039;Mâcon-Village AOC&amp;#039;&amp;#039;-Ort Serrières dürfen jedoch nur Rotweine erzeugt und in den Orten Fuissé, Loché, Montbellet, Solutré-Pouilly, Vergisson und Vinzelles nur Weißweine erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übersicht über die Appellation ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Bezeichnung&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fiches produit et décrets de définition de toutes les AOC françaises&amp;#039;&amp;#039;. Auf: [https://www.inao.gouv.fr/ Institut national de l’origine et de la qualité]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Seit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Produkt&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Gemeinden&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Rebfläche&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;in Hektar&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Produktion&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;in Hektoliter&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Erlaubter Ertrag&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;hl/ha&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:LightSkyBlue&amp;quot;|Alkoholgehalt&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;in [[Volumenprozent]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Mâcon AOC&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|weiß, rosé, rot&lt;br /&gt;
|Diverse&amp;lt;br /&amp;gt;(siehe oben)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|78&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|7.366&lt;br /&gt;
|weiß: 60–75&amp;lt;br /&amp;gt;rot/rosé: 55–69&lt;br /&gt;
|weiß: 10,5–13,5&amp;lt;br /&amp;gt;rot/rosé: 10–13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Mâcon &amp;amp; „Name der Gemeinde“ AOC&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|weiß, rosé, rot&lt;br /&gt;
|Diverse&amp;lt;br /&amp;gt;(siehe oben)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.829&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|116.040&lt;br /&gt;
|weiß: 60–75&amp;lt;br /&amp;gt;rot/rosé: 55–69&lt;br /&gt;
|weiß: 11–13,5&amp;lt;br /&amp;gt;rot/rosé: 10,5–13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Mâcon-Villages AOC&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|Diverse&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.336&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|81.194&lt;br /&gt;
|58–73&lt;br /&gt;
|10,5–13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Pouilly-Fuissé&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|[[Solutré-Pouilly]] – [[Fuissé]] – [[Chaintré]] – [[Vergisson]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|757&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|42.929&lt;br /&gt;
|50–70&lt;br /&gt;
|11–13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Pouilly-Vinzelles&lt;br /&gt;
|1940&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|[[Loché (Saône-et-Loire)|Loché]] (→ [[Mâcon]]) – [[Vinzelles (Saône-et-Loire)|Vinzelles]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|52&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|2.717&lt;br /&gt;
|50–70&lt;br /&gt;
|11–13,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Pouilly-Loché&lt;br /&gt;
|1940&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|[[Loché (Saône-et-Loire)|Loché]] (→ [[Mâcon]])&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|22&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|1.825&lt;br /&gt;
|50–70&lt;br /&gt;
|11–13,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Saint-Véran&lt;br /&gt;
|1971&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|[[Chânes]] – [[Chasselas]] – [[Davayé]] – [[Leynes]] – [[Prissé]] – [[Saint-Vérand (Saône-et-Loire)|Saint-Vérand]] – [[Solutré-Pouilly]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|680&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|40.832&lt;br /&gt;
|50–70&lt;br /&gt;
|11–13,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Viré-Clessé&lt;br /&gt;
|1999&lt;br /&gt;
|weiß&lt;br /&gt;
|[[Clessé (Saône-et-Loire)|Clessé]] – [[Laizé]] – [[Montbellet]] – [[Viré]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|391&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|22.876&lt;br /&gt;
|55–70&lt;br /&gt;
|11,5–13,5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Der große französische [[Romantik]]er [[Alphonse de Lamartine]], geboren am 21. Oktober 1790 in Mâcon, ließ sich als Dichter von seiner Heimat inspirieren. Er engagierte sich auch über viele Jahre als Lokalpolitiker für das Mâconnais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grafschaft Mâcon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maconnais}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau (Burgund)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>